Anthony Taylor (r.) leitete das EM-Spiel zwischen Dänemark und Finnland. - Bildquelle: imagoAnthony Taylor (r.) leitete das EM-Spiel zwischen Dänemark und Finnland. © imago

München - Der Zusammenbruch von Christian Eriksen während des Gruppenspiels zwischen Dänemark und Finnland war ein prägender Moment der EM 2021. Auch für Schiedsrichter Anthony Taylor. 

Der "BBC" gab Taylor nun erstmals Einblicke in sein Seelenleben in dieser so außergewöhnlichen und schwierigen Situation. 

"Ich war zehn Meter entfernt und sah Eriksen direkt an. Es war sonst niemand in seiner Nähe. Ich konnte deutlich sehen, dass etwas nicht stimmte", verriet der englische Referee, der nach dem Spiel für seine schnelle Reaktion gelobt wurde.

Spielfeld-Erlaubnis für Eriksens Frau "No-Brainer" für Taylor

Die Szenerie während Eriksens Behandlung schildert Taylor wie folgt: "Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie wir die Mannschaften zurück in die Kabine brachten. Ein Sicherheitsmann kam zu mir und bat um die Erlaubnis, dass Eriksens Frau auf dem Spielfeld sein dürfe. Für mich ein absoluter No-Brainer, natürlich war das okay."

Taylor stellte klar, dass es sich um die schwierigste Situation seiner Karriere handelte, die aber zeige, "wie wichtig es ist, mit Menschen und Emotionen umzugehen". Das sei auch eine Hauptaufgabe der Schiedsrichter: "Die Leute denken, Schiedsrichter hätten kein Herz und seien nur dazu da, Nachmittage zu ruinieren. Aber im Grunde geht es darum, zu verstehen, wie Menschen fühlen und reagieren."

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