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US Open: Publikumsliebling Gauff souverän im Achtelfinale

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© AFP/Getty Images/SID/ELSA

French-Open-Siegerin Coco Gauff hat bei den US Open souverän das Achtelfinale erreicht. Die US-Amerikanerin besiegte die Polin Magdalena Frech 6:3, 6:1 und darf damit weiter von ihrem zweiten Titel in Flushing Meadows träumen. In der Runde der besten 16 kommt es zum Kracher-Duell, die Nummer drei der Welt trifft nun auf die Japanerin Naomi Osaka.

"Es war eine emotionale Woche, aber ich brauche diese toughen Momente, um mich weiterzuentwickeln", sagte Gauff, die im vierten Jahr in Serie im Achtelfinale ihres Major-Heimspiels steht: "Ich versuche das einfach zu genießen. Heute habe ich gezeigt, wie viel Spaß ich hier habe."

Osaka, die 2018 und 2020 bei den US Open triumphiert hatte, besiegte Darja Kassatkina 6:0, 4:6, 6:3. Den ersten Satz holte sie dabei in nur 24 Minuten. Erstmals seit den Australian Open 2021 steht die 27-Jährige wieder in einem Grand-Slam-Achtelfinale - damals gewann sie anschließend ihren vierten und bis dato letzten Major-Titel.

"Es war eine lange Reise. Das war ein sehr unterhaltsames Match", sagte Osaka - und freute sich auf das Duell mit Publikumsliebling Gauff. "Kann jemand kommen und mich anfeuern?", fragte sie mit einem Lachen Richtung Zuschauer: "Es ist hart, hier gegen eine Amerikanerin zu spielen. Aber es ist sehr cool, für mich ist sie wie eine kleine Schwester."

Gauff präsentierte sich im prall gefüllten Arthur Ashe Stadium zuvor deutlich stabiler als zuletzt und verwandelte nach nur 1:14 Stunden ihren zweiten Matchball. In der ersten Runde hatte sich die 21-Jährige erst nach 2:57 Stunden und phasenweise erheblichen Problemen in drei Sätzen gegen die Australierin Ajla Tomljanovic durchsetzen können, auch beim Zweisatzerfolg gegen die Kroatin Donna Vekic in Runde zwei hatte Gauff wegen ihres schwachen Aufschlags im ersten Satz mehrfach Tränen in den Augen gehabt.

Gauff hatte 2023 als 19-Jährige bei den US Open ihr erstes Grand-Slam-Turnier gewonnen. Im Juni 2025 folgte in Paris der zweite Major-Erfolg, dort setzte sie sich in einem packenden Finale gegen die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka durch. Im Wimbledon scheiterte Gauff danach aber bereits in Runde eins.

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