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Champions League: Dortmund verliert in Unterzahl verdient - Leverkusen bangt um die K.o.-Runde

  • Aktualisiert: 20.01.2026
  • 23:30 Uhr
  • SID

Bitterer Abend für die deutschen Teams in der Champions League. Der BVB verlor in Unterzahl in London, während Leverkusen sich nach einem frühen Rückschlag in Griechenland geschlagen geben muss.

Schlappe statt Jubiläumssieg, Umweg statt Abkürzung ins Achtelfinale: Borussia Dortmund hat nach einer blassen Vorstellung und über einer Stunde in Unterzahl in der Champions League bei Tottenham Hotspur eine bittere Niederlage kassiert - und damit die Chance auf den direkten Einzug in das Achtelfinale so gut wie verspielt.

Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac verlor am Dienstagabend mit 0:2 (0:2), Kapitän Christian Romero (14.) und Dominic Solanke per Billard-Tor (37.) waren für Tottenham erfolgreich. Dortmunds Daniel Svensson sah nach Videobeweis früh die Rote Karte (24.).

Mit dem 100. Erfolg in der Königsklasse und deren Vorgängerwettbewerb, dem Landesmeisterpokal, wäre der BVB in der Tabelle unter die Top Acht geklettert - doch durch die Pleite verliert der Bundesligist das direkte Weiterkommen aus den Augen. Kovac und Co. haben aber weiterhin das Erreichen der Play-offs in der eigenen Hand, zum Abschluss der Ligaphase trifft der BVB am 28. Januar zu Hause auf Inter Mailand.

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BVB verschläft Champions-League-Partie

"Es ist ein wichtiges Spiel", hatte Kovac vor der Partie gesagt: "Wir wollen gewinnen, und dafür müssen wir eine Topleistung bringen". Und dafür beorderte der Coach Topstürmer Serhou Guirassy zurück in die Startelf gegen den Europa-League-Sieger - doch für Wirbel sorgte erst einmal die Tottenham-Offensive um den ehemaligen Bundesliga-Star Xavi Simons. Romero, der argentinische Weltmeister, belohnte sein Team aus kurzer Distanz für eine starke Anfangsphase.

Dortmund hatte sich in der Champions League für den Ligaphasen-Endspurt kurz vor Weihnachten selbst unter Druck gesetzt mit einem 2:2-Ausrutscher zu Hause gegen den norwegischen Außenseiter FK Bodö/Glimt, auch bei Tottenham fand der BVB nur langsam in die Partie.

Die Aufgabe wurde nach dem Platzverweis für Svensson - Schiedsrichter Glenn Nyberg zeigte zunächst Gelb, revidierte nach der Ansicht der Videobilder des Fouls aber seine Meinung - nicht gerade leichter.

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Frühe rote Karte und zwei schnelle Gegentore

Für Dortmund lief die erste Halbzeit maximal unglücklich: Denn Solanke erhöhte noch vor der Pause kurios auf 2:0 für Tottenham, der Engländer schoss sich bei seinem Treffer selbst an, stocherte den Ball aber irgendwie Richtung Tor, zudem half der Innenpfosten mit.

Danach setzte Kovac alles daran, keinen weiteren Gegentreffer zu kassieren - Emre Can und Julian Ryerson ersetzten zur zweiten Halbzeit Guirassy und Julian Brandt.

Und so versuchte der BVB in der Folge, defensiv möglichst sicher zu stehen. Dies gelang der Abwehr um Nico Schlotterbeck phasenweise dann auch, Tottenham schien auf der anderen Seite einen Gang runtergeschaltet zu haben. Schlotterbeck hatte noch eine gute Kopfballchance (90.+1), doch für richtig Spannung in London konnte Dortmund trotz aller Bemühungen nicht mehr sorgen.

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Früher Schock für Leverkusen gegen Piräus

Die Ergebniskrise verschärft sich: Bayer Leverkusen hat den Härtetest im Hexenkessel von Piräus nicht bestanden und muss um die K.o.-Phase in der Champions League bangen. Die Rheinländer unterlagen beim griechischen Meister Olympiakos nach einem frühen Nackenschlag und katastrophaler Chancenverwertung mit 0:2 (0:2) und kassierten im dritten Spiel des neuen Jahres die dritte schmerzhafte Niederlage.

Mit neun Punkten hat die Werkself die Qualifikation für die Play-offs weiter in der eigenen Hand, muss in einem "Endspiel" gegen den FC Villarreal in der kommenden Woche (28. Januar) aber höchstwahrscheinlich gewinnen. Costinha (2.) schockte Bayer früh, Mehdi Taremi (45.+1) kurz vor der Pause.

Der deutsche Vizemeister, der zahlreiche gute Möglichkeiten liegen ließen, konnte sich für einen couragierten Auftritt nicht belohnen. Die Suche nach dem dringend benötigten Turnaround im neuen Jahr geht damit weiter.

"Unser Ziel ist, in die nächste Runde zu kommen. Dazu haben wir die Möglichkeit mit einem Sieg", hatte Trainer Kasper Hjulmand vor der Partie gesagt, seine Mannschaft sei trotz der empfindlichen Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (1:4) und bei der TSG Hoffenheim (0:1) zum Jahresstart "sehr bereit für dieses Spiel".

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Leverkusen hat Spielkontrolle, kann sie aber nicht ummünzen

Doch Hjulmand musste mit ansehen, wie seine Mannschaft früh in Rückstand geriet: Der sträflich freigelassene Costinha köpfte nach einer Ecke zur Führung für die Gastgeber ein. Janis Blaswich, der anstelle des "längerfristig" verletzten Stammkeepers Mark Flekken (Bänderverletzung im rechten Knie) im Tor stand und sein Startelf-Debüt für die Werkself gab, konnte den Einschlag nicht verhindern.

Leverkusen bemühte sich in der Folge um Spielkontrolle, Loïc Badé (10.) vergab nach einer Ecke die Chance auf den Ausgleich. Bayer übernahm nun das Kommando und spielte sich immer wieder gefährlich vor das Tor: Lucas Vazquez (16.) scheiterte aus spitzem Winkel an Piräus-Keeper Konstantinos Tzolakis, Christian Kofane (25.) konnte eine scharfe Hereingabe von Badé nicht verwerten.

Bayer betrieb nun Chancenwucher: Tzolakis parierte einen Distanzschuss von Alejandro Grimaldo (37.) stark, kurz vor der Pause ließen Vazquez (44.) und Kofane (45.) das 1:1 aus kürzester Distanz teils kläglich liegen. Auf der Gegenseite schloss Taremi einen Konter eiskalt ab.

Nach dem Seitenwechsel drängte der Vizemeister sofort auf den Anschlusstreffer, Ibrahim Maza verzog aus spitzem Winkel (47.). Die Werkself kam in der Folge aber nur noch selten in die gefährliche Zone, die Partie verflachte ein wenig. Piräus verteidigte die Führung angepeitscht von den euphorischen Heimfans leidenschaftlich. Der eingewechselte Patrik Schick (80.) scheiterte am überragenden Tzolakis.

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