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Formel 1

Audi in der Schwebe: Wer könnte das Formel-1-Projekt kaufen?

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© Motorsport Images
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Audi soll zur Saison 2026 als Werksteam in die Forme 1 einsteigen. Inzwischen gibt es zahlreiche Zweifel und Gerüchte.

Audi soll, so wurde das zumindest im August 2022 offiziell verlautbart, zur Saison 2026 als Werksteam in die Formel 1 einsteigen.

Doch seit Audi-CEO Markus Duesmann aus dem Unternehmen ausgeschieden ist, ranken sich zahlreiche Gerüchte und Spekulationen um das Projekt. Zuletzt auch, dass man das übernommene Schweizer Sauber-Team noch vor dem Einstieg 2026 an Toyota verscherbeln könnte.

Duesmann war, das ist in der Branche kein Geheimnis, der Treiber hinter Audis Formel-1-Plänen. Er soll die Pläne gegen einen Markenvorstand, der in der Frage Formel 1 ungefähr 50:50 gespalten war, letztendlich durchgedrückt haben.

Doch im Juni 2023 wurde Duesmann im Zuge interner Grabenkämpfe als CEO abgesetzt, und von seinem Nachfolger Gernot Döllner gibt es bis heute kein klares Bekenntnis dazu, das Formel-1-Programm wie geplant fortzusetzen. Zumindest kein öffentliches.

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Das Wichtigste in Kürze

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Das ist der Nährboden für Spekulationen, und zuletzt wurde von zahlreichen Internetmedien und Blogs berichtet, dass Audi den Stecker ziehen und die erworbenen Sauber-Anteile verkaufen könnte. Zum Beispiel an den japanischen Automobilhersteller Toyota, der von 2002 bis 2009 schon einmal in der Königsklasse des Motorsports engagiert war.

Warum das Toyota-Gerücht keinen Sinn ergibt

Spekulationen, die sich durch Recherchen von Motorsport-Total.com bisher nicht erhärten haben lassen. Welche Quellen man auch fragt: Dass Toyota das Audi-Projekt übernehmen könnte, wird von allen Beteiligten (meist "off-record", also informell) dementiert - und ergibt bei genauerer Betrachtung auch keinen Sinn.

Denn hätte Toyota ein Interesse daran, 2026 wieder in die Formel 1 einzusteigen, wäre der logischere Weg gewesen, an der FIA-Ausschreibung für neue Teams teilzunehmen und sich, wie Andretti-Cadillac, für einen elften beziehungsweise zwölften Startplatz zu bewerben. Beim größten Automobilhersteller der Welt wären vermutlich auch Liberty Media und die zehn bestehenden Teams aufgeschlossener gewesen als bei Michael Andretti.

Zumal es aus Toyota-Sicht von außen betrachtet wenig Sinn ergibt, Audi einerseits die Sauber-Anteile und andererseits den geplanten Motorenstandort in Neuburg abzukaufen, wo man doch selbst in Köln-Marsdorf eine Fabrik besitzt, in der schon einmal Formel-1-Autos gebaut wurden und deren Windkanal bis heute an aktive Formel-1-Teams vermietet wird.

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Toyota-Gerüchte: So hat alles angefangen

Ihren Ursprung haben die Gerüchte über ein Formel-1-Comeback von Toyota vermutlich in der Tatsache, dass Toyota-Kaderfahrer Ryo Hirakawa im September 2023 zusätzlich in den McLaren-Fahrerkader aufgenommen wurde und 2024 erstmalig einer von mehreren Ersatzfahrern des McLaren-Teams in der Formel 1 sein wird.

<strong>Formel 1 - Power Ranking nach dem Rennen in Las Vegas</strong><br>Die Weltmeisterschaft ist zwar schon entschieden, dennoch geht es für viele Fahrer und Teams noch um wichtige Punkte und prestigeträchtige Platzierungen. In Las Vegas gab es nicht nur abseits der Strecke viel Show. <strong><em>ran</em></strong> zeigt das Power Ranking nach dem USA-Wochenende.
Formel 1 - Power Ranking nach dem Rennen in Las Vegas
Die Weltmeisterschaft ist zwar schon entschieden, dennoch geht es für viele Fahrer und Teams noch um wichtige Punkte und prestigeträchtige Platzierungen. In Las Vegas gab es nicht nur abseits der Strecke viel Show. ran zeigt das Power Ranking nach dem USA-Wochenende.
© Getty
<strong>Platz 20: Valtteri Bottas (Alfa Romeo)</strong><br>Während sein "Bott-Ass"-Kalender sehr gut ankommt, hat der Finne Probleme in seinem Hauptberuf. Platz 17 im Rennen und damit Letzter aller Fahrer, die im Ziel angekommen sind.
Platz 20: Valtteri Bottas (Alfa Romeo)
Während sein "Bott-Ass"-Kalender sehr gut ankommt, hat der Finne Probleme in seinem Hauptberuf. Platz 17 im Rennen und damit Letzter aller Fahrer, die im Ziel angekommen sind.
© Getty
<strong>Platz 19: Logan Sargeant (Williams)</strong><br>Platz 16 und wieder einmal dem Teamkollegen Albon unterlegen. Beim Heimrennen spielte Sargeant keine große Rolle. Und das trotz des tollen Qualifying-Platzes (6).
Platz 19: Logan Sargeant (Williams)
Platz 16 und wieder einmal dem Teamkollegen Albon unterlegen. Beim Heimrennen spielte Sargeant keine große Rolle. Und das trotz des tollen Qualifying-Platzes (6).
© 2023 Getty Images
<strong>Platz 18: Guanyu Zhou (Alfa Romeo)</strong><br>Alfa Romeo ist froh, wenn die Saison vorbei ist. Auch Zhou war unsichtbar und landete auf dem 15. Platz. Beide Piloten leiden aber auch unter der Pace des Boliden.
Platz 18: Guanyu Zhou (Alfa Romeo)
Alfa Romeo ist froh, wenn die Saison vorbei ist. Auch Zhou war unsichtbar und landete auf dem 15. Platz. Beide Piloten leiden aber auch unter der Pace des Boliden.
© 2023 Getty Images
<strong>Platz 17: Nico Hülkenberg (Haas)<br></strong>Nach 45 Runden ausgefallen. Die Power Unit versagte. Bereits vor dem Rennen rüstete Hülkenberg auf die alte Fassung seines Haas-Autos zurück, da ihm das neue Upgrade nicht gefiel. Der Rennstall befindet sich im Loch.
Platz 17: Nico Hülkenberg (Haas)
Nach 45 Runden ausgefallen. Die Power Unit versagte. Bereits vor dem Rennen rüstete Hülkenberg auf die alte Fassung seines Haas-Autos zurück, da ihm das neue Upgrade nicht gefiel. Der Rennstall befindet sich im Loch.
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<strong>Platz 16: Kevin Magnussen (Haas)</strong><br>Mit Platz 13 wohl das Maximum rausgeholt. Aber das kann nicht zufriedenstellend sein. K-Mag fährt insgesamt nicht die beste Saison seiner Karriere.
Platz 16: Kevin Magnussen (Haas)
Mit Platz 13 wohl das Maximum rausgeholt. Aber das kann nicht zufriedenstellend sein. K-Mag fährt insgesamt nicht die beste Saison seiner Karriere.
© 2023 Getty Images
<strong>Platz 15: Yuki Tsunoda (Alpha Tauri)</strong><br>Auch bei Tsunoda gab es einen Defekt der Power Unit und somit das Ende nach 46 Runden in Las Vegas. Alpha Tauri steht zur kommenden Saison ohnehin vor einem Rebranding. Mal wieder. Aber selten war es nötiger.
Platz 15: Yuki Tsunoda (Alpha Tauri)
Auch bei Tsunoda gab es einen Defekt der Power Unit und somit das Ende nach 46 Runden in Las Vegas. Alpha Tauri steht zur kommenden Saison ohnehin vor einem Rebranding. Mal wieder. Aber selten war es nötiger.
© 2023 Getty Images
<strong>Platz 14: Daniel Ricciardo (Alpha Tauri)</strong><br>DannyRic blieb wie sein Teamkollege ohne Punkte, konnte den Wagen aber immerhin auf Rang 14 ins Ziel bringen. Wenig Glanz für den Showman in Las Vegas.
Platz 14: Daniel Ricciardo (Alpha Tauri)
DannyRic blieb wie sein Teamkollege ohne Punkte, konnte den Wagen aber immerhin auf Rang 14 ins Ziel bringen. Wenig Glanz für den Showman in Las Vegas.
© Getty
<strong>Platz 13: Alex Albon (Williams)<br></strong>Standesgemäß war Albon mal wieder der schnellere der beiden Williams. Doch das Tempo reichte in Las Vegas nicht aus, um Punkte mitzunehmen. Am Ende wurde er Zwölfter.
Platz 13: Alex Albon (Williams)
Standesgemäß war Albon mal wieder der schnellere der beiden Williams. Doch das Tempo reichte in Las Vegas nicht aus, um Punkte mitzunehmen. Am Ende wurde er Zwölfter.
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<strong>Platz 12: Pierre Gasly (Alpine)</strong><br>Gasly musste sich gegenüber Teamkollegen Esteban Ocon deutlich geschlagen geben. Wenn man sieht, welche Pace sein französischer Landsmann hatte, kann man mit dem elften Platz nicht wirklich zufrieden sein.
Platz 12: Pierre Gasly (Alpine)
Gasly musste sich gegenüber Teamkollegen Esteban Ocon deutlich geschlagen geben. Wenn man sieht, welche Pace sein französischer Landsmann hatte, kann man mit dem elften Platz nicht wirklich zufrieden sein.
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<strong>Platz 11: George Russell (Mercedes)<br></strong>Auch wenn Max Verstappen sich in einer vorigen Session sehr fragwürdig gegenüber Ocon verhielt, mit diesem kollidierte und sogar einen Idioten nannte, musste Russell nicht ähnliches mit dem Niederländer im Rennen anstellen. Tat er aber. Die Kollision und die folgende 5-Sekunden-Strafe haben dem Briten nicht geholfen. Platz acht im Rennen ist zu wenig.
Platz 11: George Russell (Mercedes)
Auch wenn Max Verstappen sich in einer vorigen Session sehr fragwürdig gegenüber Ocon verhielt, mit diesem kollidierte und sogar einen Idioten nannte, musste Russell nicht ähnliches mit dem Niederländer im Rennen anstellen. Tat er aber. Die Kollision und die folgende 5-Sekunden-Strafe haben dem Briten nicht geholfen. Platz acht im Rennen ist zu wenig.
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<strong>Platz 10: Lando Norris (McLaren)</strong><br>Sehr schwierig Norris zu bewerten, immerhin verunfallte er bereits in Runde zwei. Dabei schlug er frontal ein und musste sich direkt danach untersuchen lassen. Nach einem Schockmoment dann aber die Erleichterung: alles den Umständen entsprechend okay. Trotzdem der Absturz im Power Ranking von Platz zwei auf Rang zehn.
Platz 10: Lando Norris (McLaren)
Sehr schwierig Norris zu bewerten, immerhin verunfallte er bereits in Runde zwei. Dabei schlug er frontal ein und musste sich direkt danach untersuchen lassen. Nach einem Schockmoment dann aber die Erleichterung: alles den Umständen entsprechend okay. Trotzdem der Absturz im Power Ranking von Platz zwei auf Rang zehn.
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<strong>Platz 9: Oscar Piastri (McLaren)<br></strong>Piastri spielte mit einem funktionierenden Auto auch keine massive Rolle im vorderen Renngeschehen. Mit Platz zehn sammelte das Team McLaren in Las Vegas nur ein Pünktchen.
Platz 9: Oscar Piastri (McLaren)
Piastri spielte mit einem funktionierenden Auto auch keine massive Rolle im vorderen Renngeschehen. Mit Platz zehn sammelte das Team McLaren in Las Vegas nur ein Pünktchen.
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<strong>Platz 8: Fernando Alonso (Aston Martin)</strong><br>So konstant der Spanier zur Beginn der Saison war, so inkonstant ist er jetzt. Untypischerweise deutlich hinter Boxenkamerad Lance Stroll und nur auf dem neunten Rang im Ziel. Und das obwohl Stroll von Platz 19 aus startete.
Platz 8: Fernando Alonso (Aston Martin)
So konstant der Spanier zur Beginn der Saison war, so inkonstant ist er jetzt. Untypischerweise deutlich hinter Boxenkamerad Lance Stroll und nur auf dem neunten Rang im Ziel. Und das obwohl Stroll von Platz 19 aus startete.
© ZUMA Wire
<strong>Platz 7: Lewis Hamilton (Mercedes)<br></strong>Hinter Red Bull Racing ist es in der Konstrukteursmeisterschaft noch spannend. Mercedes ging mit einem kleinen Puffer vor Ferrari in das Rennen und profitierte dabei auch von der schmeichelhaften Grid-Strafe gegen Sainz. Doch im Rennen konnte das nicht genutzt werden und auch Toto Wolff war nicht begeistert. Beide Mercedes hinter der Scuderia. HAM wurde Siebter.
Platz 7: Lewis Hamilton (Mercedes)
Hinter Red Bull Racing ist es in der Konstrukteursmeisterschaft noch spannend. Mercedes ging mit einem kleinen Puffer vor Ferrari in das Rennen und profitierte dabei auch von der schmeichelhaften Grid-Strafe gegen Sainz. Doch im Rennen konnte das nicht genutzt werden und auch Toto Wolff war nicht begeistert. Beide Mercedes hinter der Scuderia. HAM wurde Siebter.
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<strong>Platz 6: Lance Stroll (Aston Martin)</strong><br>Wieder ein gutes Wochenende des Kanadiers, der zum Ende der Saison wohl seinen Rhythmus gefunden hat. Er sammelte mit Platz fünf wichtige Punkte für Aston Martin in der Teamwertung.
Platz 6: Lance Stroll (Aston Martin)
Wieder ein gutes Wochenende des Kanadiers, der zum Ende der Saison wohl seinen Rhythmus gefunden hat. Er sammelte mit Platz fünf wichtige Punkte für Aston Martin in der Teamwertung.
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<strong>Platz 5: Carlos Sainz (Ferrari)</strong><br>Der Pechvogel des Wochenendes. Weil ein Gully-Deckel sich löste und seinen Wagen schwer beschädigte, mussten einige seiner Komponenten ausgetauscht werden. Die Folge war eine Grid-Strafe über zehn Plätze, die für einen Aufschrei in der Motorsport-Welt sorgte. Davon unbeeindruckt fuhr Sainz von hinten auf einen tollen sechsten Platz.&nbsp;
Platz 5: Carlos Sainz (Ferrari)
Der Pechvogel des Wochenendes. Weil ein Gully-Deckel sich löste und seinen Wagen schwer beschädigte, mussten einige seiner Komponenten ausgetauscht werden. Die Folge war eine Grid-Strafe über zehn Plätze, die für einen Aufschrei in der Motorsport-Welt sorgte. Davon unbeeindruckt fuhr Sainz von hinten auf einen tollen sechsten Platz. 
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<strong>Platz 4: Sergio Perez (Red Bull)</strong><br>Das Qualifying lief nicht. Im Rennen war es dann wieder gut. Aber trotzdem zog der Mexikaner im Fight mit Leclerc den Kürzeren und konnte so den Doppelsieg für Red Bull nicht festzurren. Nichtsdestotrotz ist er in der Fahrerwertung jetzt uneinholbar Vizeweltmeister. Was will Red Bull mehr?
Platz 4: Sergio Perez (Red Bull)
Das Qualifying lief nicht. Im Rennen war es dann wieder gut. Aber trotzdem zog der Mexikaner im Fight mit Leclerc den Kürzeren und konnte so den Doppelsieg für Red Bull nicht festzurren. Nichtsdestotrotz ist er in der Fahrerwertung jetzt uneinholbar Vizeweltmeister. Was will Red Bull mehr?
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<strong>Platz 3: Esteban Ocon (Alpine)</strong><br>Die Überraschung eines chaotischen Rennens! Ocon setzte mit dem vierten Platz ein Ausrufezeichen. Der Franzose schlängelte sich dafür fast durch das gesamte Feld und distanzierte dabei auch Kollegen Gasly. Wenn Ocon in seinen Leistungen doch nur konstanter wäre ...
Platz 3: Esteban Ocon (Alpine)
Die Überraschung eines chaotischen Rennens! Ocon setzte mit dem vierten Platz ein Ausrufezeichen. Der Franzose schlängelte sich dafür fast durch das gesamte Feld und distanzierte dabei auch Kollegen Gasly. Wenn Ocon in seinen Leistungen doch nur konstanter wäre ...
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<strong>Platz 2: Charles Leclerc (Ferrari)<br></strong>Leider konnte der Monegasse seine fantastische Pole nicht mit einem Rennsieg krönen. Trotzdem war er der beste menschliche Fahrer des Wochenendes. Geschlagen wurde er nur von einem Cyborg ...
Platz 2: Charles Leclerc (Ferrari)
Leider konnte der Monegasse seine fantastische Pole nicht mit einem Rennsieg krönen. Trotzdem war er der beste menschliche Fahrer des Wochenendes. Geschlagen wurde er nur von einem Cyborg ...
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<strong>Platz 1: Max Verstappen (Red Bull)</strong> <br>Na klar! Verstappen gewinnt natürlich weiterhin. Dennoch haben wir kurz überlegt, ihn aufgrund seines Fehlverhaltens abseits der Strecke mit einem Platzabzug zu bestrafen. Seine Beleidigungen und Ansichten in Richtung Ocon waren nicht eines Champions würdig. Seine offene Kritik an der Las Vegas-Veranstaltung dafür erfrischend.
Platz 1: Max Verstappen (Red Bull)
Na klar! Verstappen gewinnt natürlich weiterhin. Dennoch haben wir kurz überlegt, ihn aufgrund seines Fehlverhaltens abseits der Strecke mit einem Platzabzug zu bestrafen. Seine Beleidigungen und Ansichten in Richtung Ocon waren nicht eines Champions würdig. Seine offene Kritik an der Las Vegas-Veranstaltung dafür erfrischend.
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<strong>Formel 1 - Power Ranking nach dem Rennen in Las Vegas</strong><br>Die Weltmeisterschaft ist zwar schon entschieden, dennoch geht es für viele Fahrer und Teams noch um wichtige Punkte und prestigeträchtige Platzierungen. In Las Vegas gab es nicht nur abseits der Strecke viel Show. <strong><em>ran</em></strong> zeigt das Power Ranking nach dem USA-Wochenende.
<strong>Platz 20: Valtteri Bottas (Alfa Romeo)</strong><br>Während sein "Bott-Ass"-Kalender sehr gut ankommt, hat der Finne Probleme in seinem Hauptberuf. Platz 17 im Rennen und damit Letzter aller Fahrer, die im Ziel angekommen sind.
<strong>Platz 19: Logan Sargeant (Williams)</strong><br>Platz 16 und wieder einmal dem Teamkollegen Albon unterlegen. Beim Heimrennen spielte Sargeant keine große Rolle. Und das trotz des tollen Qualifying-Platzes (6).
<strong>Platz 18: Guanyu Zhou (Alfa Romeo)</strong><br>Alfa Romeo ist froh, wenn die Saison vorbei ist. Auch Zhou war unsichtbar und landete auf dem 15. Platz. Beide Piloten leiden aber auch unter der Pace des Boliden.
<strong>Platz 17: Nico Hülkenberg (Haas)<br></strong>Nach 45 Runden ausgefallen. Die Power Unit versagte. Bereits vor dem Rennen rüstete Hülkenberg auf die alte Fassung seines Haas-Autos zurück, da ihm das neue Upgrade nicht gefiel. Der Rennstall befindet sich im Loch.
<strong>Platz 16: Kevin Magnussen (Haas)</strong><br>Mit Platz 13 wohl das Maximum rausgeholt. Aber das kann nicht zufriedenstellend sein. K-Mag fährt insgesamt nicht die beste Saison seiner Karriere.
<strong>Platz 15: Yuki Tsunoda (Alpha Tauri)</strong><br>Auch bei Tsunoda gab es einen Defekt der Power Unit und somit das Ende nach 46 Runden in Las Vegas. Alpha Tauri steht zur kommenden Saison ohnehin vor einem Rebranding. Mal wieder. Aber selten war es nötiger.
<strong>Platz 14: Daniel Ricciardo (Alpha Tauri)</strong><br>DannyRic blieb wie sein Teamkollege ohne Punkte, konnte den Wagen aber immerhin auf Rang 14 ins Ziel bringen. Wenig Glanz für den Showman in Las Vegas.
<strong>Platz 13: Alex Albon (Williams)<br></strong>Standesgemäß war Albon mal wieder der schnellere der beiden Williams. Doch das Tempo reichte in Las Vegas nicht aus, um Punkte mitzunehmen. Am Ende wurde er Zwölfter.
<strong>Platz 12: Pierre Gasly (Alpine)</strong><br>Gasly musste sich gegenüber Teamkollegen Esteban Ocon deutlich geschlagen geben. Wenn man sieht, welche Pace sein französischer Landsmann hatte, kann man mit dem elften Platz nicht wirklich zufrieden sein.
<strong>Platz 11: George Russell (Mercedes)<br></strong>Auch wenn Max Verstappen sich in einer vorigen Session sehr fragwürdig gegenüber Ocon verhielt, mit diesem kollidierte und sogar einen Idioten nannte, musste Russell nicht ähnliches mit dem Niederländer im Rennen anstellen. Tat er aber. Die Kollision und die folgende 5-Sekunden-Strafe haben dem Briten nicht geholfen. Platz acht im Rennen ist zu wenig.
<strong>Platz 10: Lando Norris (McLaren)</strong><br>Sehr schwierig Norris zu bewerten, immerhin verunfallte er bereits in Runde zwei. Dabei schlug er frontal ein und musste sich direkt danach untersuchen lassen. Nach einem Schockmoment dann aber die Erleichterung: alles den Umständen entsprechend okay. Trotzdem der Absturz im Power Ranking von Platz zwei auf Rang zehn.
<strong>Platz 9: Oscar Piastri (McLaren)<br></strong>Piastri spielte mit einem funktionierenden Auto auch keine massive Rolle im vorderen Renngeschehen. Mit Platz zehn sammelte das Team McLaren in Las Vegas nur ein Pünktchen.
<strong>Platz 8: Fernando Alonso (Aston Martin)</strong><br>So konstant der Spanier zur Beginn der Saison war, so inkonstant ist er jetzt. Untypischerweise deutlich hinter Boxenkamerad Lance Stroll und nur auf dem neunten Rang im Ziel. Und das obwohl Stroll von Platz 19 aus startete.
<strong>Platz 7: Lewis Hamilton (Mercedes)<br></strong>Hinter Red Bull Racing ist es in der Konstrukteursmeisterschaft noch spannend. Mercedes ging mit einem kleinen Puffer vor Ferrari in das Rennen und profitierte dabei auch von der schmeichelhaften Grid-Strafe gegen Sainz. Doch im Rennen konnte das nicht genutzt werden und auch Toto Wolff war nicht begeistert. Beide Mercedes hinter der Scuderia. HAM wurde Siebter.
<strong>Platz 6: Lance Stroll (Aston Martin)</strong><br>Wieder ein gutes Wochenende des Kanadiers, der zum Ende der Saison wohl seinen Rhythmus gefunden hat. Er sammelte mit Platz fünf wichtige Punkte für Aston Martin in der Teamwertung.
<strong>Platz 5: Carlos Sainz (Ferrari)</strong><br>Der Pechvogel des Wochenendes. Weil ein Gully-Deckel sich löste und seinen Wagen schwer beschädigte, mussten einige seiner Komponenten ausgetauscht werden. Die Folge war eine Grid-Strafe über zehn Plätze, die für einen Aufschrei in der Motorsport-Welt sorgte. Davon unbeeindruckt fuhr Sainz von hinten auf einen tollen sechsten Platz.&nbsp;
<strong>Platz 4: Sergio Perez (Red Bull)</strong><br>Das Qualifying lief nicht. Im Rennen war es dann wieder gut. Aber trotzdem zog der Mexikaner im Fight mit Leclerc den Kürzeren und konnte so den Doppelsieg für Red Bull nicht festzurren. Nichtsdestotrotz ist er in der Fahrerwertung jetzt uneinholbar Vizeweltmeister. Was will Red Bull mehr?
<strong>Platz 3: Esteban Ocon (Alpine)</strong><br>Die Überraschung eines chaotischen Rennens! Ocon setzte mit dem vierten Platz ein Ausrufezeichen. Der Franzose schlängelte sich dafür fast durch das gesamte Feld und distanzierte dabei auch Kollegen Gasly. Wenn Ocon in seinen Leistungen doch nur konstanter wäre ...
<strong>Platz 2: Charles Leclerc (Ferrari)<br></strong>Leider konnte der Monegasse seine fantastische Pole nicht mit einem Rennsieg krönen. Trotzdem war er der beste menschliche Fahrer des Wochenendes. Geschlagen wurde er nur von einem Cyborg ...
<strong>Platz 1: Max Verstappen (Red Bull)</strong> <br>Na klar! Verstappen gewinnt natürlich weiterhin. Dennoch haben wir kurz überlegt, ihn aufgrund seines Fehlverhaltens abseits der Strecke mit einem Platzabzug zu bestrafen. Seine Beleidigungen und Ansichten in Richtung Ocon waren nicht eines Champions würdig. Seine offene Kritik an der Las Vegas-Veranstaltung dafür erfrischend.

Auf Nachfrage von Motorsport-Total.com zu angeblichen Formel-1-Plänen von Toyota sagt Rob Leupen, Toyotas Teamdirektor in der Langstrecken-WM (WEC): "Toyotas Standpunkt zur Formel 1 ist, dass wir mit Ryo Hirakawa einen Fahrer haben, der die Möglichkeit hat, bei McLaren Erfahrung zu sammeln und zu sehen, wie die Formel 1 ist."

"Das hat unser Chef Akio Toyoda zusammen mit McLaren abgestimmt und umgesetzt. Und dementsprechend ist Ryo Hirakawa die Möglichkeit gegeben, das zu tun. Es geht hier nicht nur, sondern insbesondere um die Entwicklung des Fahrers in Richtung Formel 1", sagt Leupen und stellt klar: "Damit endet die Story auch schon."

"Damals sind wir aus der Formel 1 ausgestiegen. Heute sind wir in der WEC und in der WRC unterwegs. Ich glaube, das passt sehr gut zu Toyota, und das reicht glaube ich auch. Dazu kommt Kundensport im Bereich GT4 und GT3, mit dem RC F in der IMSA und in Japan. Wir sind sehr aktiv und sehr breit aufgestellt", sagt Leupen.

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Toyota-Konzern klippt und klar: Kein Interesse an der Formel 1!

Klar ist: Die Entscheidung über einen etwaigen Formel-1-Einstieg von Toyota fällt nicht bei Leupens Team in Deutschland, sondern in Japan. Konzernchef Akio Toyoda war Ende September als Gast von McLaren in Suzuka vor Ort - eine Präsenz, die wahrscheinlich von vielen überinterpretiert wurde. Anlass für den Besuch soll, so hört man, wirklich "nur" Ryo Hirakawa gewesen sein.

Dass er seine Haltung zu einem Formel-1-Comeback in den vergangenen Jahren nicht verändert hat, stellte Toyoda im Nachklapp seines Suzuka-Besuchs klar. Über die konzerneigene Plattform Toyota Times ließ er am 13. Oktober zum Thema Formel 1 verlauten: "Solange ich Präsident bin, glaube ich nicht, dass das passieren wird."

Und auch Toyota-Motorsportberater Kazuki Nakajima winkt ab: "Derzeit gibt's dazu ein klares Nein." Hirakawas Platzierung bei McLaren habe mit einem Formel-1-Comeback der Marke "nichts zu tun. Mir ist bewusst, dass es viele Gerüchte gibt. Aber zu denen kann ich klar nein sagen. Was irgendwann in der Zukunft passiert, weiß man nie."

Enge Verbindung zwischen Toyota und dem FIA-Präsidenten

Hätte Toyota ernsthaftes Interesse an der Formel 1, würde man vermutlich einen anderen Weg gehen als über Audi. Dazu muss man wissen: Zwischen Akio Toyoda und FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem sollen 2023 mindestens zwei persönliche Treffen stattgefunden haben. Laut Informationen von Motorsport-Total.com wurde aber bei keinem davon über die Formel 1 gesprochen.

Und das wäre, sollte an der Audi-Story etwas dran sein, ziemlich sicher passiert. Denn viele haben womöglich nicht auf dem Radar, dass zwischen bin Sulayem und Toyota eine enge Verbindung besteht. Der heutige FIA-Präsident hat einige der größten Erfolge seiner Rallye-Raid-Karriere als Toyota-Fahrer errungen.

Audi: Immer mehr Insiderberichte über Zweifel

Aber: Nur weil die Toyota-Story eine Luftnummer zu sein scheint, bedeutet das nicht, dass an den Gerüchten über einen Audi-Rückzieher nichts dran ist. Seit Wochen werden offizielle Anfragen zum Thema Formel 1 mit den immer gleichen Floskeln abgespeist, während Neo-CEO Döllner öffentlich kein klares Bekenntnis dazu abgibt, den von Duesmann initiierten Formel-1-Einstieg durchzuziehen.

Das ist per se erstmal nicht ungewöhnlich, denn Döllner ist am Beginn seiner Amtszeit als CEO an eine auf 100 Tage ausgelegte Schweigeperiode gebunden, während der es im Konzern als Usus betrachtet wird, keine Interviews und sonstige öffentliche Äußerungen abzugeben. Derzeit befindet sich Döllner bei Tag 72 seit seinem offiziellen Amtsantritt am 1. September.

Hört man sich jedoch im Audi- und Volkswagen-Umfeld um, so gibt es nicht wenige, die der Meinung sind, dass der Audi-Einstieg in die Formel 1 kippen könnte. Döllner sei, anders als Duesmann, kein glühender Motorsportfan, sondern ein pragmatischer Manager. Und als solcher hat er andere Sorgen als die Formel 1.

Zum Beispiel den strauchelnden Absatzmarkt China, aber auch die aktuelle Modellpalette, die dringend einen Verkaufsschlager gebrauchen könnte. Wenn Döllner der Meinung ist, dass das Geld woanders besser investiert ist als in der Formel 1, dann wird er womöglich ungeachtet des drohenden Shitstorms aus der Formel-1-Community den Stecker ziehen, sagt ein Insider.

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An wen könnte Audi den Startplatz verkaufen?

Um den Stecker ziehen zu können und den entstandenen Schaden durch die revidierte Entscheidung zu minimieren, braucht es allerdings einen Investor, der bereit wäre, Audi das Sauber-Team abzukaufen. Dem Vernehmen nach wird Audi Ende 2025 75 Prozent am Schweizer Rennstall besitzen. Und dafür soll Audi gut eine halbe Milliarde Euro bereitgestellt haben.

Ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, wie viele Interessenten gerade in die Formel 1 einsteigen möchten und bereit sind, viel höhere Summen dafür zu bezahlen. Audi könnte mit den Erlösen aus einem vorzeitigen Verkauf einerseits entstandenen finanziellen Schaden kompensieren und andererseits Finn Rausing abfertigen, den bisherigen Eigentümer des Sauber-Teams.

Laut Informationen von Motorsport-Total.com gibt es mehrere mögliche Investoren, die für einen solchen Plan in Frage kommen könnten. Eine Investorengruppe, mit einem ehemaligen Volkswagen-Manager an Bord, wird von Insidern als "seriös" bewertet. Um wen es sich dabei konkret handelt, ist derzeit aber nicht verlässlich in Erfahrung zu bringen. Ebenso wenig wie der mögliche Kaufpreis.

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Warum das Informationsvakuum Seidls Arbeit schadet

Das Teammanagement um Andreas Seidl und Alessandro Alunni Bravi ist von den Gerüchten um einen möglichen Audi-Rückzieher nur am Rande betroffen. Sollte wirklich der Stecker gezogen werden, entscheiden darüber nicht die beiden, sondern der Vorstand der Marke.

Tatsache ist aber: Je länger in der Öffentlichkeit über Audis Zukunft in der Formel 1 spekuliert wird, desto schlechter für die Chancen des Projekts, von Anfang an erfolgreich zu sein. Seidl hat - siehe zum Beispiel James Key - bereits damit begonnen, erfolgreich Personal von der Konkurrenz abzuwerben. Doch wer geht jetzt noch zu einem Hersteller, hinter dessen Projekt so viele Fragezeichen stehen?

Sicher auch ein Grund, warum sich Alunni Bravi zuletzt bemüßigt sah, öffentlich auf die herumschwirrenden Gerüchte einzugehen. Der gelernte Rechtsanwalt spricht von einem "starken Bekenntnis" von Audi zur Formel 1 und verweist in diesem Zusammenhang auf die Konzerngremien von Audi und Volkswagen, die das Programm bereits abgesegnet haben.

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Die Formel 1 expandiert vor allem außerhalb Europas - zum Leidwesen vieler Fans der traditionellen Rennstrecken. <strong>ran</strong> zeigt legändere Kurse, die keinen Platz mehr im Rennkalender haben, die jedoch die Herzen der Motorsport-Fans höher schlagen lassen:
Die Formel 1 expandiert vor allem außerhalb Europas - zum Leidwesen vieler Fans der traditionellen Rennstrecken. ran zeigt legändere Kurse, die keinen Platz mehr im Rennkalender haben, die jedoch die Herzen der Motorsport-Fans höher schlagen lassen:© HochZwei
<strong>Nürburgring<br></strong>Kaum eine Rennstrecke ist so berüchtigt wie die Nordschleife am Nürburgring. Auch wenn dort seit 1976 keine Formel-1-Rennen mehr ausgetragen werden, war die neugebaute Grand-Prix-Strecke bis 2013 noch fester Bestandteil im Rennkalender. 2020 gab es in der Corona-Saison ersatzweise nochmal ein Rennen. Ein Comeback steht aktuell nicht im Raum.
Nürburgring
Kaum eine Rennstrecke ist so berüchtigt wie die Nordschleife am Nürburgring. Auch wenn dort seit 1976 keine Formel-1-Rennen mehr ausgetragen werden, war die neugebaute Grand-Prix-Strecke bis 2013 noch fester Bestandteil im Rennkalender. 2020 gab es in der Corona-Saison ersatzweise nochmal ein Rennen. Ein Comeback steht aktuell nicht im Raum.
© Nordphoto
<strong>Fuji<br></strong>Auch wenn am Fuji Speedway nur vier Formel-1-Rennen ausgetragen worden sind (zuletzt 2008), so ist sie doch eine der traditionsreichsten Rennstrecken. Bekannt wurde Fuji zudem durch das verrückte Saisonfinale 1976 zwischen Niki Lauda und James Hunt. Der Blick auf den Mount Fuji ist sowieso ein Highlight.
Fuji
Auch wenn am Fuji Speedway nur vier Formel-1-Rennen ausgetragen worden sind (zuletzt 2008), so ist sie doch eine der traditionsreichsten Rennstrecken. Bekannt wurde Fuji zudem durch das verrückte Saisonfinale 1976 zwischen Niki Lauda und James Hunt. Der Blick auf den Mount Fuji ist sowieso ein Highlight.
© Motorsport Images
<strong>Magny Cours<br></strong>Zwischen 1991 und 2008 wurde hier der Frankreich-GP ausgetragen. Bei vielen Fans war die Strecke deutlich beliebter als der Circuit Paul Ricard in der Provence, auf dem später in Frankreich gefahren wurde. Vielleicht auch weil, in Magny Cours Legenden wie Prost, Senna und Schumacher fuhren.
Magny Cours
Zwischen 1991 und 2008 wurde hier der Frankreich-GP ausgetragen. Bei vielen Fans war die Strecke deutlich beliebter als der Circuit Paul Ricard in der Provence, auf dem später in Frankreich gefahren wurde. Vielleicht auch weil, in Magny Cours Legenden wie Prost, Senna und Schumacher fuhren.
© 2008 Getty Images
<strong>Hockenheimring<br></strong>Ähnlich wie der Nürburgring gehört auch Hockenheim zur deutschen Motorsport-DNA. Zuletzt wurde hier 2019 gefahren, Sieger damals: Max Verstappen. Eine Rückkehr des Deutschland-GP scheint zurzeit in weiter Ferne. Falls doch, wäre Hockenheim der wahrscheinlichste Austragungsort.
Hockenheimring
Ähnlich wie der Nürburgring gehört auch Hockenheim zur deutschen Motorsport-DNA. Zuletzt wurde hier 2019 gefahren, Sieger damals: Max Verstappen. Eine Rückkehr des Deutschland-GP scheint zurzeit in weiter Ferne. Falls doch, wäre Hockenheim der wahrscheinlichste Austragungsort.
© Eibner
<strong>Kyalami<br></strong>Um den letzten GP von Südadrika miterlebt zu haben, muss man definitiv schon älter sein, denn das letzte Rennen in Kyalami wurde 1992 ausgetragen. Viele Fans konnte der GP in Afrika begeistern. Zeitweise gab es Gerüchte über ein Comeback, da die Formel 1 wohl gerne ein Rennen in Afrika austragen möchte.
Kyalami
Um den letzten GP von Südadrika miterlebt zu haben, muss man definitiv schon älter sein, denn das letzte Rennen in Kyalami wurde 1992 ausgetragen. Viele Fans konnte der GP in Afrika begeistern. Zeitweise gab es Gerüchte über ein Comeback, da die Formel 1 wohl gerne ein Rennen in Afrika austragen möchte.
© Motorsport Images
<strong>Buenos Aires<br></strong>Im Heimatland von Juan Manuel Fangio wurden zwischen 1952 und 1998 20 Rennen ausgetragen, mitten in der Hauptstadt Buenos Aires. Es war neben Brasilien der einzige Grand Prix im Motorsport-verrückten Südamerika. Ein Comeback ist mit den heutigen Streckenstandards ausgeschlossen.
Buenos Aires
Im Heimatland von Juan Manuel Fangio wurden zwischen 1952 und 1998 20 Rennen ausgetragen, mitten in der Hauptstadt Buenos Aires. Es war neben Brasilien der einzige Grand Prix im Motorsport-verrückten Südamerika. Ein Comeback ist mit den heutigen Streckenstandards ausgeschlossen.
© Isosport
<strong>Brands Hatch<br></strong>Bis 1986 war Brands Hatch abwechselnd mit Silverstone im Rennkalender, zeitweise wurde in einem Jahr auf beiden Strecken gefahren. Die britische Strecke ist wohl eine der klassischsten Rennstrecken der Welt. Allerdings ist sie für die Geschwindigkeit und Größe heutiger Formel 1-Autos zu klein und nicht sicher genug.
Brands Hatch
Bis 1986 war Brands Hatch abwechselnd mit Silverstone im Rennkalender, zeitweise wurde in einem Jahr auf beiden Strecken gefahren. Die britische Strecke ist wohl eine der klassischsten Rennstrecken der Welt. Allerdings ist sie für die Geschwindigkeit und Größe heutiger Formel 1-Autos zu klein und nicht sicher genug.
© Motorsport Images
<strong>Sepang</strong><br>Erst 1999 kam der GP von Malaysia in den Rennkalender. Schnell jedoch wurde da Rennen am Sepang International Circuit zu einem der beliebtesten im Jahr aufgrund seines vielseitigen Layouts. Leider konnte der GP nach 2017 nicht mehr ausgetragen werden.
Sepang
Erst 1999 kam der GP von Malaysia in den Rennkalender. Schnell jedoch wurde da Rennen am Sepang International Circuit zu einem der beliebtesten im Jahr aufgrund seines vielseitigen Layouts. Leider konnte der GP nach 2017 nicht mehr ausgetragen werden.
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<strong>Watkins Glen<br></strong>Die Rennen in Watkins Glen haben wohl die meisten noch nicht gesehen. Von 1961 bis 1980 fand hier der United States Grand Prix statt. Für viele Fans ist Watkins Glen die traditionsreichste Rennstrecke in den USA.
Watkins Glen
Die Rennen in Watkins Glen haben wohl die meisten noch nicht gesehen. Von 1961 bis 1980 fand hier der United States Grand Prix statt. Für viele Fans ist Watkins Glen die traditionsreichste Rennstrecke in den USA.
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Die Formel 1 expandiert vor allem außerhalb Europas - zum Leidwesen vieler Fans der traditionellen Rennstrecken. <strong>ran</strong> zeigt legändere Kurse, die keinen Platz mehr im Rennkalender haben, die jedoch die Herzen der Motorsport-Fans höher schlagen lassen:
<strong>Nürburgring<br></strong>Kaum eine Rennstrecke ist so berüchtigt wie die Nordschleife am Nürburgring. Auch wenn dort seit 1976 keine Formel-1-Rennen mehr ausgetragen werden, war die neugebaute Grand-Prix-Strecke bis 2013 noch fester Bestandteil im Rennkalender. 2020 gab es in der Corona-Saison ersatzweise nochmal ein Rennen. Ein Comeback steht aktuell nicht im Raum.
<strong>Fuji<br></strong>Auch wenn am Fuji Speedway nur vier Formel-1-Rennen ausgetragen worden sind (zuletzt 2008), so ist sie doch eine der traditionsreichsten Rennstrecken. Bekannt wurde Fuji zudem durch das verrückte Saisonfinale 1976 zwischen Niki Lauda und James Hunt. Der Blick auf den Mount Fuji ist sowieso ein Highlight.
<strong>Magny Cours<br></strong>Zwischen 1991 und 2008 wurde hier der Frankreich-GP ausgetragen. Bei vielen Fans war die Strecke deutlich beliebter als der Circuit Paul Ricard in der Provence, auf dem später in Frankreich gefahren wurde. Vielleicht auch weil, in Magny Cours Legenden wie Prost, Senna und Schumacher fuhren.
<strong>Hockenheimring<br></strong>Ähnlich wie der Nürburgring gehört auch Hockenheim zur deutschen Motorsport-DNA. Zuletzt wurde hier 2019 gefahren, Sieger damals: Max Verstappen. Eine Rückkehr des Deutschland-GP scheint zurzeit in weiter Ferne. Falls doch, wäre Hockenheim der wahrscheinlichste Austragungsort.
<strong>Kyalami<br></strong>Um den letzten GP von Südadrika miterlebt zu haben, muss man definitiv schon älter sein, denn das letzte Rennen in Kyalami wurde 1992 ausgetragen. Viele Fans konnte der GP in Afrika begeistern. Zeitweise gab es Gerüchte über ein Comeback, da die Formel 1 wohl gerne ein Rennen in Afrika austragen möchte.
<strong>Buenos Aires<br></strong>Im Heimatland von Juan Manuel Fangio wurden zwischen 1952 und 1998 20 Rennen ausgetragen, mitten in der Hauptstadt Buenos Aires. Es war neben Brasilien der einzige Grand Prix im Motorsport-verrückten Südamerika. Ein Comeback ist mit den heutigen Streckenstandards ausgeschlossen.
<strong>Brands Hatch<br></strong>Bis 1986 war Brands Hatch abwechselnd mit Silverstone im Rennkalender, zeitweise wurde in einem Jahr auf beiden Strecken gefahren. Die britische Strecke ist wohl eine der klassischsten Rennstrecken der Welt. Allerdings ist sie für die Geschwindigkeit und Größe heutiger Formel 1-Autos zu klein und nicht sicher genug.
<strong>Sepang</strong><br>Erst 1999 kam der GP von Malaysia in den Rennkalender. Schnell jedoch wurde da Rennen am Sepang International Circuit zu einem der beliebtesten im Jahr aufgrund seines vielseitigen Layouts. Leider konnte der GP nach 2017 nicht mehr ausgetragen werden.
<strong>Watkins Glen<br></strong>Die Rennen in Watkins Glen haben wohl die meisten noch nicht gesehen. Von 1961 bis 1980 fand hier der United States Grand Prix statt. Für viele Fans ist Watkins Glen die traditionsreichste Rennstrecke in den USA.
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Genau die gleiche Standardantwort also, die man erhält, wenn man bei Audi offiziell nach dem Stand der Dinge fragt. Nur: Ob sich seit den Gremienentscheidungen etwas verändert haben könnte, ist der eigentlich springende Punkt. Einer, auf den Döllner vermutlich eingehen wird, sobald seine Schweigefrist als Audi-CEO endet. Das wird Mitte Dezember der Fall sein.

Solange Alfa da ist, gibt's keine Kommunikation zu Audi

Dazu kommt: Zwar hat Audi bereits 25 Prozent des Sauber-Teams übernommen, als Stufe 1 der geplanten Transaktion; doch nach außen hin ist der Rennstall bis Saisonende 2023 mit Titelsponsor Alfa Romeo liiert, einem konkurrierenden Automobilhersteller. Man respektiere Alfa Romeo und werde sich daher vor Ende der Partnerschaft nicht zu anderen Themen äußern, heißt es.

Aber Alunni Bravi unterstreicht: "Das Bekenntnis ist da. Wir arbeiten hart daran, die Struktur des Teams zu entwickeln. Wir werben fleißig Personal an. James Key ist ein Name, aber es stoßen auf wöchentlicher Basis neue Mitarbeiter zu uns."

Dabei gehe es gar nicht in erster Linie um den Audi-Einstieg. Mit Audi und Rausing habe man "zwei Eigentümer, und es gibt eine Unternehmensführung entsprechend der verschiedenen Stadien der Transaktion, die vor der Saison 2026 abgeschlossen sein wird". Und im Rahmen dessen setze man den Entwicklungs- und Investmentplan unverändert fort.

Das bedeutet unterm Strich, dass das Warten in Hinwil und Neuburg, ob's wirklich klappt mit dem Audi-Werkseinstieg oder ob es doch noch zum Rückzieher kommt, erstmal solange weitergeht, bis sich Döllner öffentlich zu Audis Plänen äußert. Das könnte frühestens nach Saisonende 2023 der Fall sein. Und zumindest bis dahin bleiben die Fragezeichen.


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