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NFL - New England Patriots: TreVeyon Henderson drängt sich auf - Vorbild Detroit Lions?

  • Aktualisiert: 16.11.2025
  • 13:02 Uhr
  • Julian Erbs
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243 Scrimmage Yards und fünf Touchdowns in den vergangenen zwei Spielen für Rookie-Running-Back TreVeyon Henderson. Müssen die Patriots ihn jetzt zum Running Back Nummer eins machen?

von Julian Erbs

Zuletzt gelang dieses Phänomen in einem Regular Season Game einem Rookie der New England Patriots am 15. November 2010: Tight-End-Legende Rob Gronkowski erzielte in Woche 10 drei Touchdowns gegen die Pittsburgh Steelers.

Fast exakt 15 Jahre später war es wieder so weit, diesmal glänzte jedoch ein Rookie auf einer anderen Position: TreVeyon Henderson.

Der Running Back steuerte zum Patriots-Sieg gegen die New York Jets im Thursday Night Game ebenfalls drei Touchdowns bei, von denen er zwei erlief und einen fing.

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Bereits in der Vorwoche überzeugte der in Virginia geborene Ballträger. Er erzielte 150 Scrimmage Yards und zwei Touchdowns beim Sieg gegen die Tampa Bay Buccaneers bei beeindruckenden 10,5 Yards pro Rushing-Versuch. Fünf Touchdowns in zwei Spielen unterstreichen seine überragende Form.

Warum kommt er aber erst so spät in der Saison zum Einsatz?

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Patriots gehen mit Stevenson als Starter in die Saison

Rhamondre Stevenson, ebenfalls von den Patriots gedraftet, ist seit 2021 Running Back in New England. Seine beste Saison spielte er 2022 mit mehr als 1.000 Rushing Yards, während die aktuelle Spielzeit seine schwächste darstellt.

Erst im April 2024 einigten sich die Patriots und Stevenson auf eine vierjährige Vertragsverlängerung über 36 Millionen Dollar. Damit wurde er zu diesem Zeitpunkt zum siebtbestbezahlten Running Back der NFL.

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NFL Playoffs 2026 - Quarterback Ranking vor der Divisional Round: AFC-East-QBs dominieren weiter

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<em><strong>NFL: Quarterback-Ranking vor der Divisional Round</strong><br>Die Regular Season der <a data-li-document-ref="83068" href="https://www.ran.de/sports/-83068">NFL</a> ist zu Ende, die Divisional Round steht an. Nur noch acht Starting Quarterbacks sind dabei. <strong>ran</strong> zeigt das Ranking der Spielmacher vor dem Start der heißen Phase der Playoffs in dieser Saison. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die Leistung der Wild Card Round sowie Playoff-Erfahrung und den Erfolg in der Postseason generell.</em><br><a href="https://www.joyn.de/compilation/nfl?utm_medium=referral&amp;utm_source=www.ran.de&amp;utm_campaign=joynlinkout&amp;utm_content=textlink_general_joyn">Alle NFL-Highlights hier auf Joyn</a>
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NFL: Quarterback-Ranking vor der Divisional Round
Die Regular Season der NFL ist zu Ende, die Divisional Round steht an. Nur noch acht Starting Quarterbacks sind dabei. ran zeigt das Ranking der Spielmacher vor dem Start der heißen Phase der Playoffs in dieser Saison. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die Leistung der Wild Card Round sowie Playoff-Erfahrung und den Erfolg in der Postseason generell.

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<strong>Platz 8: C.J. Stroud (Houston Texans)</strong><br>Es hätte ein Tag zum Vergessen werden können für C.J. Stroud. Gegen die Pittsburgh Steelers unterliefen ihm neben einer dummen Interception auch noch satte fünf Fumbles. Zum Glück rettete ihn seine Defense, denn an Stroud und der Offense lag das 30:6 gegen die Steelers nicht.
© ZUMA Press Wire

Platz 8: C.J. Stroud (Houston Texans)
Es hätte ein Tag zum Vergessen werden können für C.J. Stroud. Gegen die Pittsburgh Steelers unterliefen ihm neben einer dummen Interception auch noch satte fünf Fumbles. Zum Glück rettete ihn seine Defense, denn an Stroud und der Offense lag das 30:6 gegen die Steelers nicht.

<strong>Platz 7: Bo Nix (Denver Broncos)</strong><br>Nicht einmal gegen die Backups der Los Angeles Chargers konnte Bo Nix mit seiner Offense glänzen. Die Denver Broncos gewinnen die Spiele, aber die Art und Weise ist nicht sonderlich nachhaltig - gerade mit Blick auf die Playoffs. Alldem zum Trotz: Sie stehen in der Divisional Round - und das verdient. Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass das nur bedingt mit Nix zu tun hat.
© Getty Images

Platz 7: Bo Nix (Denver Broncos)
Nicht einmal gegen die Backups der Los Angeles Chargers konnte Bo Nix mit seiner Offense glänzen. Die Denver Broncos gewinnen die Spiele, aber die Art und Weise ist nicht sonderlich nachhaltig - gerade mit Blick auf die Playoffs. Alldem zum Trotz: Sie stehen in der Divisional Round - und das verdient. Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass das nur bedingt mit Nix zu tun hat.

<strong>Platz 6: Sam Darnold (Seattle Seahawks)</strong><br>Seit Woche elf spielt Sam Darnold nur noch unterdurchschnittlichen Football. Ein Passer Rating nahe der 80. Die Seattle Seahawks wären wohl einstimmig Top-Favorit auf den Super Bowl, wenn man nicht die stete "Angst" haben müsste, dass Darnold seinem Team das Spiel verliert. Zudem: Er wartet noch auf seinen ersten Playoff-Sieg. Deshalb nur Platz sechs.
© 2025 Getty Images

Platz 6: Sam Darnold (Seattle Seahawks)
Seit Woche elf spielt Sam Darnold nur noch unterdurchschnittlichen Football. Ein Passer Rating nahe der 80. Die Seattle Seahawks wären wohl einstimmig Top-Favorit auf den Super Bowl, wenn man nicht die stete "Angst" haben müsste, dass Darnold seinem Team das Spiel verliert. Zudem: Er wartet noch auf seinen ersten Playoff-Sieg. Deshalb nur Platz sechs.

<strong>Platz 5: Caleb Williams (Chicago Bears)<br></strong>Wie gut könnte Caleb Williams sein, wenn er tatsächlich bereits schon in den ersten drei Vierteln eines Spiels guten Football spielen würde? Den Trend der Regular Season setzte er gegen die Green Bay Packers fort, Williams stellte ein geschichtsträchtiges Comeback auf die Beine. Aber haben er und die Bears es schon mal damit probiert, gar nicht erst in Rückstand zu geraten und historische Comebacks zu brauchen?
© UPI Photo

Platz 5: Caleb Williams (Chicago Bears)
Wie gut könnte Caleb Williams sein, wenn er tatsächlich bereits schon in den ersten drei Vierteln eines Spiels guten Football spielen würde? Den Trend der Regular Season setzte er gegen die Green Bay Packers fort, Williams stellte ein geschichtsträchtiges Comeback auf die Beine. Aber haben er und die Bears es schon mal damit probiert, gar nicht erst in Rückstand zu geraten und historische Comebacks zu brauchen?

<strong>Platz 4: Brock Purdy (San Francisco 49ers)</strong><br>Gegen eine starke Defense der Philadelphia Eagles stand Brock Purdy seinen Mann. Sicher, zwei Interceptions sehen nicht gut aus und Hater würden sagen, dass Jauan Jennings den schönsten Wurf des Abends gemacht hat, allerdings bewies Purdy Nehmerqualitäten, als sein Team ihn am meisten brauchte. Vor die anderen QBs hinter ihm bringt ihn seine Erfahrung von einem Super Bowl und einem NFC Championship Game.
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Platz 4: Brock Purdy (San Francisco 49ers)
Gegen eine starke Defense der Philadelphia Eagles stand Brock Purdy seinen Mann. Sicher, zwei Interceptions sehen nicht gut aus und Hater würden sagen, dass Jauan Jennings den schönsten Wurf des Abends gemacht hat, allerdings bewies Purdy Nehmerqualitäten, als sein Team ihn am meisten brauchte. Vor die anderen QBs hinter ihm bringt ihn seine Erfahrung von einem Super Bowl und einem NFC Championship Game.

<strong>Platz 3: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)</strong><br>Ganz im Gegenteil bei Matthew Stafford: Mit drei Touchdowns und über 300 Yards sehen seine Statistiken top aus. Allerdings hatte er im Wild Card Game eine Phase, in der gar nichts gelang und er nur zwei von 13 Pässen anbrachte. Zudem ließ ein Safety der Carolina Panthers eine womöglich spielentscheidende Interception fallen. Besonders auffällig: Unter Druck lieferte er ein Passer Rating von 1,6 ab. Eins. Komma. Sechs. Er fällt.
© Newscom World

Platz 3: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)
Ganz im Gegenteil bei Matthew Stafford: Mit drei Touchdowns und über 300 Yards sehen seine Statistiken top aus. Allerdings hatte er im Wild Card Game eine Phase, in der gar nichts gelang und er nur zwei von 13 Pässen anbrachte. Zudem ließ ein Safety der Carolina Panthers eine womöglich spielentscheidende Interception fallen. Besonders auffällig: Unter Druck lieferte er ein Passer Rating von 1,6 ab. Eins. Komma. Sechs. Er fällt.

<strong>Platz 2: Drake Maye (New England Patriots)<br></strong>Das Playoff-Debüt von Drake Maye lief ebenfalls schwierig, der Spielmacher der New England Patriots zeigte die wohl schwächste Halbzeit seiner Karriere. Allerdings: In der zweiten Hälfte riss er sich am Riemen und legte im Schlussviertel das perfekte Passer Rating von 158,3 auf. Auf ihn ist stets Verlass.
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Platz 2: Drake Maye (New England Patriots)
Das Playoff-Debüt von Drake Maye lief ebenfalls schwierig, der Spielmacher der New England Patriots zeigte die wohl schwächste Halbzeit seiner Karriere. Allerdings: In der zweiten Hälfte riss er sich am Riemen und legte im Schlussviertel das perfekte Passer Rating von 158,3 auf. Auf ihn ist stets Verlass.

<strong>Platz 1: Josh Allen (Buffalo Bills)</strong><br>Nicht nur die beste Quarterback-Leistung in der Wild Card Round kam von ihm, Josh Allen ist auch der beste verbliebene Quarterback im Turnier. Drei Touchdowns, über 300 Yards, 80 Prozent Passgenauigkeit gegen eine starke Defense der Jacksonville Jaguars. Was will man mehr? Die einzige Frage ist, ob Allen sein Team noch drei weitere Male schultern und seiner Franchise den langersehnten ersten Super-Bowl-Titel bringen kann.
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Platz 1: Josh Allen (Buffalo Bills)
Nicht nur die beste Quarterback-Leistung in der Wild Card Round kam von ihm, Josh Allen ist auch der beste verbliebene Quarterback im Turnier. Drei Touchdowns, über 300 Yards, 80 Prozent Passgenauigkeit gegen eine starke Defense der Jacksonville Jaguars. Was will man mehr? Die einzige Frage ist, ob Allen sein Team noch drei weitere Male schultern und seiner Franchise den langersehnten ersten Super-Bowl-Titel bringen kann.

Nach den ersten acht Partien der Saison 2025 kam Stevenson auf lediglich 279 Rushing Yards und drei Touchdowns. Durch seine Zehenverletzung erhielt Backup Henderson überhaupt erst die Möglichkeit, sich bei den Patriots von seiner besten Seite zu zeigen.

Besonders wegen seines teuren Vertrags war klar, dass Head Coach Mike Vrabel und die Patriots Stevenson nicht nach einer schwachen ersten Saisonhälfte direkt fallen lassen würden. Dennoch wirkt es etwas unverständlich, dass bis zu seiner Verletzung gewartet wurde, um Henderson eine ernsthafte Chance zu geben.

Drake Maye über Henderson: "Er will großartig sein"

"Ich denke, es war ein wichtiger Moment für ihn, in dem er Verantwortung übernommen hat. Es ist großartig für ihn, all diese Snaps zu bekommen und weiter Erfahrung zu sammeln", sagte Quarterback Drake Maye über Henderson. Und weiter: "Er will großartig sein."

Die Frage, die sich nun stellt: Wie geht New England in Zukunft mit den beiden Running Backs um?

Auf der einen Seite steht der erfahrenere Stevenson, der in dieser Saison jedoch alles andere als überzeugen konnte.

Besonders seine Katastrophenleistung gegen Pittsburgh, als er mit zwei Fumbles das Spiel nahezu im Alleingang aus der Hand gab, bleibt hängen. Gleichzeitig sitzt er auf einem gut dotierten Vertrag, der noch bis 2028 läuft.

Auf der anderen Seite hat Vrabel mit Henderson einen jungen, dynamischen Running Back, der in den vergangenen beiden Spielen - zugegeben nicht gegen Top-Run-Defenses - gezeigt hat, welches Potenzial in ihm steckt.

Dazu erreichte Henderson bei seinem 55-Yard-Touchdown-Lauf gegen die Bucs eine Spitzengeschwindigkeit von 35,46 km/h, die bislang schnellste eines Rookie-Ballträgers in dieser Saison.

VIDEO: Antonio Brown vom Gefängnis zur Imbissbude

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Vorbild Detroit Lions?

Realistisch betrachtet werden Vrabel und Co. Henderson nach solchen Leistungen kaum wieder klar auf die Position des zweiten Running Backs zurückstufen.

Ein ähnliches Szenario gab es bei den Carolina Panthers. Sie starteten mit dem eigentlich unumstrittenen Chuba Hubbard in die Saison, doch nach einer Verletzung sprang Ersatzmann Rico Dowdle ein und lieferte beeindruckende Zahlen. Als Hubbard zurückkehrte, musste er sich mit einer deutlich kleineren Rolle zufriedengeben.

Oder orientieren sich die Patriots eher an den Detroit Lions mit Jahmyr Gibbs und David Montgomery, die einen klassischen "One-Two-Punch" bilden und bei denen beide Running Backs je nach Spielplan und System zu großen Auftritten kommen können?

Sollte Henderson weiterhin so stark spielen und sich sichtbar weiterentwickeln, würde er die Entscheidung für Vrabel und die Verantwortlichen in der Patriots-Führungsetage letztlich erheblich erleichtern.

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