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Nach Unentschieden gegen Heidenheim

Borussia Dortmund: Die bösen Geister sind zurück - BVB nicht titelreif

  • Aktualisiert: 02.09.2023
  • 14:50 Uhr
  • sid
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Borussia Dortmund schlittert nach dem Remis gegen Heidenheim in die erste Krise der Saison - dabei wiederholen sich ungesunde Muster.

Die bösen Geister der Vorsaison lassen Borussia Dortmund schon wieder erschaudern - die Fans sind mit ihrer Geduld nach drei Spielen am Ende.

"Ich kann die Wut und Frustration komplett verstehen, ich spüre sie genauso", sagte Trainer Edin Terzic nach dem blamablen 2:2 (2:0) des Vize-Meisters gegen den kleinen Aufsteiger 1. FC Heidenheim.

Gnadenlos war seine Mannschaft ausgepfiffen worden: "Wir dürfen uns nicht beschweren, dass die Stimmung umschlägt und negativ wird."

Die interne Analyse hatte eindeutig ergeben, dass der BVB den Meistertitel 2022/23 an den ersten zehn Spieltagen mit vier Niederlagen verschenkte.

Und nun?

"Wir haben immer wieder genau diese Spiele angesprochen", klagte Terzic, "und jetzt passieren sie uns wieder!" Er sprach seinem Team sogar die Titelreife ab: "So wird es schwer sein, irgendwann mal was zu feiern."

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Das Wichtigste in Kürze zum BVB

Sebastian Kehl: "Das geht so nicht"

Sportdirektor Sebastian Kehl reagierte nach einer unruhigen Nacht mit einer klaren Ansage. "Das geht so nicht. Dieser Auftritt entspricht nicht der Qualität und den Ansprüchen dieser Mannschaft", sagte er: "Jeder einzelne Spieler muss deutlich mehr Verantwortung für seine eigene Leistung übernehmen!"

Nur so könne der BVB "die PS wieder auf die Straße bringen". Auf den Platz brachten die Dortmunder im dritten Saisonspiel zum dritten Mal viel zu wenig. Selbst ein 2:0 gegen den kleinstmöglichen Liga-Gegner reichte zu Hause nicht für den zweiten Saisonsieg.

Die Mannschaft, sagte Terzic schonungslos, habe "ein Gesicht gezeigt, dass wir in den vergangenen Jahren sehr häufig gezeigt haben".

Und kein schönes, sondern das Gesicht eines Teams, das an seinen Ambitionen scheitert. "Es geht darum, alles dem Sieg unterzuordnen", betonte Terzic, "das ist uns wiederholt nicht gelungen."

Wie der BVB in vermeintlich komfortabler Position kollabierte, nannte Kehl "vogelwild und hektisch", strukturlos und leichtfertig. "Erklärbar ist das für uns nicht", sagte er und wirkte in dieser frühen Saisonphase bereits ratlos. Köln zu Hause, Bochum auswärts, Heidenheim zu Hause - das geht für ein vermeintliches Top-Team zum Saisonstart kaum besser. Nun aber fehlen von möglichen neun Punkten bereits vier.

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Jeder einzelne Spieler muss deutlich mehr Verantwortung für seine eigene Leistung übernehmen!

Sebastian Kehl

BVB: Nach nur drei Spielen in der Krise

"Wir haben gespürt, wie weh es tut, wenn man es am Ende nicht schafft, das aufzuholen, was in der Hinrunde liegen geblieben ist", sagte Terzic, es war ein eindeutiger Verweis auf das Drama am 27. Mai.

Der BVB steckt in seiner ersten Krise: nach nur drei Spielen. Daran änderte auch das Blitz-Debüt von Niclas Füllkrug nichts. Der am Donnerstag erst verpflichtete Nationalspieler kam in der 78. Minute "mit Kribbeln im Bauch" - er landete im Chaos. Gerade wurde ein "dämlicher Elfmeter" (Julian Brandt) für Heidenheim überprüft, dann zunächst zurückgenommen.

Und letztlich doch gegeben. Sebastien Haller, für Füllkrug gewichen, sah auf der Bank für sein Foul die Gelbe Karte. Und Tim Kleindienst verwandelte zum Ausgleich. Es wurde eine Blamage zum Einstieg - und sofort die erste Krise im neuen Klub.

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