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Horrorsturz bei Olympia: Die unglaubliche Krankenakte von Lindsey Vonn

  • Veröffentlicht: 09.02.2026
  • 16:01 Uhr
  • ran.de

US-Skistar Lindsey Vonn hat sich bei ihrem Sturz bei der Olympia-Abfahrt in Cortina erneut schwer verletzt. ran zeigt die sehr umfangreiche Krankenakte der 41-Jährigen.

Mit 41 Jahren wollte Lindsey Vonn bei den Olympischen Winterspielen in Italien noch einmal so richtig angreifen.

Trotz eines Kreuzbandrisses ging die US-amerikanische Alpin-Skifahrerin bei der Abfahrt in Cortina an den Start - und stürzte nach nur wenigen Fahrsekunden folgenschwer.

Nun musste sie sich innerhalb weniger Stunden ob ihres Unterschenkelbruchs schon zwei Operationen unterziehen.

Für Vonn könnte es das tragische Ende einer glorreichen Karriere sein, die aber auch schon früher von zahlreichen Verletzungen überschattet wurde. ran zeigt die umfangreiche Krankenakte von Lindsey Vonn.

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Olympischen Spiele 2006: Prellungen bei Trainingssturz

Die Olympia-Historie von Lindsey Vonn begann vor 20 Jahren schon mit Schmerzen und einer Verletzung. Bei den Spielen in Turin zog sich die US-Amerikanerin im Training bei einem Sturz eine Oberschenkelprellung zu, musste anschließend ins Krankenhaus.

Dennoch startete die damals 21-Jährige gut 48 Stunden nach ihrem Sturz in ihrem ersten von insgesamt vier Rennen. Damals war Platz 7 im Super-G das beste Resultat.

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Erster Kreuzbandriss im Jahr 2007

Die Alpine Ski-WM 2007 begann für Vonn im schwedischen Are mit zwei Silbermedaillen – und endete mit einer schlimmen Verletzung. Im Training überstreckte die US-Amerkanerin damals ihr Knie und erlitt einen Teilriss des vorderen Kreuzbandes sowie eine Knochenprellung.

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Dadurch war für Vonn sowohl die WM vorzeitig zu Ende, aber auch die gesamte Weltcup-Saison 2006/07. Diese Verletzung markiert auch den Beginn ihrer bis heute anhaltenden Knieprobleme.

OP nach Champagnerflaschen-Missgeschick

Die bislang kurioseste Verletzung in ihrer langen Karriere ereignete sich im Jahr 2009.

Für ein Photoshooting nach der WM in Val d’Isere, bei der sie Gold gewann, schnitt sich Vonn beim Öffnen einer Champagnerflasche so tief in den Finger, dass sogar eine OP notwendig wurde.

"Ich werde wohl nie wieder eine Champagnerflasche öffnen", sagte die US-Amerikanerin danach.

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Olympia-Gold nach Frischkäse-Kur

Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver ist Lindsey Vonn mit einer Gold- und Bronze-Medaille eines der erfolgreichsten Gesichter.

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Dass sie überhaupt starten konnte, hat sie durchaus kuriosen Behandlungsmethoden zu verdanken. Wegen einer Schienbeinprellung während eines Trainings musste sie mit Schmerzmittel und Betäubungssalben arbeiten - und sogar Frischkäse wurde zur Beschleunigung der Heilung auf das Schienbein aufgetragen.

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Benebelt bei der Ski-WM 2011 - Ausstieg folgt

Die Ski-WM 2011 im bayerischen Garmisch-Partenkirchen erlebte Vonn laut eigener Aussage "wie Skifahren im Nebel".  Grund dafür war ein Trainingssturz rund eine Woche vor WM-Start, bei dem sich Vonn eine Gehirnerschütterung zuzog.

Dennoch startete sie bei der WM. Letztlich zog sie aber die Konsequenzen aus den Folgen der Gehirnerschütterung und stieg vorzeitig aus den Wettkämpfen aus.

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2013 als Horror-Jahr für Lindsey Vonn

Auch bei der nächsten Ski-WM nach Garmisch-Partenkirchen ist Vonn vom Pech verfolgt. Im österreichischen Schladming stürzte sie im Super-G schwer und die Folgen sind gravierend: Bänderrisse und gebrochene Knochen im Knie.

Erneut muss sich Vonn deshalb unters Messer legen, gefolgt von monatelanger Reha-Phase. Als sie im November 2013 ihr Comeback gibt, der nächste Rückschlag. Beim Training in Colorade zog sich die US-Amerikanerin nach einem Schlag auf das Knie einen Kreuzbandriss zu.

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Knöchelbruch bei Sturz in Neuseeland

Bei einem Trainingslager des US-Ski-Teams in Neuseeland im August 2015 erwischte es Vonn erneut. Bei einem Sturz erlitt sie einen Bruch des linken Knöchels.

Dadurch verpasste Vonn auch den Saisonstart und kehrte erst Ende November in den Ski-Weltcup zurück.

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Vonn: "Härteste Reha meiner Karriere"

Das Jahr 2016 ist für Vonn erneut mit schweren Verletzungen und großen Schmerzen verbunden. Im Februar zog sich sich bei einem Sturz bei einem Super-G in Andorra Frakturen im linken Knie zu.

Kurioserweise startet sie am nächsten Tag dennoch, verabschiedet sich anschließend aber für fast ein Jahr vom Ski-Weltcup. Grund für die lange Abstinenz ist eine Trainingsverletzung im November 2016, ein Bruch im rechten Arm.

Bei der notwendigen OP kommt es zu Nervenschäden. Die Folge: Zeitweise kann die Skiläuferin ihre Finger nicht mehr bewegen und musste sich bei ihrem Comeback im Weltcup dann sogar ihren Skistock an den Handschuh kleben.

Später sagte sie über die Phase bis zur Rückkehr: "Das war die härteste Reha meiner Karriere."

Unter Tränen: Rücktritt 2019 in Cortina

Schon bevor Vonn kürzlich in Cortina so schwer stürzte, verbindet man mit ihr und dieser Strecke eine traurige Szene. Im Jahr 2019 kämpfte sie mit Knieproblemen (vier Operationen!), gerissenen Bändern und in Cortina kam das Ende.

Vonn brach das Rennen unter Tränen ab, trat anschließend erstmals in ihrer Karriere zurück. "Es gibt nur so viel, was ein Körper aushalten kann. Ich habe vielleicht mein Maximum erreicht", sagte sie damals.

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Titan statt Knochen: Comeback mit Knie-Ersatz

Fünf Jahre nach dem Rücktritt passiert das Unglaubliche: Vonn wagt ein Comeback trotz all ihrer Verletzungsprobleme.

Nachdem sie im April 2024 einen robotergestütztes Teil-Knieersatz eingesetzt bekommt, plant die US-Amerikanerin tatsächlich ihr Comeback im Ski-Weltcup.

Dieser Teil-Knieersatz aus Titan ersetzt die lädierten bzw. entfernten Knochen.

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Vor Olympia 2026: Kreuzbrandriss in Crans-Montana

Nachdem Vonn auf die Olympischen Winterspiele in Cortina hingearbeitet hat, folgte im Januar 2026 ein weiterer Rückschlag für die mittlerweile 41-Jährige.

In Crans-Montana zog sich Vonn in der Abfahrt einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zu. Dennoch war das für sie kein Grund, die Olympischen Spiele in Cortina auszulassen. "Ich werde an den Start gehen", sagte sie kämpferisch.

Tat sie dann auch und stürzte in der Abfahrt nach nur 13 Sekunden erneut schwer.

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