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München - Die Transferverhandlungen rund um den Wechsel von Robert Lewandowski zum FC Barcelona scheinen die Beziehung zwischen dem FC Bayern (Supercup: Leipzig gegen Bayern, Samstag ab 19:00 Uhr LIVE in SAT.1, im Anschluss: "ran Story: FC Bayern goes USA" in SAT.1) und den Katalanen nachhaltig beschädigt zu haben. Barca-Präsident Joan Laporta kritisierte den deutschen Rekordmeister nun scharf.

Auf einer Pressekonferenz im Rahmen der USA-Reise der "Blaugrana" äußerte sich Laporta zu den Aussagen, die in den vergangenen Tagen von Bayern-Trainer Julian Nagelsmann und Co. getätigt wurden. Der Trainer der Bayern hatte nach dem Wechsel seines polnischen Stürmers erklärt, dass Barcelona der einzige Verein auf der Welt sei, der kein Geld habe und trotzdem jeden Spieler kaufen könne.

Diese Aussagen wies Laporta nun entschieden zurück und erklärte, dass er bei den Münchnern eine "gewisse Ignoranz" erkannt hätte. Zudem würden die Verantwortlichen über "mangelnde Informationen" verfügen.

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Drohung in Richtung München

Der Barca-Boss gab zu, dass sich der Verein im vergangenen Jahr in einer schwierigen finanziellen Lage befand und äußerte die Vermutung, dass die Bayern die Katalanen deswegen unterschätzt hätten: "Wir sind ein 122 Jahre alter Klub, der sehr wichtige Assets hat. Sie waren sich nicht bewusst, welche Stärke und welchen Support dieser Klub hat."

Zudem störe es ihn, dass sich der deutsche Rekordmeister in die Belange anderer Vereine einmische. "Ich würde sie bitten, dies auch nicht zu tun und sich nicht mit uns anzulegen. Sie sollen sich um sich selbst kümmern", so die Kampfansage des Barca-Präsidenten in Richtung München.

Nagelsmann: "Das gehört zum Spiel"

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann reagierte auf der Pressekonferenz vor dem Supercup gegen Leipzig auf die Aussagen Laportas.

"Ich werde in Zukunft immer meine Meinung sagen. Ich schreibe nicht alle meine Antworten vor der Pressekonferenz auf. Es kommt spontan, das ist vielleicht nicht immer das Klügste. Ich habe kein Problem damit, dass Conte oder Laporta zurückschießen, das gehört zum Spiel", sagte der 35-Jährige. 

Tottenham-Coach Antonio Conte beschwerte sich zuletzt über den öffentlichen Flirt der Bayern mit Spurs-Torjäger Harry Kane. Der 29-jährige Kane wurde zuletzt als möglicher Nachfolger für Robert Lewandowski in München gehandelt. Er steht bei den Londonern noch bis 2024 unter Vertrag. 

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