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Stanley Cup Finals: Edmonton Oilers sind Topfavorit - müssen einen Fehler aber unbedingt vermeiden!

  • Aktualisiert: 25.06.2024
  • 20:15 Uhr
  • Philipp Bamberger
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Die Edmonton Oilers verlieren Spiel 7 der Stanley-Cup-Finalserie mit 2:1 und verpassen somit knapp den Stanley Cup. Trotzdem sind diese Oilers schon jetzt der Topfavorit auf den NHL-Titel 2025. Ein Kommentar.

Von Philipp Bamberger

Nur zwei Tore waren die Oilers davon entfernt, Historisches zu schaffen und die erste Mannschaft nach den Toronto Maple Leafs 1942 zu werden, die einen 0-3-Serienrückstand in einem Stanley Cup Final dreht

Zwei Tore, die im Eishockey so schnell fallen können, wie in kaum einem anderen Sport. Ein glücklicher Abpraller hier, eine knappe Entscheidung da - schon wäre das heutige Narrativ ein völlig anderes.

Deshalb darf Edmonton jetzt auf keinen Fall mit Übersprungshandlungen eine goldene Chance aus der Hand geben.

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Das perfekte Beispiel ist der Gegner in den Finals. Die Florida Panthers verloren das Stanley-Cup-Finale 2023 deutlich gegen die Vegas Golden Knights. Trotzdem hielten sie am Stamm ihres Kaders fest, der sich nun ein Jahr später auf dem Cup verewigen darf. Einen Stamm, den die Oilers genauso zusammen haben.

Das Team aus Alberta hat den besten Eishockeyspieler der Welt. Connor McDavid bricht in diesen Playoffs nicht nur den Vorlagenrekord von Wayne Gretzky, sondern gewann als erst zweiter Feldspieler nach Reggie Leach 1976, als Finalverlierer die Conn Smythe Trophy des besten Spielers der Playoffs.

NHL: Connor McDavid ist der beste Eishockeyspieler der Welt!

Daran ändert auch die Tatsache, dass McDavid in den letzten beiden Finalspielen ohne Punkt blieb nichts. McDavid ist so gut, dass er in einer Sportart, in der wenig Platz für Individualisten ist, zwei Finalspiele (Spiel 4 und 5) im Alleingang entschied. Das kann in diesem Sport sonst niemand.

Leon Draisaitl spielt aus Scoring-Perspektive eine Serie, die auch seinen eigenen Ansprüchen nicht genügt. Wer ihn ein bisschen verfolgt weiß, dass das niemanden mehr stört als ihn selbst.

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Edmonton Oilers: Leon Draisaitl muss bleiben! 

Allerdings spielt Draisaitl in diesen Playoffs so mannschaftsdienlich wie noch nie in seiner Karriere, fällt auch im Finale immer wieder mit Defensiv-Aktionen positiv auf.

Die nun im Raum stehende Behauptung, er würde in großen Spielen abtauchen, ist bei einem Spieler der in seiner Playoff-Karriere 1,5 Punkte pro Spiel im Durchschnitt erzielt, schlicht falsch!

Der Kölner hat nur noch ein Jahr Vertrag in Edmonton und vor den Playoffs wurden Wechselgerüchte immer lauter. Nach diesen Playoffs sollten jedoch sowohl die Franchise-Seite, als auch die Spielerseite, weiterhin eine gemeinsame Zukunft im Blick haben, um dieses jetzt entstandene "Unfinished Buisness"  gemeinsam zu beenden. Dann führt der Weg zum Titel zwangsläufig durch Edmonton.

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