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Olympische Winterspiele in Italien

Olympia 2026: IOC-Präsidentin Kristy Coventry bricht nach Helm-Entscheidung in Tränen aus - News- und Liveticker

  • Aktualisiert: 12.02.2026
  • 11:17 Uhr
  • ran.de/SID

Alle News und Ereignisse zu den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien im Überblick. Vom 6. bis 22. Februar wird in Mailand und Cortina d'Ampezzo um Medaillen gekämpft. Alle Informationen zu Olympia hier.

Hier findet ihr alle News und aktuelle Geschehnisse rund um die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien.

Vom 6. bis 22. Februar 2026 kämpfen die Olympia-Stars in Mailand und Cortina d’Ampezzo um die Medaillen.

Die Wettbewerbe finden dabei an mehreren traditionsreichen Wintersportorten statt und bieten eine beeindruckende Kulisse zwischen Alpen, Dolomiten und italienischen Metropolen.

ran gibt die wichtigsten Informationen rund um Olympia im Ticker.

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Inhalt

+++ 12. Februar, 10:31 Uhr: IOC-Präsidentin Kristy Coventry bricht in Tränen aus +++

Nachdem der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch am Donnerstagmorgen aufgrund seines Helmes von den Wettbewerben ausgeschlossen wurde, gab Kristy Coventry, die Präsidentin des IOC, ein emotionales Interview.

Sie selbst wartete noch knapp anderthalb Stunden vor dem Skeleton-Start auf den Ukrainer, um eine Lösung mit ihm und seinem Vater zu finden, wie sie verriet.

"Eigentlich war nicht vorgesehen, dass ich hier bin. Aber ich hielt es für sehr wichtig, persönlich mit ihm zu sprechen. Die Herausforderung bestand darin, eine Lösung für den Wettkampfbereich zu finden. Leider ist es uns nicht gelungen, diese Lösung zu finden", erklärte sie bereits mit emotionaler Stimme.

Weiter führte sie aus: "Es war ein sehr emotionaler Morgen." Dann brach sie in Tränen aus und sagte: "Für mich war es wichtig, ihn nicht als Präsidentin zu sehen, sondern als Athletin. So habe ich versucht, mit ihm zu reden."

Zur Regelauslegung beschrieb sie dann wie folgt: "Wir haben diese Regeln, um fair zu sein und um den Athleten ihre Meinung zu ermöglichen, aber auch sicher zu sein. Das haben er und sein Vater verstanden, glaube ich."

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+++ 12. Februar, 10:12 Uhr: Vanessa Voigt legt Social-Media-Pause ein +++

Biathletin Vanessa Voigt hat nach der Kritik an ihren Lauf- und Schießzeiten bei den Olympischen Spielen eine Social-Media-Pause angekündigt. "Wir sehen/hören uns nach Olympia. Hier wird es jetzt ruhig - mein Fokus liegt woanders. Die Menschen, die wirklich zählen, wissen, wie sie mich erreichen", schrieb die 28-Jährige am späten Mittwochabend bei Instagram. Zuvor war Voigt im Einzel über 15 Kilometer mit fehlerfreiem Schießen Vierte geworden.

Nach dem dritten Platz in der Staffel fehlten lediglich 12,9 Sekunden zu ihrer nächsten Bronzemedaille. Voigt hatte vor allem beim letzten Schießen zur Absicherung der Null sehr langsam geschossen und letztlich in der Addition lediglich die 74. Schießzeit der 90 Starterinnen. Auf der Loipe war Voigt derweil gemessen am Saisonverlauf im Rahmen ihrer Möglichkeiten geblieben und unter anderem lediglich 20 Sekunden langsamer als Teamkollegin Franziska Preuß unterwegs gewesen.

"Während viele wieder kritisch über meine Laufzeit und Schießzeiten sprechen, stehe ich hier - und bin verdammt stolz", schrieb die Thüringerin: "Denn kaum jemand redet über den Leistungs- und Trainingsrückstand, der entsteht, wenn ein Großteil einer vorolympischen Weltcup-Saison wegbricht." Voigt hatte die Saison 2024/25 wegen gesundheitlicher Probleme vorzeitig abbrechen müssen und deshalb auch die WM in Lenzerheide verpasst.

"Natürlich zählen bei Großereignissen wie Olympia am Ende nur Medaillen", führte sie aus: "Aber ich weiß, was es gebraucht hat, um überhaupt hier zu stehen. Ich habe es geschafft, genau am Saison-Höhepunkt meine beste Leistung zu zeigen. Genau dann, wenn es zählt. Und es ist noch nicht vorbei. Das war erst die zweite Medaillenchance."

Weiter geht es für Voigt mit dem Sprint am Samstag (14.45 Uhr/ARD und Eurosport). Sie wisse, dass man dann "grundsätzlich eine schnelle Null" brauche, so die Biathletin vom WSV Rotterode: "In der Weltspitze muss man auch mit schnellen Schießzeiten kommen."

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+++ 11. Februar, 18:35 Uhr: Fiese Hassnachrichten gegen polnische Skispringerin +++

Nach dem Überraschungs-Silber von Kacper Tomasiak sollte in Skisprung-Polen eigentlich gerade Glückseligkeit herrschen. Davon ist allerdings offenbar nicht bei jedem sonderlich viel übrig geblieben.

Nur einen Tag nach dem Coup des jungen Polen stand der Mixed-Wettkampf auf dem Programm, der für das polnische Team zu einem erwarteten Misserfolg wurde. Das polnische Quartett, bestehend aus Pola Beltowska, Pawel Wasser, Anna Twardosz und Tomasiak, landete nur auf dem elften Platz und verpasste das Finale.

Viel schlimmer als das Ergebnis war jedoch, was nach dem Springen passierte. Startspringerin Beltowska wurde von einer regelrechten Welle an Hasskommentaren auf Social Media erfasst.

"Ich lese keine Kommentare im Netz, aber ich bekomme solche Privatnachrichten, dass es einfach ungeheuerlich ist. Das ist so ein Hass, ich hätte nicht erwartet, dass Menschen so viel Hass gegen mich hegen können. Ich mache das nicht mit Absicht, aber ich werde von oben bis unten fertiggemacht", teilte die schockierte Athletin in den polnischen Medien mit.

Die 19 Jahre alte Olympia-Debütantin landete bei 82 Metern und absolvierte damit - wie schon beim Einzel-Wettbewerb - den schwächsten Sprung der Konkurrenz. Dementsprechend selbstkritisch zeigte sie sich.

"Mir ist bewusst, dass mein Sprung uns den Platz im zweiten Durchgang gekostet hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung. Ich wollte nicht enttäuschen, aber es hat nicht geklappt", bedauerte sie.

Der polnische Verband stellte sich demonstrativ hinter die Athletin. "Wir billigen den verwerflichen Hass gegen Pola Beltowska nicht und werden ihn niemals billigen. Was wir hier erleben, überschreitet alle Grenzen der Sportkritik. Es handelt sich um einen persönlichen Angriff, der nicht nur der Sportlerin, sondern auch ihren Angehörigen Leid zufügt", so das klare Statement.

Angemerkt sei zudem, dass Polen auch sonst nicht um die Medaillen hätte mitspringen können und die Entwicklung im Damen-Skispringen schlichtweg verschlafen wurde. Als 51. des Gesamt-Weltcups ist Beltowska neben Twardosz die einzige Polin, die im laufenden Winter Punkte sammeln konnte.

+++ 11. Februar, 17:45 Uhr: Christowa nach Überraschungs-Bronze "sprachlos" +++

Der Medaillen-Coup der Bulgarin Lora Christowa gehört wohl zu den größten Sensationen, die der Biathlon-Sport je bei Olympia erlebt hat. Die 22-Jährige belegt im laufenden Weltcup-Winter nur Platz 73 und gewann nun im Einzel hinter Julia Simon und Lou Jeanmonnot völlig überraschend Bronze.

Folgerichtig war die Athletin nach dem Rennen emotional aufgeladen. "Ich bin sprachlos. Ich bin überglücklich", bejubelte Christowa im Gespräch mit dem bulgarischen Sender "BNT".

Die Bulgarin zeigte sich insbesondere am Schießstand nervenstark und verfehlte keine einzige Scheibe. "Ich wusste die ganze Zeit, wo ich stand. Ich habe versucht, nicht darüber nachzudenken, mich auf den Wettkampf und das Schießen zu konzentrieren", schilderte sie.

Angedeutet hat sich dieser Coup keineswegs. Die 73. des Gesamtweltcups kam in den Einzelrennen bislang nicht über einen 23. Platz hinaus, den sie gleich zu Saisonbeginn in Östersund einfuhr. Auch in den Wintern davor war Christowa im Weltcup nie besser unterwegs.

Lediglich bei Junioren-Europameisterschaften konnte die 22-Jährige im Jahr 2023 schon mal auf sich aufmerksam machen, indem sie zwei Einzel-Medaillen gewann.

An ihrem Können zweifelte die frischgebackene Bronzegwinnerin von Antholz nie, selbst wenn sie sich zuletzt aus einem Leistungsloch befreien musste. "Ich habe Selbstvertrauen, ich weiß, dass ich gut schießen und gut laufen kann. Und ich bin froh, dass ich meine Bestform erreichen konnte, denn zu Beginn der Saison ging es mir nicht besonders gut", erinnert sie sich.

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+++ 11. Februar, 12:23 Uhr: Leerdam-Medaille kaputt +++

Die Pannen mehren sich. Nachdem bereits eine deutsche Medaille gelitten hat, trifft es auch Eisschnellläuferin Jutta Leerdam. Damit sind mit dem deutschen Biathleten Justus Strelow, Abfahrtssiegerin Breezy Johnson (USA) und Langläuferin Ebba Andersson (Schweden) schon vier Stars betroffen.

In allen Fällen rissen die Medaillen vom Band ab. Auch bei Olympiasiegerin Leerdam. In einem TikTok-Video sieht man das Malheur. Sie ruft: "Ich habe sie kaputt gemacht!" Ihr Partner, der bekannte Boxer und Influencer Jake Paul, nahm es aber mit Humor und sagte locker: "Ich bau es dir wieder zusammen."

Johnson hat bereits eine Ersatzmedaille erhalten. Die Organisatoren bieten mittlerweile Reparaturen an. Biathlet Strelow möchte seine beschädigte Bronzemedaille aus der Mixed-Staffel aber nicht eintauschen. "So ein Kratzer, das sind ja auch Erinnerungen. Das kann man dann später mal erzählen, wann und warum das passiert ist, das ist eigentlich eine schöne Story", sagte sein Teamkollege Philipp Horn.

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+++ 11. Februar, 07:10 Uhr: Verbotenes Material! Südkorea-Duo disqualifiziert +++

Han Dasom und Lee Eui-jin wurden disqualifiziert. Die südkoreanischen Langläuferinnen nutzten verbotenes Ski-Wachs. Um genauer zu sein: Fluor. Sie flogen sogar schon bei der Qualifikation im klassischen Sprint der Frauen raus.

Das "Material-Doping" mit Fluor ist seit der Saison 2023/2024 vom Weltverband FIS verboten. Dadurch werden die Skier wasserabweisend und gleiten besser. Da der Stoff sich nicht abbaut und mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht wurde, entschied sich die FIS für diesen Schritt.

Han Dasom und Lee Eui-jin haben laut FIS dieses fluorhaltige Wachs eingesetzt. Im Weltcup liegen sie auf den Rängen 157 und 158. Ihre Medaillenchancen waren in Mailand und Cortina ohnehin sehr gering.

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+++ 10. Februar, 19:09 Uhr: Heraskewytsch will verbotenen Helm im Wettkampf tragen +++

Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladyslaw Heraskewytsch geht wegen seines Helmdesigns weiter auf Konfrontationskurs mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Wie der 27-Jährige bei einer Pressekonferenz in Cortina d'Ampezzo erklärte, will er den Helm, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind, auch im olympischen Wettkampf am Donnerstag und Freitag tragen.

"Ich habe ihn bei den Testfahrten genutzt, ich habe ihn gestern genutzt, ich habe ihn heute genutzt, ich werde ihn morgen nutzen und ich werde ihn am Renntag nutzen", sagte Heraskewytsch. Unterstützung hat der Fahnenträger seines Landes bei den Winterspielen vom ukrainischen Staatspräsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie vom Nationalen Olympischen Komitee erhalten.

Das IOC hatte diesem Vorhaben am Dienstagmorgen einen Riegel vorschieben wollen, da der Helm nicht der Olympischen Charta entspreche, welche politische Meinungsäußerungen auf dem Spielfeld verbietet. "Wir haben versucht, seinen Wünschen mit Mitgefühl und Verständnis zu begegnen", sagte IOC-Kommunikationsdirektor Mark Adams bei einer Pressekonferenz. Das IOC versuche immer wieder Ausnahmen von der Regel 50 der eigenen Charta zu genehmigen, so Adams weiter.

Der "gute Kompromiss" der Ringe-Organisation: Heraskewytsch wurde gestattet, im Wettkampf ausnahmsweise mit einer schwarzen Armbinde zu starten. Der WM-Vierte von 2025 sieht das anders: "Die Menschen in der Ukraine leben jeden Tag in der Angst, vergessen zu werden, und es ist wichtig, die Welt daran zu erinnern, was gerade in der Ukraine geschieht."

Er sei "fest davon" überzeugt, keine Regeln gebrochen zu haben, "Regel 50, die politische, diskriminierende oder rassistische Propaganda betrifft, findet auf diesem Helm keine Anwendung". Eine aktuelle Reaktion des IOC auf den Plan des Ukrainers stand zunächst aus.

Heraskewytsch zog ferner einen Vergleich zum deutschen Gewichtheber Matthias Steiner, der 2008 nach seinem Olympiasieg in Peking das Bild seiner bei einem Verkehrsunfall gestorbenen Frau gezeigt hatte. "Damals haben wir es gefeiert", sagte Heraskewytsch: "Ich glaube, das war ein großartiger Moment, der andere Erfolge nicht überschattet hat. Ich denke, es ist okay, Leute zu betrauen, die man gern hatte."

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+++ 10. Februar, 14:09 Uhr: Linus Straßer nach Team-Kombination abgereist +++

Linus Straßer ist nach der Team-Kombination am Montag aus Bormio abgereist. Dort belegte er zusammen mit Simon Jocher noch Platz zehn. 0,7 Sekunden trennten die Deutschen vom Podest.

Straßer im Anschluss kritisch: "Das war der leichteste Slalomhang, den ich jemals auf diesem Niveau gefahren bin. Das kann jeder hier. Man muss sich am Limit bewegen und keine Fehler machen. Aber das werden wir annehmen."

Nach dem Wettbewerb reiste Straßer aus Italien ab. Bis zum olympischen Slalom-Showdown hat er noch reichlich Zeit. Der Spezialslalom ist erst am 16. Februar. In der Pause will er lieber bei der Familie sein, als vor Ort.

"Ich fahre jetzt heute nach Hause und werde zwei Tage Pause machen. Dann trainiere ich zwei Tage und werde dann am Samstag wahrscheinlich wieder anreisen", so der 33-Jährige.

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+++ 10. Februar, 11:35 Uhr: Jutta Leerdam über Olympiasieg: "Sehr emotional"+++

Jutta Leerdam hat es all ihren Kritikern gezeigt. Die Eisschnellläuferin aus den Niederlanden krönte sich zur Olympiasiegerin über die 1000 Meter - neuer olympischer Rekord inklusive. "Nach der Ziellinie war ich überrascht, sehr müde und sehr emotional", sagte die 27-Jährige nach dem Rennen.

Die letzten Tage hatten Spuren hinterlassen: Leerdam haftet seit jeher das Image als Glamour Girl an. In den sozialen Medien teilt sie ihr Luxus-Leben mit ihren Fans. Ihre Anreise im Privatjet und ihre fehlende Bereitschaft, in Mailand mit der Presse zu sprechen, sorgte für heftige Kritik in der Heimat.

"Ich wusste, dass ich mich während des Rennens nicht müde fühlen durfte, auch wenn ich müde war", sagte Leerdam nach ihrem Goldmedaillengewinn. "Ich sagte mir: 'Du hast 80 Jahre Zeit, dich davon zu erholen. Du kannst dich danach müde fühlen. Du willst doch nicht mit Bedauern leben müssen. Du hast so hart dafür gekämpft.'"

Leerdams berühmter Verlobter, Influencer und Boxer Jake Paul, war ebenfalls in Mailand vor Ort. Nach dem Sieg seiner Verlobten weinte auch der Amerikaner hemmungslos.

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Jake Paul nach Leerdam-Gold von Tränen überwältigt

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+++ 10. Februar, 08:41 Uhr: Heutige Olympia-Höhepunkte +++

Rodeln: Nach dem goldenen Auftakt durch Max Langenhan greifen die deutschen Rodlerinnen im Einsitzer nach Edelmetall. Weltmeisterin Julia Taubitz und Shootingstar Merle Fräbel machen im Cortina Sliding Centre Gold wohl unter sich aus, auch Anna Berreiter will im Kampf um die Medaillen noch mitsprechen.

Der dritte Lauf startet um 17.00 Uhr, die Entscheidung über Gold, Silber und Bronze fällt ab 18.34 Uhr.

Ski Alpin: Emma Aicher ist nach dem größten Erfolg ihrer Karriere noch nicht satt - und hat zwei Tage nach Abfahrtssilber in der neuen Team-Kombination an der Seite von Kira Weidle-Winkelmann erneut gute Chancen auf eine Medaille.

Spezialistin Weidle-Winkelmann legt ab 10.30 Uhr in der Abfahrt vor. Alleskönnerin Aicher fährt ab 14.00 Uhr den Slalom. Das Ziel? "Sich hoffentlich zusammen freuen", sagt Aicher.

Biathlon: Der Bronze-Coup in der Mixed-Staffel wurde ausgiebig gefeiert, nun wollen die deutschen Biathleten die Welle weitersurfen - doch die Konkurrenz im ersten Einzelrennen in Antholz ist stark. Neben dem bereits mit einer Medaille dekorierten Philipp Nawrath gehen Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher ab 13.30 Uhr über die 20 km an den Start, Justus Strelow dagegen erhält eine Pause.

Skispringen: Für das deutsche Mixed-Team geht es im letzten Wettkampf von der Normalschanze im Predazzo Ski Jumping Stadium um eine Medaille, allerdings ist die Konkurrenz mit Norwegen, Slowenien, Österreich und Japan groß. Bei der WM 2025 war das deutsche Quartett auf Rang vier gelandet, bei Olympia 2022 hatte es nach einer Disqualifikation für Katharina Schmid nur zum neunten Platz gereicht.

Der erste Durchgang beginnt um 18.45 Uhr, der zweite zur Primetime um 20 Uhr.

Julia Taubitz führt nach zwei Läufen
Julia Taubitz führt nach zwei Läufen© AFP/SID/FRANCK FIFE
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+++ 10. Februar, 07:12 Uhr: Per Videocall bei der Geburt dabei +++

Wolfgang Kindl geht für Österreich beim Rodeln an den Start. In zwei Monaten war der Geburtstermin seines kommenden Kindes angesetzt. Die Betonung liegt auf war.

Der frühere Weltmeister bekam in der Früh die Mitteilung, dass die Geburt seines zweiten Kindes ansteht. Kindl ließ sich per Videocall durchschalten: "Es war echt sehr überraschend heute in der Früh ein Anruf. Und dann ist es schon losgegangen. Ich bin sehr froh, dass alles gut gegangen ist," so Kindl im "ORF".

Seine Frau und das Kind werden die nächste Zeit erstmal im Krankenhaus verbringen.: "Schauen wir, ob es sich ausgeht, dass ich einen kurzen Abstecher machen kann."

Am Dienstag steht ein Doppelsitzer-Training mit Kollegen Thomas Steu auf dem Programm, am Mittwoch die Entscheidung, am Donnerstag dann die Teamstaffel. Kindl wurde am Sonntag im Einsitzer Achter.

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+++ 9. Februar, 20:40 Uhr: Ukrainer trägt Helm mit Bildern von Kriegsopfern +++

Während des Skeleton-Trainings in Cortina trug der Ukrainer Wladyslaw Heraskewytsch einen Helm mit Kriegsopfern aus seinem Heimatland.

Er hatte schon vor den Olympischen Winterspielen angekündigt, die Veranstaltung nutzen zu wollen, um Aufmerksamkeit auf den Krieg in seiner Heimat zu lenken.

"Einige von ihnen waren meine Freunde", sagte Heraskewytsch über die Bilder auf seinem Helm. Der Fahnenträger der Eröffnungsfeier erklärte zudem bei "Reuters", dass auf seinem Helm auch zahlreiche in der Ukraine getötete Sportler zu sehen sind, etwa Gewichtheberin Alina Peregudowa, der Boxer Pawlo Ischtschenko und der Eishockeyspieler Oleksij Loginow.

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Unklar ist, ob er den Helm auch bei den Skeleton-Wettbewerben tragen darf. Laut Heraskewytsch habe das Internationale Olympische Komitee (IOC) das Ukrainische Olympische Komitee wegen des Helms bereits kontaktiert.

+++ 9. Februar, 15:03 Uhr: Leerdam und Paul grüßen ihre zukünftigen Kinder auf Social Media +++

Jutta Leerdam und ihr Verlobter Jake Paul entfachen die Gerüchteküche bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo mit einem Video auf Social-Media.

Darauf richtet sich der 29-Jährige an - und grüßt - ihre zukünftigen Kinder. Paul sagt darin: "Hey, kleine Kinder. Hier sind eure Eltern. Ihr seid noch nicht geboren, aber wir machen ein Video für euch."

Leerdam selbst scheint davon nicht überzeugt zu sein und sagt nur, dass "sie jetzt noch sehr jung sind." Paul hängt an: "Eure Mutter will Gold holen. Ich habe ihr Blumen besorgt. Mehr können wir nicht tun – wir geben unser Bestes."

Paul und Leerdam sind seit 2023 ein Paar und seit 2025 verlobt. Der Influencer ist während der Winterspiele ganz eng dabei und begleitet die Niederländerin zu Trainingseinheiten und Wettkämpfen.

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  • 12.02.2026
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