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NFL Free Agency Prediction: Hier landen Aaron Rodgers, Mike Evans, Kyler Murray und Co.
- Veröffentlicht: 06.03.2026
- 15:36 Uhr
- Raman Rooprail
Das NFL-Jahr 2026 startet offiziell am 11. März - und damit auch die Free Agency! Verhandelt werden darf wie immer bereits zwei Tage vorher, offiziell werden dürfen die Deals dann aber erst am Mittwoch. ran wirft einen Blick auf die spannendsten Free Agents und sagt voraus, wo es die vertragslosen Stars hinziehen wird und wie viel sie dort verdienen werden.
Die NFL-Offseason ist zwar lang, währenddessen bietet die Liga aber immer wieder Highlights - auch wenn der Football gar nicht durch die Lüfte fliegt.
Neben dem Draft, der Ende April in Pittsburgh stattfinden wird, ist der Start der Free Agency ein wichtiges Datum für NFL-Teams.
Allen voran steht immer die Frage: Wer kann einen Star von sich überzeugen und damit die Mannschaft sofort verstärken?
Auch aus Spielersicht ist die Free Agency natürlich ein spannendes Thema. Stars wie Mike Evans, Kyler Murray oder Kenneth Walker kommen nicht alle Tage auf den Markt. Wohin zieht es die Ausnahmeathleten? ran wirft einen Blick in die Glaskugel und sagt Team sowie Vertragsdetails der spannendsten Free Agents voraus.
Alec Pierce
Ein Name, den hier 2025 wohl die wenigsten Fans vermutet hätten. Nach längerer Eingewöhnungszeit, in der Alec Pierce zwar immer wieder mit Big Plays glänzte, ist dem Wide Receiver in der vergangenen Saison der nächste Entwicklungsschritt geglückt.
Pierce ist zwar immer noch hauptsächlich ein Deep Threat, doch der ehemalige Zweitrundenpick war 2025 deutlich variabler einsetzbar und rief seine Leistungen bei den Indianapolis Colts konstant ab. Seine 47 Catches und 1.003 Receiving Yards waren jeweils persönliche Bestwerte, außerdem gelangen ihm sechs Touchdowns.
Das Timing für Pierce' Durchbruch könnte für ihn besser kaum sein: Die Wide-Receiver-Klasse in der diesjährigen Free Agency gilt als schwach, Pierce ist wohl der beste verfügbare Passempfänger. Da diese aber immer heiß begehrt sind, könnte Pierce einen heftigen Deal abstauben. Sollte Pierce das beste verfügbare Angebot annehmen, könnte es ihn zu den Tennessee Titans ziehen, die den Cap Space und Need auf der Position haben.
Neues Team: Tennessee Titans, 4 Jahre, 105 Millionen Dollar
Aaron Rodgers
Wenn die Free Agency beginnt, werden einige bekannte Namen schnell eine neue Franchise finden - bei Aaron Rodgers wird die Entscheidung aber sicherlich länger dauern.
Denn noch steht nicht fest, ob der 42-Jährige überhaupt seine Karriere fortsetzen will. Allerdings erinnert der Prozess an die vergangene Offseason, daher gehen wir davon aus, dass Rodgers mindestens noch ein Jahr dranhängen wird.
Entscheidend wird natürlich auch: Welche Franchise braucht Rodgers und möchte mit ihm als Starter in die neue Saison gehen? Auf Quarterback-Suche sind einige Mannschaften, der beste Fit wären aus unserer Sicht aber die Minnesota Vikings, wenn diese nach dem Draft neben J.J. McCarthy keine veritable zweite Option haben sollten.
Auch wenn Rodgers wohl nicht sofort den Starter-Job sicher haben dürfte, wäre er klarer Favorit in einem Training-Camp-Duell mit McCarthy. Teuer sollte Rodgers für Quarterback-Verhältnisse nicht werden, ein Einjahresvertrag gilt als sicher.
Neues Team: Minnesota Vikings, 1 Jahr, 15 Millionen Dollar
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Kenneth Walker
Der Super-Bowl-MVP ist ebenfalls auf dem Markt - und wird die Seattle Seahawks aller Voraussicht nach verlassen. Denn der freie Markt bietet Kenneth Walker wohl mehr als die Summe, die die Seahawks gewillt sind zu bezahlen.
Abnehmer dürfte Walker nach seiner starken Saison-Schlussphase einige haben: Auf dem Weg zum Super Bowl und ohne den verletzten Zach Charbonnet legte Walker in drei Playoff-Spielen 417 Scrimmage Yards sowie vier Touchdowns auf.
Favorit auf Walker dürften die Washington Commanders sein. Das Hauptstadt-Team hat mit Jayden Daniels einen jungen, aufstrebenden Quarterback in den eigenen Reihen sowie mehr als genug Cap Space, um Walker zu verpflichten. Außerdem hatte Washington zuletzt Probleme auf der Running-Back-Position.
Neues Team: Washington Commanders, 3 Jahre, 40 Millionen Dollar
Kyler Murray
Einer der spannendsten Free Agents dieses Jahres. Durch die Entlassung bei den Arizona Cardinals und Kyler Murrays verbleibenden Garantien kann sein neues Team ihn zu einem Minimum-Vertrag verpflichten - während die Cardinals dem einstigen First Overall Pick 36,8 Millionen Dollar für dieses Jahr zahlen müssen.
Geld spielt bei dem Quarterback also eine untergeordnete Rolle. Murray wird für sich den besten Fit suchen und bei einem Team unterschreiben, das ihm die besten sportlichen Umstände bietet.
Wie bei Rodgers sind unter diesen Umständen die Vikings eigentlich die logische Wahl, doch sollten diese sich gegen Murray entscheiden, könnte ein Team zuschlagen, das vielleicht unter dem Radar fliegt.
Neues Team: Atlanta Falcons, 1 Jahr, Minimum-Vertrag
Malik Willis
Wie Pierce erwischt Malik Willis ein ideales Timing mit seiner Free Agency. Nachdem der junge Quarterback bei den Tennessee Titans schon als gescheitert abgestempelt und zu den Green Bay Packers getradet wurde, machte sich Willis als Jordan-Love-Backup einen Namen. Bei seinem einzigen Start überzeugte Willis mit 348 Total Yards und drei Touchdowns.
Bereits 2024 sprang Willis mehrmals für Love ein und überzeugte neben seiner Completion-Percentage mit seiner Mobilität. Vertraut man der Gerüchteküche, ist mit den Arizona Cardinals ein Team komplett von Willis' Qualitäten überzeugt und zudem gewillt, Willis einen ordentlichen Zahltag zu bescheren. Mit Mike LaFleur haben die Cardinals zudem den Bruder von Packers-Coach Matt geholt, der in Arizona ein ähnliches Spielsystem wie Green Bay aufziehen wird.
Neues Team: Arizona Cardinals, 3 Jahre, 96 Millionen Dollar
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Mike Evans
Noch ist ein Verbleib von Mike Evans bei den Tampa Bay Buccaneers denkbar, doch die Zeichen verdichten sich, dass Evans die Bucs nach zwölf Jahren verlässt.
Erstmals in seiner Karriere verpasste er mehr als vier Spiele in einer Saison, letztlich absolvierte Evans nur acht Partien. Auch auf einer Pro-Spiel-Basis erlebte der Star-Receiver die schwächste Saison seiner Karriere: Nach drei Saisons in Folge mit durchschnittlich über 70 Yards kam er 2025 nur auf 46 Yards pro Spiel.
Nichtsdestotrotz sollte der 32-Jährige nach wie vor ein gefragter Mann sein. Letztlich könnte er bei den New England Patriots landen, die nach der Entlassung von Stefon Diggs einen Ersatz suchen und definitiv genügend Cap Space hätten. In New England könnte Evans im Herbst seiner Karriere einen zweiten Ring anstreben und würde mit seinen Qualitäten als Deep Threat gut mit Drake Maye harmonieren.
Neues Team: New England Patriots, 2 Jahre, 38 Millionen Dollar
Stefon Diggs
Die Entlassung von Stefon Diggs bei den New England Patriots kann keine sportlichen Gründe gehabt haben. Der Wide Receiver hat seinen Vertrag in Höhe von knapp 21,2 Millionen Dollar pro Jahr mit starken Leistungen gerechtfertigt. Diggs absolvierte alle 21 Saisonspiele und kam bei 99 Catches auf 1.123 Yards.
Das Problem: Abseits des Feldes sorgte Diggs immer wieder für Schlagzeilen, die kurz vor den Playoffs sogar in einen Haftbefehl wegen Körperverletzung mündeten. Er plädierte im Februar auf nicht schuldig, als Nächstes steht eine Vorverhandlung am 1. April an. Neben einem deutlich höheren Cap Hit (26,5 Millionen Dollar statt 10,5 Millionen Dollar) war das wohl der ausschlaggebende Grund für New England, den 32-Jährigen zu entlassen.
Je nachdem, wie die Verhandlung in der Offseason ausgeht, wird Diggs spätestens kurz vor Saisonstart für viele Franchises ein interessanter Spieler sein. Gerade die Las Vegas Raiders, die sowohl genügend Cap Space als auch Bedarf auf der Receiver-Position haben, könnten hier den Zuschlag erhalten.
Neues Team: Las Vegas Raiders, 2 Jahre, 40 Millionen Dollar
Travis Etienne
Die Jacksonville Jaguars entschieden sich trotz guten Jahres für Travis Etienne gegen einen Franchise Tag - ein Verbleib in Nordflorida ist somit wohl vom Tisch.
Nachdem Etienne zwischen 2023 und 2024 vor allem an Effizienz eingebüßt hat, konnte er unter seinem neuen Head Coach Liam Coen hier wieder glänzen. Pro Lauf gelangen ihm statt 3,7 Yards solide 4,3 Yards Raumgewinn. 13 Total Touchdowns waren zudem ein persönlicher Bestwert.
Gerade mit seinen Qualitäten als Passempfänger könnte der ehemalige Erstrundenpick für die Kansas City Chiefs interessant sein. Etienne ist zudem wahrscheinlich günstiger als Walker.
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Trey Hendrickson
Im vergangenen Jahr war es die Saga der Offseason, jetzt trennen sich endgültig die Wege von Trey Hendrickson und den Cincinnati Bengals.
Infolge einer Verletzung absolvierte der Pass Rusher nur sieben Spiele im vergangenen Jahr, kam dabei aber dennoch auf vier Sacks. Zuvor gelangen ihm in zwei Saisons in Folge ohne verpasste Spiele jeweils 17,5 Sacks. Der 31-Jährige wird Teams mit Pass-Rush-Bedarf gerade wegen seiner Konstanz einen teuren Vertrag wert sein.
Gute Pass Rusher kann fast jedes Team gebrauchen, die Baltimore Ravens dürften hier aber am verzweifeltsten sein. Pass Rusher mit der Qualität von Hendrickson kommen selten auf den freien Markt, gepaart mit dessen Alter könnte Baltimore mit einem hohen, aber nicht langen Deal All-in gehen.
Neues Team: Baltimore Ravens, 3 Jahre, 90 Millionen Dollar
Tyler Linderbaum
Tyler Linderbaum besticht seit seinem Draft 2022 in der ersten Runde als einer der besten Center der Liga. Überraschenderweise konnte er sich mit den Baltimore Ravens bisher aber auf keinen neuen Vertrag einigen.
Noch ist unklar, ob das wirklich bedeutet, dass Linderbaum Baltimore verlässt. Sollte er allerdings einen Top-Deal suchen, könnten die Las Vegas Raiders zuschlagen. Das Team hatte 2025 große Probleme mit der Offensive Line, vor allem Running Back Ashton Jeanty hatte im Laufspiel kaum Freiraum. Ein neuer Center wäre auch für den neuen Raiders-Quarterback wichtig, der aller Voraussicht nach mit dem Nummer-1-Pick im Draft geholt wird.
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