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Heidenheim versetzt Union den nächsten Tiefschlag

  • Aktualisiert: 15.09.2014
  • 14:56 Uhr
  • SID
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© SID-SID-FIRO
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Der 1. FC Heidenheim hat Union Berlin den nächsten Tiefschlag versetzt.

Heidenheim an der Brenz - Der 1. FC Heidenheim hat Union Berlin den nächsten Tiefschlag versetzt. Am fünften Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga unterlagen die Eisernen beim Aufsteiger von der Schwäbischen Alb mit 1:3 (0:0). Saisonübergreifend sind die Berliner, die noch höher hätten verlieren können, nun seit elf Spielen ohne Sieg.

Alle Hoffnungen der Gäste auf ein Ende der Serie wurden in der zweiten Halbzeit innerhalb von vier Minuten zunichte gemacht. Als Union gerade dabei war, das Geschehen vor 11.000 Zuschauern zu bestimmen, rissen die starken Marc Schnatterer (57.) und Florian Niederlechner (60.) die Gäste mit einem Doppelschlag aus allen Träumen. 

"Wir liegen jedes Mal hinten, und dann ist es natürlich schwierig, zurückzukommen", sagte der von Mainz 05 ausgeliehene Sebastian Polter bei Sky. Benjamin Köhler brachte Union durch einen Foulelfmeter (82.) noch einmal heran, es wurde sogar noch einmal spannend, auch, weil Schnatterer einen Foulelfmeter für Heidenheim links am Tor vorbeischoss (88.).

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Bagceci macht den Sack zu

Alper Bagceci erzielte schließlich den Endstand (90.+1) gegen dezimierte Berliner: Björn Kepplin musste in der 80. Minute verletzt vom Feld, das Auswechselkontingent war aber schon erschöpft. Niederlechner (64.) und Schnatterer (68.) hätten zu diesem Zeitpunkt längst für Klarheit sorgen können: Nach den Führungstreffern, als Union fast auseinanderzufallen drohte, trafen sie aber nur Latte und Pfosten.

Beide Mannschaft hatten zunächst nicht viel zustande gebracht, zu unpräzise war das Aufbauspiel. Flotter wurde es erst nach der Pause, bedingt vor allem durch die Einwechslung von Christopher Quirin bei Union. Allerdings hatte der 23-Jährige Pech, dass sein Schuss nur die Latte streifte (52.). Beinahe im Gegenzug nahm dann das Unheil für Union seinen Lauf.


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