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NFL - Miami Dolphins: Wie geht es mit Tua Tagovailoa weiter? "Wäre unfair und verantwortungslos"
- Veröffentlicht: 22.01.2026
- 22:25 Uhr
- ran.de
Der neue General Manager Jon-Eric Sullivan muss sich unter anderem auch um die Quarterback-Frage bei den Dolphins kümmern. Sie wurde ihm jetzt gestellt.
Jon-Eric Sullivan ist nicht zu beneiden. Als neuer General Manager der Miami Dolphins hat er alle Hände voll zu tun. Und muss teils unangenehme Entscheidungen treffen. Denn die Dolphins haben zuletzt zweimal in Folge die NFL-Playoffs verpasst.
Es sollen also nicht nur Veränderungen her, sondern auch Verbesserungen.
Jeff Hafley ist der neue Head Coach. Damit verbunden muss bald eine weitere Entscheidung getroffen werden: Was passiert auf der Quarterback-Position? Setzen die Dolphins weiter auf den von Ex-Trainer Mike McDaniel gebenchten Tua Tagovailoa?
"Ich habe großen Respekt vor Tua", sagte Sullivan, auf die Personalie angesprochen. "Er ist ein guter Footballspieler. Er hat in dieser Liga schon viel erreicht."
Das Wichtigste in Kürze
Dolphins-GM: "Unfair und verantwortungslos"
Auf die Frage, wie er mit der Situation umgehen wolle, betonte Sullivan, dass es sich um "eine riesige Frage" handele. Für konkrete Aussagen sei es jedoch noch zu früh.
"Egal ob es um Tua oder um irgendjemand anderen geht: Es wäre unfair und verantwortungslos, hier vorne über konkrete Szenarien zu sprechen, bevor ich nicht persönlich mit dem Spieler gesprochen habe", stellte Sullivan klar.
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Tua Tagovailoa unterschrieb Mega-Vertrag
Tagovailoa hatte im Juli 2024 zwar einen Vierjahresvertrag über 212,4 Millionen Dollar unterschrieben. Allerdings spielte er seine statistisch schwächste Saison in Miami.
Sullivan will aber nichts überstürzen, auch wenn eine Rückkehr Tagovailoas eher unwahrscheinlich wirkt nach den Entwicklungen zum Ende der Regular Season hin.
"Wir werden diese Position genauso bewerten wie jede andere auch und am Ende das tun, was für dieses Football-Team am besten ist", sagte er: "Bei Tua – oder bei jedem anderen – hier heute zu sitzen und zu behaupten, ich hätte schon ein klares Bild davon, was wir tun oder in welche Richtung wir gehen werden, wäre schlicht gelogen. Dafür gibt es noch viel zu viel Arbeit zu erledigen."
Zu beneiden ist Sullivan nicht.
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