Sebastian Vettel - Bildquelle: 2019 Getty ImagesSebastian Vettel © 2019 Getty Images

Montreal - Vettels Ferrari-Rennstall kündigte dem Motorsport-Weltverband FIA am Sonntag nach dem Rennen offiziell an, einen Protest zu planen. Die Scuderia hat durch den Schritt die Möglichkeit, innerhalb von 96 Stunden weiteres entlastendes Beweismaterial zu sammeln und dann formell Einspruch einzulegen.

Vettel hatte das siebte Saisonrennen als Erster beendet, wurde wegen der Zeitstrafe aber auf den undankbaren zweiten Platz hinter Weltmeister Lewis Hamilton (Mercedes) zurückversetzt. Nach einem Ausflug ins Gras und einer Beinahe-Kollision mit Hamilton in der 47. Runde hatte Vettel nur mit größter Mühe die Führung behalten.

Die Rennjury untersuchte den Vorfall und bestrafte den Deutschen, weil dieser auf gefährliche Art und Weise auf die Strecke zurückgefahren sei. Vettel äußerte harsche Kritik. Schon im Boxenfunk ärgerte sich der Deutsche über die Entscheidung. "Wo zur Hölle soll ich denn hin? Es ist seine (Hamilton, Anm. d. Red) Schuld", sagte er seinem Team. 

Motorsport-Galerien

Motorsport 2018 / 2019