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Eishockey-WM

Eishockey-WM: DEB-Team - Leo Pföderl, Yasin Ehliz und Marc Michaelis - Deutsche Top-Reihe aus der DEL

  • Veröffentlicht: 16.05.2024
  • 17:49 Uhr
  • Sebastian Kratzer
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Vor der Eishockey Weltmeisterschaft 2024 wurde viel über die NHL-Stars im deutschen Team gesprochen. Nach vier Spielen dominiert allerdings eine Reihe aus der deutschen Eishockey-Liga das Turnier. ran stellt die deutsche Top-Formation vor und zeigt, warum deren gemeinsamer Erfolg gar nicht so verwunderlich ist.

Aus Ostrava berichtet Sebastian Kratzer

"Wir finden uns immer", sagte DEB-Stürmer Yasin Ehliz in seinem bayerischen Dialekt nach dem 8:1-Kantersieg gegen Lettland zu ran

Besser hätte man die Verbindung zwischen ihm und Team-Kollege Leo Pföderl nicht beschreiben können. Beide wurden in Bad Tölz geboren, gewannen dort zusammen die Oberliga-Meisterschaft, bevor sie von 2012 bis 2018 gemeinsam sechs Jahre für die Nürnberg Ice Tigers aufliefen.

Ehliz spielt mittlerweile für den EHC Red Bull München, Pföderl für die Eisbären Berlin. Bei der WM in Tschechien haben sich die beiden Stürmer in einer Reihe wieder einmal gefunden.

Zusammen mit Marc Michaelis, der in der kommenden Spielzeit für die Adler Mannheim auflaufen wird, dominiert das DEL-Trio das laufende Turnier.

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DEB-Kantersieg gegen Lettland - Alle Infos

  • Highlights: DEB-Team im Rausch - Torspektakel gegen Lettland

  • DEB-Team gegen Lettland im ran-Check

Pföderl, Ehliz und Michaelis: Top-Reihe im Turnier

Das Trio erzielte als Reihe in bislang allen vier Gruppenspielen ein Tor, auch bei den 1:6-Klatschen gegen die USA und Schweden hielten sie die deutsche Offensiv-Fahne als einzige Formation mit einem eigenen Treffer hoch. 

Insgesamt kommen die drei Spieler auf 18 Scorer-Punkte und führen damit nicht nur das deutsche Team an, sondern bilden eine der besten Reihen im gesamten Turnier. Auffällig ist dabei, zu welchen Zeitpunkten sie die Tore schießen. 

Gegen die Slowakei sorgten sie für die psychologisch wichtigen Treffer zum 4:2 und 5:3, gegen Lettland sorgten sie mit dem 3:0 für die Vorentscheidung.

Pföderl, Ehliz und besonders Michaelis treibt dabei ein ganz besonderer Hunger an, da alle drei eine entscheidende Gemeinsamkeit teilen.

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Eishockey-WM 2024: Strafe! Die Zeichen der Schiedsrichter

<strong>Die Zeichen der Schiedsrichter beim Eishockey</strong><br>Schiedsrichter verständigen sich auf dem Eis mit Hilfe von Zeichen, damit Spieler, Trainer, Zuschauer verstehen, was der Schiedsrichter entschieden hat. Bei der Eishockey-WM <a data-li-document-ref="359252" href="https://www.ran.de/sports/eishockey-wm2024-live-im-free-tv-und-im-livestream-uebertragungen-im-tv-spielplan-deutsche-gegner-359252">live auf ProSieben, ProSieben MAXX, Joyn und ran.de</a> werden die Referees in den gestreiften Zebra-Trikots immer wieder im Mittelpunkt stehen. <em><strong>ran</strong></em> erklärt die Zeichen.
Die Zeichen der Schiedsrichter beim Eishockey
Schiedsrichter verständigen sich auf dem Eis mit Hilfe von Zeichen, damit Spieler, Trainer, Zuschauer verstehen, was der Schiedsrichter entschieden hat. Bei der Eishockey-WM live auf ProSieben, ProSieben MAXX, Joyn und ran.de werden die Referees in den gestreiften Zebra-Trikots immer wieder im Mittelpunkt stehen. ran erklärt die Zeichen.
© imago/Beautiful Sports
<strong>Bandencheck - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr</strong><br>Checkt ein Spieler den Gegenspieler, so dass dieser darauf in Kontakt mit der Bande gerät, ist es ein Foul. Je nach Schwere des Vergehens kann auch eine 5 Minuten + Spieldauerstrafe ausgesprochen werden.
Bandencheck - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr
Checkt ein Spieler den Gegenspieler, so dass dieser darauf in Kontakt mit der Bande gerät, ist es ein Foul. Je nach Schwere des Vergehens kann auch eine 5 Minuten + Spieldauerstrafe ausgesprochen werden.
© imago
<strong>Behinderung - Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Blockiert ein Spieler den Gegner oder hindert ihn am Laufen, ohne das dieser den Puck besitzt, spricht man von Behinderung.
Behinderung - Strafmaß: 2 Minuten
Blockiert ein Spieler den Gegner oder hindert ihn am Laufen, ohne das dieser den Puck besitzt, spricht man von Behinderung.
© imago
<strong>Beinstellen - Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Wenn ein Spieler seinen Schläger, Bein, Arm oder Schlittschuh nutzt, um den Gegner aus der Balance bis hin zum Fallen zu bringen, entscheidet der Schiedsrichter auf Beinstellen und zeigt es mit dieser Geste an.
Beinstellen - Strafmaß: 2 Minuten
Wenn ein Spieler seinen Schläger, Bein, Arm oder Schlittschuh nutzt, um den Gegner aus der Balance bis hin zum Fallen zu bringen, entscheidet der Schiedsrichter auf Beinstellen und zeigt es mit dieser Geste an.
© imago
<strong>Check von hinten: Strafmaß 2 Minuten oder mehr</strong><br>Geht ein Spieler seinen Gegner von hinten an, ohne dass sich dieser einem Angriff und Aufpralls bewusst ist, ist dies zu ahnden. Je nach Schwere des Vergehens kann auch eine 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe oder Matchstrafe ausgesprochen werden.
Check von hinten: Strafmaß 2 Minuten oder mehr
Geht ein Spieler seinen Gegner von hinten an, ohne dass sich dieser einem Angriff und Aufpralls bewusst ist, ist dies zu ahnden. Je nach Schwere des Vergehens kann auch eine 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe oder Matchstrafe ausgesprochen werden.
© imago
<strong>Check gegen Kopf- und Nackenbereich - Strafmaß: Große Strafe</strong><br>Ist der erste Kontakt eines Spielers mit dem Gegner am Kopf, Hals oder Nacken, pfeift der Schiedsrichter Foul. Das Strafmaß sind 5 Minuten + Spieldauerdisziplinar- oder eine Matchstrafe.
Check gegen Kopf- und Nackenbereich - Strafmaß: Große Strafe
Ist der erste Kontakt eines Spielers mit dem Gegner am Kopf, Hals oder Nacken, pfeift der Schiedsrichter Foul. Das Strafmaß sind 5 Minuten + Spieldauerdisziplinar- oder eine Matchstrafe.
© imago sportfotodienst
<strong>Ellbogencheck - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr</strong><br>Setzt der Spieler seinen Ellbogen beim Check ein und trifft dieser im Kopfbereich, entscheiden die Schiedsrichter auf Foul. Je nach Schwere des Fouls und den Verletzungsfolgen kann der Referee das Strafmaß aussprechen.
Ellbogencheck - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr
Setzt der Spieler seinen Ellbogen beim Check ein und trifft dieser im Kopfbereich, entscheiden die Schiedsrichter auf Foul. Je nach Schwere des Fouls und den Verletzungsfolgen kann der Referee das Strafmaß aussprechen.
© imago sportfotodienst
<strong>Haken - Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Benutzt ein Spieler seinen Schläger am Gegner, um diesen zu hindern, spricht man von Haken.
Haken - Strafmaß: 2 Minuten
Benutzt ein Spieler seinen Schläger am Gegner, um diesen zu hindern, spricht man von Haken.
© imago
<strong>Halten- Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Wenn der Spieler seinen Gegner festhält, um diesen an der Bewegungsausführung zu hindern, entscheidet der Referee auf eine Zwei-Minuten-Strafe.
Halten- Strafmaß: 2 Minuten
Wenn der Spieler seinen Gegner festhält, um diesen an der Bewegungsausführung zu hindern, entscheidet der Referee auf eine Zwei-Minuten-Strafe.
© imago
<strong>Halten des Stocks - Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Gleiches gilt, wenn der Spieler den Schläger des Gegners festhält.
Halten des Stocks - Strafmaß: 2 Minuten
Gleiches gilt, wenn der Spieler den Schläger des Gegners festhält.
© imago
<strong>Hoher Stock - Bully oder Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Berührt der Spieler den Puck oberhalb der Schulter mit dem Schläger, wird abgepfiffen und es kommt zum Bully. Trifft der Spieler seinen Gegner mit dem Schläger im Gesicht, erhält er eine Strafe. Kommt es zu einer Verletzungsfolge dabei, entscheidet der Schiedsrichter zumeist auf 2+2 Minuten. Ausnahme: Trifft der Spieler den Gegner im Gesicht, wenn er bei einem Schuss oder Pass durchschwingt, ist dies kein Foul.
Hoher Stock - Bully oder Strafmaß: 2 Minuten
Berührt der Spieler den Puck oberhalb der Schulter mit dem Schläger, wird abgepfiffen und es kommt zum Bully. Trifft der Spieler seinen Gegner mit dem Schläger im Gesicht, erhält er eine Strafe. Kommt es zu einer Verletzungsfolge dabei, entscheidet der Schiedsrichter zumeist auf 2+2 Minuten. Ausnahme: Trifft der Spieler den Gegner im Gesicht, wenn er bei einem Schuss oder Pass durchschwingt, ist dies kein Foul.
© imago
<strong>Stockcheck oder Crosscheck - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr</strong><br>Passiert oft beim Kampf um die Scheibe an der Bande oder beim Positionskampf vor dem Tor, dass ein Spieler sich mit dem Schläger eine bessere Ausgangslage schaffen will. Trifft der Spieler den Gegner, den Schläger in beiden Händen haltend, sodass der Schläger das Eis nicht mehr berührt, ist es ein Foul.
Stockcheck oder Crosscheck - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr
Passiert oft beim Kampf um die Scheibe an der Bande oder beim Positionskampf vor dem Tor, dass ein Spieler sich mit dem Schläger eine bessere Ausgangslage schaffen will. Trifft der Spieler den Gegner, den Schläger in beiden Händen haltend, sodass der Schläger das Eis nicht mehr berührt, ist es ein Foul.
© imago sportfotodienst
<strong>Stockschlag - Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Schlägt oder schwingt ein Spieler seinen Stock nach dem Gegner oder dessen Ausrüstung, ist dies zu ahnden - unabhängig davon, ob er den Gegner trifft, sagt das Regelbuch. Eine Berührung des gegnerischen Schlägers im Kampf um den Puck ist davon jedoch ausgenommen.
Stockschlag - Strafmaß: 2 Minuten
Schlägt oder schwingt ein Spieler seinen Stock nach dem Gegner oder dessen Ausrüstung, ist dies zu ahnden - unabhängig davon, ob er den Gegner trifft, sagt das Regelbuch. Eine Berührung des gegnerischen Schlägers im Kampf um den Puck ist davon jedoch ausgenommen.
© imago
<strong>Übertriebene Härte - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr</strong><br>Die Strafe wird meist ausgesprochen, wenn ein Spieler seinen Gegner anrempelt oder schlägt. Häufig wird diese Strafe ausgesprochen, nachdem es zu einer Rudelbildung kommt, bei der die Spieler Nettigkeiten austauschen.
Übertriebene Härte - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr
Die Strafe wird meist ausgesprochen, wenn ein Spieler seinen Gegner anrempelt oder schlägt. Häufig wird diese Strafe ausgesprochen, nachdem es zu einer Rudelbildung kommt, bei der die Spieler Nettigkeiten austauschen.
© imago sportfotodienst
<strong>Unerlaubter Körperangriff - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr</strong><br>Ein Spieler erhält die Strafe, wenn er unnötige Härte anwendet, in seinen Gegner springt, einen Check ausführt, wenn bereits abgepfiffen ist oder den Torhüter außerhalb dessen Torraums unnötig angeht.
Unerlaubter Körperangriff - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr
Ein Spieler erhält die Strafe, wenn er unnötige Härte anwendet, in seinen Gegner springt, einen Check ausführt, wenn bereits abgepfiffen ist oder den Torhüter außerhalb dessen Torraums unnötig angeht.
© imago
<strong>Wechselfehler - zu viele Spieler auf dem Eis - Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Befinden sich zu viele Akteure einer Mannschaft auf dem Eis, ohne, dass erkenntlich ist, dass ein Spieler einen Wechsel vornimmt, oder ins Spielgeschehen eingreift, ist dies vom Schiedsrichter mit zwei Minuten zu ahnden. Wichtig: die Strafe wird gegen die Bank ausgesprochen, einer der Spieler, der sich zu dem Zeitpunkt auf dem Eis befand, muss die Strafe absitzen.
Wechselfehler - zu viele Spieler auf dem Eis - Strafmaß: 2 Minuten
Befinden sich zu viele Akteure einer Mannschaft auf dem Eis, ohne, dass erkenntlich ist, dass ein Spieler einen Wechsel vornimmt, oder ins Spielgeschehen eingreift, ist dies vom Schiedsrichter mit zwei Minuten zu ahnden. Wichtig: die Strafe wird gegen die Bank ausgesprochen, einer der Spieler, der sich zu dem Zeitpunkt auf dem Eis befand, muss die Strafe absitzen.
© imago
<strong>Die Zeichen der Schiedsrichter beim Eishockey</strong><br>Schiedsrichter verständigen sich auf dem Eis mit Hilfe von Zeichen, damit Spieler, Trainer, Zuschauer verstehen, was der Schiedsrichter entschieden hat. Bei der Eishockey-WM <a data-li-document-ref="359252" href="https://www.ran.de/sports/eishockey-wm2024-live-im-free-tv-und-im-livestream-uebertragungen-im-tv-spielplan-deutsche-gegner-359252">live auf ProSieben, ProSieben MAXX, Joyn und ran.de</a> werden die Referees in den gestreiften Zebra-Trikots immer wieder im Mittelpunkt stehen. <em><strong>ran</strong></em> erklärt die Zeichen.
<strong>Bandencheck - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr</strong><br>Checkt ein Spieler den Gegenspieler, so dass dieser darauf in Kontakt mit der Bande gerät, ist es ein Foul. Je nach Schwere des Vergehens kann auch eine 5 Minuten + Spieldauerstrafe ausgesprochen werden.
<strong>Behinderung - Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Blockiert ein Spieler den Gegner oder hindert ihn am Laufen, ohne das dieser den Puck besitzt, spricht man von Behinderung.
<strong>Beinstellen - Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Wenn ein Spieler seinen Schläger, Bein, Arm oder Schlittschuh nutzt, um den Gegner aus der Balance bis hin zum Fallen zu bringen, entscheidet der Schiedsrichter auf Beinstellen und zeigt es mit dieser Geste an.
<strong>Check von hinten: Strafmaß 2 Minuten oder mehr</strong><br>Geht ein Spieler seinen Gegner von hinten an, ohne dass sich dieser einem Angriff und Aufpralls bewusst ist, ist dies zu ahnden. Je nach Schwere des Vergehens kann auch eine 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe oder Matchstrafe ausgesprochen werden.
<strong>Check gegen Kopf- und Nackenbereich - Strafmaß: Große Strafe</strong><br>Ist der erste Kontakt eines Spielers mit dem Gegner am Kopf, Hals oder Nacken, pfeift der Schiedsrichter Foul. Das Strafmaß sind 5 Minuten + Spieldauerdisziplinar- oder eine Matchstrafe.
<strong>Ellbogencheck - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr</strong><br>Setzt der Spieler seinen Ellbogen beim Check ein und trifft dieser im Kopfbereich, entscheiden die Schiedsrichter auf Foul. Je nach Schwere des Fouls und den Verletzungsfolgen kann der Referee das Strafmaß aussprechen.
<strong>Haken - Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Benutzt ein Spieler seinen Schläger am Gegner, um diesen zu hindern, spricht man von Haken.
<strong>Halten- Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Wenn der Spieler seinen Gegner festhält, um diesen an der Bewegungsausführung zu hindern, entscheidet der Referee auf eine Zwei-Minuten-Strafe.
<strong>Halten des Stocks - Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Gleiches gilt, wenn der Spieler den Schläger des Gegners festhält.
<strong>Hoher Stock - Bully oder Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Berührt der Spieler den Puck oberhalb der Schulter mit dem Schläger, wird abgepfiffen und es kommt zum Bully. Trifft der Spieler seinen Gegner mit dem Schläger im Gesicht, erhält er eine Strafe. Kommt es zu einer Verletzungsfolge dabei, entscheidet der Schiedsrichter zumeist auf 2+2 Minuten. Ausnahme: Trifft der Spieler den Gegner im Gesicht, wenn er bei einem Schuss oder Pass durchschwingt, ist dies kein Foul.
<strong>Stockcheck oder Crosscheck - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr</strong><br>Passiert oft beim Kampf um die Scheibe an der Bande oder beim Positionskampf vor dem Tor, dass ein Spieler sich mit dem Schläger eine bessere Ausgangslage schaffen will. Trifft der Spieler den Gegner, den Schläger in beiden Händen haltend, sodass der Schläger das Eis nicht mehr berührt, ist es ein Foul.
<strong>Stockschlag - Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Schlägt oder schwingt ein Spieler seinen Stock nach dem Gegner oder dessen Ausrüstung, ist dies zu ahnden - unabhängig davon, ob er den Gegner trifft, sagt das Regelbuch. Eine Berührung des gegnerischen Schlägers im Kampf um den Puck ist davon jedoch ausgenommen.
<strong>Übertriebene Härte - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr</strong><br>Die Strafe wird meist ausgesprochen, wenn ein Spieler seinen Gegner anrempelt oder schlägt. Häufig wird diese Strafe ausgesprochen, nachdem es zu einer Rudelbildung kommt, bei der die Spieler Nettigkeiten austauschen.
<strong>Unerlaubter Körperangriff - Strafmaß: 2 Minuten oder mehr</strong><br>Ein Spieler erhält die Strafe, wenn er unnötige Härte anwendet, in seinen Gegner springt, einen Check ausführt, wenn bereits abgepfiffen ist oder den Torhüter außerhalb dessen Torraums unnötig angeht.
<strong>Wechselfehler - zu viele Spieler auf dem Eis - Strafmaß: 2 Minuten</strong><br>Befinden sich zu viele Akteure einer Mannschaft auf dem Eis, ohne, dass erkenntlich ist, dass ein Spieler einen Wechsel vornimmt, oder ins Spielgeschehen eingreift, ist dies vom Schiedsrichter mit zwei Minuten zu ahnden. Wichtig: die Strafe wird gegen die Bank ausgesprochen, einer der Spieler, der sich zu dem Zeitpunkt auf dem Eis befand, muss die Strafe absitzen.

Marc Michaelis: Emotionaler Kämpfer bei der WM

Als die deutsche Mannschaft im vergangenen Jahr Vizeweltmeister wurde, war Marc Michaelis zum Zusehen verdammt. Beim 28-Jährigen wurde kurz vor Turnierstart eine Thrombose-Erkrankung festgestellt, die drei komplizierte Operationen nötig machte.

"Dass ich im letzten Jahr nur zusehen konnte, hat extrem geschmerzt. Es war ja nicht so, dass ich abgesagt habe, weil ich müde war. Ich wollte wirklich kommen und dann passierte das", erklärte Michaelis emotional im ran-Interview.

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Michaelis über Horror-OP: Darum ist die WM so emotional für mich

Umso schöner war dann der Moment, als er nach der langen Leidenszeit bei dieser WM endlich wieder auf dem Eis stehen konnte - und sich mit einem wichtigen Tor gegen die Slowakei direkt belohnte: "Das war ganz besonders!"

Jene Extra-Motivation findet man auch bei Pföderl und Ehliz, die im vergangen Jahr ebenfalls aufgrund von Blessuren nicht dabei sein konnten. Das dürfte sicherlich eine Rolle gespielt haben, als Bundestrainer Harold Kreis die Reihe zusammenstellte.

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Pföderl, Ehliz und Michaelis: Deutschlands Lebensversicherung

Während die anderen Sturmreihen in den ersten drei Partien den Erwartungen hinterher hingen, lieferte Deutschlands Top-Reihe stets ab.

Dadurch hielt sie das deutsche Team vor allem gegen die Slowakei im Spiel und bei bestimmten Tabellensituationen im Nachhinein womöglich auch im Turnier - das deutsche Team hat das Erreichen des Viertelfinals in der eigenen Hand. 

"Sie waren gewissermaßen die Lebensversicherung des deutschen Teams", sagte ran-Experte Rick Goldmann über Pföderl, Ehliz und Michaelis.

Die nächste Möglichkeit, das unter Beweis zu stellen, hat das Trio bereits am Freitag. Dann will das DEB-Team gegen Kasachstan (ab 15:45 Uhr live auf ProSieben) direkt nachlegen.

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