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Olympia 2026 - nach Seitensprung-Geständnis: Biathlet Sturla Holm Lägreid entschuldigt sich

  • Aktualisiert: 11.02.2026
  • 10:09 Uhr
  • SID

Sturla Holm Lägreid hat nach seiner ersten Olympischen-Einzel-Medaille ein kurioses Interview gegeben und einen Seitensprung geplant im Live-TV zugegeben. Jetzt entschuldigt er sich.

Biathlet Sturla Holm Lägreid hatte gerade seine erste Einzelmedaille bei Olympia gewonnen - und klar, Bronze war "groß".

Doch sein Jubel-Interview im norwegischen Rundfunk "NRK" nahm plötzlich eine unerwartete Wendung: Lägreid gestand live im TV, dass er seine Freundin betrogen habe.

"Vor einem halben Jahr habe ich die Liebe meines Lebens getroffen", sagte der 28-Jährige unter Tränen, "die schönste, tollste Person der Welt. Aber vor drei Monaten habe ich den größten Fehler meines Lebens begangen und war ihr untreu."

Der Gesamtweltcupsieger der vergangenen Saison berichtete bewegt, er habe seiner Freundin seine Untreue unmittelbar vor den Winterspielen von Mailand gestanden, sie habe sich daraufhin von ihm getrennt.

Die Geschichte ging viral. Lägreid wurde für das Timing und den Ort kritisiert. Mittlerweile entschuldigt er sich.

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Lägreid entschuldigt sich für Freundin-Aussage

Lägreid zeigt sich reumütig: "Ich war ein bisschen in meiner eigenen Welt". Der 28-Jährige über die kritischen Stimmen zu seiner Aussage direkt nach dem Medaillengewinn: "Ja, das verstehe ich sehr gut, und ich sehe es jetzt selbst im Nachhinein."

Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bö ging unter anderem mit Lägreid beim heimischen Sender "NRK" ins Gericht. "Er hat falsch gehandelt. Wir haben einen reumütigen Jungen dort stehen sehen, aber leider sind sowohl Ort als auch Zeitpunkt völlig falsch."

Bö fuhr mit Landsmann Lägreid im vergangenen Winter noch zusammen und versucht, auch ihn zu erklären: "Bei Sturla sind die Gefühle offen zu sehen. Er kann sie nicht verbergen. Ich glaube, die Gefühle sind einfach aus ihm herausgebrochen."

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Vor Olympia in "schwerster Woche meines Lebens"

Er blicke auf die "schwerste Woche meines Lebens" zurück, sagte Lägreid, er habe das Gefühl, die "Goldmedaille meines Lebens" weggeworfen zu haben: "Ich wünschte, ich könnte das hier mit ihr teilen."

Doch dieses Glück war ihm offenbar nicht vergönnt, wegen dieses "dummen" Fehlers, wie der Staffel-Olympiasieger von 2022 einräumte. "Ich wäre gerne ein gutes Vorbild und es tut weh, jemandem Schmerzen zuzufügen, den man so sehr liebt. Aber so ist das Leben."

Seine Teamkollegen wussten Bescheid, wie Johannes Dale-Skjevdal berichtete. Lägreid habe sich vorgenommen gehabt, seine Geschichte im Falle eines Medaillengewinns zu erzählen.

Er hielt Wort. Live im TV. Mit dem Ziel, sie zurückzugewinnen. "Ich begehe lieber sozialen Selbstmord", sagte er bei Verdens Gang, als diese Frau aufzugeben.

Ob es die richtige Entscheidung gewesen sei, der Welt von seinem Fehltritt zu erzählen, wisse er nicht, sagte Lägreid wenig später auf der Pressekonferenz: "Aber es war die Entscheidung, die ich getroffen habe."

Zudem entschuldigte er sich bei seinem Landsmann und Einzel-Olympiasieger Johan-Olav Botn. "Ich will dir heute nicht die Show stehlen", sagte Lägreid: "Ich hoffe, dass es nur die nächsten ein, zwei Tage ein Thema ist. Deine olympische Goldmedaille ist für immer."

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