• Tennis
  • Darts
  • Alle Sportarten

Anzeige
Anzeige
EM 2024 in Deutschland

EM 2024 - Jörg Stiel im Interview: "Ich glaube, dass Neuer über seinem Zenit ist"

  • Aktualisiert: 22.06.2024
  • 13:14 Uhr
  • Christian Stüwe
Anzeige

Sowohl Deutschland als auch die Schweiz verfügen über mehrere Torhüter von besonderer Klasse. Im ran-Interview gibt Ex-Keeper Jörg Stiel seine Einschätzung zur Situation zwischen den Pfosten ab und schaut auf das Spiel des DFB-Teams gegen die Eidgenossen voraus (So., ab 21 Uhr im Liveticker).

Das Interview führte Christian Stüwe

Bei Borussia Mönchengladbach wurde Jörg Stiel zum Kult-Torwart, für die Schweiz stand er bei der EM 2004 im Tor. Im ran-Interview spricht Stiel über das abschließende Gruppenspiel des DFB-Teams gegen die Schweiz am Sonntagabend (ab 21 Uhr im Liveticker) und den Konkurrenzkampf im Tor bei beiden Mannschaften.

ran: Jörg Stiel, am Sonntag treffen Deutschland und die Schweiz im letzten Gruppenspiel aufeinander. Ist es ein besonderes Spiel für Sie als ehemaligen Bundesliga-Spieler?

Jörg Stiel: Es wird ein besonderes und super spannendes Spiel zwischen zwei Nachbarn. Die Rivalität kann man nicht weg reden und das ist auch gut so. Wir in der Schweiz haben einige Bundesliga-Spieler in unseren Reihen. Und Deutschland hat mit zwei Siegen seinen Anspruch auf eine wichtige Rolle bei dem Turnier untermauert. Viele Spieler haben schon miteinander oder gegeneinander gespielt, sie kennen sich. Auch von der taktischen Ausrichtung her dürfte es spannend werden. Wir sind zwar Nachbarn, aber am Sonntag wird davon nicht viel zu spüren sein.

ran: Deutschland ist schon für das Achtelfinale qualifiziert. Ist das ein Vorteil für die Schweiz?

Stiel: Was Deutschland bisher gemacht hat, war sehr gut. Das Spiel gegen Schottland war zwar richtungweisend, aber nicht sehr aussagekräftig. Das Spiel gegen die Ungarn – die sehr kompliziert zu spielen sind und sehr gute Fußballer in ihren Reihen haben – hat den Deutschen gut getan. Aber das Spiel am Sonntag ist für beide Mannschaften zu wichtig, weshalb es keine Rolle spielen wird, dass man schon für das Achtelfinale qualifiziert ist. Auch die Schweiz ist ja eigentlich schon qualifiziert und müsste schon richtig unter die Räder kommen, damit da noch etwas schief geht. Aber die Ausgangslage lässt es eigentlich nicht zu, das Spiel locker anzugehen. Dafür ist die Rivalität viel zu groß.

Anzeige
Anzeige

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Neuer-Rätsel: Rückhalt oder Risiko?

  • Sollte Deutschland gegen die Schweiz taktieren?

  • DFB-Team droht im Achtelfinale ein Hammer-Gegner

ran: Worauf wird es in dem Spiel ankommen?

Stiel: Es wird darum gehen, wie dominant Deutschland auf dem Weg sein kann, ihr Spiel zu finden und durchzubringen. Und wie gut die Schweiz dagegenhalten kann. Einzelspieler gibt es auf beiden Seiten hervorragende. Aber man hat gesehen, dass die körperliche Art, mit der die Schotten Fußball spielen, der Schweiz nicht so gelegen gekommen ist. Die Frage wird sein, wie sehr sich die Schweizer den Deutschen anpassen. Ich gehe nämlich nicht davon aus, dass sich die Deutschen den Schweizern anpassen. Ich glaube, es könnte entscheidend werden, wie körperlich das Spiel wird. Und wer da besser dagegenhalten kann.

Jörg Stiel über Manuel Neuer: "Spiel gegen Ungarn wird ihm gut getan haben"

ran: Manuel Neuer hat vor der EM sowohl im Tor des FC Bayern München wie auch in der Nationalmannschaft gepatzt. Gegen Ungarn hat er nun ein sehr starkes Spiel gemacht. Denken Sie, er ist wieder der Alte?

Stiel: Nein, das würde ich nicht sagen. So eine Verletzung, wie er sie hatte, steckst du nicht einfach so weg. Nicht in dem Alter. Zum anderen glaube ich, dass ihm ein bisschen diese Selbstverständlichkeit abhandengekommen ist. Dieses Unbezwingbare, dieses Unwiderstehliche, dieses einfach Manuel Neuer zu sein. Weil er doch den einen oder anderen Fehler gemacht hat. Er ist nach wie vor einer der besten Torhüter der Welt, da muss man nicht drüber diskutieren. Aber man hat gemerkt, dass er jetzt doch Unterstützung braucht. Und die bekommt er jetzt auch. Deshalb denke ich, dass ihm das Spiel gegen Ungarn sehr gut getan hat. Er hat zu Null gespielt und dem Team geholfen. Aber ich glaube, dass Neuer über seinen Zenit ist. Vor zehn Jahren bei der Weltmeisterschaft war das noch etwas ganz anderes, da war er im besten Alter für einen Torhüter.

ran: Marc-André ter Stegen bleibt wieder nur der Platz auf der Bank. Haben Sie Mitleid mit ihm?

Stiel: Ich habe Marc in Gladbach kennengelernt, als er 17 Jahre alt war. Er ist ein außergewöhnlich starker Torwart, dass man ihn auf die Bank setzen kann, ist ein Luxus. Vom Gesamtpaket her hätte Marc genauso gut die Nummer eins sein können. Julian Nagelsmann hat sich aber für Manuel Neuer entschieden. Ich mag in diesem Zusammenhang das Wort Politik nicht, aber es ist einfacher, Marc-André ter Stegen auf die Bank zu setzen als Manuel Neuer.

Externer Inhalt

Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.

EM 2024: Die Preisentwicklung der DFB-Trikots seit 2006

<strong>Deutschlands Trikotpreise über die Jahre<br></strong>Der Preis des Trikots der deutschen Nationalmannschaft hat sich im Laufe der Jahre stark geändert. Alleine seit 2022 ist das Deutschland-Trikot um 10 € (ca. 11 Prozent) teurer geworden, seit 2006 sogar um 54 Prozent. <strong><em>ran</em></strong> gibt einen Überblick.&nbsp;
Deutschlands Trikotpreise über die Jahre
Der Preis des Trikots der deutschen Nationalmannschaft hat sich im Laufe der Jahre stark geändert. Alleine seit 2022 ist das Deutschland-Trikot um 10 € (ca. 11 Prozent) teurer geworden, seit 2006 sogar um 54 Prozent. ran gibt einen Überblick. 
© Mika Volkmann
<strong>2006</strong><br>Das deutsche Trikot in Rot gab es damals für einen Preis von 64,95 Euro zu kaufen. Zum Vergleich: Heute bekommt man zu diesem Preis nicht einmal ein Kinder-Trikot (75 Euro).
2006
Das deutsche Trikot in Rot gab es damals für einen Preis von 64,95 Euro zu kaufen. Zum Vergleich: Heute bekommt man zu diesem Preis nicht einmal ein Kinder-Trikot (75 Euro).
© Bongarts/Getty Images
<strong>2008</strong><br>Zwei Jahre später kostete das Trikot 69,99 Euro - eine verkraftbare Preissteigerung.
2008
Zwei Jahre später kostete das Trikot 69,99 Euro - eine verkraftbare Preissteigerung.
© imago/HJS
<strong>2010</strong><br>Zur Weltmeisterschaft fand keine Preissteigerung bei den Trikots statt. Der Preis blieb bei 69,99 Euro.
2010
Zur Weltmeisterschaft fand keine Preissteigerung bei den Trikots statt. Der Preis blieb bei 69,99 Euro.
© Bongarts/Getty Images
<strong>2012</strong><br>Für die EM zwei Jahre später musste man dann aber deutlich tiefer in die Tasche greifen: Das Trikot kostete 79,99 Euro.&nbsp;
2012
Für die EM zwei Jahre später musste man dann aber deutlich tiefer in die Tasche greifen: Das Trikot kostete 79,99 Euro. 
© Bongarts/Getty Images
<strong>2014</strong><br>Das Trikot zur darauffolgenden WM gab es zum gleichen Preis zu kaufen - 79,99 Euro.&nbsp;
2014
Das Trikot zur darauffolgenden WM gab es zum gleichen Preis zu kaufen - 79,99 Euro. 
© Bongarts/Getty Images
<strong>2016</strong><br>Zur EM 2016 beschloss der DFB, den Trikotpreis wieder um 5 Euro zu erhöhen auf 84,95 Euro - es kostete damit bereits 20 Euro mehr als bei der WM 2006
2016
Zur EM 2016 beschloss der DFB, den Trikotpreis wieder um 5 Euro zu erhöhen auf 84,95 Euro - es kostete damit bereits 20 Euro mehr als bei der WM 2006
© Bongarts/Getty Images
<strong>2018</strong><br>Zur WM in Russland kamen dann nochmal 5 Euro oben drauf - 89,95 Euro.
2018
Zur WM in Russland kamen dann nochmal 5 Euro oben drauf - 89,95 Euro.
© Getty Images,
<strong>2021 und 2022</strong><br>Der stolze Preis von 90 Euro hat sich in diesen beiden Jahren nicht verändert.
2021 und 2022
Der stolze Preis von 90 Euro hat sich in diesen beiden Jahren nicht verändert.
© Getty Images
<strong>2024</strong><br>Das pinke Trikot - der Verkaufsschlager schlechthin. Wer zu jedem Spiel stylisch erscheinen mag, ist mit diesem Trikot definitiv der Hingucker. Aber sowohl die pinke als auch die klassische Variante in Weiß haben es preislich in sich: Ganze 100 Euro muss man für das Jersey bezahlen.&nbsp;
2024
Das pinke Trikot - der Verkaufsschlager schlechthin. Wer zu jedem Spiel stylisch erscheinen mag, ist mit diesem Trikot definitiv der Hingucker. Aber sowohl die pinke als auch die klassische Variante in Weiß haben es preislich in sich: Ganze 100 Euro muss man für das Jersey bezahlen. 
© IMAGO/Sportfoto Rudel
<strong>Deutschlands Trikotpreise über die Jahre<br></strong>Der Preis des Trikots der deutschen Nationalmannschaft hat sich im Laufe der Jahre stark geändert. Alleine seit 2022 ist das Deutschland-Trikot um 10 € (ca. 11 Prozent) teurer geworden, seit 2006 sogar um 54 Prozent. <strong><em>ran</em></strong> gibt einen Überblick.&nbsp;
<strong>2006</strong><br>Das deutsche Trikot in Rot gab es damals für einen Preis von 64,95 Euro zu kaufen. Zum Vergleich: Heute bekommt man zu diesem Preis nicht einmal ein Kinder-Trikot (75 Euro).
<strong>2008</strong><br>Zwei Jahre später kostete das Trikot 69,99 Euro - eine verkraftbare Preissteigerung.
<strong>2010</strong><br>Zur Weltmeisterschaft fand keine Preissteigerung bei den Trikots statt. Der Preis blieb bei 69,99 Euro.
<strong>2012</strong><br>Für die EM zwei Jahre später musste man dann aber deutlich tiefer in die Tasche greifen: Das Trikot kostete 79,99 Euro.&nbsp;
<strong>2014</strong><br>Das Trikot zur darauffolgenden WM gab es zum gleichen Preis zu kaufen - 79,99 Euro.&nbsp;
<strong>2016</strong><br>Zur EM 2016 beschloss der DFB, den Trikotpreis wieder um 5 Euro zu erhöhen auf 84,95 Euro - es kostete damit bereits 20 Euro mehr als bei der WM 2006
<strong>2018</strong><br>Zur WM in Russland kamen dann nochmal 5 Euro oben drauf - 89,95 Euro.
<strong>2021 und 2022</strong><br>Der stolze Preis von 90 Euro hat sich in diesen beiden Jahren nicht verändert.
<strong>2024</strong><br>Das pinke Trikot - der Verkaufsschlager schlechthin. Wer zu jedem Spiel stylisch erscheinen mag, ist mit diesem Trikot definitiv der Hingucker. Aber sowohl die pinke als auch die klassische Variante in Weiß haben es preislich in sich: Ganze 100 Euro muss man für das Jersey bezahlen.&nbsp;

ran: Die Situation bei der Schweiz ist ganz ähnlich, hier muss sich BVB-Torwart Gregor Kobel hinter Yann Sommer anstellen. Wie beurteilen Sie den Konkurrenzkampf im Tor?

Stiel: Gregor Kobel hat bei einem Verein wie Borussia Dortmund sehr schnell Fuß gefasst und ist zu einem absoluten Topshot geworden. Ich weiß nicht, wie repräsentativ das ist, aber ich habe kürzlich gelesen, dass er zu den wertvollsten Torhütern auf der Welt gehört. Das Gesamtpaket, von der Qualität her, die er auf den Platz bringt, ist überragend. Aber die Situation ist trotzdem anders. Yann Sommer wird im Dezember 36 Jahre alt. Kobel ist 26 Jahre alt, zwischen ihm und Sommer liegt eine Generation dazwischen. Die Frage, wie die Zukunft aussehen soll, stellt sich daher eher nach dem Turnier.

ran: Es könnte also ein Generationenwechsel anstehen?

Stiel: Dass Yann jetzt die Nummer eins ist, finde ich völlig okay. Aber Gregor will bald die Nummer eins sein, so schätze ich ihn als Typ ein. Er stellt jetzt Ansprüche, ich finde das cool. Die Zukunft heißt Gregor Kobel, das ist logisch. Er kommt jetzt erst in das beste Torwart-Alter, er wird noch stärker werden. Nach dem Turnier wird Nationaltrainer Murat Yakin eine Entscheidung treffen müssen. So wie es Köbi Kuhn damals bei mir auch gemacht hat. Dann geht es in eine andere Richtung weiter und das ist dann auch völlig okay.

Jörg Stiel über junge Torhüter in Deutschland: "Finde Freiburger Weg cool"

ran: Deutschland war schon immer für seine starken Torhüter bekannt, die Schweiz hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Torhüter-Nation entwickelt. Woran liegt das?

Stiel: Wir haben in der Schweiz eine einheitliche Ausbildung. Patrick Foletti ist dafür verantwortlich, er hat sehr gute Arbeit geleistet. Natürlich trainiert jeder von uns, der selbst mal im Tor gestanden hat, etwas anders. Aber es basiert auf der einheitlichen Ausbildung, bei der wir sehr in die Tiefe gehen. Dazu kommt, dass die Schweizer Liga eigentlich eine Ausbildungsliga ist, da kannst du junge Torhüter leichter einbauen. Justin Hammel habe ich in der U17 in Basel trainiert, mit 21 Jahren zu Grasshoppers geholt und mit 22 Jahren ist er die Nummer eins geworden. Es ist die Struktur, die tiefe Ausbildung, dann kommen die kurzen Wege dazu. Am Ende braucht es natürlich immer auch ein bisschen Glück, ob einer dann gut hält.

Anzeige

Nationalspieler mit den meisten Länderspielen: Manuel Neuer überholt Bastian Schweinsteiger und ist in den Top 5

<b>Nationalspieler mit den meisten Länderspielen</b><br>Im EM-Achtelfinale gegen Dänemark bestritt Manuel Neuer sein 123. Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft. Damit ist der Routinier nun in den Top 5 der Spieler mit den meisten Länderspielen für Deutschland (BRD und DDR). <em><strong>ran</strong></em> zeigt die Top 15. (Quelle: transfermarkt.de/Stand: 29.06.2024)
Nationalspieler mit den meisten Länderspielen
Im EM-Achtelfinale gegen Dänemark bestritt Manuel Neuer sein 123. Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft. Damit ist der Routinier nun in den Top 5 der Spieler mit den meisten Länderspielen für Deutschland (BRD und DDR). ran zeigt die Top 15. (Quelle: transfermarkt.de/Stand: 29.06.2024)
© IMAGO/osnapix
<strong>Rang 15: Jürgen Croy</strong><br>Länderspiele: 102 (für die DDR)<br>Länderspiel-Tore: 0
Rang 15: Jürgen Croy
Länderspiele: 102 (für die DDR)
Länderspiel-Tore: 0
© Imago
<strong>Rang 14: Franz Beckenbauer</strong><br>Länderspiele: 103<br>Länderspiel-Tore: 14
Rang 14: Franz Beckenbauer
Länderspiele: 103
Länderspiel-Tore: 14
© imago/WEREK
<strong>Rang 13: Per Mertesacker</strong><br>Länderspiele: 104<br>Länderspiel-Tore: 4
Rang 13: Per Mertesacker
Länderspiele: 104
Länderspiel-Tore: 4
© 2014 Getty Images
<strong>Rang 10 (geteilt): Joachim Streich</strong><br>Länderspiele: 105 (für die DDR)<br>Länderspiel-Tore: 53
Rang 10 (geteilt): Joachim Streich
Länderspiele: 105 (für die DDR)
Länderspiel-Tore: 53
© Imago
<strong>Rang 10 (geteilt): Hans-Jürgen Dörner</strong><br>Länderspiele: 105 (für die DDR)<br>Länderspiel-Tore: 8
Rang 10 (geteilt): Hans-Jürgen Dörner
Länderspiele: 105 (für die DDR)
Länderspiel-Tore: 8
© imago/Magic
<strong>Rang 10 (geteilt): Jürgen Kohler</strong><br>Länderspiele: 105<br>Länderspiel-Tore: 2
Rang 10 (geteilt): Jürgen Kohler
Länderspiele: 105
Länderspiel-Tore: 2
© Bongarts
<strong>Rang 9: Jürgen Klinsmann</strong><br>Länderspiele: 108<br>Länderspiel-Tore: 47
Rang 9: Jürgen Klinsmann
Länderspiele: 108
Länderspiel-Tore: 47
© imago sportfotodienst
<strong>Rang 7 (geteilt): Toni Kroos</strong><br>Länderspiele: 113<br>Länderspiel-Tore: 17
Rang 7 (geteilt): Toni Kroos
Länderspiele: 113
Länderspiel-Tore: 17
© IMAGO/Ulmer/Teamfoto
<strong>Rang 7 (geteilt):</strong>&nbsp;<strong>Philipp Lahm</strong><br>Länderspiele: 113<br>Länderspiel-Tore: 5
Rang 7 (geteilt): Philipp Lahm
Länderspiele: 113
Länderspiel-Tore: 5
© 2014 Getty Images
<strong>Rang 6: Bastian Schweinsteiger</strong><br>Länderspiele: 121<br>Länderspiel-Tore: 24
Rang 6: Bastian Schweinsteiger
Länderspiele: 121
Länderspiel-Tore: 24
© 2016 Getty Images
<strong>Rang 5: Manuel Neuer</strong><br>Länderspiele: 123<br>Länderspiel-Tore: 0
Rang 5: Manuel Neuer
Länderspiele: 123
Länderspiel-Tore: 0
© IMAGO/Ulmer/Teamfoto
<strong>Rang 3 (geteilt): Lukas Podolski</strong><br>Länderspiele: 130<br>Länderspiel-Tore: 49
Rang 3 (geteilt): Lukas Podolski
Länderspiele: 130
Länderspiel-Tore: 49
© 2016 Getty Images
<strong>Rang 3 (geteilt): Thomas Müller</strong><br>Länderspiele: 130<br>Länderspiel-Tore: 45
Rang 3 (geteilt): Thomas Müller
Länderspiele: 130
Länderspiel-Tore: 45
© IMAGO/Crystal Pix
<strong>Rang 2: Miroslav Klose</strong><br>Länderspiele: 137<br>Länderspiel-Tore: 71
Rang 2: Miroslav Klose
Länderspiele: 137
Länderspiel-Tore: 71
© 2014 Getty Images
<strong>Rang 1: Lothar Matthäus</strong><br>Länderspiele: 150<br>Länderspiel-Tore: 23
Rang 1: Lothar Matthäus
Länderspiele: 150
Länderspiel-Tore: 23
© imago sportfotodienst
<b>Nationalspieler mit den meisten Länderspielen</b><br>Im EM-Achtelfinale gegen Dänemark bestritt Manuel Neuer sein 123. Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft. Damit ist der Routinier nun in den Top 5 der Spieler mit den meisten Länderspielen für Deutschland (BRD und DDR). <em><strong>ran</strong></em> zeigt die Top 15. (Quelle: transfermarkt.de/Stand: 29.06.2024)
<strong>Rang 15: Jürgen Croy</strong><br>Länderspiele: 102 (für die DDR)<br>Länderspiel-Tore: 0
<strong>Rang 14: Franz Beckenbauer</strong><br>Länderspiele: 103<br>Länderspiel-Tore: 14
<strong>Rang 13: Per Mertesacker</strong><br>Länderspiele: 104<br>Länderspiel-Tore: 4
<strong>Rang 10 (geteilt): Joachim Streich</strong><br>Länderspiele: 105 (für die DDR)<br>Länderspiel-Tore: 53
<strong>Rang 10 (geteilt): Hans-Jürgen Dörner</strong><br>Länderspiele: 105 (für die DDR)<br>Länderspiel-Tore: 8
<strong>Rang 10 (geteilt): Jürgen Kohler</strong><br>Länderspiele: 105<br>Länderspiel-Tore: 2
<strong>Rang 9: Jürgen Klinsmann</strong><br>Länderspiele: 108<br>Länderspiel-Tore: 47
<strong>Rang 7 (geteilt): Toni Kroos</strong><br>Länderspiele: 113<br>Länderspiel-Tore: 17
<strong>Rang 7 (geteilt):</strong>&nbsp;<strong>Philipp Lahm</strong><br>Länderspiele: 113<br>Länderspiel-Tore: 5
<strong>Rang 6: Bastian Schweinsteiger</strong><br>Länderspiele: 121<br>Länderspiel-Tore: 24
<strong>Rang 5: Manuel Neuer</strong><br>Länderspiele: 123<br>Länderspiel-Tore: 0
<strong>Rang 3 (geteilt): Lukas Podolski</strong><br>Länderspiele: 130<br>Länderspiel-Tore: 49
<strong>Rang 3 (geteilt): Thomas Müller</strong><br>Länderspiele: 130<br>Länderspiel-Tore: 45
<strong>Rang 2: Miroslav Klose</strong><br>Länderspiele: 137<br>Länderspiel-Tore: 71
<strong>Rang 1: Lothar Matthäus</strong><br>Länderspiele: 150<br>Länderspiel-Tore: 23

ran: Wie sehen Sie die Situation der jungen Torhüter in Deutschland?

Stiel: In der Bundesliga ist die Frage, wie mutig man ist, die jungen Torhüter auch spielen zu lassen. Oder ob man einen Torhüter aus dem Ausland für teures Geld holt. Der SC Freiburg hat es mit Noah Atubolu vorgemacht. Ich finde es cool, dass sie diesen Weg mit einem jungen Torhüter gehen. Und Atubolu hat eine gute Saison gehabt in seinem ersten Jahr. Man muss den Mut haben, junge Torhüter ins Tor zu stellen. Das muss der Weg sein.

ran: Sie haben ziemlich genau vor 20 Jahren bei der EM für ein Highlight gesorgt, als Sie im Spiel gegen Kroatien einen Ball vor der Torlinie mit dem Kopf gestoppt haben. Wundert es Sie manchmal, dass immer noch über diese Szene gesprochen wird?

Stiel: Es ist schön, wenn die Leute etwas Lustiges oder Gutes mit dir in Zusammenhang bringen. Es war ja kein "Big Save", ich bin einfach falsch, etwas zu hoch gestanden und das Ding ist weggeflutscht. Das hat sich einfach gut angeschaut, finde ich. Das ist auch heute noch lustig zum Anschauen und hat einen Unterhaltungsfaktor. Dass die Szene auch nach 20 Jahren immer wieder auftaucht, ist eine schöne Geschichte. Ich habe fast 600 Spiele gebraucht, um eine Szene zu haben, für die sich die Leute an mich erinnern. Aber das Positive ist, ich habe immerhin eine (lacht).

Mehr zur Europameisterschaft
Felix Zwayer und Urs Meier
News

"Wunderbare EM!" Schiri-Legende lobt Felix Zwayer

  • 14.07.2024
  • 10:15 Uhr

© 2024 Seven.One Entertainment Group