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Formel 1

Formel 1 - "Drastische Konsequenzen": Famin tobt nach Alpine-Crash, droht Ocon Rauswurf?

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Jetzt ist richtig Feuer unterm Dach bei Alpine: Nach der teaminternen Kollision zwischen Esteban Ocon und Pierre Gasly in Runde eins des Monaco-Grand-Prix platzt Teamchef Bruno Famin der Kragen - für Verursacher Ocon kündigt er "drastische Konsequenzen" an.

Doch der Reihe nach: Während es auf der Startrunde im Hinterfeld zwischen Sergio Perez und den beiden Haas-Piloten heftig kracht, halten sich die Alpine-Stars zunächst aus allem Ärger aus.

Dann sieht Ocon in Portier jedoch ausgerechnet gegen Teamkollege Gasly eine Lücke, sticht hinein und es kommt zum Crash der beiden Franzosen.

Während Ocon durch die Luft katapultiert wird und das Rennen anschließend aufgeben muss, tobt Gasly am Funk.

"Was hat er getan! Was hat er getan? Warum hat er versucht mich zu attackieren? Oh mein Gott!", ist der 28-Jährige nach dem Kontakt fuchsteufelswild.

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Ocon entschuldigt sich, Famin tobt

Unfallgegner Ocon entschuldigt sich wenig später kleinlaut und auch öffentlich, schreibt noch während des Rennens bei Twitter: "Der heutige Vorfall war mein Fehler, die Lücke war am Ende zu klein und dafür entschuldige ich mich beim Team. Ich hoffe heute auf ein verdientes Punkteergebnis für das Team."

Immerhin das klappt, bringt Gasly am Ende der Prozession in Monaco doch seinen zehnten Platz aus dem Qualifying ins Ziel. Vor dem Ärger seines Bosses rettet Ocon das allerdings nicht, denn Bruno Famin geht wegen des Verhaltens seines Fahrers in der Startrunde gewaltig die Hutschnur hoch:

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"Estebans Manöver war komplett unangebracht, es war genau das, was wir nicht sehen wollen. Wir werden daraus unsere Lehren ziehen", sagt der Alpine-Boss bei Canal+. Wie diese aussehen könnten, will Famin noch nicht verraten, stellt aber klar: "Wir werden drastische Maßnahmen ergreifen."

Pikant: Ocons Vertrag bei Alpine läuft mit Saisonende aus, zuletzt hatte er offen mit einem Abschied geliebäugelt und auch nicht mit Kritik an der Performance seines aktuellen Arbeitgebers gespart. Mit dem Vorfall in Monaco dürfte der 27-Jährige seine Karten in keinem Fall verbessert haben.

Für Famin ist das Resultat der teaminternen Fehde indes absolut inakzeptabel: "Wir haben viel Schaden am Auto, die linke Hinterradaufhängung ist verbogen, das Gehäuse des Getriebes ist beschädigt. Wir müssen das Getriebe wechseln, das ist viel Arbeit", listet Famin auf und schüttelt den Kopf: "Diese Art Vorfall ist traurig. Genau das, was wir nicht haben wollten."

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Strafe für Ocon: Fünf Plätze nach hinten in Montreal

Dass die Ereignisse ihn ebenfalls nicht kalt lassen, das offenbart nach dem frühen Aus dann auch Ocon. "Danke, dass du fragst, wie ich mich fühle. Okay ...", sagt ein angefressener Ocon auf die ersten Fragen zu seinem Crash, die sich gleich um die Schuldfrage drehen. In Bezug auf seinen physischen Zustand gibt er aber Entwarnung: "Mein Rücken sollte okay sein."

Mit Blick auf sein kurzes Rennen glaubt der Franzose: "Es ist einfach ein unglücklicher Vorfall. Natürlich nicht gut, das Auto so schnell abzustellen." Ocon verrät: "Wir haben noch versucht, das Auto in der Garage zu reparieren, aber leider war der Schaden zu groß und wir konnten nicht weiterfahren."

Formel 1: Gewinner und Verlierer des Miami-GP

<strong>Formel 1: Gewinner und Verlierer des Miami-GP</strong><br>Bei Lando Norris ist der Bann endlich gebrochen, Nico Hülkenberg ist in Topform und Daniel Ricciardo ist eines der Sorgenkinder: <strong><em>ran</em></strong> zeigt die Gewinner und Verlierer des sechsten Rennwochenendes der Formel-1-Saison in Miami.
Formel 1: Gewinner und Verlierer des Miami-GP
Bei Lando Norris ist der Bann endlich gebrochen, Nico Hülkenberg ist in Topform und Daniel Ricciardo ist eines der Sorgenkinder: ran zeigt die Gewinner und Verlierer des sechsten Rennwochenendes der Formel-1-Saison in Miami.
© Imago Images
<strong>Gewinner: Lando Norris<br></strong>Erlösung für den McLaren-Piloten! Insgesamt 15 Rennen hatte der Brite bisher auf dem Podium beendet, in Miami stand er endlich zum ersten Mal ganz oben und bescherte sich und der Formel 1 eine schöne Überraschung. Durch seinen Sieg und die nachträgliche Strafe für Carlos Sainz eroberte Norris zudem Platz vier in der Fahrerwertung. Der Bann ist gebrochen.
Gewinner: Lando Norris
Erlösung für den McLaren-Piloten! Insgesamt 15 Rennen hatte der Brite bisher auf dem Podium beendet, in Miami stand er endlich zum ersten Mal ganz oben und bescherte sich und der Formel 1 eine schöne Überraschung. Durch seinen Sieg und die nachträgliche Strafe für Carlos Sainz eroberte Norris zudem Platz vier in der Fahrerwertung. Der Bann ist gebrochen.
© PanoramiC
<strong>Gewinner: Nico Hülkenberg<br></strong>Es sind Tage, die Nico Hülkenberg gefallen dürften. Erst wurde sein Wechsel zu Audi offiziell bestätigt, dann fuhr der 36-Jährige in Miami mit seinem Haas auf Platz neun. Einen Tag zuvor hatte Hülkenberg bereits mit Platz sieben im Sprint für Furore gesorgt! Der Deutsche ist in Topform und unterstreicht, warum Audi ihn für den F1-Einstieg möchte.
Gewinner: Nico Hülkenberg
Es sind Tage, die Nico Hülkenberg gefallen dürften. Erst wurde sein Wechsel zu Audi offiziell bestätigt, dann fuhr der 36-Jährige in Miami mit seinem Haas auf Platz neun. Einen Tag zuvor hatte Hülkenberg bereits mit Platz sieben im Sprint für Furore gesorgt! Der Deutsche ist in Topform und unterstreicht, warum Audi ihn für den F1-Einstieg möchte.
© Nordphoto
<strong>Gewinner: Alpine</strong><br>Was soll an einem Punkt schon besonders sein? Nun, es ist die Tatsache, dass es der erste ist, den Esteban Ocon einfahren konnte. Es wirkt vor allem so, als sei man nach einem grauenhaften Saisonstart endlich halbwegs konkurrenzfähig. Für die Franzosen könnte Miami so etwas wie ein Befreiungsschlag sein. Ein kleiner, aber immerhin einer.
Gewinner: Alpine
Was soll an einem Punkt schon besonders sein? Nun, es ist die Tatsache, dass es der erste ist, den Esteban Ocon einfahren konnte. Es wirkt vor allem so, als sei man nach einem grauenhaften Saisonstart endlich halbwegs konkurrenzfähig. Für die Franzosen könnte Miami so etwas wie ein Befreiungsschlag sein. Ein kleiner, aber immerhin einer.
© Nordphoto
<strong>Gewinner: Ferrari</strong><br>Die Roten waren in Miami sehr ordentlich unterwegs. Die beiden Fahrer fuhren solide, Charles Leclerc landete als Dritter sogar auf dem Podium. Zudem festigen die Italiener Platz zwei in der Konstrukteurswertung. Stabilität ist wichtig, Konstanz auch. Der nächste Schritt wäre ein dauerhafter Angriff auf die Spitze, also auf Primus Red Bull. Konkurrent McLaren dient als Mutmacher.
Gewinner: Ferrari
Die Roten waren in Miami sehr ordentlich unterwegs. Die beiden Fahrer fuhren solide, Charles Leclerc landete als Dritter sogar auf dem Podium. Zudem festigen die Italiener Platz zwei in der Konstrukteurswertung. Stabilität ist wichtig, Konstanz auch. Der nächste Schritt wäre ein dauerhafter Angriff auf die Spitze, also auf Primus Red Bull. Konkurrent McLaren dient als Mutmacher.
© PanoramiC
<strong>Gewinner: Yuki Tsunoda</strong><br>Der Japaner macht aktuell den von den Red-Bull-Verantwortlichern geforderten nächsten Schritt. Platz sieben im Rennen, Platz acht im Sprint: Er nimmt in beiden Rennen Punkte mit und sammelt weiter Argumente für einen möglichen Wechsel zu Red Bull. Er ist dabei deutlich konstanter als Teamkollege Daniel Riccardo, den er im Moment (14:5 Punkte) hinter sich lässt.
Gewinner: Yuki Tsunoda
Der Japaner macht aktuell den von den Red-Bull-Verantwortlichern geforderten nächsten Schritt. Platz sieben im Rennen, Platz acht im Sprint: Er nimmt in beiden Rennen Punkte mit und sammelt weiter Argumente für einen möglichen Wechsel zu Red Bull. Er ist dabei deutlich konstanter als Teamkollege Daniel Riccardo, den er im Moment (14:5 Punkte) hinter sich lässt.
© Beautiful Sports
<strong>Verlierer: Daniel Ricciardo</strong><br>Deshalb gehört der Australier auch zu den Verlierern. Im Sprint überraschte er noch positiv mit Platz vier, im Rennen konnte er die gute Leistung nicht bestätigen. Es kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass er 2024 nicht um einen möglichen Platz bei Red Bull fährt, sondern um seine Zukunft. Er muss endlich konstant liefern.
Verlierer: Daniel Ricciardo
Deshalb gehört der Australier auch zu den Verlierern. Im Sprint überraschte er noch positiv mit Platz vier, im Rennen konnte er die gute Leistung nicht bestätigen. Es kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass er 2024 nicht um einen möglichen Platz bei Red Bull fährt, sondern um seine Zukunft. Er muss endlich konstant liefern.
© 2024 Getty Images
<strong>Verlierer: Fernando Alonso</strong><br> Es gibt so Wochenenden, auch bei einem zweimaligen Weltmeister. Zwei Pünktchen ergatterte er, der Rest war Enttäuschung. "Ich habe mich nicht sehr gut gefühlt. Mir ist weder im Sprint-Qualifying noch im Qualifying eine gute Runde gelungen, und dann war da auch noch der Sprint-Start mit einer Berührung. Das hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack bei mir“, sagte Alonso. Dank "Glück mit dem Safety-Car" gab es dennoch Trostpunkte.
Verlierer: Fernando Alonso
Es gibt so Wochenenden, auch bei einem zweimaligen Weltmeister. Zwei Pünktchen ergatterte er, der Rest war Enttäuschung. "Ich habe mich nicht sehr gut gefühlt. Mir ist weder im Sprint-Qualifying noch im Qualifying eine gute Runde gelungen, und dann war da auch noch der Sprint-Start mit einer Berührung. Das hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack bei mir“, sagte Alonso. Dank "Glück mit dem Safety-Car" gab es dennoch Trostpunkte.
© Jan Huebner
<strong>Verlierer: Kevin Magnussen</strong><br>Der Däne ist im Moment von der Rolle. Im Duell mit Nico Hülkenberg ist er in dieser Saison chancenlos. Hinzu kommt, dass er mit nunmehr zehn Strafpunkten, unter anderem für einen Crash mit Logan Sargeant in Miami, unmittelbar vor einer Rennsperre steht. Die gibt es ab zwölf Punkten. Und dafür, dass er in Miami mal wieder als eine Art Schutzschild für seinen Teamkollegen fungierte, hagelte es Kritik. Er durchlebt keine gute Zeit.
Verlierer: Kevin Magnussen
Der Däne ist im Moment von der Rolle. Im Duell mit Nico Hülkenberg ist er in dieser Saison chancenlos. Hinzu kommt, dass er mit nunmehr zehn Strafpunkten, unter anderem für einen Crash mit Logan Sargeant in Miami, unmittelbar vor einer Rennsperre steht. Die gibt es ab zwölf Punkten. Und dafür, dass er in Miami mal wieder als eine Art Schutzschild für seinen Teamkollegen fungierte, hagelte es Kritik. Er durchlebt keine gute Zeit.
© 2024 Getty Images
<strong>Verlierer: Sauber</strong><br>Der Traditionsrennstall kommt nicht in Fahrt in dieser Saison. Inzwischen hat man das schwächste Auto im Feld, in Miami waren Guanyu Zhou und Valtteri Bottas ohne Chance. Besserung ist weiterhin nicht in Sicht. Es bleibt eine zähe Angelegenheit.
Verlierer: Sauber
Der Traditionsrennstall kommt nicht in Fahrt in dieser Saison. Inzwischen hat man das schwächste Auto im Feld, in Miami waren Guanyu Zhou und Valtteri Bottas ohne Chance. Besserung ist weiterhin nicht in Sicht. Es bleibt eine zähe Angelegenheit.
© Jan Huebner
<strong>Verlierer: Mercedes</strong><br>Es bleibt in dieser Saison schwere Kost für die Silberpfeile, die weiterhin nur vierte Kraft hinter Red Bull, Ferrari und McLaren sind. Letztgenannte dienen aber als Vorbild, dass man sich mit den richtigen Updates und Entscheidungen nach vorne arbeiten kann.
Verlierer: Mercedes
Es bleibt in dieser Saison schwere Kost für die Silberpfeile, die weiterhin nur vierte Kraft hinter Red Bull, Ferrari und McLaren sind. Letztgenannte dienen aber als Vorbild, dass man sich mit den richtigen Updates und Entscheidungen nach vorne arbeiten kann.
© PanoramiC
<strong>Verlierer: Mercedes</strong><br>"McLaren befindet sich seit dem letzten Jahr auf einem steilen Aufwärtstrend, und das ist gut für uns zu sehen, denn es zeigt, was möglich ist", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Ein Selbstläufer ist das freilich nicht. Solange bleibt es bei den Silberpfeilen sportlich graues Mittelmaß.
Verlierer: Mercedes
"McLaren befindet sich seit dem letzten Jahr auf einem steilen Aufwärtstrend, und das ist gut für uns zu sehen, denn es zeigt, was möglich ist", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Ein Selbstläufer ist das freilich nicht. Solange bleibt es bei den Silberpfeilen sportlich graues Mittelmaß.
© Beautiful Sports
<strong>Formel 1: Gewinner und Verlierer des Miami-GP</strong><br>Bei Lando Norris ist der Bann endlich gebrochen, Nico Hülkenberg ist in Topform und Daniel Ricciardo ist eines der Sorgenkinder: <strong><em>ran</em></strong> zeigt die Gewinner und Verlierer des sechsten Rennwochenendes der Formel-1-Saison in Miami.
<strong>Gewinner: Lando Norris<br></strong>Erlösung für den McLaren-Piloten! Insgesamt 15 Rennen hatte der Brite bisher auf dem Podium beendet, in Miami stand er endlich zum ersten Mal ganz oben und bescherte sich und der Formel 1 eine schöne Überraschung. Durch seinen Sieg und die nachträgliche Strafe für Carlos Sainz eroberte Norris zudem Platz vier in der Fahrerwertung. Der Bann ist gebrochen.
<strong>Gewinner: Nico Hülkenberg<br></strong>Es sind Tage, die Nico Hülkenberg gefallen dürften. Erst wurde sein Wechsel zu Audi offiziell bestätigt, dann fuhr der 36-Jährige in Miami mit seinem Haas auf Platz neun. Einen Tag zuvor hatte Hülkenberg bereits mit Platz sieben im Sprint für Furore gesorgt! Der Deutsche ist in Topform und unterstreicht, warum Audi ihn für den F1-Einstieg möchte.
<strong>Gewinner: Alpine</strong><br>Was soll an einem Punkt schon besonders sein? Nun, es ist die Tatsache, dass es der erste ist, den Esteban Ocon einfahren konnte. Es wirkt vor allem so, als sei man nach einem grauenhaften Saisonstart endlich halbwegs konkurrenzfähig. Für die Franzosen könnte Miami so etwas wie ein Befreiungsschlag sein. Ein kleiner, aber immerhin einer.
<strong>Gewinner: Ferrari</strong><br>Die Roten waren in Miami sehr ordentlich unterwegs. Die beiden Fahrer fuhren solide, Charles Leclerc landete als Dritter sogar auf dem Podium. Zudem festigen die Italiener Platz zwei in der Konstrukteurswertung. Stabilität ist wichtig, Konstanz auch. Der nächste Schritt wäre ein dauerhafter Angriff auf die Spitze, also auf Primus Red Bull. Konkurrent McLaren dient als Mutmacher.
<strong>Gewinner: Yuki Tsunoda</strong><br>Der Japaner macht aktuell den von den Red-Bull-Verantwortlichern geforderten nächsten Schritt. Platz sieben im Rennen, Platz acht im Sprint: Er nimmt in beiden Rennen Punkte mit und sammelt weiter Argumente für einen möglichen Wechsel zu Red Bull. Er ist dabei deutlich konstanter als Teamkollege Daniel Riccardo, den er im Moment (14:5 Punkte) hinter sich lässt.
<strong>Verlierer: Daniel Ricciardo</strong><br>Deshalb gehört der Australier auch zu den Verlierern. Im Sprint überraschte er noch positiv mit Platz vier, im Rennen konnte er die gute Leistung nicht bestätigen. Es kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass er 2024 nicht um einen möglichen Platz bei Red Bull fährt, sondern um seine Zukunft. Er muss endlich konstant liefern.
<strong>Verlierer: Fernando Alonso</strong><br> Es gibt so Wochenenden, auch bei einem zweimaligen Weltmeister. Zwei Pünktchen ergatterte er, der Rest war Enttäuschung. "Ich habe mich nicht sehr gut gefühlt. Mir ist weder im Sprint-Qualifying noch im Qualifying eine gute Runde gelungen, und dann war da auch noch der Sprint-Start mit einer Berührung. Das hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack bei mir“, sagte Alonso. Dank "Glück mit dem Safety-Car" gab es dennoch Trostpunkte.
<strong>Verlierer: Kevin Magnussen</strong><br>Der Däne ist im Moment von der Rolle. Im Duell mit Nico Hülkenberg ist er in dieser Saison chancenlos. Hinzu kommt, dass er mit nunmehr zehn Strafpunkten, unter anderem für einen Crash mit Logan Sargeant in Miami, unmittelbar vor einer Rennsperre steht. Die gibt es ab zwölf Punkten. Und dafür, dass er in Miami mal wieder als eine Art Schutzschild für seinen Teamkollegen fungierte, hagelte es Kritik. Er durchlebt keine gute Zeit.
<strong>Verlierer: Sauber</strong><br>Der Traditionsrennstall kommt nicht in Fahrt in dieser Saison. Inzwischen hat man das schwächste Auto im Feld, in Miami waren Guanyu Zhou und Valtteri Bottas ohne Chance. Besserung ist weiterhin nicht in Sicht. Es bleibt eine zähe Angelegenheit.
<strong>Verlierer: Mercedes</strong><br>Es bleibt in dieser Saison schwere Kost für die Silberpfeile, die weiterhin nur vierte Kraft hinter Red Bull, Ferrari und McLaren sind. Letztgenannte dienen aber als Vorbild, dass man sich mit den richtigen Updates und Entscheidungen nach vorne arbeiten kann.
<strong>Verlierer: Mercedes</strong><br>"McLaren befindet sich seit dem letzten Jahr auf einem steilen Aufwärtstrend, und das ist gut für uns zu sehen, denn es zeigt, was möglich ist", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Ein Selbstläufer ist das freilich nicht. Solange bleibt es bei den Silberpfeilen sportlich graues Mittelmaß.

Die erste Runde sei allgemein "chaotisch" gewesen, sagt Ocon und räumt ein: "Natürlich muss man aufpassen, aber wisst ihr, wir geben 120 Prozent, um zu versuchen in die Top 10 zu kommen. Das gilt für mich und für Pierre, das haben wir gestern schon gesehen, wo wir im Qualifying auch sehr ans Limit sind. Fehler passieren. So ist es halt."

Die Rennleitung sieht das, genauso wie Teamchef Famin, jedoch weit weniger entspannt: Sie macht Ocon wegen seines "überambitionierten Manövers" als Alleinschuldigen für den Crash aus und brummt ihm eine 10-Sekunden-Strafe auf.

Doppelt bitter: Weil Ocon diese wegen seines Ausfalls in Monaco nicht mehr absitzen kann, wird sie in eine Startplatzstrafe von fünf Positionen für das Rennen in Montreal umgewandelt. Zwei Strafpunkte auf die Superlizenz gibt es obendrein.

"Ich weiß nicht, ich habe es auch erst jetzt gesehen. Wirklich kein Kommentar", erklärt Ocon in Bezug auf seine Strafe. Gemeinsam mit dem Team werde er den Vorfall nun aufarbeiten: "Das machen wir üblicherweise immer, wir versuchen es immer beim nächsten Mal besser zu machen."

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Ocon: Immer wieder Ärger mit den Teamkollegen

Fakt ist aber: Ocon und seine Teamkollegen, das ist in der Formel 1 eine Geschichte für sich. Schon mit Sergio Perez legte er sich zu Force-India-Zeiten an, mit Altmeister Fernando Alonso endete die gemeinsame Zeit ebenso im Unfrieden - teaminterne Berührungen gab es in beiden Fällen mehrere.

Auch mit Gasly gilt die Beziehung als schwierig, eigentlich schon seit Kartzeiten, kommen die beiden fast Gleichaltrigen doch aus derselben Region in Nordfrankreich und kämpfen gefühlt schon ihr ganzes Rennfahrerleben um ein und dasselbe Stück Asphalt - so wie am Sonntag vor dem Tunneleingang in Monte Carlo.

Obwohl sich die Gemüter gut zwei Stunden später wieder etwas beruhigt haben, konstatiert Gasly nach der Zieldurchfahrt: "Ich war echt geschockt, es war sehr unnötig. So eine Situation solltest du nie haben, vor allem nicht zwischen Teamkollegen."

Der Franzose stellt klar: "Hinter uns stehen über 200 Leute, die arbeiten sich alle den Arsch ab, um uns das bestmögliche Auto zu geben. Sie schauen sich das Rennen am Sonntag alle an, und so eine Situation sollten sie dann nicht sehen."

Gasly versteht's nicht: "Hatten klare Instruktionen"

Die Kollision in Portier findet Gasly deshalb "einfach traurig, und ich bin enttäuscht davon - vor allem, weil wir vor dem Rennen klare Instruktionen hatten, was zu tun ist: Wer auch immer im Qualifying vorne ist, dem sollte das hintere Auto im Rennen mit der Strategie helfen. Leider ist das nicht passiert", verrät der Alpine-Pilot.

Mit Teamchef Bruno Famin habe er wegen des ganzen Trubels noch nicht gesprochen, "aber wir müssen reden, denn das können wir uns echt nicht leisten", sagt Gasly mit Blick auf sein Team: "Besonders in so einer Saison, kann jeder Punkt am Ende des Jahres wirklich entscheidend sein. Da müssen wir sicherstellen, dass es nicht wieder passiert."

Ex-Freundin von Joao Felix datet offenbar Formel-1-Star

Die bisherigen Appelle sind dabei scheinbar verpufft: "Wir sind uns ja schon paar Mal nahe gekommen, zu viele Male. Das müssen wir einfach klarstellen, denn wir waren heute nur ein paar Zentimeter davon entfernt, dass beide Autos in der Wand sind und ich bin eigentlich nur glücklich, dass ich die Ziellinie gesehen habe", sagt Gasly.

Dabei profitiert der Alpine-Pilot, der nach dem teaminternen Unfall einen Reifenschaden beklagte, wie etwa auch Ferraris Carlos Sainz vor allem von der von der Rennleitung ausgegebenen Startreihenfolge für den Restart.

Am Unverständnis für das Manöver Ocons ändert der glimpfliche Ausgang allerdings wenig, gibt Gasly doch zu bedenken: "Wir waren zu dem Zeitpunkt (der Kollision) auf Platz neun und Platz zehn, es gibt also absolut keinen Grund, zu riskieren, dass beide Autos rausfliegen. Aber nun kann man die Geschichte nicht mehr ändern."

Deswegen hält er auch nichts davon, nun blind auf seinen Teamkollegen draufzuhauen: "Das will ich nicht beantworten", sagt Gasly in Bezug auf Nachfragen zu Ocons Zukunft im Team, erklärt aber: "Er ist ein professioneller Fahrer. Du weißt, was du tun darfst und was nicht, vor allem mit dem Teamkollegen. Er ist ein sehr guter Fahrer, er weiß, was er tut. Er muss da einfach nur eine Veränderung vornehmen."

Sonst nimmt diese Veränderung vielleicht bald die Führungsetage von Alpine vor ...

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