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NHL: Detroit Red Wings siegen mit umstrittenen Treffer
- Veröffentlicht: 02.03.2026
- 23:22 Uhr
- ran
Das Team von Moritz Seider schlägt die Nashville Predators und verbucht wichtige Punkte im Playoffrennen. Ein umstrittener Treffer der Red Wings fällt, als Seider eine Strafzeit absitzt - und wird zum Knackpunkt des Spiels.
Die Detroit Red Wings haben einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs der NHL gemacht.
Das Team des deutschen Nationalspielers Moritz Seider setzte sich am Montag mit 4:2 bei bei Nashville Predators durch und meldete sich nach der 2:5-Niederlage bei den Carolina Hurricanes am Samstag zurück.
In der Atlantic Division belegen die Red Wings den vierten Platz. "Es war großartig, unseren Roadtrip mit einem Sieg zu beenden. Wir müssen es einfach halten und Turnover vermeiden. Wir wollen jedes einzelne Spiel gewinnen und in die Playoffs. Dafür müssen wir in jedem Spiel auf die einfachen Dinge achten und immer wieder von vorne beginnen", sagte Seider.
Die Predators belegen Rang fünf in der Central Division und drohen nach der Niederlage den Anschluss im Kampf um die Playoff-Plätze zu verlieren.
Die Partie war von der NHL extra vorverlegt worden und wurde am frühen Nachmittag Ortszeit in Nashville ausgetragen, damit Eishockey-Fans in Europa das Spiel zur Primetime verfolgen konnten. Sie wurden nicht enttäuscht und sahen ein spannendes Duell.
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Red Wings drehen Partie im zweiten Viertel
In einem ausgeglichenen ersten Drittel brachte Emmitt Finnie die Red Wings nach knapp fünf Minuten in Führung.
Die Bemühungen der Predators wurden schließlich durch Filip Forsberg belohnt: Der Schwede, der bereits seit 13 Jahren in Nashville spielt, erzielte gegen Ende des ersten Spielabschnitts den 1:1-Ausgleich.
Das zweite Drittel gehörte dem Team aus der "Motor City" - die Red Wings verbuchten 14:6 Torschüsse für sich. In Führung gingen dennoch die Predators, Jonathan Marchessault traf nach knapp sieben Minuten zum 2:1.
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Detroit erzielt in Unterzahl umstrittenen Treffer
Das Seider-Team blieb jedoch cool und drehte die Partie durch Tore von Lucas Raymond (9:45) und Albert Johansson (16:36).
Das 3:2 durch Johansson fiel in Unterzahl, während Seider eine Strafzeit verbüßte. Der Treffer sorgte direkt für Diskussionen, da ihm womöglich ein nicht geahndetes Foul vorausgegangen war.
Das Tor zählte aber, und so ging es mit einer knappen Führung für die Red Wings ins letzte Drittel. "Es war die wahrscheinlich spielentscheidende Szene", sagte Uwe Krupp als Experte im ran-Studio nach Spielende.
Die Predators machten im letzten Drittel nochmal ordentlich Druck und feuerten 13 Schüsse auf das Tor von Cam Talbot ab - ohne allerdings ein Tor zu erzielen.
Als Nashville schließlich alles nach vorne warf und den Torwart vom Eis nahm, gelang Detroit der einzige Treffer im letzten Drittel: Alex DeBrincat traf 28 Sekunden vor Schluss zum 4:2-Endstand ins leere Tor.