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NFL: Super-Bowl-Champion Seattle Seahawks bangt wegen neuer Reichensteuer im Bundesstaat Washington
- Veröffentlicht: 14.03.2026
- 11:48 Uhr
- Malte Ahrens
Die Seattle Seahawks stehen nach dem Gewinn des Super Bowls wohl vor großen Problemen. Grund dafür ist der Staat Washington.
Von Malte Ahrens
Die Seattle Seahawks haben den Super Bowl 2026 gewonnen und stehen aktuell an der Spitze der NFL. Doch eine Veränderung in ihrem Heimatstaat Washington könnte nun zu Problemen führen.
Dabei geht es um die neu eingeführte "Millionärssteuer", die in der vergangenen Woche für den Bundesstaat im Nordwesten der USA beschlossen wurde. General Manager John Schneider befürchtet daher einen negativen Einfluss auf die Free Agency.
Seattle hatte bisher als eines von acht Teams in einem Bundesstaat ohne Einkommenssteuer gespielt. Ab 2028 wird nun eine solche erhoben. Sie wird bei 9,9 Prozent für Jahres-Einkommen von über einer Million US-Dollar liegen.
Seahawks verlieren wichtiges Argument bei Spielern
Die Franchise hat den Steuervorteil immer als Grund für eine Entscheidung pro Seahawks aufgelistet. "Jetzt haben mir einige Berater geschrieben: 'Hey Buddy, das könnt ihr nicht mehr nutzen'", sagte Schneider in der "Seattle Sports 710-AM Radioshow".
Unter den Beratern wird der Einschnitt bereits diskutiert. "Das wird ein Problem werden, und hoffentlich kommt es nicht dazu", zitiert "ESPN" einen nicht näher genannten Agenten. Laut einer Umfrage des Senders haben sich einige Berater sehr über die Änderung echauffiert.
Andere wiesen auf die San Francisco 49ers und die Teams aus Los Angeles hin, denen es in Kalifornien trotz hoher Einkommensteuer gelungen ist, immer wieder große Namen in der Free Agency zu verpflichten.
Für die Seahawks wird es definitiv nicht leichter, doch insgesamt halten sich die negativen Meinungen in Grenzen und die Umstellung wird nicht vor 2028 in Kraft treten.