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NFL: Comeback von High School Coach Philip Rivers: Was für seine Schüler "das schlimmste" war

  • Aktualisiert: 15.12.2025
  • 10:27 Uhr
  • Franziska Wendler

Philip Rivers kehrt in die NFL zurück. Seine High-School-Schüler erfahren es auf besondere Art und Weise.

Von Franziska Wendler

An der St. Michael Catholic High School im US-Bundesstaat Alabama ist es den Schülern nicht gestatttet, ihre Handys mit in die Schule zu bringen. Eine anerkannte Regel, die durchaus Vorteile mit sich bringt.

Will man als Schüler allerdings herausfinden, ob der eigene Football-Trainer im Alter von 44 Jahren aus dem Ruhestand zurückkehrt, um sich in der NFL den Indianapolis Colts anzuschließen, dann ist das Handyverbot durchaus lästig. Und so führte dieses zu einem wilden Ansturm auf die Computer der High School.

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"Wir haben den ganzen Tag in der Schule nach Updates gesucht, sind auf Google gegangen und haben etwa alle zehn Minuten seinen Namen eingegeben", sagte Tucker Tomlinson, Wide Receiver der St. Michael Catholic Cardinals, im Gespräch mit "NFL.com".

"Das war das Schlimmste. Wir mussten alle Nachrichtenseiten aktualisieren, um zu sehen, was wir finden konnten."

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NFL: Philip Rivers kehrt zu den Colts zurück

Am Dienstag erfuhren sie dann ganz offiziell: Philip Rivers feiert sein Comeback. Der Quarterback, der mit 44 Jahren bereits Opa ist, ist nach fünf Spielzeiten Pause zurück in der besten Football-Liga der Welt.

Nach dem Achillessehnenriss von Daniel Jones in Woche 14 eine durchaus ungewöhnliche Lösung bei den Colts.

Bereits am Montagvormittag hatte sich in der High School die Nachricht verbreitet, Rivers könnte in die NFL zurückkehren. Wirklich ernst nahm dies aber niemand. Erst als am Montagabend bekannt wurde, dass sich Rivers tatsächlich in Indianapolis befindet und trainiert, wurde die Aufregung bei Passempfänger Tomlinson und seinen Teamkollegen groß.

"Als wir es endlich sahen, dachten wir: ‚Oh mein Gott, das ist echt'", so der Sportler. "Das hätte ich nie erwartet. Solche Berichte gibt es ständig, das ist einfach nur Unsinn. Man sieht es und denkt sich nur: Das ist lustig. Lass mich mit seinem Sohn Gunner darüber scherzen. Dieses Mal schien es anders zu sein, und es ist wirklich wahr geworden."

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Immer wieder Gerüchte um mögliche Rückkehr

Im Laufe der Jahre hatte es immer wieder Gerüchte über eine mögliche Rückkehr gegeben, so zum Beispiel im Jahr 2022, als sich Jimmy Garoppolo bei den San Francisco 49ers den Fuß brach. Dazu gekommen ist es in all den Jahren aber nicht. Bis jetzt.

Rivers' Sohn Gunner spielt bei den Cardinals ebenfalls als Signal Caller – und das durchaus vielversprechend. Allzu gut lügen kann er aber offenbar nicht. "Er hat definitiv versucht, es für sich zu behalten", so Tomlinson. "Aber er verrät sich. Sein Gesicht wird ganz rot und er weiß nicht, wie er damit umgehen soll. Das war ziemlich lustig."

Der Receiver und seine Teamkollegen werden die Partie zwischen den Colts und den Seattle Seahawks am Sonntagabend (ab Uhr im Liveticker) in einem lokalen mexikanischen Restaurant verfolgen und ihren Trainer aus der Ferne anfeuern.

Kaum jemand in mögliches Comeback eingeweiht

Übrigens: An der St. Michael Catholic High School wussten am Montagmorgen nur wenige Menschen, das eine NFL-Rückkehr für Rivers überhaupt möglich sein könnte. Einer, der eingeweiht war, weil ihm Rivers eine Textnachricht schickte, ist Defensive Coordinator Simon Cortopassi.

"Er sagte nur: 'Ich versuche es einfach'", erzählte Cortopassi "NFL.com". "Er meinte: 'Es gibt nur einen Weg, um herauszufinden, ob man etwas kann, und zwar indem man es versucht.'"

NFL - Injury Update: Schock-Geständnis von Josh Allen

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<em><strong>Josh Allen (Buffalo Bills)</strong><br>Josh Allen hat fast zwei Wochen nach der knappen 33:30-Niederlage seiner Buffalo Bills gegen die Denver Broncos verraten, dass er mit einem gebrochenen Knochen im Fuß auf dem Feld gestanden habe: "Es war keine optimale Situation und schmerzhaft während der letzten Wochen." Der Quarterback fügte hinzu, dass es eine alte Verletzung sei, die in Woche 16 gegen die Browns wieder aufgebrochen sei. Nun konnte er operiert werden und wird voraussichtlich zum Saisonstart bereit stehen.</em>
© 2026 Getty Images

Josh Allen (Buffalo Bills)
Josh Allen hat fast zwei Wochen nach der knappen 33:30-Niederlage seiner Buffalo Bills gegen die Denver Broncos verraten, dass er mit einem gebrochenen Knochen im Fuß auf dem Feld gestanden habe: "Es war keine optimale Situation und schmerzhaft während der letzten Wochen." Der Quarterback fügte hinzu, dass es eine alte Verletzung sei, die in Woche 16 gegen die Browns wieder aufgebrochen sei. Nun konnte er operiert werden und wird voraussichtlich zum Saisonstart bereit stehen.

<strong>Drake Maye (New England Patriots)</strong><br>Schlechte und gute Nachrichten für die New England Patriots: Nachdem sich Drake Maye im Playoff-Spiel gegen die Denver Broncos offenbar an der Schulter verletzt hatte, konnte er in der ersten On-Field-Einheit vor dem Super Bowl nur eingeschränkt trainieren. Positiv jedoch: Dass er nicht komplett draußen saß, ist ein gutes Zeichen für einen Einsatz.
© 2026 Getty Images

Drake Maye (New England Patriots)
Schlechte und gute Nachrichten für die New England Patriots: Nachdem sich Drake Maye im Playoff-Spiel gegen die Denver Broncos offenbar an der Schulter verletzt hatte, konnte er in der ersten On-Field-Einheit vor dem Super Bowl nur eingeschränkt trainieren. Positiv jedoch: Dass er nicht komplett draußen saß, ist ein gutes Zeichen für einen Einsatz.

<strong>Robert Spillane (New England Patriots)</strong><br>Etwas mehr Sorgen machen sich die Coaches in New England um Robert Spillane. Der Middle Linebacker, der in der Defense auch die Plays ansagt, musste die Partie in Denver bereits mit einer Knöchelverletzung verlassen. Im ersten Injury Report wurde er mit "DNP" aufgeführt, also "Did not Practice".
© ZUMA Press Wire

Robert Spillane (New England Patriots)
Etwas mehr Sorgen machen sich die Coaches in New England um Robert Spillane. Der Middle Linebacker, der in der Defense auch die Plays ansagt, musste die Partie in Denver bereits mit einer Knöchelverletzung verlassen. Im ersten Injury Report wurde er mit "DNP" aufgeführt, also "Did not Practice".

<strong>Zach Charbonnet (Seattle Seahawks)</strong><br>Schlimme Nachricht für die Seattle Seahawks: Running Back Zach Charbonnet hat sich entgegen erster optimistischer Prognosen doch schwer verletzt. Der 25-Jährige zog sich beim Blowout-Sieg gegen die San Francisco 49ers in der Divisional Round einen Kreuzbandriss zu und wird nicht nur die restlichen Playoffs, sondern wohl auch einen erheblichen Teil der kommenden Saison verpassen.
© Imagn Images

Zach Charbonnet (Seattle Seahawks)
Schlimme Nachricht für die Seattle Seahawks: Running Back Zach Charbonnet hat sich entgegen erster optimistischer Prognosen doch schwer verletzt. Der 25-Jährige zog sich beim Blowout-Sieg gegen die San Francisco 49ers in der Divisional Round einen Kreuzbandriss zu und wird nicht nur die restlichen Playoffs, sondern wohl auch einen erheblichen Teil der kommenden Saison verpassen.

Nach seinem NFL-Rücktritt hatte Rivers im Jahr 2021 den Posten als Head Coach an der High School übernommen, die es erst seit 2016 überhaupt gibt. In seinem ersten Jahr gewann das Football-Team sein erstes Spiel, in der vorletzten Saison gelang eine Bilanz von 12-2, in der vergangenen Saison glückten sogar 13 Siege.

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High School spielt Schema der Colts

Was für Rivers hilfreich sein dürfte: Bei seinem High-School-Team setzt er voll und ganz auf die Taktik der Colts.

"Wir spielen buchstäblich genau das gleiche Schema", erläuterte Receiver Tomlinson. "Wir haben diese Lehrvideos – wie man bestimmte Routen läuft – und die stammen einfach aus Colts-Spielen der vergangenen Jahre."

Tatsächlich hat der aktuell Colts-Cheftrainer Shane Steichen Rivers bei den Spielzügen für das High-School-Team beraten und mit ihm entsprechende Videos gesichtet. Steichen war sogar vor Ort, als der frühere Starter Anthony Richardson einst von Rivers unterrichtet wurde.

Rivers hielt sich stets fit

Und während sich die Football-Welt nun fragt, wie Rivers auf dem Feld wohl aussehen wird, haben seine Spieler davon einen durchaus guten Eindruck. So trainiert der 44-Jährige mit ihnen, sprintet mit ihnen und hat sich stets fit gehalten.

Und noch viel wichtiger: Geworfen hat Rivers seit seinem Karriereende unaufhörlich. So erklärte Tomlinson, Rivers und Sohn Gunner machen gemeinsam Übungen in Sachen Fußarbeit und werfen sich gegenseitig den Ball zu.

"Er hat sich wirklich ins Zeug gelegt. Und offensichtlich hat er auch ein Feld mit den entsprechenden Einrichtungen zuhause."

Man könnte schlechter auf ein NFL-Comeback vorbereitet sein.

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