- Anzeige -
- Anzeige -
NFL-Highlights auf Joyn

NFL - Pittsburgh Steelers: Aaron Rodgers spricht nach Aus in den Playoffs über seine Zukunft

  • Aktualisiert: 13.01.2026
  • 14:15 Uhr
  • Mike Stiefelhagen

Die Pittsburgh Steelers scheitern in der Wild Card Round. War es das letzte NFL-Spiel von Star-Quarterback Aaron Rodgers?

Von Mike Stiefelhagen

Vor Aaron Rodgers liegt eine weitere Offseason, die über ein mögliches Ende seiner NFL-Karriere entscheiden wird.

Der Star-Quarterback der Pittsburgh Steelers unterlag in der Wild Card-Runde gegen die Houston Texans 30:6 (7:6).

Die 21. Saison von "A-Rod" endete mit einer krachenden Niederlage. In seinem letzten Spielzug warf er auch noch einen Pick Six. Dementsprechend geknickt verließ Rodgers das Feld.

Der zukünftige Hall of Famer wurde im Anschluss über seine ausstehende Zukunft gefragt. Genau wie die seines Head Coaches Mike Tomlin.

- Anzeige -
- Anzeige -

Pittsburgh Steelers: Aaron Rodgers nach Playoff-Aus angefressen

Hört Rodgers jetzt auf? Seine Antwort auf der Pressekonferenz:

"Ich werde jetzt keine emotionalen Entscheidungen treffen. Es war so ein tolles Jahr. Insgesamt ein sehr gutes Jahr in meinem Leben, und es war ein großartiger Teil davon, hier zu sein und Teil dieses Teams zu sein. Es ist enttäuschend, hier zu sitzen, weil die Saison vorbei ist."

Der 42-Jährige unterschrieb vor der Saison einen Vertrag über ein Jahr und deutete damals bereits an, es könnte sein letztes sein. Er möchte jetzt zunächst Abstand gewinnen und alles in Ruhe ohne Emotionen bewerten.

Der Gewinn der AFC North sorgte zuletzt für Gerüchte, Rodgers könne vielleicht doch noch ein Jahr dranhängen: "Ich will jetzt erstmal weg und dann die richtigen Gespräche führen," so der QB.

- Anzeige -
- Anzeige -

Aaron Rodgers spricht über seine NFL-Karriere

Mit den Steelers war Rodgers erstmals seit 2021 wieder in den Playoffs. Seine beiden Jahre in New York waren nicht von Erfolg geprägt. Mit Blick auf seine Karriere zeigte er sich dankbar:

"Ich hatte das Glück, 18 Jahre lang in einer unglaublichen Football-Stadt zu spielen, habe das nie als selbstverständlich angesehen und diese Zeit dort sehr genossen", blickte der Playmaker auf seine Zeit bei den Packers zurück.

Externer Inhalt

Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.

VIDEO: Fans leiden mit Aaron Rodgers: "Hasse es, das zu sehen"

Aber auch die Spielzeit in Pittsburgh hat bei Rodgers nach den beiden schwierigen Jahren bei den New York Jets bleibenden Eindruck hinterlassen: "Dieses Jahr hier war ein wirklich schöner Abschluss der ersten 18 Jahre. Es ist etwas Besonderes, hier für ein Jahr sein zu dürfen. Das ist ein besonderer Ort – mit Tradition, mit Exzellenz, mit absoluten Legenden. Man musste sich heute Abend im Stadion nur umschauen und die Fans sehen. Es gab keinen großen Block an Texans-Fans, und das sagt eine Menge aus."

Und weiter: "Es gibt in dieser Liga nur wenige wirklich besondere Orte, die diese Tradition, diese Stadt und diese Organisation vereinen, und ich bin dankbar, für zwei von ihnen gespielt zu haben."

Running Back Jaylen Warren sagte zudem, dass er sich ein weiteres Rodgers-Jahr wünschen würde: "Ja, das tue ich. Es war definitiv eine Ehre, mit so einem Spieler zusammenzuspielen. Einem zukünftigen Hall of Famer. Ich habe es sehr genossen."

Aaron Rodgers verteidigt Mike Tomlin und Matt LaFleur

Das Acrisure Stadium in Pittsburgh rief zum Abschluss laut: "Fire Tomlin"! Damit fordern sie die Entlassung des Trainers, welcher die siebte Playoff-Niederlage in Folge erlebte.

Tomlin reagierte vielsagend, sprach auch über ein mögliches Steelers-Aus als Head Coach: "Wenn man es nicht schafft, sind Worte billig. Es kommt darauf an, was man tut oder nicht tut. In unserem Geschäft wird einfach zu viel geredet. Entweder man macht es, oder man macht es nicht."

Quarterback Aaron Rodgers zeigte sich jedoch standhaft und verteidigte den 53-Jährigen: "Mike T. hat in den letzten 19, 20 Jahren mehr Erfolg gehabt als fast jeder andere in der Liga. Und darüber hinaus, wenn man den richtigen Typen und die richtige Kultur hat, denkt man nicht daran, Veränderungen vorzunehmen. Aber von außen gibt es viel Druck, der natürlich manchmal Entscheidungen beeinflusst. Aber so würde ich es nicht handhaben, und so war die Liga früher auch nicht."

Bei den Green Bay Packers steht Rodgers ehemaliger Coach Matt LaFleur ebenfalls in der Kritik. Ihn verteidigte Rodgers auch: "Als ich in die Liga kam, wurde nicht darüber gesprochen, ob diese Typen auf dem heißen Stuhl sitzen. Aber die Liga tickt jetzt anders. Es geht nur noch um spontane Entscheidungen und dem Gewicht, das Twitter-Experten und TV-Experten gegeben wird, die so tun, als wüssten sie genau, wovon sie reden. Für mich ist das ein absoluter Witz. Dass diese beiden Typen auf dem heißen Stuhl sitzen, sagt viel darüber aus, wo wir als Gesellschaft und Liga stehen, denn Matt hat in Green Bay großartige Arbeit geleistet, und wir hatten viel Erfolg."

Mehr News und Videos
Aaron Rodgers
News

Kommentar: Das darf es für Rodgers nicht gewesen sein

  • 13.01.2026
  • 14:16 Uhr