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American Football

NFL: Nach tragischem Tod von Marshawn Kneeland - Dallas Cowboys wollen für ihn "kompromisslos" spielen

  • Aktualisiert: 15.11.2025
  • 10:38 Uhr
  • Julian Erbs

Der Tod von Marshawn Kneeland steckt den Dallas Cowboys weiterhin in den Knochen. Nach der Rückkehr auf den Trainingsplatz äußern sich Dak Prescott und andere Spieler sowie Head Coach Brian Schottenheimer.

Der plötzliche Tod von Marshawn Kneeland wird die Dallas Cowboys vermutlich für immer begleiten. Dennoch muss "America's Team" nun Schritt für Schritt in den Liga-Alltag zurückfinden.

Der Spielplan wollte es so, dass das Team dank der Bye Week erst mehr als eine Woche nach der Tragödie um den Defensive End gemeinsam auf den Trainingsplatz zurückkehrte. Und dabei war irgendwie auch Kneeland anwesend, auch wenn der nicht mehr auf der Erde weilt.

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In einem emotionalen Statement versucht die Organisation auf ihrer Homepage die richtigen Worte zu finden. "Marshawn Kneeland wird für immer ein Teil der Dallas Cowboys bleiben – ebenso wie seine Freundin Catalina und das gemeinsame Kind, das sie erwarten", ist dort zu lesen.

Und weiter: "Der Verlust von Kneeland während der Bye Week war verheerend, und selbst dieses Wort wirkt kaum ausreichend, um die Erschütterung zu beschreiben, die sein Tod durch die Kabine und die gesamte Organisation geschickt hat, aber auch durch den Bereich der psychischen Gesundheit und all jene, die damit kämpfen."

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Solomon Thomas: "Wenn wir spielen wie Marshawn, werden wir als Team besser"

Vor dem ersten Spiel nach Kneelands Tod am Montagabend gegen die Las Vegas Raiders meldeten sich auch mehrere Teamkollegen zu Wort, darunter Positionskollege Solomon Thomas.

"Wenn wir alle so spielen wie Marshawn, werden wir als Team besser sein. Ich sage nicht, dass Marshawn ein perfekter Spieler war, aber die Art, wie er auf dem Feld stand, ist genau die Art, wie Football gespielt werden sollte", sagte der 30-Jährige, der erst seit dieser Saison zum Team gehört.

Thomas führte weiter aus: "Er lief jedem Ball hinterher, egal wie erschöpft er war. Er spielte mit Intensität und Entschlossenheit, und er stand da draußen, weil er das Spiel liebte. Er spielte mit Herz. Jede Aktion behandelte er, als wäre es seine letzte. Er nahm keinen einzigen Snap als selbstverständlich hin."

Kneeland habe jeden Tag so gespielt, "als wolle er sich seinen Platz verdienen. Und wenn wir das auch tun, dann ehren wir ihn – egal ob wir gewinnen, verlieren oder unentschieden spielen. Wenn wir spielen wie Marshawn, werden wir ein besseres Team sein und gestärkt daraus hervorgehen."

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Dak Prescott: "Niemand ist dem Ball so hinterhergejagt wie Marshawn"

Auch Quarterback und Teamkapitän Dak Prescott äußerte sich erneut: "Niemand ist dem Ball so hinterhergejagt wie Marshawn – egal, ob man sich Trainingsaufnahmen, Spielvideos oder irgendetwas anderes anschaut."

Der Cowboys-Star schaute auch zurück: "Schon im Frühjahr hat Schotty (Head Coach Brian Schottenheimer, d. Red.) in den OTAs Clips gezeigt, in denen Spieler dem Ball nachsetzen, und Marshawn war immer dabei. Das allein sagt schon alles. Es zeigt seine Liebe zum Spiel, seine Liebe zu seinen Teamkollegen und was das Ganze für ihn bedeutet hat."

Es sei "ganz gleich, auf welcher Position man spielt – genau so kann man es richtig machen: durch Einsatz und dadurch, dem Ball nachzugehen, so wie Marshawn es immer getan hat".

Head Coach Brian Schottenheimer betonte: "Wir wissen, wir können Marshawn auf dem Platz am besten durch unsere Art zu spielen ehren. Das können wir kontrollieren. Und die Jungs sind ganz gespannt darauf."

Auch Donovan Ezeiruaku, ebenfalls Defensive End, erklärte, es gehe nun darum, für Kneeland zu spielen, "ihn wie auch immer möglich zu ehren". Es werde natürlich sehr emotional werden: "Wir werden für unseren Bruder spielen, der nicht mehr bei uns ist."

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NFL - Injury Update 2026: Chicago Bears können wieder auf Rome Odunze zählen

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<strong>Rome Odunze (Chicago Bears)</strong><br>Zuletzt war Wide Receiver Rome Odunze in Woche 13 für die Chicago Bears aktiv, seitdem setzt der Passempfänger aus. Zwar trainiert er immer noch nur eingeschränkt, erklärte in einer Medienrunde jedoch, dass er am Samstag beim Playoff-Spiel gegen die Green Bay Packers "definitiv spielen" werde. Auch Receiver D.J. Moore trainierte nicht voll mit.
© Icon Sportswire

Rome Odunze (Chicago Bears)
Zuletzt war Wide Receiver Rome Odunze in Woche 13 für die Chicago Bears aktiv, seitdem setzt der Passempfänger aus. Zwar trainiert er immer noch nur eingeschränkt, erklärte in einer Medienrunde jedoch, dass er am Samstag beim Playoff-Spiel gegen die Green Bay Packers "definitiv spielen" werde. Auch Receiver D.J. Moore trainierte nicht voll mit.

<strong>George Kittle (San Francisco 49ers)</strong><br>Ein Einsatz von George Kittle im ersten Playoff-Spiel fraglich. Der Tight End hatte sich in Woche 16 eine Verstauchung des Knöchels zugezogen und daraufhin in Woche 17 nicht gespielt. Zwar spielte der 32-Jährige gegen die Seattle Seahawks, er wird aber weiterhin als fraglich eingestuft. Unter der Woche konnte er nur eingeschränkt trainieren.
© IMAGO/Icon Sportswire

George Kittle (San Francisco 49ers)
Ein Einsatz von George Kittle im ersten Playoff-Spiel fraglich. Der Tight End hatte sich in Woche 16 eine Verstauchung des Knöchels zugezogen und daraufhin in Woche 17 nicht gespielt. Zwar spielte der 32-Jährige gegen die Seattle Seahawks, er wird aber weiterhin als fraglich eingestuft. Unter der Woche konnte er nur eingeschränkt trainieren.

<strong>Trent Williams (San Francisco 49ers)</strong><br>Unklar ist die Lage derweil auch bei Trent Williams. Der Offensive Tackle hatte sich - ebenfalls in Woche 16 - eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Auch sein Status gilt als fraglich. Das Problem: Im Gegensatz zu Kittle konnte er unter der Woche an keiner Trainingseinheit teilnehmen.
© Imagn Images

Trent Williams (San Francisco 49ers)
Unklar ist die Lage derweil auch bei Trent Williams. Der Offensive Tackle hatte sich - ebenfalls in Woche 16 - eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Auch sein Status gilt als fraglich. Das Problem: Im Gegensatz zu Kittle konnte er unter der Woche an keiner Trainingseinheit teilnehmen.

<strong>Darnell Washington (Pittsburgh Steelers)</strong><br>Die Pittsburgh Steelers bangen vor ihrem Playoff-Spiel gegen die Houston Texans um Darnell Washington. Der Tight End hat sich beim 6:13 bei den Cleveland Browns den Arm gebrochen, wie Head Coach Mike Tomlin verriet. Die Verletzung zog sich Washington bereits im ersten Viertel zu.
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Darnell Washington (Pittsburgh Steelers)
Die Pittsburgh Steelers bangen vor ihrem Playoff-Spiel gegen die Houston Texans um Darnell Washington. Der Tight End hat sich beim 6:13 bei den Cleveland Browns den Arm gebrochen, wie Head Coach Mike Tomlin verriet. Die Verletzung zog sich Washington bereits im ersten Viertel zu.

<strong>Ja'Tavion Sanders (Carolina Panthers)</strong><br>Die 10:27-Niederlage gegen die Seattle Seahawks war für die Carolina Panthers doppelt bitter. Denn Ja'Tavion Sanders brach sich den Knöchel und muss operiert werden. Damit fehlte der Tight End im Regular-Season-Finale bei den Tampa Bay Buccaneers und auch in den Playoffs.
© 2024 Getty Images

Ja'Tavion Sanders (Carolina Panthers)
Die 10:27-Niederlage gegen die Seattle Seahawks war für die Carolina Panthers doppelt bitter. Denn Ja'Tavion Sanders brach sich den Knöchel und muss operiert werden. Damit fehlte der Tight End im Regular-Season-Finale bei den Tampa Bay Buccaneers und auch in den Playoffs.

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Dallas Cowboys trauern um Marshawn Kneeland: "Spielen, wie er es getan hat"

Tackle Osa Odighizuwa sagte, ihm persönlich helfe es, des Verstorbenen zu gedenken. So komme auch ein Stück Normalität zurück. Für die Cowboys sei wichtig, die Mission fortzusetzen: "Und dann mit dem Ziel zu spielen, Marshawn zu ehren, so zu spielen, wie er es getan hat, und dieselbe Liebe, Leidenschaft und denselben Einsatz in das Spiel einzubringen – unermüdlich."

Wide Receiver Ryan Flournoy ergänzte, sie müssten am Montag und für den Rest der Saison wie Kneeland spielen: "Es geht darum, für ihn zu spielen, denn er würde es lieben, mit uns auf dem Platz zu sein."

Kneeland war am 6. November während einer Verfolgungsjagd mit einem Streifenwagen der Polizei ums Leben gekommen. Es soll sich um Selbstmord gehandelt haben. Bisherigen Erkenntnissen zufolge flüchtete der 24-Jährige nach einem Unfall mit seinem Fahrzeug auf einer Schnellstraße zu Fuß und fügte sich eine Schusswunde zu. Bereits zuvor soll Kneeland "suizidale Absichten geäußert" haben.

Anmerkung der Redaktion: Wenn Sie sich selbst von Depressionen und Suizidgedanken betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (http://www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in zahlreichen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.

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