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TSG Hoffenheim: Interims-Präsident Henssler tritt zurück - Schicker-Degradierung verhindert

  • Aktualisiert: 09.02.2026
  • 20:09 Uhr
  • SID

Bei 1899 Hoffenheim dürfte der Versuch, Geschäftsführer Andreas Schicker zu degradieren, erst einmal gescheitert sein. Nun tritt der Interims-Präsident ab.

Andreas Schicker bleibt trotz aller Spekulationen der vergangenen Tage Sport-Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim. Dies sei das Ergebnis einer Sitzung des Vorstandes am Montagabend, teilte der Verein mit.

Der als Befürworter einer Abberufung Schickers geltende Christoph Henssler erklärte derweil seinen Rücktritt als 2. Vorsitzender des e.V., seit dem gesundheitlich bedingten Rückzug von Jörg Albrecht im November vergangenen Jahres fungierte er sogar als Interims-Klubchef des Muttervereins.

Die wohl von Henssler für Montagabend angesetzte Gesellschafterversammlung habe derweil nicht stattgefunden, so die TSG. "Wir sind uns im e.V.-Vorstand einig, dass Andi Schicker als Geschäftsführer bei der TSG Hoffenheim gehalten werden muss", sagte Frank Engelhardt, 3. Vorsitzender des Muttervereins.

Engelhardt soll nun gemeinsam mit Rückkehrer Albrecht den Verein in den kommenden vier Wochen leiten, um die juristische Handlungsfähigkeit zu gewährleisten.

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Neuwahlen im März

Am 9. März stehen Neuwahlen bei dem seit Monaten von einem Machtkampf in der Führungsetage geprägten Klub an.

"Die TSG Hoffenheim und ihre Mitglieder standen und stehen für mich stets an erster Stelle", sagte Henssler, der eine Ultra-Vergangenheit hat. Es sei ihm ein Anliegen gewesen, "den Verein strukturell wie auch professionell weiterzuentwickeln. Aus tiefer Verbundenheit zu meinem Klub wünsche ich der TSG Hoffenheim für die Zukunft nur das Beste und lege mein Amt mit dem heutigen Tage nieder."

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Die von ihm für Montagabend ursprünglich forcierte Gesellschafterversammlung war laut "kicker" juristisch unterbunden worden. Spekuliert wurde, dass Schicker dort als Geschäftsführer abberufen und zum Sportchef degradiert werden könnte.

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Hopp stellte wohl Antrag auf Verfügung

Demnach habe das Landgericht Heidelberg auf Anfrage erklärt, dass bereits in der vergangenen Woche ein Antrag auf Verfügung im einstweiligen Rechtsschutz zur Untersagung der Durchführung der Gesellschafterversammlung eingegangen und man diesem gefolgt sei. Die Gründe hierfür blieben offen.

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Der Antrag soll von Dietmar Hopp gestellt worden sein, der zwar noch über die Kapitalmehrheit beim Bundesligisten verfügt, allerdings seine Stimmrechtsmehrheit vor knapp drei Jahren an den e.V. zurückübertragen hat.

Hopp hatte sich ebenso wie Trainer Christian Ilzer und seine Mannschaft hinter Schicker gestellt. Ihm fehle "jegliches Verständnis", sagte der 85-Jährige in der Rhein-Neckar-Zeitung. Schicker habe "durch seine herausragende Arbeit eine Spitzenmannschaft geformt, die mich Woche für Woche begeistert und in ganz Fußball-Deutschland positiv wahrgenommen wird. Wie können wir den Erfolg unseres Klubs riskieren?"

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