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Wintersport

Biathlon: Herrmann-Wick macht sich keine Sorgen um die Zukunft

  • Veröffentlicht: 24.11.2023
  • 08:46 Uhr
  • Matthias Killing
Denise Herrmann-Wick mit dem deutschen Team bei ihrem Abschied
Denise Herrmann-Wick mit dem deutschen Team bei ihrem Abschied© IMAGO/NTB
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Vor dem Auftakt des Biathlon-Weltcups spricht Ex-Weltmeisterin Denise Hermann-Wick über die deutschen Aussichten nach ihrem Karriereende und mögliche Nachfolgerinnen.

Von Matthias Killing

Trotz der erfolgreichen Vorjahresbilanz blicken die deutschen Biathletinnen vor dem Weltcup-Auftakt in Östersund am Samstag mit Unsicherheit auf die neue Saison.

Denn die drei WM-Medaillen, fünf Einzelpodeste im Weltcup sowie Platz vier im Kampf um die große Kristallkugel kamen nur unter Beteiligung von Denise Herrmann-Wick zustande.

Doch die Sprint-Olympiasiegerin von Peking beendete vergangenen Winter ihre erfolgreiche Laufbahn.

"Mir hat es Spaß gemacht bis zum letzten Tag, jetzt laufe ich ein bisschen ziellos durch den Wald. Aber das macht auch Spaß", sagt Herrmann Wick im Interview mit ran: "Mir war das klar, dass ich nach der Heim-WM-Saison aufhöre – einen besseren Abschluss kann ich mir nicht vorstellen."

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Eine Nachfolgerin ist weit und breit nicht in Sicht, trotzdem macht sich Herrmann-Wick keine Sorgen über die Zukunft des deutschen Biathlons.

Hermann-Wick optimistisch

"Im Damenbereich würde ich mir gar keine Gedanken machen. Gerade in den Staffelbewerben haben die Mädels gesehen, was möglich ist. Und bei der Heim-WM haben alle so viel Erfahrung gesammelt, die sehr wertvoll für die nächsten Jahre ist", sagte die 34-Jährige. "Und wenn dann jede Woche mal jemand durchkommt, wäre das doch super."

Auch nach Magdalena Neuers Karriereende seien die Befürchtungen groß gewesen, dann sei Laura Dahlmeier in deren Fußstapfen getreten – so wie sie danach. Wer genau nun aber ihre Nachfolgerin werde, da will sich Herrmann-Wick nicht festlegen:

"Ich werde mich hüten, genau einen Namen zu nennen, sondern das sind einfach mehrere. Ob das eine Sophia Schneider, eine Hanna Kelbinger, eine Vanessa Voigt oder eine Janina Hettich ist", sagte die Sächsin:

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"Die Mädels entwickeln sich brutal"

"Es gibt ein paar, die konstante Podiumsergebnisse abrufen und natürlich auch bei der WM in Nove Mesto dann die Medaillen holen können. Die Mädels entwickeln sich brutal."

Deutlich skeptischer zeigte sich derweil Sportdirektor Felix Bitterling. "Denise eins zu eins zu ersetzen, ist zum jetzigen Zeitpunkt schwierig bis nicht möglich", sagte er. "Sportlich haben wir nicht die eine, von der man sagen kann, hier ist die Nachfolgerin. Das wird sich ein bisschen verteilen."

In Deutschland wird es zwei Weltcups geben: Vom 4. bis 7. Januar in Oberhof und drei Tage später in der Chiemgau-Arena in Ruhpolding, wo 2023 die Weltmeisterschaften stattfanden. Hinzu kommt außerhalb des Weltcups das Mixed-Event in der Schalker Arena am 28. Dezember.

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