Olympische Winterspiele in Italien
Olympia 2026: Kaputte Medaillen aus Münzprägeanstalt Italiens - auch deutsches Team betroffen - News- und Liveticker
- Aktualisiert: 09.02.2026
- 12:49 Uhr
- ran.de/SID
Alle News und Ereignisse zu den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien im Überblick. Vom 6. bis 22. Februar wird in Mailand und Cortina d'Ampezzo um Medaillen gekämpft. Alle Informationen zu Olympia hier.
Hier findet ihr alle News und aktuelle Geschehnisse rund um die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien.
Vom 6. bis 22. Februar 2026 kämpfen die Olympia-Stars in Mailand und Cortina d’Ampezzo um die Medaillen.
Die Wettbewerbe finden dabei an mehreren traditionsreichen Wintersportorten statt und bieten eine beeindruckende Kulisse zwischen Alpen, Dolomiten und italienischen Metropolen.
ran gibt die wichtigsten Informationen rund um Olympia im Ticker.
+++ 9. Februar, 11:03 Uhr: Kaputte Medaillen von offizieller Münzprägeanstalt Italiens +++
Mehrere Medaillen sind in den ersten zwei Tagen bei Olympia bereits kaputt gegangen. Hergestellt wurden sie alle vom "Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato", der offiziellen Münzprägeanstalt Italiens.
Von dem Dilemma der kaputten Medaille betroffen waren bisher unter anderem Abfahrts-Siegerin Breezy Johnson, Langläuferin Ebba Andersson sowie der deutsche Biathlet Justus Strelow.
Als Teil der Mixed-Staffel gewann er die Bronze-Medaille, die nun am Steg, der Band und Plakette zusammen hält , gebrochen ist.
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+++ 9. Februar, 10:45 Uhr: Sind die deutschen Medaillen noch intakt? +++
Noch befinden sich die Olympischen Spiele am Anfang, dennoch gibt es bereits mehrere kaputte Medaillen. Beim deutschen Team ist bislang lediglich Biathlet Justus Strelow betroffen.
Das gaben die Medaillengewinner auf einer Pressekonferenz im deutschen Haus bekannt, an der die ran-Reporter Magda Stocker und Philipp Kubießa teilnahmen.
Rennrodler Max Langenhahn, der am Sonntag die Goldmedaille erringen konnte, berichtete zum Thema Medaille, er habe diese in der Nacht sicher an einem Kleiderhaken aufbewahrt.
Vorher hatte sie aber wohl schon einige Hände durchlaufen: "Das Band sieht ein bisschen Arsch aus. Das liegt aber nicht an der Qualität, sondern daran, dass sie so viel rumgereicht wurde."
Die anderen deutschen Medaillen sind wohl bisher in einem guten Zustand.
Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher sagte, dass ihre Medaille "okay" sei. Sie war allerdings auch sicher gegangen und hatte ihr Edelmetall über Nacht Pressesprecher Ralf Eder gegeben.
Ganz nah an der Medaille schlief dagegen Philipp Nawrath. Er bewahrte die Bronze-Medaille neben seinem Bett auf dem Nachtkästchen auf.
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+++ 9. Februar, 10:20 Uhr: Stimmen der deutschen Medaillengewinner - "wurde nur rumgeschubst" +++
Olympiasieger Max Langenhahn hatte nach seiner Gold-Fahrt reichlich Stress wie er selber sagte: "Ich wurde glaube ich noch nie so schnell umgezogen. Der Sportdirektor vom Weltverband hat mir mein ganzes Zeug rausgerissen und unsere Team hat mir Sachen angezogen, da wir 60 Sekunden hatten, weil das irgendwie ein bisschen eng getaktet war. Ein bisschen schade, weil man dann gar nicht den Moment genießen kann. Ich wurde nur rumgeschubst, bis ich dann irgendwie auf einmal bei diesem Podium stand."
Seinen Erfolg hätte er dabei am liebsten geteilt: "Am Ende ist halt einfach schade, dass nur ich jetzt diese Medaille umhängen habe. Ich glaube, ich lasse mir da was einfallen, das hier jeder ein Teil von dieser Medaille bekommt."
Von der Medaillen-Zeremonie begeistert zeigte sich auch Philipp Nawrath, der in der Mixed-Staffel im Biathlon den dritten Platz belegte: "Das hat auf jeden Fall ein besonderes Flair. Ganz oben im Stadion und mit den Bergen drum herum hat schon Eindruck gemacht. Die ganzen Zuschauer waren vor allem noch da. Das war echt mega besonders."
Überwältigt zeigte sich auch Emma Aicher. Angesprochen auf ihre letzte Gedanken vor dem Start und was sie eventuell aus der Ruhe bringen könnte blieb sie cool: "Weiß ich nicht. Es gibt sicher etwas, aber das fällt mir jetzt nicht ein oder ich habe es noch nicht rausgefunden."
+++ 8. Februar, 20:20 Uhr: Aicher mit Weidle-Winkelmann im Teamwettbewerb +++
Zwei Tage nach ihrem Abfahrtssilber fährt Skirennläuferin Emma Aicher auch im olympischen Teamwettbewerb der Frauen um die Medaillen. Der Deutsche Skiverband nominierte die 22-Jährige für das Rennen am Dienstag. Aicher kommt im Slalom (14.00 Uhr) zum Einsatz, die Abfahrt (10.30 Uhr) bestreitet Kira Weidle-Winkelmann, die am Sonntag in Cortina d'Ampezzo Platz neun belegte.
Aufgrund ihrer Vielseitigkeit war Aicher eine Option für beide Wettbewerbe. Im Slalom bekam sie den Vorzug vor Lena Dürr, die vor den Olympischen Winterspielen in Norditalien nicht in der Form früherer Tage war. Bei der WM 2025 waren Aicher und Dürr auf Platz 17 gelandet, dabei hatte Aicher die zweitbeste Zeit in der Abfahrt hingelegt.
+++ 8. Februar, 15:45 Uhr: Erste Olympia-Medaille schon kaputt +++
Am Samstag gewann die Schwedin Ebba Andersson Silber im Skiathlon, doch ihre Medaille ist bereits kaputt. Nur ein paar Minuten nach der Siegerehrung hatte die Medaille bereits kein Band mehr.
Gänzlich die Schuld auf das Material schieben konnte die 28-Jährige dabei aber nicht. Zusammen mit Olympiasiegerin Frida Karlsson war Andersson auf dem Weg zu ihrer Familie, die auf der Tribüne saß.
"Sie legte ein hohes Tempo vor, ich versuchte aufzuholen – und mitten in diesem Sprint zerbrach die Medaille in zwei Teile im Schnee", sagte Andersson im Gespräch mit der schwedischen Zeitung "Expressen". So sei es eine "typische" Aktion gewesen.
Schon bei den Interviews im Anschluss hatte die Sportlerin ihre Medaille nicht mehr dabei, stattdessen befand sie sich bei einer Betreuerin.
"Sie wird nach einer Möglichkeit suchen, sie zu reparieren. Der Veranstalter muss einen Plan B haben. Es muss möglich sein, das zu regeln", so die Schwedin.
Ein Einzelteil der Medaille blieb sogar im Schnee liegen – das kleine Stäbchen, das das Edelmetall in der Halterung hält, ging ob der Freude über den Erfolg verloren. "Ich weiß nicht, ob die Medaille dafür gemacht ist, um sie sich um den Hals zu hängen, wenn man die Hälfte der Zielgeraden entlang rennt – zumindest nicht in Frida Karlssons Tempo", so Andersson.
+++ 8. Februar, 11:35 Uhr: Krankenhaus! Deutsche Olympia-Legende gestürzt +++
Unschöner Tag für Georg Hackl. Die deutsche Rodel-Legende muss nach einem Unfall bei den Olympischen Spielen ins Krankenhaus, das berichtet die "Bild". Am Sonntag stürzte der 59-Jährige am Eiskanal in Cortina d'Ampezzo.
"Ich wollte mir das Training meiner Rodler anschauen. Ich bin auf einen Weg gegangen und ein wenig hochgeklettert, um auf die Bahn zu gucken. Das ist ja mein Job. Dummerweise ist unter mir etwas weggebrochen und ich bin aus 1,80 Meter auch auf den Kopf gefallen. Ich habe mir mindestens die Schulter ausgerenkt, jetzt muss ich ins Krankenhaus", wird Hackl zitiert.
Ob der Ex-Sportler, der inzwischen als Trainer der Österreicher arbeitet, den abschließenden beiden Läufen am Sonntagabend beiwohnen kann, ist noch unklar.
Nach den ersten beiden Durchgängen liegt der Deutsche Max Langenhan auf Gold-Kurs – gefolgt vom Österreicher Jonas Müller, der 16 Hundertstelsekunden hinter ihm rangiert.
+++ 7. Februar, 17:33 Uhr: Riesiger Zoff um niederländische "Eis-Diva"+++
Der Zoff um Jutta Leerdam spitzt sich immer weiter zu. Die niederländische Eisschnelllauf-Queen verweigerte vor ihrem olympischen 1000-Meter-Rennen am Montag zunächst alle Gespräche mit der Presse.
Der niederländische Sportjournalistenverband legte offiziell Protest ein und Generalsekretär Gerard Den Elt zeigte sich sauer und empört.
"Das ist unangemessen, inakzeptabel, eines Teams unwürdig und zeugt von wenig Respekt vor den niederländischen Medien und insbesondere der Öffentlichkeit", schäumte er vor Wut.
Der Sportjournalistenverband kündigte sogar eine formelle Beschwerde beim Chef de Mission an.
Auch das niederländische Olympische Komitee macht ordentlich Dampf und fordert die Athletin auf, noch am Samstag mit der Presse zu sprechen, stellte aber auch klar, dass Spitzensportler das Recht haben, selbst zu entscheiden, ob sie mit den Medien sprechen wollen. Rein formal ist die 27-Jährige also im Recht.
Doch warum eigentlich all das Drama? Auslöser des Ärgers war Leerdams "abgehobene" Anreise. Die Freundin von Influencer und Boxer Jake Paul jettete im Privatflieger nach Italien, während das restliche Team gemeinsam per Flugzeug angereist ist. Dies kam in ihrer Heimat gar nicht gut an.
"Sie lebt wie eine Millionärin mit Privatjets und allem Drum und Dran. Ich finde ihr Verhalten entsetzlich, wie das einer Diva. Absolut lächerlich. Als Trainer hätte ich das nicht toleriert", echauffierte sich Ex-Journalist und TV-Kommentator Johan Derksen.
Das enorme negative Echo hat Leerdam dazu veranlasst, sämtliche Interviews zu verweigern.
Laut Angaben vom niederländischen Olympische Komitee plant die Athletin aber, nach ihrer Trainingseinheit am Nachmittag doch noch der Presse zur Verfügung zu stehen.
+++ 7. Februar, 14:35 Uhr: Irres Pech für belgischen Fahnenträger +++
Wer sich auf die Bahn verlässt, der ist manchmal auch verlassen. Diese bittere Erfahrung musste der Belgier Maximilien Drion machen. Der 28-Jährige sollte im Rahmen der Eröffnungsfeier eigentlich seinen ganz großen Auftritt erleben, indem er als Fahnenträger mit der belgischen Mannschaft einläuft.
Eine Ehre, von der die meisten Sportler nur träumen könnten. Für Drion hat sich der Traum aber schon vor der Zeremonie zum Alptraum entwickelt. Der Skibergsteiger kam aufgrund von Problemen bei den Zugverbindungen gar nicht erst in Mailand an.
"Maximilien sollte mit dem Zug aus der Schweiz ankommen, um an der Eröffnungsfeier teilnehmen und morgen zurückreisen. Aufgrund von Problemen mit den Zugverbindungen kann er trotz verschiedener Alternativen nicht rechtzeitig erscheinen", begründete das belgische Team auf Instagram das Fehlen des Fahnenträgers.
Drion machte sich wieder auf den Weg nach Hause, da sein Wettkampf erst am 19. Februar steigt und wünschte Hanne Desmet viel Glück, die durch den Ausfall ihres Kollegen als alleinige Fahnenträgerin fungierte.
Bleibt für den Unglücksraben zu hoffen, dass die Olympischen Spiele für ihn besser aufhören als sie angefangen haben. Der zweimalige Vize-Weltmeister gehört zu den Favoriten im Skibergsteigen.
+++ 7. Februar, 12:40 Uhr: Taylor Swift richtet bewegende Botschaft an Olympia-Athleten
Während der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele hatte US-Star Taylor Swift einen Gastauftritt und richtete eine bewegende Botschaft an die Athleten.
"Ich wollte mich einfach nur bedanken!", sagte der Popstar in einem vorab aufgezeichneten Video und richtete anerkennende Worte an die Athleten, die in den kommenden Tagen in Italien um die Medaillen kämpfen und ihren Olympia-Traum verwirklichen wollen.
"Es ist wirklich inspirierend, eure Geschichten zu erfahren und zu sehen, was ihr alles geopfert habt, eure Entschlossenheit, eure harte Arbeit, eure Leidenschaft und alles, was euch an diesen Punkt gebracht hat", so die 36-Jährige.
Swift gab den Athleten abschließend noch die besten Wünsche mit auf den Weg.
"Ich hoffe einfach, dass ihr wundervolle Olympische Spiele habt. Ich wünsche euch viel Glück und hoffe, dass dies eine Erfahrung ist, die ihr für den Rest eures Lebens in Erinnerung behalten werdet", so ihre rührende Message.
+++ 7. Februar, 11:20 Uhr: Besetzung der deutsche Biathlon-Mixed-Staffel fix +++
Der deutsche Vierer für die erste olympische Entscheidung im Biathlon ist. In der Mixed-Staffel (Sonntag, ab 14:50 Uhr im LIVETICKER) werden Vanessa Voigt, Franziska Preuß, Justus Strelow und Philipp Nawrath an den Start gehen.
Die deutschen Skijäger haben durchaus Medaillen-Chancen, wenngleich insbesondere das französische Team und tendenziell auch Norwegen und Schweden höher eingeschätzt werden.
Während die Nominierungen von Voigt, Preuß und Nawrath frühzeitig klar gewesen sein sollen, erklärte die "Bild" kürzlich noch Philipp Horn als Favoriten für die vierte Position. Nun steht aber fest, dass etwas überraschend Justus Strelow an seiner Stelle antreten darf.
Strelow gilt als sehr schießstarker Athlet, während Horn in den vergangenen Wochen krankheitsbedingt kürzer treten musste. Neben Horn bleiben auch Selina Grotian, Janina Hettich-Walz, Julia Tannheimer, Lucas Fratzscher und David Zobel zunächst ohne Einsatz.
Am Dienstag und Mittwoch werden einige der genannten Olympia-Fahrer ihre erste Chance erhalten.
+++ 6. Februar, 12:15 Uhr: Deutsches Bob-Team aus Italien abgereist +++
Bei den Olympischen Winterspielen steht heute die Eröffnungsfeier an. Fehlen werden dabei vier deutsche Gold-Favoriten. Bob-Pilot Johannes Lochner und sein Team haben Italien bereits wieder verlassen. Der 35-Jährige bereitet sich gemeinsam mit seinen Anschiebern Jörn Wenzel, Georg Fleischhauer und Thorsten Margis in Bayern am Königssee auf ihren Wettkampf vor.
Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen sind die Bob-Wettbewerbe erst am 21. und 22. Februar terminiert. Zum anderen wurden die Betten im olympischen Dorf offenbar knapp. Das berichtet die "Bild".
"In Innsbruck und am Königsee wird jetzt noch mal Athletiktraining gemacht. Bob gefahren wird dort nicht mehr. Die Bobs müssen auch ohnehin in Cortina bleiben", erklärte Bundestrainer Rene Spies.
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