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München - Everson Griffen wurde von den Minnesota Vikings auf die Reserve/Non-Football-Illness-Liste gesetzt. 

Die Verantwortlichen reagieren damit vermutlich auf einen Rückfall des Defensive Ends, der seit Jahren immer wieder mit psychischen Problemen zu kämpfen hat. 

Everson Griffen hantiert mit Schusswaffe im Video

Er postete kürzlich auf seinem Instagram-Kanal ein Video, auf dem er sichtlich verwirrt mit einer Handfeuerwaffe in die Leere zielt und Drohungen ausspricht. Dabei scheint er zuhause zu sein. 

Mit weit aufgerissenen Augen spricht Griffen unter anderem in die Kamera: "Dalvin Cook hat mir gezeigt, wie man damit umgeht. Alles gehört mir, ich weiß, wo ich die Waffe gekauft habe. Ich habe alle Kugeln in dieser Stadt gekauft und genug Munition." Inzwischen wurde das Video wieder gelöscht.

Polizei war vor Ort

Auch die Polizei war vor Ort. Griffen habe diese via Notruf kontaktiert und behauptet, dass jemand in sein Haus eingedrungen sei und versuche ihn zu töten. Er erzählte den Beamten auch, dass er seine Waffe abgefeuert habe, ohne jedoch jemanden zu verletzen.

Die Polizei teilte mit, dass kein Eindringling in Griffens Anwesen gefunden werden konnte.

Auch die Minnesota Vikings haben sich inzwischen zur Situation ihres Spielers geäußert. Verantwortliche und Psychologen des Teams seine bei Griffen und würden mit ihm und den lokalen Behörden zusammenarbeiten. Ihre höchste Priorität sei Griffens mentale Gesundheit.

Cook und Head Coach Zimmer reagierten

Der im Video genannte Running Back Dalvin Cook reagierte ebenfalls und bemerkte, dass er nicht wisse, wieso er in Griffens Video erwähnt worden sei. Er habe versucht Griffen telefonisch und per Nachricht zu erreichen, habe dies jedoch nicht geschafft. Er hoffe, dass es Griffen gut gehe.

Auch Head Coach Mike Zimmer äußerte sich: "Wir sind nur besorgt über sein Wohlbefinden. Er ist ein toller Kerl und schon lange bei uns", wie  "ESPN" berichtet. Für weitere Fragen verwies er an General Manager Rick Spielman, der sich später gegenüber Medien Vertretern dazu äußern wolle. 

Wenn Sie selbst depressiv sind, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de).

Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

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