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Verletzung wegen Rasen?

NFL: Spieler der Pittsburgh Steelers und Cleveland Browns beschweren sich massiv über Rasen Acrisure Stadium

  • Aktualisiert: 16.10.2025
  • 11:38 Uhr
  • Kai Esser
Article Image Media

Rasen ist in der NFL ein Dauerstreitthema. Nun beschweren sich offenbar gleich mehrere Spieler der Pittsburgh Steelers und Cleveland Browns über den Untergrund im Acrisure Stadium.

Von Kai Esser

Spieler der Pittsburgh Steelers und der Cleveland Browns haben offenbar scharfe Kritik am Rasen im Acrisure Stadium in Pittsburgh geübt.

Nach dem Spiel am vergangenen Wochenende, das die Steelers mit 23:9 gegen die Browns gewannen, beschwerten sich nach Informationen von "ESPN" mehrere Spieler über den "trockenen" und "peinlichen" Zustand des Naturrasens.

Der Bericht verweist auf Quellen aus dem Spielerumfeld, laut denen während explosiver Bewegungen "regelrecht Rasenbrocken entgegenschossen". Steelers-Offensive-Lineman Broderick Jones berichtete demnach von derartigen Vorfällen, während Kicker Chris Boswell im vierten Viertel auf dem Untergrund ausrutschte und ein Field Goal verfehlte.

Quarterback Aaron Rodgers bezeichnete den Untergrund nach der Partie laut "Pittsburgh Tribune-Review" als "quasi unbespielbar".

Die NFL Spielergewerkschaft NFLPA hat die Vorfälle an die Liga weitergeleitet und fordert Verbesserungen.

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Pittsburgh Steelers: Schwere Verletzung wegen schlechtem Rasen

Besonders bitter war die Verletzung von Special-Teams-Kapitän Miles Killebrew. Er erlitt eine "signifikante" Sprunggelenksverletzung ohne Kontakt, die direkt mit dem Rasen in Verbindung gebracht wird.

Steelers-Defensive-Kapitän Cameron Heyward, der als NFLPA-Vertreter für das Team fungiert, äußerte sich enttäuscht: "Ehrlich gesagt, es war Scheiße", sagte er gegenüber "ESPN". "Ich habe einen meiner Teamkollegen verloren, das macht mich traurig. Ich mag Rasen, aber das war kein Rasen zum Spielen."

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Rodgers

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Steelers Head Coach Mike Tomlin räumte das Problem ein: "Ich fand es schlecht am Sonntag. Ich mache mir keine Sorgen für die Zukunft. Soweit ich weiß, wird der Rasen ausgetauscht."

Ein NFLPA-Sprecher bestätigte gegenüber "ESPN": "Die NFLPA hat ihre Bedenken an die NFL weitergeleitet und wird sicherstellen, dass Spieler in Zukunft nicht in diese Lage geraten."

Die Gewerkschaft unterstreicht, dass nicht alle Rasenflächen gleich sind und setzt sich für einheitlich höhere Wartungsstandards in der Liga ein: "Spieler verdienen die sichersten und hochwertigsten Arbeitsplätze."

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Acrisure Stadium: Nicht nur Steelers nutzen den Rasen

Die NFL äußerte sich ebenfalls: Liga-Sprecher Brian McCarthy erklärte, man sei "im Kontakt mit Gewerkschaft und Franchise, die Schritte zur Ersetzung des Rasens unternommen hat." Der Rasen im Acrisure Stadium wird mit der University of Pittsburgh geteilt, die dort vier der ersten fünf Heimspiele austrug – darunter gegen Boston College am 4. Oktober. Die Steelers hatten zuvor nur ein Heimspiel (gegen Seattle am 14. September).

Steelers-Legende Ben Roethlisberger plädierte deshalb dafür, dass die Pitt Panthers in einem anderen Stadion spielen. "Das geht nicht. Man bezahlt den Spielern eine Menge Geld, wenn sie sich dann deswegen verletzen, geht das einfach nicht", forderte der zweifache Super Bowl Champion im "Footbahlin Podcast".

Und weiter: "Pitt sollte in einem anderen, kleineren Stadion spielen. Das sage ich bereits seit einer Weile. Wie sieht es denn aus, wenn das Acrisure Stadium nur halbvoll ist?"

NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Championship Games: Seattle Seahawks nicht zu stoppen

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<em><strong>NFL Power Ranking vor den Championship Games</strong></em><br><em>Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? <strong>ran</strong> präsentiert das Power Ranking vor <em>den Championship Games.</em></em>
© UPI Photo

NFL Power Ranking vor den Championship Games
Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor den Championship Games.

<strong>Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)<br></strong>Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills <a data-li-document-ref="91595" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-reagieren-auf-bo-nix-verletzung-quarterback-situationen-der-teams-91595">Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben.</a> Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.
© Getty

Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)
Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben. Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.

<strong>Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)<br></strong>Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.
© USA TODAY Network

Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)
Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.

<strong>Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)<br></strong>Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?
© Imagn Images

Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)
Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?

<strong>Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)<br></strong>Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.
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Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)
Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.

Solche Nutzungsüberlappungen verschärfen den Verschleiß, insbesondere später in der Saison. Die Vorfälle passen in eine breitere Debatte über Spieluntergründe in der NFL. Die Liga gibt an, dass es letztes Jahr keine signifikanten Unterschiede in Verletzungsraten zwischen Kunstrasen und Naturrasen gab – mit sogar weniger Kreuzbandrissen auf Kunstrasen.

Dennoch drängt die NFLPA auf mehr Daten und bessere Praktiken, um Verletzungen wie die von Killebrew zu vermeiden.

Das nächste Heimspiel der Pittsburgher findet am 26. Oktober gegen die New York Jets statt – dann auf frischem Rasen.

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