NFL: Malik Nabers schwer verletzt - Zerstört der "Rasen" im MetLife Stadium wirklich Kreuzbänder?
Aktualisiert: 01.10.2025
21:37 Uhr
Julian Erbs
Im MetLife Stadium, der Heimstätte der New York Giants und Jets, häufen sich die schweren Verletzungen. Seit Anfang 2020 gab es bereits 15 Kreuzband- oder Achillessehnenrisse auf dem Feld. Handelt es sich um bloßen Zufall – oder steckt mehr dahinter?
von Julian Erbs
Zweites Viertel zwischen den new York Giants und Los Angeles Chargers. Jaxson Dart wirft einen tiefen Pass entlang der rechten Seitenlinie – ein Free Play, nachdem die Chargers Defense Line ins Offside gesprungen war – in Richtung Malik Nabers. Doch beim Hochsteigen zum Ball, der letztlich nicht erreichbar war, schien sein rechtes Bein wegzuknicken.
Nabers blieb an der 7-Yard-Linie der Chargers liegen, 6:12 Minuten vor der Halbzeit. Er griff sofort nach seinem rechten Bein, wurde mehrere Minuten untersucht und schließlich auf einem Cart vom Feld gebracht.
Kurz nach Spielende stand fest: Kreuzbandriss beim Receiver im zweiten Jahr und damit das Saisonaus für Nabers.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Football-Spieler im Heimstadion der Jets und Giants eine schwere Verletzung zuzieht, die das Saison-Aus bedeutet. Seit 2020 kam es zu 15 Kreuzband- und Achillessehnenrissen, darunter große Stars wie Nick Bosa (2020), Jabrill Peppers (2021), Kyle Fuller (2022), Aaron Rodgers (2023) und diese Saison eben Malik Nabers.
Auch in anderen Stadien kam es seit 2020 zu mehreren Kreuzband- und Achillessehnenverletzungen: Im Ford Field in Detroit waren es fünf Fälle, im Bank of America Stadium in Charlotte sechs und im Cleveland Browns Stadium ebenfalls sechs. Alle diese Arenen verfügen über Kunstrasen.
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Medizinische Einschätzung spricht deutlich gegen "Turf"
Brian Feeley, Orthopäde an der University of California in San Francisco sowie Leiter der Sportmedizin und Schulterchirurgie, erklärte in einem Interview: "Die häufigsten Verletzungen in unserer Studie (zu den Verletzungsraten der unteren Extremitäten auf Kunstrasen im Vergleich zu Naturrasen in der National Football League während der Spielzeiten 2021 und 2022 Anm. d. Red.) – sowohl auf Kunstrasen als auch auf Naturrasen – waren Kreuzbandrisse."
"Auf Kunstrasen traten statistisch signifikant mehr Kreuzbandverletzungen auf, die operiert werden mussten, als auf Naturrasen. Achillessehnenverletzungen waren die zweithäufigste Ursache für Operationen – und auch sie traten häufiger auf Kunstrasen auf."
Das Abschlussplädoyer von Feeley ist eindeutig: "Es ist wichtig, das erhöhte Risiko für Verletzungen der unteren Extremitäten auf Kunstrasenfeldern anzuerkennen – insbesondere bei schweren Verletzungen, die mit langen Ausfallzeiten verbunden sind. Das hat unsere Studie ebenso gezeigt wie andere Untersuchungen im Football und in weiteren Sportarten, darunter auch der Profifußball. Sportteams sollten weiterhin nach Möglichkeiten suchen, das Verletzungsrisiko zu verringern."
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NFL: Die Gefahren von Kunstrasen
Einige zentrale Punkte verdeutlichen die Gefahren von Kunstrasen: Auf Naturrasen gibt der Boden nach – Stollen graben sich ein, Gras und Erde reißen auf, und ein Teil der Bewegungsenergie wird abgefedert. Kunstrasen hingegen ist härter, gleichmäßiger und weniger nachgiebig. Dadurch wirken stärkere Kräfte direkt auf Gelenke, Sehnen und Bänder.
Ein weiteres Problem ist der sogenannte "Sticking-Effekt": Auf Kunstrasen bleiben Schuhe häufiger hängen. Bei schnellen Richtungswechseln oder unglücklichen Landungen kann der Fuß fixiert bleiben, während Knie oder Sprunggelenk weiterdrehen – das erhöht das Risiko für Kreuzband- und Sprunggelenksverletzungen.
Hinzu kommt die starke Hitzeentwicklung: Kunstrasen heizt sich im Sommer oft um mehr als 20 Grad stärker auf als Naturrasen. Diese extreme Temperatur belastet Muskeln und Sehnen zusätzlich, sie ermüden schneller und werden dadurch anfälliger für Verletzungen.
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NFL-Transactions: Pikant! Green Bay Packers holen Ex-Vikings-Quarterback vor Division-Duell
Desmond Ridder (Green Bay Packers) Weil sowohl Jordan Love als auch Malik Willis weiter mit Verletzungen zu kämpfen haben, nehmen die Green Bay Packers Quarterback Desmond Ridder unter Vertrag. Der ehemalige Drittrundenpick spielte bis vor kurzem noch für die Vikings und könnte nun gegen sein Ex-Team auflaufen, wenn weder Love noch Willis einsatzbereit sind. Die Packers haben den siebten Seed der NFC sicher.
Jakobi Meyers (Jacksonville Jaguars) An der Trade Deadline erst per Trade gekommen, nun ein neuer Vertrag: Die Jacksonville Jaguars statten Wide Receiver Jakobi Meyers mit einem neuen Kontrakt über drei Jahre und 60 Millionen Dollar aus, davon sind 40 Millionen garantiert. Nachdem Meyers bei den Las Vegas Raiders nicht glücklich wurde, tradeten die Jaguars für ihn. Nach der Saison wäre er Free Agent geworden.
Allen Lazard (Free Agent) Nachdem Wide Receiver Allen Lazard zulezt vier Mal in Folge ein Healthy Scratch für die New York Jets war, hat die Franchise nun die Reißleine gezogen und den Routinier entlassen. Lazard ist eins der letzten Überbleibsel aus der verkorksten Ära Aaron Rodgers, von denen sich die Jets nun getrennt haben.
Travis Jones (Baltimore Ravens) In seinem letzten Vertragsjahr haben die Baltimore Ravens Nägel mit Köpfen gemacht und Defensive Tackle Travis Jones mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Die Stütze der Defensive Line verdient über die kommenden drei Jahre 40,5 Millionen Dollar. Der Third Round Pick von 2022 spielt sein bestes Jahr und ist zu einem zuverlässigen Run Stopper geworden.
Darius Slay (Buffalo Bills) Wie die Buffalo Bills selbst bekannt gaben, holt der zweitplatzierte der AFC East Cornerback Darius Slay vom Waiver Wire. Der Passverteidiger war erst wenige Stunden zuvor von den Pittsburgh Steelers entlassen worden. Weil er von den Waivers geclaimt wurde, behält sein Vertrag Gültigkeit. Allerdings hat er sich bisher nicht zum Dienst bei den Bills gesetzt und steht nun auf der sogenannten "Did not report"-Liste.
Adam Thielen (Pittsburgh Steelers) Wenige Stunden nach seinem Aus bei den Minnesota Vikings hat Adam Thielen einen neuen Arbeitgeber gefunden: Die Pittsburgh Steelers claimen den Wide Receiver vom Waiver Wire. Damit behält der Vertrag von Thielen sein Volumen. Thielen hatte zuvor die Vikings darum gebeten, ihn zu entlassen, um sich einem Contender anschließen zu können. Mehr Infos: NFL - Minnesota Vikings: Adam Thielen verlässt die Franchise
Luke Wattenberg (Denver Broncos) Die Denver Broncos haben einem Anker ihrer Offensive Line einen neuen Vertrag gegeben. Wie NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, statten die Broncos ihrem Center Luke Wattenberg mit einem neuen Vierjahresvertrag aus, der ihm 48 Millionen Dollar einbringt, damit sind nur drei Center besser bezahlt als Wattenberg. Die Hälfte davon sind garantiert. Laut "Pro Football Focus" hat Wattenberg diese Saison noch keinen Sack zugelassen.
Brandin Cooks (Buffalo Bills) Wenige Tage nach seinem Abschied von den New Orleans Saints hat Brandin Cooks ein neues Team gefunden. Die Buffalo Bills nahmen den erfahrenen Wide Receiver unter Vertrag und geben Quarterback Josh Allen damit eine weitere, dringend benötigte Anspielstation. Der 32-jährige Cooks spielte in New Orleans zuletzt nur eine Nebenrolle, weshalb sich beide Parteien auf eine Trennung verständigten.
Matt Gay (Washington Commanders) Nach einer schwachen Vorstellung für die Commanders im Spiel gegen die Miami Dolphins in Madrid, in der er nur zwei von vier Field Goals verwandelte, hat Washington die Reißleine gezogen und Kicker Matt Gay entlassen. Insgesamt lief es für den Routinier in Washington ohnehin nicht rund. Mit lediglich 13 verwandelten Field Goals bei 19 Versuchen zählt er in dieser Saison zu den schwächsten Kickern der NFL.
Zane Gonzales (Atlanta Falcons) Die Atlanta Falcons tauschen zum wiederholten Mal in dieser Spielzeit den Kicker aus. Parker Romo, der in Woche zwei Younghoe Koo ersetzte, wurde nach dem entscheidenden Extrapunkt-Fehlschuss bei der 23:24-Niederlage bei den New England Patriots entlassen. Dafür holen die Falcons Zane Gonzalez, der in der vergangenen Saison bei den Washington Commanders unter Vertrag stand. Der deutsche Kicker Lenny Krieg, der in der Preseason um den Starting-Job kämpfte, bleibt trotz Atlantas Problemen auf der Position nur im Practice Squad. Die Falcons sollen einem Bericht des "NFL Network" zufolge aber langfristig mit Krieg planen.
Dre'Mont Jones (Baltimore Ravens) Wie "ESPN" berichtet, verstärken sich die Baltimore Ravens mit Pass Rusher Dre'Mont Jones von den Tennessee Titans. Der Linebacker, der insgesamt nur neun Spiele für die Titans spielte, wird für einen Conditional Fifth Round Pick nach Maryland getradet. Treten bestimmte Bedingungen ein, wird der Pick zu einem Viertrundenpick. Jones verabschiedete sich auf Social Media bereits von den Titans-Fans.
Aidan Hutchinson (Detroit Lions) Die Detroit Lions binden einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich. Nach Jameson Williams und Kerby Joseph verlängerte nun auch Defensive End Aidan Hutchinson in Detroit. Der Edge Rusher unterschrieb für vier weitere Jahre und erhält nach Angaben seines Beraters Mike McCartney in diesem Zeitraum 180 Millionen Dollar, 141 davon sind demnach garantiert.
Marquez Valdes-Scantling (Pittsburgh Steelers) Bei den Pittsburgh Steelers kommt es zu einer Reunion: Aaron Rodgers wirft wieder wie zu besten Green-Bay-Zeiten auf Marquez Valdes-Scantling. Der Wide Receiver spielte zuletzt bei den San Francisco 49ers, wo es für ihn jedoch überhaupt nicht rundlief. Nun möchte er mit seinem alten Quarterback wieder zu alter Stärke zurückfinden. Die Steelers können auf dieser Position neben D. K. Metcalf auf jeden Fall zusätzliche Unterstützung gebrauchen.
Roger McCreary (Los Angeles Rams) Die Tennessee Titans bauen weiter ihren Kader um. Wie NFL-Insider Ian Rapoport berichtet, haben die Titans Cornerback Roger McCreary per Trade zu den Los Angeles Rams geschickt. Die Trade-Kompensation ist dabei nicht der Rede wert: Die Rams schicken ihren frühesten Fünftrundenpick 2026 nach Nashville, die Titans trennen sich von ihrem spätesten Sechstrundenpick. McCreary ist im letzten Jahr seines Rookie-Vertrags und wird in LA wohl bald zu guten Konditionen verlängern.
Tyler Lockett (Las Vegas Raiders) Nachdem sich Wide Receiver Tyler Lockett bei den Seattle Seahawks einen Legendenstatus erarbeitet hatte, verlief sein kurzer Aufenthalt bei den Tennessee Titans wenig erfolgreich – in sieben Spielen erzielte er nur zehn Receptions für 70 Yards. Nach seiner Entlassung in der vergangenen Woche beginnt nun ein neues Kapitel: Laut NFL-Insider Tom Pelissero kommt es zur Wiedervereinigung mit Quarterback Geno Smith – beide stehen jetzt in Las Vegas wieder unter Pete Carroll gemeinsam auf dem Feld.
Brandon Graham (Philadelphia Eagles) Nach seinem zweiten Super-Bowl-Triumph mit den Philadelphia Eagles beendete Brandon Graham im März seine Footballkarriere, sieben Monate später kehrt der Defensive End zurück. Graham hat sich mit dem Titelverteidiger auf einen Vertrag geeinigt und geht damit bei den Eagles in seine 16. NFL-Saison - ein weiterer Klubrekord. Denn Graham hat auch mehr Spiele für die Franchise gemacht als jeder andere (206).
Treylon Burks (Washington Commanders) Der ehemalige First Round Pick Treylon Burks hat eine neue NFL-Heimat gefunden: Der Wide Receiver unterschreibt im Practice Squad der Washington Commanders. Der 25-Jährige spielte drei Jahre für die Tennessee Titans und sollte dort eigentlich A.J. Brown ersetzen, der seinerzeit zu den Philadelphia Eagles getradet wurde, erfüllte jedoch nicht im Ansatz die Erwartungen.
Greg Newsome (Jacksonville Jaguars) Die Browns und die Jaguars haben sich auf einen Trade zweier Cornerbacks geeinigt. Von Cleveland wechselt der frühere Erstrundenpick Greg Newsome nach Jacksonville, außerdem gibt es für das Team aus Florida einen Sechstrundenpick im kommenden Draft obendrauf. Diesen hatten die Browns zuvor von den Jets bekommen. Im Gegenzug schicken die Jaguars ....
Tyson Campbell (Cleveland Browns) ... den ehemaligen Zweitrundenpick Tyson Campbell nach Ohio. Zusätzlich zum Verteidiger erhalten die Browns einen Siebtrundenpick im Draft 2026, der ursprünglich den Eagles gehört hatte. Sowohl Newsome als auch Campbell spielten bei ihren bisherigen Teams in der laufenden Saison nahezu alle Defense Snaps.
Desmond Watson (Tampa Bay Buccaneers) Er sorgte schon vor Saisonbeginn für Schlagzeilen: Der Defensive Tackle wurde zwar nicht gedraftet, aber von den Buccaneers verpflichtet – als mit großem Abstand schwerster Spieler in der NFL-Geschichte. Weil er jedoch Probleme hatte, in eine akzeptable Form zu kommen, trennte sich Tampa Bay wieder von ihm. Nun wurde Watson zu einem Workout zurückgeholt..
Preston Smith (Washington Commanders) Routinier Preston Smith ist wieder dort, wo für ihn alles begann: Die Commanders haben den 32-Jährigen als Ersatz für Defensive End Deatrich Wise verpflichtet, der den Rest der Saison verletzungsbedingt ausfällt. Smith wurde 2015 vom Team aus Washington gedraftet und stand dort in seinen ersten vier NFL-Jahren unter Vertrag. Der Pass Rusher spielte zuletzt in der vergangenen Saison bei den Pittsburgh Steelers, zuvor war er sechs Jahre lang Teil der Packers-Defense. In seiner Karriere kommt Smith in bislang 163 NFL-Spielen auf 70,5 Sacks, 11 Forced Fumbles und 5 Interceptions.
Auch die Wahrnehmung der Spieler spielt eine Rolle: Viele Profis berichten, dass sich ihre Beine nach Spielen auf Kunstrasen schwerer und schmerzhafter anfühlen. Deshalb fordert die Spielervertretung NFLPA seit Jahren, Kunstrasen wieder durch Naturrasen zu ersetzen.
Warum weigert sich die NFL so stark gegen Naturrasen?
Kunstrasen bringt für die NFL klare wirtschaftliche und organisatorische Vorteile mit sich. Viele Stadien werden nicht nur für Football, sondern auch für Konzerte und andere Events genutzt. Während Naturrasen nach solchen Belastungen oft erneuert werden müsste, hält Kunstrasen diese Beanspruchung besser aus.
Hinzu kommt, dass Naturrasen deutlich höhere Pflegekosten verursacht: Er muss bewässert, belüftet und regelmäßig ausgebessert werden, während Kunstrasen vergleichsweise pflegeleicht ist. Auch klimatische Bedingungen spielen eine Rolle, denn in manchen Regionen wachsen Rasenflächen im Winter kaum, sodass Kunstrasen eine gleichbleibende Spielfläche garantiert.
Darüber hinaus sieht er im Fernsehen immer makellos aus und liefert eine konstante Optik für die Übertragungen. Viele Arenen wurden zudem erst für Milliardenbeträge gebaut oder modernisiert – inklusive Kunstrasen als Standard –, sodass ein Umbau auf Naturrasen Investitionen erfordern würde.
NFL-Saisonaus 2025: Brandon Aiyuk nie mehr für 49ers? - Gerüchte um Abschied
NFL-Saisonaus 2025: Diese Spieler werden nicht mehr zum Einsatz kommen Die NFL-Saison 2025 ist in vollem Gange und leider gehören auch Verletzungen zum Alltag der besten Football-Liga der Welt. Für diverse Profis ist die Spielzeit verletzungsbedingt bereits vorbei. ran zeigt, welche Akteure die restliche Saison zum Zuschauen gezwungen sind. (Stand: 13. Dezember 2025)
Brandon Aiyuk (San Francisco 49ers) Brandon Aiyuk wird in dieser Saison kein Spiel mehr für die San Francisco 49ers bestreiten - und womöglich sogar nie mehr. Der Wide Receiver wurde von den Niners auf die Reserve/Left Squad-Liste gepackt, eine Rückkehr in dieser Spielzeit ist damit ausgeschlossen. Der 27-Jährige hatte sich in der Vorsaison einen Kreuzbandriss zugezogen und arbeitete seither an seinem Comeback. Zuletzt wurden Gerüchte laut, wonach er die Franchise nach der Saison verlassen könnte.
Daniel Jones (Indianapolis Colts) Das war es nun endgültig für den Colts-Quarterback: Daniel Jones hat sich die Achillessehne gerissen und fällt für den Rest der Saison aus. Die offizielle Bestätigung lieferte Head Coach Shane Steichen. Ohne Fremdeinwirkung knickte Jones während der Wurfbewegung mit dem rechten Bein weg. In der Wiederholung war lediglich zu sehen, wie das Bein nachgab und der Quarterback zu Boden ging. Bereits vor wenigen Wochen hatte sich Jones am linken Bein einen Wadenbeinbruch zugezogen, spielte trotz dieser Verletzung weiter.
Brian Branch (Detroit Lions) Bittere Nachricht für die Detroit Lions. Safety Brian Branch hat sich im Spiel gegen die Dallas Cowboys im Thursday Night Game von Woche 14 einen Achillessehnenriss zugezogen, das berichtet das "NFL Network". Branch hatte sich in der Schlussphase des Spiels in einem Duell mit Jake Ferguson verletzt und musste anschließend vom Feld gefahren werden.
Chandler Martin (Baltimore Ravens) Die Ravens haben an Thanksgiving nicht nur das Spiel gegen die Cincinnati Bengals verloren, sondern für absehbare Zeit auch ihren jungen Linebacker Chandler Martin. Der Rookie, der als Undrafted Free Agent zu den Ravens kam, hat sich in dem Spiel das Kreuzband gerissen. Es ist das vorläufige Ende eines Aufstiegs. Martin hatte sich erst über das Practice Squad ins Team gekämpft und wurde in der vergangenen Spielen zu einer festen Größe in der Defense.
Sam LaPorta (Detroit Lions) Tight End Sam LaPorta wird den Lions mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. "Ich denke, die Chance ist sehr, sehr gering", sagte Head Coach Dan Campbell. LaPorta hatte sich im Spiel gegen Washington Anfang November verletzt und ist bereits am Rücken operiert worden. Mit ihm verlieren die Lions einen ihrer besten Offensivspieler.
Michael Penix Jr. (Atlanta Falcons) Es ist bittere Gewissheit: Quarterback Michael Penix Jr. kann nach seiner Knieverletzung aus Week 11 gegen die Carolina Panthers diese Saison nicht mehr auflaufen. Wie die Falcons mitteilten, unterzieht sich der 25-Jährige nach einem Kreuzbandteilriss einer Operation. Nach neun Einsätzen, neun Touchdown-Pässen und drei Interceptions ist seine zweite NFL-Saison damit vorzeitig beendet und Routinier Kirk Cousins läuft als Starter auf.
Calvin Ridley (Tennessee Titans) Calvin Ridley bleibt vom Pech verfolgt. Der Titans-Receiver hatte die vergangenen drei Spiele wegen einer Oberschenkelverletzung verpasst – am Sonntag verletzte er sich direkt früh im Spiel. Wie Interim-Head-Coach Mike McCoy nach dem Spiel bekanntgab, hat sich Ridley das Wadenbein gebrochen und wird die restliche Saison verpassen.
Michael Hoecht (Buffalo Bills) Bittere Nachricht für die Buffalo Bills. Defensive End Michael Hoecht hat sich im Spiel gegen die Kansas City Chiefs einen Achillessehnenriss zugezogen, das bestätigte Head Coach Sean McDermott. "Das ist ein großer Verlust", wird der Cheftrainer von den "Buffalo News" zitiert. Hoecht hatte sich ohne Gegnerkontakt verletzt, als sein rechtes Bein beim Abstoßen während eines Snaps nachgab.
Fred Warner (San Francisco 49ers) Das Verletzungspech der 49ers nimmt einfach kein Ende. Nun hat es einen weiteren Leistungsträger der Defensive erwischt: Linebacker Fred Warner wird den Rest der Saison verpassen, nachdem er sich beim Spiel am Sonntag gegen die Buccaneers sein Sprunggelenk nicht nur auskugelte, sondern auch brach. Das bestätigte Head Coach Kyle Shanahan, der zudem erklärte, dass Warner operiert werden muss.
Antonio Gibson (New England Patriots) Für Antonio Gibson nahm das Spiel gegen die Buffalo Bills ein abruptes und schmerzhaftes Ende. Im zweiten Viertel verletzte sich der Running Back der New England Patriots bei einem Kickoff-Return schwer am Knie und musste unter Tränen das Spielfeld verlassen. Der 27-Jährige zählt zu den wichtigsten Kickoff-Returnern seines Teams. Inzwischen steht fest: Gibson hat sich das Kreuzband gerissen und wird in der Saison 2025 nicht mehr auflaufen können.
Tyreek Hill (Miami Dolphins) Beim "Monday Night Football"-Spiel der Jets gegen die Dolphins riss sich All-Pro-Receiver Tyreek Hill mehrere Bänder, darunter auch sein Kreuzband. Wie sein Agent nun mitteilte ist die OP gut verlaufen. Glücklicherweise gab es wohl keine Komplikationen. Bei einem normalen Reha-Prozess "wird er nächste Saison für das erste Spiel fit sein."
Nnamdi Madubuike (Baltimore Ravens) Das Verletzungspech der Ravens setzt sich fort: Im Spiel gegen die Kansas City Chiefs erwischte es gleich mehrere Spieler, darunter auch Quarterback Lamar Jackson. Pro Bowl-Defensive Tackle Madubuike war bereits vor dem Spiel gegen die Chiefs auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt worden, inzwischen steht aber fest: Aufgrund seiner Nackenverletzung wird er in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen.
Malik Nabers (New York Giants) Kaum läuft es bei den Giants endlich in die richtige Richtung, folgt schon die nächste Hiobsbotschaft: Superstar-Wide Receiver Malik Nabers hat sich beim ersten Saisonsieg der "G-Men" gegen die Los Angeles Chargers einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus.
Najee Harris (Los Angeles Chargers) Bittere Nachricht für die Chargers. Najee Harris fällt den Rest der Saison 2025 aus. Im Spiel gegen die Broncos in Woche drei zog sich der Running Back einen Achillessehnenriss zu. Die Verletzung zog sich Harris im zweiten Viertel beim Sieg der Los Angeles Chargers über die Denver Broncos ohne gegnerische Einwirkung zu. Er musste zunächst vom Feld geführt und anschließend mit dem Cart in die Kabine gebracht werden.
Nick Bosa (San Francisco 49ers) Schock für die 49ers: Die Kalifornier müssen für den Rest der Saison auf ihren Superstar-Pass-Rusher Nick Bosa verzichten. Der 27-Jährige zog sich gegen die Arizona Cardinals einen Kreuzbandriss zu - der bereits zweite seiner Karriere. Zunächst hatte Head Coach Kyle Shanahan die Hoffnung geäußert, dass das Kreuzband intakt sei - vergebens. Bosa muss sich einer Operation unterziehen und dürfte erst im Sommer aufs Footballfeld zurückkehren.
James Conner (Arizona Cardinals) Im dritten Viertel des Spiels zwischen den Cardinals und den 49ers zog sich Running Back James Conner bei einem Tackle eine Verletzung am rechten Knöchel zu. Der Sportler musste in der Folge vom Feld getragen werden. Laut "NFL Network" macht die Verletzung eine OP erforderlich, die das Saisonaus bedeutet.
Cody Mauch (Tampa Bay Buccaneers) Die Probleme der Bucs in der Offensive Line werden größer: Starting Guard Cody Mauch muss infolge einer Knieverletzung operiert werden, was das Saisonaus bedeutet. Trotz der Verletzung spielte Mauch die komplette Partie gegen die Texans und stand in allen vier Vierteln auf dem Feld. Dabei setzte er unter anderem einen wichtigen Block, der Wide Receiver Emeka Egbuka den Weg zu einem 15-Yard-Touchdown ebnete.
Calijah Kancey (Tampa Bay Buccaneers) Die Defense der Tampa Bay Buccaneers verliert einen ihrer Eckpfeiler. Wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten, zog sich Pass Rusher Calijah Kancey im zweiten Saisonspiel bei den Houston Texans einen Brustmuskelriss zu und fällt für die restliche Spielzeit aus. Kancey wurde 2023 in Runde eins gedraftet und verbuchte in seinen ersten beiden Saisons 11,5 Sacks.
Kaleb McGary (Atlanta Falcons) Ein herber Rückschlag für die Falcons: Der startende Right Tackle fällt nach einer Beinverletzung im Training die komplette Saison aus. Brisant: Ersatz Storm Norton fehlt ebenfalls sechs bis acht Wochen mit einer Sprunggelenksverletzung. Bitter für Atlanta, da die Right Tackle-Position für die Falcons besonders wichtig ist – QB Michael Penix Jr. ist Linkshänder und muss von dort vor harten Blindside-Tackles geschützt werden.
Terell Smith (Chicago Bears) Terell Smith sackte ohne Fremdeinwirkung zu Boden und musste im Preseason-Spiel gegen die Buffalo Bills vom Feld gefahren werden. Der Cornerback hat sich eine schwerere Knieverletzung zugezogen. Die Patellasehne ist gerissen, seine Saison damit beendet, bevor sie wirklich begonnen hat.
Sean Murphy-Bunting (Arizona Cardinals) Cardinals-Cornerback Murphy-Bunting zog sich in der Offseason eine schwere Knieverletzung zu, sodass sein Saisonaus bereits seit Ende Mai feststeht. Head Coach Jonathan Gannon erklärte: "Es ist ein harter Schlag für ihn, ein harter Schlag für uns, aber wir werden weitermachen – und er auch."
Alexander Mattison (Miami Dolphins) Mattison hatte sich in der NFL als solider zweiter Running Back etabliert und sollte in Miami hinter De’Von Achane spielen. Im Preseason-Spiel gegen die Bears verletzte er sich nach einem Passing Play am Nacken. Mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, musste er sich einer saisonbeendenden Operation unterziehen.
Rondale Moore (Minnesota Vikings) Die NFL kann gnadenlos sein: Wide Receiver Moore hatte bereits die komplette Saison 2024 verpasst, nachdem er sich das rechte Knie auskugelte. Nun folgte der nächste Rückschlag – im Preseason-Duell mit den Houston Texans verletzte er sich erneut so schwer am Knie, dass auch die Saison 2025 für ihn gelaufen ist. Für Moore bedeutet das die zweite komplette Spielzeit in Folge ohne Einsatz.
Rashawn Slater (Los Angeles Chargers) Wie die LA Chargers bekanntgaben, hat sich Offensive Tackle Rashawn Slater im Training die Patellasehne gerissen. Damit wird der 26-Jährige die gesamte NFL-Saison 2025 verpassen. Der Erstrunden-Pick von 2021 hat erst im Juli 2025 einen neuen Vertrag unterschrieb, der ihn zum bestbezahlten O-Liner der NFL-Geschichte macht. Für vier Jahre kassiert Slater laut "ESPN" 114 Million US-Dollar (92 Millionen US-Dollar garantiert).
Ennis Rakestraw Jr. (Detroit Lions) Der Cornerback wird die komplette kommende Saison verpassen. Die Lions setzten den Zweitrunden-Pick des Drafts 2024 auf die IR-Liste. Der 23-Jährige war kürzlich an der Schulter operiert worden und wird nun viel Zeit zur Rehabilitation bekommen. Gut möglich, dass die Lions nun nach einem Ersatz für Rakestraw Ausschau halten.
Zah Frazier (Chicago Bears) Chicago hat Cornerback Frazier zwar erst in diesem Jahr gedraftet, doch er wird die gesamte Saison verpassen. Unklar bleibt, weshalb genau er ausfällt. General Manager Ryan Poles erklärte: "Er hatte eine Situation, die ich als persönlich bezeichnen würde. Als wir der Sache nachgegangen sind und versucht haben, ihm zu helfen, stellte sich heraus, dass es etwas war, das schon vor seiner Zeit hier passiert ist."
Will Levis (Tennessee Titans) Nachdem Levis 2024 noch als Starting Quarterback der Titans auflief, stehen seine Chancen aktuell schlecht. Tennessee wählte mit dem ersten Draft Pick 2025 Quarterback Cam Ward, der die Franchise in eine neue Richtung führen soll. Zudem fällt Levis nach einer Schulter-OP die gesamte Saison aus. Nach seiner schwachen letzten Spielzeit bleibt fraglich, ob er in der NFL noch einmal Fuß fassen kann.
Starling Thomas (Arizona Cardinals) Herber Rückschlag für die "Cards"! Cornerback Starling Thomas hat sich während des Trainings einen Kreuzbandriss zugezogen. Der 25-Jährige ging bei der Einheit zu Boden und musste mit einem Kart in die Kabine gebracht werden. Weiter heißt es, dass die Saison 2025 noch vor ihrem Beginn damit für Thomas bereits beendet ist.
David Walker (Tampa Bay Buccaneers) Horror-Meldung bei den "Bucs"! Rookie-Edge-Rusher David Walker hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und wird damit die komplette Saison 2025 verpassen, wie Head Coach Todd Bowles bestätigte. Der 25-Jährige wurde im diesjährigen Draft in der vierten Runde ausgewählt wurde und zog sich die Verletzung während des Trainings zu. Walker sollte zu Beginn der Saison hinter den Stammspielern Haason Reddick und Yaya Diaby als Backup fungieren.
Levi Onwuzurike (Detroit Lions) Bittere Nachricht für die Detroit Lions. Defensive Tackle Levi Onwuzurike verpasst aufgrund einer Kreuzbandverletzung die gesamte Saison 2025 - das gab Head Coach Dan Campbell bekannt. Demnach musste sich der Sportler bereits zu einem früheren Zeitpunkt in der Offseason einer Operation unterziehen. Onwuzurike stand 2024 in zehn seiner 16 Spiele als Starter auf dem Feld.
Donald Parham (Pittsburg Steelers) Das ist eine ganz bittere Verletzung: Donald Parham hat sich bei den OTAs der Pittsburgh Steelers die Achillessehne gerissen und verpasst damit wohl die gesamte Saison. Der Tight End hatte nach vier Spielzeiten bei den Los Angeles Chargers und einem Jahr im Practice Squad der Denver Broncos einen Ein-Jahres-Vertrag in "Steel City" unterschrieben. Bislang kommt er in 48 Spielen auf elf Touchdowns.
Jonathon Brooks (Carolina Panthers) Bitterer Rückschlag für Jonathon Brooks. Die Carolina Panthers haben den Running Back auf die PUP-Liste gesetzt. Der Zweitrundenpick aus dem Jahr 2024 muss sich von seiner zweiten Kreuzband-Verletzung im rechten Knie innerhalb von 13 Monaten erholen. Er wird die komplette Spielzeit 2025 verpassen.
Schließlich spiegeln sich hier auch die Machtverhältnisse wider: Während Spieler und ihre Gewerkschaften seit Jahren Naturrasen fordern, setzen die Teambesitzer und Stadionbetreiber weiterhin auf Kunstrasen, weil für sie die wirtschaftlichen und logistischen Vorteile überwiegen.
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Warum häufen sich besonders die Verletzungen im MetLife?
Ein wesentlicher Faktor ist die doppelte Nutzung durch die New York Giants und die New York Jets, die für eine besonders hohe Belastung des Spielfelds sorgt.
Obwohl es sich um Kunstrasen handelt, kann die Qualität des Belags unter der Vielzahl an Spielen und Trainingseinheiten leiden. Hinzu kommt die Spielerwahrnehmung: Mehrere prominente Verletzungen im MetLife haben den Eindruck verstärkt, das Stadion sei besonders gefährlich, was die Athleten zusätzlich verunsichern kann.
Diese Kombination aus hoher Nutzung, dem speziellen Belag und einer ungewöhnlichen Häufung von Verletzungen erklärt, warum gerade dieses Stadion so sehr im Fokus steht.