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Borussia Dortmund - Trotz Schiedsrichter-Ärger: BVB ist verdient ausgeschieden - ein Kommentar

  • Aktualisiert: 08.03.2023
  • 13:21 Uhr
  • ran.de
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© IMAGO/ZUMA Press
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Borussia Dortmund scheidet nach einer Niederlage bei Chelsea aus der Champions League aus, Emre Can gibt die Schuld dem Schiedsrichter und erhebt schwere Vorwürfe. Doch dessen Entscheidung war korrekt. Letztlich war Chelsea am Mittwoch einfach besser. Ein Kommentar.

Von Christian Stüwe

Es ist absolut verständlich, dass nach einer bitteren Niederlage in einem wichtigen Spiel die Emotionen hochkochen. Emre Can ist am Mittwochabend dennoch über das Ziel hinausgeschossen. "Der Schiri war heute schuld", schimpfte Can nach der 0:2-Niederlage und dem Champions-League-Aus beim FC Chelsea am Mikrofon von "Prime Video".

Der 29-Jährige regte sich über die Wiederholung des Elfmeters von Kai Havertz auf, nachdem Spieler beider Mannschaften zu früh in den Strafraum gelaufen waren. "Es tut extrem weh, dass wir wegen einem Schiri ausscheiden", ärgerte sich Can weiter und warf Schiedsrichter Danny Makkelie Arroganz vor.

BVB-Berater Matthias Sammer, der für "Prime Video" als Experte im Einsatz, sprach sogar von einem "handfesten Skandal".

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Die Wiederholung des Elfmeters war korrekt

Allerdings war Makkelies Entscheidung richtig. Das bestätigte nicht nur der Video-Schiedsrichter während der Partie, sondern auch die deutschen Schiedsrichter-Experten Manuel Gräfe und Wolfgang Stark nach Abpfiff.

Dass Makkelie zuvor den Handelfmeter gegen Marius Wolfs nicht unbedingt geben hätte müssen, steht auf einem anderen Blatt. Aber unter dem Strich war Chelsea einfach die bessere Mannschaft am Mittwochabend, die Gastgeber hätten bei einer konsequenteren Chancenverwertung auch einen höheren Sieg herausschießen können. Weshalb die Dortmunder Niederlage und das Ausscheiden letztlich in Ordnung gehen.

Terzic will nicht über den Schiedsrichter sprechen

Auch Matthias Sammer stellte klar, dass Chelsea über beide Spiele gesehen verdient ins Viertelfinale eingezogen sei. Die gleichen Worte wählte Trainer Edin Terzic, der zwei enge Spiele auf Augenhöhe gesehen hatte. Terzic bemängelte ebenfalls harte Entscheidungen, wollte aber nicht über den Schiedsrichter sprechen.

Der BVB hat es in London nicht geschafft, das gute Ergebnis aus dem Hinspiel über die Zeit zu bringen. Dazu mag die unglücklich Handelfmeter-Entscheidung beigetragen haben, Schiedsrichter Danny Makkelie deshalb die Schuld am Ausscheiden zu geben, ist aber nicht richtig.

Das wird mit ein wenig Abstand zum Spiel vielleicht auch Emre Can so sehen.

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