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Bundesliga: FC Bayern legt gegen Frankfurt vor - Verfolger patzen

  • Veröffentlicht: 21.02.2026
  • 17:52 Uhr
  • SID
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© IMAGO/Eibner

Der FC Bayern München dominiert Eintracht Frankfurt lange. Am Ende wird es dennoch knapp. Bayer Leverkusen und die TSG Hoffenheim lassen Federn. Der FC Augsburg verschärft in letzter Minute die Krise des VfL Wolfsburg.

Der FC Bayern München hat eine Woche vor dem Gipfeltreffen mit Verfolger Borussia Dortmund seinen Platz an der Tabellenspitze der Bundesliga zementiert.

Der deutsche Rekordmeister gewann gegen Eintracht Frankfurt nach einer lange Zeit dominanten Vorstellung 3:2 (2:0) und hat vorerst neun Punkte Vorsprung auf den BVB, der am Abend noch bei RB Leipzig gefordert ist.

Aleksandar Pavlovic (16.) und Doppelpacker Harry Kane (20., 68.) trafen für die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany zum vierten Sieg in Serie, das kleine Zwischentief von Ende Januar scheint endgültig überwunden.

Die Eintracht, für die Jonathan Burkardt (77./Foulelfmeter) und Arnaud Kalimuendo (86.) noch verkürzten, kassierte nach einem Unentschieden und einem Sieg dagegen die erste Niederlage unter ihrem neuen Trainer Albert Riera und droht, die internationalen Ränge weiter aus den Augen zu verlieren.

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FC Bayern: Musiala mit Startelf-Comeback

Kompany wollte die bevorstehende Partie beim BVB komplett ausblenden, es gebe "keine Hierarchie von Spielen", betonte der Belgier - seine Startaufstellung spiegelte das wider. Trotz einer drohenden Gelbsperre stand Joshua Kimmich in der ersten Elf, zudem gab Jamal Musiala nach mehr als zehn Monaten sein Startelf-Comeback in der Bundesliga. Jonas Urbig ersetzte wie erwartet den verletzten Kapitän Manuel Neuer im Tor.

Viel zu tun hatte der 22-Jährige aber nicht - im Gegenteil. Die Münchner drückten von Beginn an mächtig aufs Tempo und ließen Frankfurt kaum Luft zum Atmen. Die SGE versuchte zwar immer wieder, über Konter für Entlastung zu sorgen, auch diese erstickten die Bayern jedoch meistens schon im Keim. Zu allem Überfluss patzte dann auch noch Torwart Kaua Santos.

Dem Frankfurter Keeper rutschte der Abschluss von Pavlovic, der nach einem geklärten Eckball direkt von der Strafraumkante abschloss, unter den Händen durch. Nur wenig später erhöhte Kane, der vor dem Spiel für die erreichte Marke von 500 Karriere-Toren geehrt worden war, ebenfalls nach einer Ecke. Für den englischen Toptorjäger war es auf seiner Jagd nach der Rekordmarke von Robert Lewandowski (41 Tore) der 27. Treffer im 23. Liga-Spiel der Saison.

Die zweite Halbzeit begann für die Gastgeber dagegen nicht wie gewünscht. Alphonso Davies musste verletzt ausgewechselt werden, beim Gang vom Platz zog sich der Kanadier das Trikot ins Gesicht und musste von seinen Mitspielern getröstet werden. Die zeigten sich davon jedoch gänzlich unbeeindruckt. Luis Díaz (54.), Michael Olise (55.) und Kane (59.) vergaben innerhalb kürzester Zeit beste Chancen.

Doch auch auf der Gegenseite wurde es plötzlich brenzlig. Der eingewechselte Burkardt (62.) traf nach einem schnellen Gegenstoß nur den Pfosten. Wenig später ließ Kane sein 28. Saisontor folgen - und foulte auf der Gegenseite Oscar Höjlund im Strafraum. Nach dem Anschluss von Kalimuendo, dem ein böser Patzer von Min-Jae Kim vorausgegangen war, wurde es noch einmal spannend.

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Bayer Leverkusen patzt bei Union Berlin

Bayer Leverkusen hat kurz vor der wichtigen Bewährungsprobe in der Königsklasse einen herben Dämpfer kassiert. Die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand unterlag bei Union Berlin mit 0:1 (0:1) und musste nur drei Tage vor dem entscheidenden Duell mit Olympiakos Piräus um das Achtelfinale der Champions League einen Rückschlag in der Fußball-Bundesliga hinnehmen. Den Köpenickern gelang derweil nach sieben Spielen ohne Sieg der ersehnte Befreiungsschlag.

Rani Khedira (28.) traf für die Berliner, die im Kampf um den Klassenerhalt mit nun 28 Punkten auf dem Konto aufatmen können. Leverkusen muss sich derweil schnell wieder sammeln, schon am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) steht das Play-off-Rückspiel gegen Piräus an. Die Tür zum Achtelfinale hat Bayer im Hinspiel (2:0) bereits weit aufgestoßen. In der Liga ließ die Werkself derweil im Rennen um die erneute Champions-League-Qualifikation auf Rang sechs (39 Punkte) Federn.

Mit Blick auf die Belastung in der Königsklasse rotierte Hjulmand kräftig und nahm gleich fünf Änderungen in seiner Startelf im Vergleich zur Partie in Piräus vor, unter anderem rückte Christian Kofane für Torjäger Patrik Schick in die Anfangsformation. Union-Coach Steffen Baumgart tauschte nach der schmerzhaften Niederlage beim Hamburger SV (2:3) auf zwei Positionen und brachte Andras Schäfer sowie Janik Haberer.

Für diesen sollte es allerdings ein kurzer Einsatz werden. Nach einem Zusammenprall mit Malik Tillman musste Haberer auf dem Feld behandelt werden, anschließend verließ der Mittelfeldspieler von zwei Betreuern gestützt den Platz. Für ihn kam Christopher Trimmel (11.). Trotz des kleinen Dämpfers hielt Union weiter dagegen, Leverkusen fand nun aber allmählich besser in die Partie.

Doch Union zeigte sich weiter aufmerksam und blieb torgefährlich. Aljoscha Kemlein chippte den Ball aus dem Mittelfeld Richtung Khedira, der sich im Zweikampf gegen Robert Andrich durchsetzte und den Ball über den herauseilenden Bayer-Keeper Janis Blaswich lupfte. Die Köpenicker machten weiter Druck, Schäfer scheiterte wenig später an Blaswich (32.).

Hjulmand hatte die Partie auch wegen des straffen Terminkalenders im Vorfeld als "eine der schwierigsten Aufgaben der Saison" betitelt und seine Mannschaft tat sich gegen die kämpferischen Berliner weiter schwer. Auch nach der Pause war Leverkusen um Spielkontrolle bemüht, doch Union bot wenig Räume. Hjulmand versuchte durch einen Dreifachwechsel (60.) unter anderem mit Schick neue Impulse zu setzen, die Berliner stemmten sich leidenschaftlich gegen den zunehmenden Druck. Schick vergab in der Schlussphase zwei gute Chancen.

Nach Ache-Traumtor: Hoffenheim nur Remis in Köln

Die TSG Hoffenheim ist im Kampf um die Champions-League-Plätze beim 1. FC Köln gestolpert. Die Kraichgauer kamen am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus - auch wegen eines überragenden Tores von Kölns Angreifer Ragnar Ache. Die Mannschaft von Christian Ilzer hielt damit zumindest ihre Serie beim Lieblingsauswärtsspiel aufrecht und ist nunmehr seit über elf Jahren in Köln ungeschlagen.

Ache brachte die Gastgeber mit einem traumhaften Fallrückzieher in Führung (15.). Ozan Kabak (45.) glich kurz vor dem Pausenpfiff für den Tabellendritten aus, ehe Andrej Kramaric (60.) die Partie in seinem 350. Pflichtspiel für die TSG zunächst drehte. Nur drei Minuten später wurde Said El Mala (63.) geschickt und traf nach seiner Vorlage zum 1:0 selbst zum Endstand. Überschattet wurde die Partie von einem medizinischen Notfall auf der Tribüne, bei dem ein Fan reanimiert werden musste.

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Bei der "absoluten Herkulesaufgabe" Hoffenheim wollte Köln laut Kwasniok mit "voller Überzeugung attackieren". Dafür setzte der 43-Jährige auf Shootingstar El Mala, der für den früheren Hoffenheimer Marius Bülter begann und im Hinspiel den Siegtreffer erzielt hatte. Eric Martel, der für Rav van den Berg in der Innenverteidigung gewichen war, kam kurzfristig für Jan Thielmann zum Einsatz, da sich dieser beim Aufwärmen verletzte. Ilzer schenkte der gleichen Startelf wie beim überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen Freiburg das Vertrauen.

Bei zehn Grad und Nieselregen sahen die 49.600 Zuschauer zunächst einen schleppenden Beginn. Wegen des medizinischen Notfalls blieben die Anhänger beider Fanlager still. Das änderte sich nach einem Geniestreich der Marke Tor-des-Monats von Ache schlagartig. Der Angreifer verwertete eine El-Mala-Flanke per Fallrückzieher und hellte die Stimmung im Müngersdorfer Stadion für kurze Zeit auf.

Auch im Anschluss spielte die Heimmannschaft schnell und schnörkellos und kam durch Jakub Kaminski (21.) und Martel (23.) zu guten Gelegenheiten. Die TSG meldete sich in Person von Andrej Kramaric im Spiel an. Der Kroate scheiterte jedoch an Torhüter Marvin Schwäbe (29.). Besser machte es aus Hoffenheimer Sicht kurz vor der Halbzeit Ozan Kabak, der eine flache Hereingabe in die rechte Torecke versenkte. In der Nachspielzeit hatte die TSG mit einem sehenswert herausgespielten Angriff zudem die Riesenchance zur Führung, kam aber zu keinem klaren Abschluss.

Nach der Pause drückte der Tabellendritte auf die Führung. Kramaric verwertete dann nach einem Lattentreffer per Abstauber. Nur drei Minuten später lief El Mala aus der eigenen Hälfte los, traf wie schon im Hinspiel und beendete seine sechs Spiele andauernde Torflaute.

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FC Augsburg verschärft mit Last-Minute-Tor die Wolfsburg-Krise

Die Krise des VfL Wolfsburg hat sich weiter zugespitzt. Die Mannschaft von Trainer Daniel Bauer unterlag dem FC Augsburg nach zweimaliger Führung mit 2:3 (1:0) und bleibt somit auch im sechsten Spiel in Serie ohne Sieg.

Die Niedersachsen können am Sonntag auf den Relegationsplatz abrutschen und befinden sich mehr denn je im Abstiegskampf. Noch nie stand der VfL nach 23 Spieltagen so schlecht da. Die Wölfe sind in der Rückrunde weiterhin ohne Sieg.

Yannick Gerhardt (41.) und Kento Shiogai (71.) brachten Wolfsburg zweimal in Führung, doch Rodrigo Ribeiro (59.), Michael Gregoritsch (87., Handelfmeter) und Elvis Rexhbecaj (90.+3) drehten die Begegnung. Augsburg verabschiedet sich damit immer weiter von der Abstiegszone.

VfL-Sportdirektor Pirmin Schwegler stellte sich vor dem Anpfiff noch hinter Bauer. "Die Entscheidung kam aus Überzeugung, die ist weiterhin da. Von daher stellt sich die Frage nicht", sagte Schwegler.

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Bauer erwartete ein "zähes Spiel". Damit lag er richtig. Beide Mannschaften tasteten sich ab, wenn überhaupt übten die Gäste Druck aus. Nach einer Ecke der Augsburger geriet Gerhardt, der für den verletzten Kapitän Maximilian Arnold in die Mannschaft gerückt war, beim Klärungsversuch in Bedrängnis und lenkte den Ball an den Außenpfosten des eigenen Tores.

Nach dem überraschenden Punktgewinn bei RB Leipzig (2:2) hatte man in Wolfsburg Hoffnung geschöpft, die gute Leistung konservieren zu können. Es mangelte jedoch an Kreativität und Offensivstärke. Erst kurz vor der Pause fasste sich Denis Vavro ein Herz und zog aus gut 20 Metern einfach mal ab, Torhüter Finn Dahmen parierte. Die nachfolgende Ecke nutzten die Gastgeber. Ein Schussversuch von Christian Eriksen fand Gerhardt, der per Kopf verwandelte.

Bei seinem Startelf-Debüt erzielte Ribeiro den Ausgleich. Alexis Claude-Maurice schickte den Stürmer aus zentraler Position in den Strafraum, wo Schlussmann Kamil Grabara den Einschlag nicht mehr verhinderte. Es war der erste Treffer für Ribeiro im Trikot des FCA.

Die Augsburger hatten danach mehr vom Spiel, doch erneut schlug Wolfsburg aus dem Nichts zu. Aus der eigenen Hälfte startete Mohamed Amoura und bediente den eingewechselten Shiogai, der den Ball über die Linie stolperte. Doch dann leistete sich Vavro einen Blackout, er klärte unbedrängt im eigenen Strafraum mit der Hand. Doch für den VfL kam es mit dem dritten Gegentreffer noch schlimmer.

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