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Formel E in Jakarta 2023: Maximilian Günther krönt dominantes Wochenende, Wehrlein übernimmt WM-Führung

  • Aktualisiert: 04.06.2023
  • 12:08 Uhr
  • Motorsport-Total
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© Motorsport Images
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Perfektes Wochenende für Maximilian Günther: Der Maserati-Pilot hat das zweite Formel-E-Rennen in Jakarta gewonnen. Pascal Wehrlein übernimmt derweil die WM-Führung.

Maximilian Günther (Maserati) gewinnt das zweite Rennen beim Jakarta E-Prix 2023. Damit setzt der Maserati-Pilot, der alle Trainingssitzungen an diesem Wochenende auf dem ersten Platz beendete, einem fast perfekten Wochenende die Krone auf. Bereits am Samstag stand Günther als Dritter auf dem Podium.

"Ich bin unheimlich stolz", jubelt Günther. "Es ist perfekt gelaufen, vom Anfang bis zum Ende. Ich habe gewusst, dass es heute ein komplexes Rennen wird. Wir mussten Energie sparen und im richtigen Moment attackieren. Das haben wir richtig gemacht! Ich werde den Moment genießen."

Jake Dennis (Andretti) erreicht den zweiten Platz und unterstreicht damit seine Titelambitionen. Der Brite sichert sich zudem einen Extra-Punkt für die schnellste Rennrunde. Mitch Evans (Jaguar) komplettiert das Podium beim zweiten Rennen der Formel E in Jakarta.

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Günther mit fehlerfreier Leistung

Beim Start konnte Günther seine Poleposition bereits zur Rennführung umwandeln, gefolgt von Dennis, Evans und Sacha Fenestraz (Nissan; 4.). Wehrlein musste einen Platz abgeben und fiel auf den siebten Rang zurück, während Cassidy nach einer verpatzten Startphase sogar auf die elfte Position durchgereicht wurde.

Im Vergleich zum Samstag wurden zwei Runden mehr gefahren, weshalb die Piloten ein besseres Energiemanagement an den Tag legen mussten. Nichtsdestotrotz gab es in der frühen Phase des Rennens bereits die ersten Verschiebungen: Günther aktivierte den Attack Mode als Erstes, gefolgt von Dennis, der sich in der Folge am Maserati-Piloten vorbeischob.

Allerdings gelang es dem Briten nicht, sich vom Rest des Feldes abzusetzen. Im Gegenteil. Günther wurde von Dennis aufgehalten und lieferte sich ein hartes Duell mit dem drittplatzierten Evans, der zwischenzeitlich sogar die zweite Position übernahm. Erst, als Dennis den Attack Mode zum zweiten Mal aktivierte, setzte sich Günther mit einem Overcut wieder in Führung.

Cassidy bleibt punktelos - und verliert WM-Führung

Anschließend baute der Maserati-Pilot seinen Vorsprung auf drei Sekunden aus und kontrollierte das Geschehen an der Spitze. Dennis war nicht in der Lage, dem Deutschen zu folgen, ebenso wie Evans auf dem dritten Platz. Hinter dem Spitzentrio landen Fenestraz und Normen Nato (Nissan; 5.), gefolgt von Pascal Wehrlein (Porsche; 6.) sowie Antonio Felix da Costa (Porsche; 7.).

Bitter für Edoardo Mortara (Maserati; 8.): Der Italiener lag auf aussichtsreicher Position und in Reichweite zum Podium, doch der Versuch, den Attack Mode zu aktivieren, scheiterte. Dadurch musste Mortara ein weiteres Mal über die Schleifen fahren, was ihn um mehrere Positionen nach hinten warf. Ein Verbremser kostete weitere Plätze.

Noch schlimmer erwischte es Nick Cassidy (Envision; 18.), der vor dem Rennen noch an der Spitze der Gesamtwertung lag. Der Neuseeländer versuchte Wehrlein mit einem gewagten Manöver zu attackieren und beschädigte sich dabei den Frontflügel. Nach einem notwendigen Boxenstopp eilte Cassidy dem Feld hinterher und belegte schlussendlich nur die 18. Position.

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Beckmann mit unverschuldetem Ausfall

Stoffel Vandoorne (Penske; 9.) und Sebastian Buemi (Envision; 10.) komplettieren die Top-Zehn.

Weil Wehrlein mit dem sechsten Rang immerhin acht WM-Zähler sammelt, übernimmt der Porsche-Pilot auch die Führung in der Gesamtwertung. Der Deutsche (134 Punkte) liegt nun einen Zähler vor Dennis, der auf 133 WM-Punkte kommt. Cassidy (128 Punkte) rutscht auf den dritten Platz zurück (hier geht's zur Gesamtwertung).

Sergio Sette Camara (Nio) und Sam Bird (Jaguar) konnten das Rennen aufgrund von technischen Problemen gar nicht erst aufnehmen. Auch David Beckmann (Andretti) musste seinen Boliden bereits nach wenigen Runden abstellen, nachdem er von Lucas di Grassi (Mahindra) in die Streckenbegrenzung geschickt wurde.


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