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Segeln: Herrmann als Zwölfter im Ziel der Vendee Globe

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© AFP/AFP/Loic VENANCE

Boris Herrmann ist im Ziel: Nach 80 Tagen, zehn Stunden und 16 Minuten auf hoher See rund um die Welt hat der Segler in der Nacht zu Donnerstag die Vendee Globe beendet. Der Hamburger ist bei der Einhandregatta nach einem enorm aufreibenden Rennen um 23.18 Uhr als Zwölfter über die Ziellinie vor Les Sables-d'Olonne in Frankreich gefahren. Auf den letzten Seemeilen musste der 43-Jährige noch einen Riss in seinem Großsegel seiner Malizia-Seaexplorer hinnehmen. Vor vier Jahren war Herrmann bei dem anspruchsvollen Traditionsrennen Fünfter geworden.

In den Kanal zum Hafen von Les Sables d'Olonne wird Herrmann, der am 10. November mit großen Ambitionen gestartet war, aber erst am Donnerstagnachmittag fahren - das Wetter spielte nicht mit.

In dem Wettstreit mit 39 gestarteten Kontrahenten war es für Herrmann nicht nach Wunsch gelaufen. Spätestens Mitte Januar, nach der Kollision mit einem "unbekannten Objekt oder Tier" vor der Nordostküste Brasiliens, hatte Herrmann nach dem Bruch seines Backbordfoils die Hoffnung auf eine Topplatzierung aufgeben müssen.

Als sich der Franzose Charlie Dalin am 14. Januar in neuer Rekordzeit von 64 Tagen, 19 Stunden und 22 Minuten zum Sieger kürte, hatte Herrmann gerade den Äquator passiert. Dennoch bleibt das erneute erfolgreiche Bestehen der Herausforderung Vendee Globe eine außergewöhnliche Leistung.

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