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NFL - Miami Dolphins: Dieser Punt schreit nach einer Entlassung - ein Kommentar

  • Aktualisiert: 09.10.2025
  • 13:27 Uhr
  • Andreas Reiners

Mike McDaniel hat gegen die Carolina Panthers nicht einfach nur einen Sieg vercoacht. Er hat um seine Entlassung gebeten. Ein Kommentar.

Von Andreas Reiners

Streng genommen hat Mike McDaniel ein Statement gesetzt. Aber anders, als man denken könnte.  Denn im Grunde hisste der Head Coach der Miami Dolphins in Week 5 der NFL die weiße Fahne.

Und das, als es darauf ankam. Eigentlich eine unmissverständliche Bankrotterklärung als Trainer.

Als die Dolphins in der Crunch Time des Spiels gegen die Carolina Panthers eine mutige Entscheidung brauchten, ein Zauber-Play, einen Trick-Spielzug, ein kleines Wunder, irgendwas Spezielles, entschied sich McDaniel für die wohl uncoolste, einfallsloseste und feigste aller Optionen.

Einen Punt.

Bei 4th and 17 an der eigenen 15-Yard-Linie, beim Stand von 24:27. Nach einer 17:0-Führung wohlgemerkt. Und bei noch gut 70 Sekunden Restzeit, nachdem man nach dem Sack gegen Quarterback Tua Tagovailoa rund eine halbe Minute von der Uhr laufen ließ.

Ein miserables Clock Management als i-Tüpfelchen.

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Mike McDaniel: Verrückte Entscheidung

Dafür zu gehen, mag sich wahnsinnig anhören. Es wäre weitaus weniger verrückt gewesen als auf eine Defense zu setzen – die den Ball ja im Idealfall noch einmal erobern soll –, die bereits das ganze Spiel über katastrophal war. 418 Yards ließ man insgesamt zu, 239 am Boden.

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Das Wichtigste in Kürze

Dass es am Ende sogar fast noch aufging, ehe eine Pass Interference von Jack Jones den Deckel draufmachte für die Gastgeber, passt ins Bild: Die Ära McDaniel hat wohl ihr Ende gefunden.

Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann die Dolphins die überfällige Reißleine ziehen.

McDaniel hat sie mit seinem Punt schon mal bereitgelegt.

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NFL-Transactions: Dallas Cowboys binden Running Back Javonte Williams langfristig

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<em><strong>Javonte Williams (Dallas Cowboys)</strong><br>Die Dallas Cowboys haben Running Back Javonte Williams mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, unterschrieb der 25-Jährige einen Dreijahresvertrag über 24 Millionen Dollar, davon sollen 16 Millionen garantiert sein. Williams lief in der abgelaufenen Saison für 1.201 Yards und sammelte elf Touchdowns. Durch die Luft kamen weitere 137 Receiving Yards und zwei Touchdowns hinzu.</em>
© Icon Sportswire

Javonte Williams (Dallas Cowboys)
Die Dallas Cowboys haben Running Back Javonte Williams mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, unterschrieb der 25-Jährige einen Dreijahresvertrag über 24 Millionen Dollar, davon sollen 16 Millionen garantiert sein. Williams lief in der abgelaufenen Saison für 1.201 Yards und sammelte elf Touchdowns. Durch die Luft kamen weitere 137 Receiving Yards und zwei Touchdowns hinzu.

<strong>Lorenz Metz (New England Patriots)</strong><br>Lorenz Metz hat sich nach seinem Playoff-Intermezzo bei den New England Patriots auch für die nahe Zukunft an die Franchise gebunden. Der 28 Jahre alte Offensive Lineman unterschrieb nach Saisonende einen Futures/Reserve Contract und wird damit zumindest die Saisonvorbereitung wohl bei den Patriots verbringen.
© Imagn Images

Lorenz Metz (New England Patriots)
Lorenz Metz hat sich nach seinem Playoff-Intermezzo bei den New England Patriots auch für die nahe Zukunft an die Franchise gebunden. Der 28 Jahre alte Offensive Lineman unterschrieb nach Saisonende einen Futures/Reserve Contract und wird damit zumindest die Saisonvorbereitung wohl bei den Patriots verbringen.

<strong>Brandon Aiyuk (San Francisco 49ers)</strong><br>Das Kapitel von Wide Receiver Brandon Aiyuk bei den San Francisco 49ers ist so gut wie beendet. "Ich denke, dass man mit Sicherheit sagen kann, dass Brandon seinen letzten Snap als 49er bereits gespielt hat", erklärte General Manager John Lynch auf der Jahresabschluss-Pressekonferenz. Aiyuk, der seit Mitte 2024 verletzungsbedingt kein Spiel mehr gemacht hat, wird demnach wahrscheinlich entlassen werden.
© Imagn Images

Brandon Aiyuk (San Francisco 49ers)
Das Kapitel von Wide Receiver Brandon Aiyuk bei den San Francisco 49ers ist so gut wie beendet. "Ich denke, dass man mit Sicherheit sagen kann, dass Brandon seinen letzten Snap als 49er bereits gespielt hat", erklärte General Manager John Lynch auf der Jahresabschluss-Pressekonferenz. Aiyuk, der seit Mitte 2024 verletzungsbedingt kein Spiel mehr gemacht hat, wird demnach wahrscheinlich entlassen werden.

<strong>Trevon Diggs (Green Bay Packers)</strong><br>Das Intermezzo von Trevon Diggs in Green Bay ist vorbei. Die Packers haben den Cornerback entlassen, das gab die Franchise bekannt. Der 27-Jährige durchläuft nun den Waiver Wire. Sollte er nicht verpflichtet werden, wird er zum Free Agent. Ende Dezember hatten sich die Dallas Cowboys von ihm getrennt, die Packers verpflichteten ihn und er spielte in zwei Partien. Green Bay macht damit 15 Millionen Dollar an Cap Space frei.
© IMAGO/Icon Sportswire

Trevon Diggs (Green Bay Packers)
Das Intermezzo von Trevon Diggs in Green Bay ist vorbei. Die Packers haben den Cornerback entlassen, das gab die Franchise bekannt. Der 27-Jährige durchläuft nun den Waiver Wire. Sollte er nicht verpflichtet werden, wird er zum Free Agent. Ende Dezember hatten sich die Dallas Cowboys von ihm getrennt, die Packers verpflichteten ihn und er spielte in zwei Partien. Green Bay macht damit 15 Millionen Dollar an Cap Space frei.

<strong>Lenny Krieg (New York Jets)</strong><br>Kicker Lenny Krieg hat eine neue Heimat in der NFL gefunden: Die New York Jets statteten den Deutschen mit einem Future/Reserve Contract aus und holten ihn vom Practice Squad der Atlanta Falcons. Damit haben die Jets die Rechte an Krieg für die Saison 2026, aber nicht darüber hinaus.
© Imagn Images

Lenny Krieg (New York Jets)
Kicker Lenny Krieg hat eine neue Heimat in der NFL gefunden: Die New York Jets statteten den Deutschen mit einem Future/Reserve Contract aus und holten ihn vom Practice Squad der Atlanta Falcons. Damit haben die Jets die Rechte an Krieg für die Saison 2026, aber nicht darüber hinaus.

<strong>Jakobi Meyers (Jacksonville Jaguars)</strong><br>An der Trade Deadline erst per Trade gekommen, nun ein neuer Vertrag: Die Jacksonville Jaguars statten Wide Receiver Jakobi Meyers mit einem neuen Kontrakt über drei Jahre und 60 Millionen Dollar aus, davon sind 40 Millionen garantiert. Nachdem Meyers bei den Las Vegas Raiders nicht glücklich wurde, tradeten die Jaguars für ihn. Nach der Saison wäre er Free Agent geworden.
© Icon Sportswire

Jakobi Meyers (Jacksonville Jaguars)
An der Trade Deadline erst per Trade gekommen, nun ein neuer Vertrag: Die Jacksonville Jaguars statten Wide Receiver Jakobi Meyers mit einem neuen Kontrakt über drei Jahre und 60 Millionen Dollar aus, davon sind 40 Millionen garantiert. Nachdem Meyers bei den Las Vegas Raiders nicht glücklich wurde, tradeten die Jaguars für ihn. Nach der Saison wäre er Free Agent geworden.

<strong>Travis Jones (Baltimore Ravens)</strong><br>In seinem letzten Vertragsjahr haben die Baltimore Ravens Nägel mit Köpfen gemacht und Defensive Tackle Travis Jones mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Die Stütze der Defensive Line verdient über die kommenden drei Jahre 40,5 Millionen Dollar. Der Third Round Pick von 2022 spielt sein bestes Jahr und ist zu einem zuverlässigen Run Stopper geworden.
© Icon Sportswire

Travis Jones (Baltimore Ravens)
In seinem letzten Vertragsjahr haben die Baltimore Ravens Nägel mit Köpfen gemacht und Defensive Tackle Travis Jones mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Die Stütze der Defensive Line verdient über die kommenden drei Jahre 40,5 Millionen Dollar. Der Third Round Pick von 2022 spielt sein bestes Jahr und ist zu einem zuverlässigen Run Stopper geworden.

<strong>Luke Wattenberg (Denver Broncos)</strong><br>Die <a data-li-document-ref="603553" href="https://www.ran.de/sports/-603553">Denver Broncos</a> haben einem Anker ihrer Offensive Line einen neuen Vertrag gegeben. Wie NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, statten die Broncos ihrem Center Luke Wattenberg mit einem neuen Vierjahresvertrag aus, der ihm 48 Millionen Dollar einbringt, damit sind nur drei Center besser bezahlt als Wattenberg. Die Hälfte davon sind garantiert. Laut "Pro Football Focus" hat Wattenberg diese Saison noch keinen Sack zugelassen. Auch interessant: <a data-li-document-ref="603323" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-ohne-bo-nix-ersatzmann-spielt-gegen-sein-ex-team-603323">NFL: Denver Broncos ohne Bo Nix - Ersatzmann spielt gegen sein Ex-Team</a>
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Luke Wattenberg (Denver Broncos)
Die Denver Broncos haben einem Anker ihrer Offensive Line einen neuen Vertrag gegeben. Wie NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, statten die Broncos ihrem Center Luke Wattenberg mit einem neuen Vierjahresvertrag aus, der ihm 48 Millionen Dollar einbringt, damit sind nur drei Center besser bezahlt als Wattenberg. Die Hälfte davon sind garantiert. Laut "Pro Football Focus" hat Wattenberg diese Saison noch keinen Sack zugelassen. Auch interessant: NFL: Denver Broncos ohne Bo Nix - Ersatzmann spielt gegen sein Ex-Team

<strong>Aidan Hutchinson (Detroit Lions)</strong><br>Die Detroit Lions binden einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich. Nach Jameson Williams und Kerby Joseph verlängerte nun auch Defensive End Aidan Hutchinson in Detroit. Der Edge Rusher unterschrieb für vier weitere Jahre und erhält nach Angaben seines Beraters Mike McCartney in diesem Zeitraum 180 Millionen Dollar, 141 davon sind demnach garantiert. Auch interessant: <a data-li-document-ref="603644" href="https://www.ran.de/sports/nfl-amon-ra-st-brown-kritisiert-fans-der-detroit-lions-haben-keine-ahnung-603644">NFL: Amon-Ra St. Brown kritisiert Fans der Detroit Lions</a>
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Aidan Hutchinson (Detroit Lions)
Die Detroit Lions binden einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich. Nach Jameson Williams und Kerby Joseph verlängerte nun auch Defensive End Aidan Hutchinson in Detroit. Der Edge Rusher unterschrieb für vier weitere Jahre und erhält nach Angaben seines Beraters Mike McCartney in diesem Zeitraum 180 Millionen Dollar, 141 davon sind demnach garantiert. Auch interessant: NFL: Amon-Ra St. Brown kritisiert Fans der Detroit Lions

Mike McDaniel bei den Miami Dolphins: Keine Lösungen mehr?

Nicht falsch verstehen: Mit den entsprechenden Möglichkeiten und Voraussetzungen einer starken Defense wäre der Punt keine falsche Entscheidung gewesen, und die Statistiken geben McDaniel angesichts der Ausgangsposition vor dem vierten Versuch sowieso Recht, darauf zu setzen.

Doch es sind mit dem Rücken zur Wand eben nicht immer die nackten Zahlen oder starren Vorgaben, die für einen Wendepunkt sorgen, der vielleicht sogar nachhaltig wirkt und ein Team auf einen neuen Kurs einstimmt. Es sind die Überraschungen, Inspirationen.

Schlimmer noch: Es wirkt, als sei McDaniel mit seinem Latein am Ende. Die Luft ist raus, ein Neuanfang scheint überfällig, auch im Gesamtkontext, losgelöst von diesem Spiel.

Impulse bleiben aus, Entscheidungen verpuffen und Erklärungen verwirren oder führen ins Leere. Und über allem steht eine 1-4-Bilanz, die am Ende zählt. Eingerahmt von der Punt-Pleite.

Ein sportlicher Offenbarungseid.

McDaniel berichtete am Montagnachmittag, Besitzer Stephen Ross sei frustriert gewesen. Man habe aber auch über die anstehende Challenge, das Spiel in Week 6 gegen die Los Angeles Chargers, gesprochen.

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Miami Dolphins: Besitzer ist frustriert

Wie es scheint, darf McDaniel vorerst weitermachen. Immer mit der Ross-Maßgabe im Rücken, dass 2024 nicht gut genug war. Damals standen die Dolphins bei 8-9.

Es fehlt aber die Phantasie, wie das Team unter McDaniel noch sieben oder am besten mehr Siege holen soll.

Keine Frage: Die Defense ist schlecht, Tagovailoa liefert nicht und Tyreek Hill ist verletzt. Es gibt einige Gründe für diese Situation, und McDaniel ist nicht der alleinige Schuldige.

Er trägt aber die Hauptverantwortung. Er soll und muss Lösungen finden. Spätestens der Punt gegen die Panthers hat gezeigt, dass es in der Mehrzahl die falschen sind.

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