Nach einer Achterbahn-Saison befindet sich Borussia Dortmund aktuell im Wandel. Neben neuen Verantwortlichen wurde auch ein neuer Trainer installiert. ran blickt auf die aktuelle Situation, den Kader und Baustellen des BVB.
Bei Borussia Dortmund gleicht die abgelaufene Saison einer Achterbahnfahrt. Immer wenn die Fans dachten, es geht steil bergauf, zog sie der nächste Rückschlag in die Tiefe, ehe eine herausragende Champions-League-Saison sie wieder in den Höhenflug katapultierte.
Die Borussia zeigte oftmals zwei Gesichter. Die oftmals gar lustlos wirkenden Auftritte im heimischen Ligabetrieb kaschierte das Team von Trainer Edin Terzic mit furiosen Auftritten in der Königsklasse.
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BVB mit frischem Wind
Es lief also nicht alles schlecht beim Ruhrgebietsverein. Dennoch gab es im Sommer Bewegung auf der Trainerbank. Nach der Saison beschlossen Terzic und die Verantwortlichen, einvernehmlich getrennte Wege zu gehen.
Als Nachfolger wurde Ex-BVB-Spieler Nuri Sahin installiert, der zuvor bereits als Co-Trainer tätig war. Hinzu kamen Lars Ricken als Geschäftsführer Sport und Sven Mislintat als Kaderplaner. Sebastian Kehl bleibt weiterhin Sportdirektor und wird ebenfalls in die Prozesse integriert.
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Bundesliga-Transfergerüchte: "Natürlich glaube ich" - HSV hat Trumpf im Kampf um Luka Vuskovic
Luka Vuskovic (Hamburger SV) Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.
Said El Mala (1. FC Köln) Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.
Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach) Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.
Jeremy Monga (Leicester City) Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...
Jeremy Monga (Leicester City) ... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.
Julian Ryerson (Borussia Dortmund) Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.
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Neues Team - neue Strategie?
In Dortmund könnte also ein echter Umbruch anstehen. Schließlich bringen neue Verantwortliche neue Ideen mit. Bereits zuvor scheint sich die Transferpolitik etwas gewandelt zu haben. So wurde in der Vergangenheit meist auf junge, günstige, unbekannte, aber vor allem talentierte Spieler gesetzt.
Nach der "verlorenen" Meisterschaft 2022/23 befanden sich mit Spielern wie Sebastien Haller, Niclas Füllkrug, Ramy Bensebaini oder Marcel Sabitzer immer mehr bereits gestandene Profis auf der Einkaufsliste.
Ein Umdenken in der Chef-Etage? Ob sich das unter Sahin, Mislintat und Ricken wieder ändern wird, muss die Zeit zeigen. Welche Spieler kommen und gehen, wird allerdings auch von der Spielidee des neuen Trainers abhängig sein.
Borussia Dortmund: Was macht Sahin?
Unter Terzic schien auf lange Sicht die Weiterentwicklung zu fehlen. Der 43-Jährige setzte meist auf ein 4-3-3 oder ein 4-2-3-1. Im Mittelfeld kamen ein defensiver und zwei offensiver ausgerichtete zentrale Mittelfeldspieler zum Einsatz. Der klassische offensive Mittelfeldspieler fiel weg.
Auf den Flügeln arbeitete der Coach mit schnellen Stürmern, die mal nach innen zogen oder in die Mitte flankten. Dort agierte Füllkrug meist als Zielspieler, der Bälle festmachte und Flanken verwertete.
Sahin war zuletzt zwei Jahre für den türkischen Erstligisten Antalyaspor verantwortlich. Auf seiner ersten Trainerstation betreute er die Mannschaft unter anderem im Abstiegskampf. Sein Punkteschnitt betrug 1,49. Zum Vergleich: Terzic kam in der vergangenen Saison in 50 Spielen auf einen Schnitt von 1,86, hatte aber auch andere Ziele.
Sahin setzte auf ein ähnliches System wie Terzic. Jedoch interpretiert er das 4-3-3 und auch das 4-2-3-1 etwas anders als der Deutsch-Kroate. Statt mit nur einem defensiven Mittelfeldspieler setzte Sahin in seiner Zeit in der Türkei oftmals auf zwei Sechser in Kombination mit einem klaren offensiven Mittelfeldspieler.
In einem Interview mit der "Bild" im Januar 2023 verriet Sahin seine Inspiration. In seinem Spielstil wolle er Elemente von Thomas Tuchel und Jürgen Klopp vereinen. "Der beste Cocktail", sagte Sahin damals. Beide betreuten ihn noch als Spieler beim BVB.
Die bisherigen Testspiele lieferten noch keine Tendenz. In seinem ersten Spiel als BVB-Cheftrainer setzte Sahin gegen eine Auswahl von Amateurspielern und Influencern auf das altgediente Terzic-System. Das Spiel gewann der BVB mit 7:1.
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Im zweiten Test gegen Erzgebirge Aue kam dann Sahins Antalyaspor-Aufstellung zum Einsatz. Mit Julian Brandt kehrte der klassische offensive Mittelfeldspieler zurück. Moukoko erhielt den Vorzug vor Haller. Der klassische Zielspieler brach somit weg.
Zusätzlich fehlten der Borussia seine EM-Fahrer. Mit der gut durchrotierten Truppe reichte es am Ende nur zu einem 1:1. Das einzige Tor der Borussen erzielte Youngster Elia Benkara.
Bundesliga - Die Heimtrikots der Klubs: Hommagen, Premieren und Fan-Entsetzen
Die Trikots der Bundesliga-Saison 2024/2025 Fast so spannend wie die Frage nach den Zugängen jedes Bundesliga-Klubs ist Jahr für Jahr die nach dem Outfit. Denn viele Fans kleiden sich eben gerne wie die Stars ihres Lieblingsvereins. ran zeigt, was die Profis in der Saison 2024/2025 auf dem Rasen tragen.
Werder Bremen Das neue Trikot von Werder Bremen soll den engen Zusammenhalt zwischen Stadt und Verein unterstreichen. Es ist im Muster der Bremer Speckflagge gehalten, im Brustbereich mit Quadraten, darunter mit Längsstreifen. Im Original sind diese Rot und Weiß, auf dem Trikot in verschiedenen Grüntönen gehalten.
VfB Stuttgart "Der Brustring verbindet" - getreu diesem Motto ist auch das Design des Heimtrikots gehalten. Das Besondere in diesem Jahr: Der Ring ist nicht aufgedruckt, sondern erstmals wieder eingenäht.
RB Leipzig Wie bei RB Standard, wird auch in der Saison 24/25 in der Red-Bull-Arena in rot-weißen Trikots gespielt. Was ist neu? Das rote Pattern auf der Vorderseite, was die "Agilität und die Schnelligkeit unserer Spielerinnen und Spieler auf dem Platz" unterstreichen soll. Als Inspiration bei der Trikot-Gestaltung diente die Fassade des Paulinum, ein Leipziger Wahrzeichen.
1. FSV Mainz 05 "Traditionsbewusstsein, aber mit einem einzigartigen, modernen Kick" - so beschreiben die Nullfünfer ihr neues Heimtrikot. Die Karos sind nicht gleichmäßig angeordnet, sondern fallen Richtung Saum ab. Am hinteren Kragen ist das Mainzer Doppelrad-Wappen eingepflegt.
VfL Bochum Wie gewohnt tritt der VfL anne Castroper in blauen Jerseys an. Neu ist das eingearbeitete Muster, Kragen und Ärmel sind zudem weiß akzentuiert.
FC St. Pauli Das Dress der Kiezkicker ist eine Hommage an das Trikot der Spielzeit 91/92. "Das Design des Kulttrikots wurde in die heutige Zeit übersetzt, bleibt jedoch St. Paulis Tradition treu: Die großen braun-weißen Quadrate finden sich, jetzt in einem helleren und dunkleren Braunton gehalten, auch im neuen Heimtrikot wieder", schreiben die Hamburger in der Vereinsmitteilung.
Holstein Kiel Zwei verschiedene Blautöne und rote Akzente sind die Hauptbestandteile des Kieler Trikots. Zudem ist ein Muster eingearbeitet, das an Wind erinnert. Wichtigste Neuerung dürfte bei den KSV-Fans aber das Badge auf dem Ärmel sein - es ist nämlich erstmals das der 1. Bundesliga.
VfL Wolfsburg Wenig überraschend tritt der VfL in leuchtendem Grün an. Weiß sucht man, anders als noch in der Vorsaison, vergebens. Stattdessen unterscheiden sich die grünen Farbtöne bei Muster, Wappen und Co.
Bayer Leverkusen Premiere bei der "Werkself": Erstmals ist das Bundesliga-Badge auf dem Ärmel gold - eine Ehre, die nur dem amtierenden Meister zuteil wird. Zudem sind Anspielungen auf die Stadt Leverkusen zu finden: Diamanten des Wasserturms, ein aus den Zacken des Stadtwappens zusammengesetztes Kreuz und Teile der Stadtkarte von Leverkusen.
Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt hat das neue Trikot für die anstehende Saison präsentiert, und zwar in einem Retrodesign in den Vereinsfarben Rot, Schwarz und Weiß. "Angelehnt an die Trikots der späten Achtziger- und frühen Neunzigerjahre zeigt es sich in der Grundfarbe Weiß mit schwarzen und roten Akzenten", so die Eintracht in einer Mitteilung.
Eintracht Frankfurt Der obere, spitz zulaufende Brustbereich und die seitlichen Partien unterhalb des Ärmels sind in Schwarz gehalten, während der Kragen weiß ist und die Ärmel rot. Die Fans laufen übrigens Sturm, sie halten es, um es auf den Punkt zu bringen, für das hässlichste Trikot der vergangenen Jahre. Oder anders gesagt: "Was ein Schrotthaufen von Trikot!“
Borussia Mönchengladbach Auch die Borussia hat die neuen Trikots erstmals gezeigt. Das Design des Heimtrikots soll an Gladbachs Trikot der Saison 74/75 erinnern. Zum neuen Design kommt beim Klub vom Niederrhein auch ein neuer Sponsor. Vom Broker Flatex sind die Gladbacher zu Reuter gewechselt, einem Onlinehändler für Badprodukte.
Borussia Dortmund Vor dem abschließenden Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 lässt Borussia Dortmund die Katze oder eben das neue Trikot aus dem Sack. Neben den Längsstreifen fallen die schwarzen Ärmel auf. Nico Schlotterbeck (r.) scheint sich in dem Stück Stoff bereits wohl zu fühlen, Julian Ryerson denkt noch kurz über seine Meinung nach.
TSG Hoffenheim Auch die TSG Hoffenheim trägt im letzten Heimspiel der Saison und damit gegen den FC Bayern München ihr neues Trikot auf. Und das ist: blau, einfach nur blau.
1. FC Heidenheim Ebenfalls bereits zum Ausklang der Spielzeit präsentiert der 1. FC Heidenheim - hier in Person von Lennard Maloney (r.) und Patrick Mainka - sein Trikot für die zweite Bundesliga-Spielzeit der Klubgeschichte. Seine Feuertaufe erlebt es im Heimspiel gegen den 1. FC Köln.
FC Bayern München Den Anfang machte die wohl ewige Nummer eins der Bundesliga. Bereits vor dem 33. Spieltag eröffnet der FC Bayern München der Welt, wie die Mannschaft die Saison 24/25 aufnehmen wird. In Feuerrot.
FC Bayern München Und so sieht das Trikot, das unter den Fans wegen des fehlenden Weißtons bereits Kritik hervorrief, im Einsatz aus. Manuel Neuer (l.) läuft 24/25 wohl häufiger in Gelb als in Pink auf, Thomas Müller ist ohnehin ein Roter durch und durch.
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Muss das BVB-Mittelfeld bangen?
Die Kaderplanungen hängen somit davon ab, ob Sahin die bisherige Spielweise übernimmt oder doch seine Ideen aus Antalyaspor etabliert. Allzu große Veränderungen sind dennoch nicht zu erwarten. Schließlich ist von der Entscheidung primär das Mittelfeld betroffen.
Mit Sabitzer und Emre Can sind zwei Spieler zu finden, die sowohl auf der Acht als auch auf der Sechs einsetzbar sind. Leihrückkehrer Giovanni Reyna und Julian Brandt können beispielsweise sowohl auf der Acht als auch im offensiven Mittelfeld agieren.
Eine absolute Neuausrichtung, mit der einige Zu- und Abgänge verknüpft sein könnten, ist wohl eher nicht zu erwarten. Dennoch könnte sich im BVB-Kader einiges ändern. Beziehungsweise hat es sich schon geändert.
BVB: Diese Transfers stehen bereits fest
Bereits jetzt hat der BVB einige Abgänge zu vermelden. Mit Ian Maatsen (Leihe vom FC Chelsea beendet), Mateu Morey (RCD Mallorca) und Marius Wolf (vereinslos) haben gleich drei Außenverteidiger den Verein verlassen. Hinzu kommen Ole Pohlmann (Rio Ave) und Jadon Sancho (Leihe von Manchester United beendet).
Mit Marco Reus und Mats Hummels (beide aktuell vereinslos) sind zudem zwei Gesichter und Identifikationsfiguren gegangen.
Fest steht auch: Reyna (offensives Mittelfeld), Tom Rothe (Linksverteidiger) und Soumaïla Coulibaly (Innenverteidiger) kehren von ihren Leihen zum BVB zurück. Mit dem deutschen Nationalspieler Waldemar Anton kam ein weiterer Innenverteidiger hinzu. Der 27-Jährigen kam per Ausstiegsklausel in Höhe von 22,5 Millionen Euro vom VfB Stuttgart.
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Anton zum BVB: Aufgebrachte VfB-Fans wüten im Netz
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Außen klemmt es bei Borussia Dortmund
Das Loch in der Innenverteidigung haben die Verantwortlichen also vorerst gestopft. Vielleicht kommt noch ein weiterer Spieler für die Breite. Auch weil Leihrückkehrer Coulibaly mit einem Abgang in Verbindung gebracht wird. Die größte Baustelle der Borussia ist hingegen in der Außenverteidigung zu finden. Aktuell stehen mit Julian Ryerson, Rothe und Bensebaini lediglich drei gelernte Außenverteidiger im Kader.
Der BVB braucht also noch mindestens einen weiteren Spieler für diese Position. Zuvor sind allerdings noch einige Fragen zu klären.
1. Vertraut Sahin Bensebaini?
Im Sommer 2023 kam der Algerier mit großen Hoffnungen und Erwartungen nach Dortmund. Erfüllen konnte er diese bisher noch nicht. Lediglich in 17 Spielen stand der 29-Jährige, der ablösefrei von Borussia Mönchengladbach geholt wurde, für den BVB auf dem Feld. Zu einer Torbeteiligung kam es bisher nicht.
Nach dem Winter wurde er durch Maatsen verdrängt, mit einem neuen Trainer und dem Abgang des Niederländers könnte die Situation neu bewertet werden und Bensebaini eine weitere Chance erhalten.
2. Wie weit ist Tom Rothe?
Eigengewächs Rothe hat eine ausgezeichnete Saison bei Leihverein Holstein Kiel hinter sich. Bei den "Störchen" etablierte er sich schnell als Stammkraft und zeigte, was in ihm steckt. Am Ende stehen 33 Einsätze, vier Tore, zehn Vorlagen und der Aufstieg in die Bundesliga.
Jedoch spielte Kiel meist in einer Dreierkette. Rothe musste also andere Aufgaben übernehmen als in der klassischen Dortmunder Viererkette. Die Leihe war dennoch ein voller Erfolg. Reicht die gesammelte Erfahrung des gerade einmal 19-Jährigen für eine größere Rolle beim BVB?
3. Auf welcher Seite spielt Ryerson?
Der Norweger ist auf beiden Seiten einsetzbar. Beim BVB hat er bereits rechts wie links gespielt. Nach der Verpflichtung von Maatsen rückte der Rechtsfuß permanent nach rechts.
Dass Ryerson auch in der kommenden Saison das schwarz-gelbe Trikot trägt, gilt als sicher. Fraglich ist nur, auf welcher Seite er zu Hause sein wird. Die Antwort darauf könnte darüber entscheiden, wo der BVB den größeren Bedarf sieht und welcher Spieler verpflichtet wird.
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Internationale Transfergerüchte: Übernimmt Luis Enrique bald als Trainer bei Real Madrid?
Luis Enrique (Paris St.-Germain) Nach dem Aus von Xabi Alonso ist Alvaro Arbeloa neuer Trainer von Real Madrid – doch für wie lange? Laut dem Portal "Speedline" soll Ex-Barca-Coach Luis Enrique ein Engagement bei den "Königlichen" in Erwägung ziehen, sollte er ein Angebot erhalten. Der Spanier führte bereits die Katalanen als auch zuletzt Paris St.-Germain zum Champions-League-Titel. Trotz Vertrages bis 2027 ist ein Verbleib bei PSG wohl nicht sicher. Zudem hat Enrique eine Spielervergangenheit bei Real (1991 bis 1996), wechselte aber danach ausgerechnet zum großen Rivalen Barcelona.
Enzo Fernández (FC Chelsea) 121 Millionen Euro hat der FC Chelsea gezahlt, um Enzo Fernández bis 2032 zu binden. Schon gut sechs Jahre vor Vertragende soll der Argentinier aber unzufrieden in London sein, was laut "L'Equipe"-Angaben mit dem Aus von Trainer Enzo Mareca zusammenhängt. Dem Bericht zufolge hat PSG Fernández als Langzeit-Projekt im Visier. Im Winter soll es aber noch keinen Vorstoß geben.
Yan Diomande (RB Leipzig) Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig hat offen seine Bewunderung für einen anderen Klub zum Ausdruck gebracht. "Ich möchte für Liverpool spielen. Ich bin ein riesiger Liverpool-Fan. Der Traum meines Vaters ist es, mich an der Anfield Road spielen zu sehen. Das ist auch mein Traum – und den möchte ich verwirklichen", sagte er in einem TikTok-Stream. Der 19-Jährige, der im Sommer von Leganes nach Leipzig gewechselt war, spielte sich in der Hinrunde mit starken Leistungen in den Vordergrund.
Vinicius Junior (Real Madrid) Kommt es zu einem absoluten Blockbuster-Transfer? Wie der britische "Guardian" berichtet, will sich der FC Chelsea um Superstar Vinicius Junior von Real Madrid bemühen. Der Brasilianer steht bei den "Königlichen" noch bis 2027 unter Vertrag, wirkte zuletzt aber nicht mehr glücklich. Hier sehen die "Blues" offenbar ihre Chance. Und am Geld soll es nicht scheitern, als Ablösesumme stehen 155 Millionen Euro im Raum.
Kees Smit (AZ Alkmaar) Eineinhalb Jahre nach dem Karriereende von Toni Kroos sucht Real Madrid weiterhin einen Taktgeber im Mittelfeld. Laut der spanischen Zeitung "AS" haben die Verantwortlichen für eine Verpflichtung im kommenden Sommer nun den niederländischen Youngster Kees Smit ganz oben auf der Liste. Der 19-Jährige spielt seit seiner Kindheit in Alkmaar und bestritt seit seinem Debüt im Januar 2023 bereits 58 Pflichtspiele. Auch in den Junioren-Nationalteams seines Landes ist er aktiv.
Kees Smit (AZ Alkmaar) Der aktuelle Marktwert des 19-Jährigen liegt laut "transfermarkt.de" bei 22 Millionen Euro, zu diesem Preis würde ihn sein Klub aber wohl nicht gehen lassen. Laut "The Athletic" ruft Alkmaar für den Shootingstar rund 60 Millionen auf. Übrigens: Real soll mit dem Interesse an Smit nicht alleine sein. Dem "AS"-Bericht zufolge haben auch der FC Bayern und Borussia Dortmund ein Auge auf ihn geworfen.
Mohamed Salah (FC Liverpool) Kommt es zu einer "sensationellen Rückkehr", wie die italienische Zeitung "La Repubblica" berichtet? Demnach träumt die AS Rom von einer Verpflichtung von Mohamed Salah, der von 2015 bis 2017 bereits in der italienischen Hauptstadt spielte. Da die Zukunft des Ägypters beim FC Liverpool nach dem Ärger der vergangenen Wochen immer noch offen scheint, soll die Roma an eine sechsmonatige Leihe denken. Was dagegen spricht: Englischen Medien zufolge wollen die Reds Salah im Winter nicht abgeben und außerdem verdient er rund 460.000 Euro pro Woche.
Robert Lewandowski (FC Barcelona) Im Sommer 2026 endet Robert Lewandowskis Vertrag in Barcelona. Nun bringt sich laut "BBC" mit Chicago Fire ein konkreter Interessent in Stellung. Der Ex-Verein von Bastian Schweinsteiger soll dem Bericht nach die sogenannten Discovery Rights an Lewandowski besitzen, also exklusive Verhandlungsrechte. Erste Gespräche zwischen dem Barca-Star und der MLS-Franchise sollen bereits stattgefunden haben. Lewandowski zu holen, wird als durchaus strategischer Schachzug eingeschätzt, in Chicago gibt es die größte polnische Community in den USA.
Sergio Ramos (CF Monterrey) Mit 39 Jahren denkt Sergio Ramos wohl noch nicht daran, seine Karriere zu beenden. Vielmehr soll sich der langjährige Kapitän von Real Madrid, noch bis Ende 2025 bei Monterrey CF in Mexiko unter Vertrag, schon wieder in Europa umsehen. Laut "Tuttosport" traten seine Berater aktiv an die AC Mailand heran, die Italiener wollen sich wohl im Januar tatsächlich in der Abwehr verstärken.
Pep Guardiola (Manchester City) Seit 2016 ist Guardiola Trainer von Manchester City, gewann sechs Meisterschaften, zwei mal den FA Cup und die Champions League. Laut der britischen „Times“ denkt der Erfolgstrainer ernsthaft darüber nach, seine Zeit bei City vorzeitig zu beenden – möglicherweise schon nach dieser Premier-League-Saison. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2027, doch seine Tendenz soll dahingehen, bereits 2026 auszusteigen.
Mason Greenwood (Olympique Marseille) Wie die Zeitung "Sun" berichtet, soll der FC Barcelona den Engländer Mason Greenwood als potenziellen Neuzugang ins Auge gefasst haben. Demnach könnte der 24-Jährige als Nachfolger von Robert Lewandowski zu den Katalanen wechseln. Ein möglicher Transfer würde aber wohl nicht geräuschlos verlaufen, denn Greenwood gilt als Skandalprofi. In der Vergangenheit wurde er wegen ...
Mason Greenwood (Olympique Marseille) ... des Verdachts der Vergewaltigung und Körperverletzung an seiner Freundin festgenommen. Später wurde die Anklage gegen den Fußballstar fallengelassen. Dennoch hatte er bei Ex-Klub Manchester United keine Zukunft, sorgt derzeit allerdings bei Olympique Marseille sportlich für Furore. In 48 Pflichtspielen für die Franzosen erzielte Greenwood 30 Treffer und bereitete zudem zehn Tore vor. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2029.
Julian Alvarez (Atletico Madrid) Der FC Barcelona hat laut der "Bild" einen Nachfolger für Robert Lewandowski ausgemacht. Die "Katalanen" würden gerne Julian Alvarez von Ligakonkurrent Atletico Madrid verpflichten. Die Funktionäre des Klubs sollen schon vor seinem Doppelpack im Derby gegen Real ein Auge auf den Argentinier geworfen haben. Sein Vertrag bei Atletico läuft bis 2030, und die in Spanien übliche Kaufoption liegt bei 500 Millionen Euro ...
Julian Alvarez (Atletico Madrid) Laut dem Berater des 25-Jährigen bewundere er die spanischen Klubs "und weil er seit seiner Kindheit Fan von Leo Messi ist, glaube ich nicht, dass es viele Argentinier gibt, die nichts für den Barca empfinden.“ Atletico sieht seinen Stürmer allerdings als Aushängeschild des Klubs und hat aufgrund der Vertragssituation die Hoheit in den Verhandlungen.
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Außen braucht es noch mehr
Auch bei den Außenstürmern sollten die Schwarz-Gelben nachlegen. Mit dem Abgang von Sancho wird ein Kaderplatz frei. Es halten sich hartnäckige Gerüchte, der Verein bemühe sich weiterhin um einen Verbleib des nicht für die EM nominierten Engländers.
Ein Kauf ist finanziell trotz guter Einnahmen aus der Champions League vorerst nicht realisierbar. Von einer weiteren Leihe ist die Rede. Die Chancen stehen jedoch schlecht. Bisher lag Sancho mit Man-U-Trainer Erik ten Hag im Streit. Dieser wurde nun beigelegt.
Neben Sancho werden auch Stuttgarts Chris Führich und Olympique Lyons Rayan Cherki gehandelt. Mit letzterem soll laut "Sky" sogar bereits eine Einigung erzielt worden sein. Beide Klubs konnten sich bisher allerdings noch nicht einigen. Im Raum steht eine Ablöse von 15 Millionen Euro.
Cherki gilt als Top-Talent. Der 20-jährige Franzose ist auf beiden Flügelseiten und im offensiven Mittelfeld zu Hause. Er gilt als beidfüßig und technisch stark.
Abgangsgerüchte ranken sich hingegen um Karim Adeyemi. Der Außenstürmer soll laut "Sky"-Informationen beim FC Liverpool, dem FC Chelsea, bei Juventus Turin und beim AC Milan auf der Liste stehen. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, führe die heißeste Spur nach Turin.
Der italienische Rekordmeister soll dem Bericht zufolge bereits 30 Millionen Euro geboten haben. Laut "Bild" ist ein Abgang dennoch vom Tisch sein. Demnach habe Neutrainer Sahin einem Wechsel des 22-Jährigen einen Riegel vorgeschoben.
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BVB: Was passiert im Zentrum?
Und auch im Mittelfeld sind Veränderungen nicht ausgeschlossen. Reus ist weg und reißt eine Lücke in der Breite. Reyna ist zwar zurück, aber muss sich erst mal neu beweisen. Ein erneuter Abgang gilt nicht als ausgeschlossen.
Felix Nmecha kommt aus einer durchwachsenen Debüt-Saison bei den Schwarz-Gelben. Auch aufgrund einer Verletzung konnte der 22-Jährige bisher noch nicht zeigen, was in ihm steckt.
Verstärkung scheint die Borussia in Nationalspieler Pascal Groß gefunden zu haben. Der 33-Jährige steht aktuell bei Brighton & Hove Albion unter Vertrag. Laut "Sport Bild" soll bereits eine Einigung zwischen Verein und Spieler erfolgt sein. Groß habe seinen Wechselwunsch hinterlegt. Offiziell ist der Transfer noch nicht.
BVB-Transfergerüchte: Kommt ein England-Shootingstar als ablösefreies Schnäppchen?
Die Transferziele und möglichen Abgänge des BVB Der BVB hat in Nuri Sahin nicht nur einen neuen Trainer, sondern nach einem turbulenten Transfersommer 2024 auch einen neuen Kader-Anstrich. Legenden wie Reus und Hummels gingen, neue Kräfte wie Guirassy, Anton und Beier kamen. Dennoch gibt es nach wie vor Transfergerüchte rund um den BVB, die ran zusammenfasst. (Stand: 12. September 2024) Auch interessant: BVB: Emre Can wird Erwartungen nicht gerecht - ER sollte neuer Kapitän werden
Angel Gomes (OSC Lille) Mittelfeldspieler Angel Gomes feierte kürzlich sein Debüt in Englands Nationalmannschaft. Spielt der Senkrechtstarter der "Three Lions" ab dem Sommer 2025 in der Bundesliga? Laut "Sun" soll Borussia Dortmund am 24-Jährigen interessiert sein, der aktuell bei OSC Lille in Frankreich unter Vertrag steht. Demnach schielt der BVB ...
Angel Gomes (OSC Lille) ... wohl auf einen ablösefreien Transfer von Gomes, dessen Kontrakt in Lille im Sommer 2025 ausläuft. Ausgebildet wurde er bis 2020 beim englischen Rekordmeister Manchester United, den Durchbruch schaffte er anschließend in Lille. Im September 2024 kam der gebürtige Londoner mit portugiesischen Wurzeln nun zu seinem Länderspiel-Debüt in der Nations League gegen Irland.
Ousmane Dembele (FC Barcelona) Laut "Sportbild" hat Dortmund die maximale Ablösesumme für den Verkauf von Ousmane Dembele vom FC Barcelona erhalten. Dem Bericht nach gingen 148 Millionen Euro für den Flügelflitzer mittlerweile beim BVB ein. Neben dem Sockelbetrag von 105 Millionen Euro sind auch die maximal erreichbaren Bonuszahlungen nun überwiesen worden.
Sicher geglaubter Transfer stockt
Weitere Veränderung wird auf der Stürmerposition erwartet. Haller darf den Verein nach einer eher glücklosen Zeit offenbar verlassen. Auch Ausnahmetalent Youssoufa Moukoko wird aufgrund mangelnder Einsatzzeiten mit einem Abschied in Verbindung gebracht.
Die Wunschlösung heißt Serhou Guirassy. Der Noch-Stuttgarter sorgte vergangene Saison mit 28 Treffern für Aufsehen. Der Wechsel zum BVB gilt - nach einigen Problemen - nun als beschlossene Sache. Ähnlich wie bei Ex-Stuttgarter Anton wollte der BVB die Ausstiegsklausel in Höhe von 18 Millionen Euro ziehen.
Eine Verstärkung mit einem Indiz auf mehr. Vom Spielstil gleicht Guirassy dem bislang gesetzten Füllkrug. Ähnlich wie der Deutsche kann auch er Bälle festmachen und besitzt ein starkes Kopfballspiel sowie einen guten Abschluss. Auch Sahin scheint also auf einen Zielspieler zu setzen.
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Sorgt Guirassy für schwere Folgen beim BVB?
Jedoch auch eine Verstärkung mit möglichen Folgen. Zwei ähnliche Stürmer sorgen für mächtig Konkurrenzkampf. Scheinbar ganz zum Unmut von Niclas Füllkrug. Laut übereinstimmenden Medienberichten liebäugelt der deutsche EM-Fahrer mit einem Wechsel zum AC Milan.
Demnach gab es bereits "sehr positive" Gespräche. Und das, obwohl "Bild" und "Sky" zuletzt noch übereinstimmend berichteten, Füllkrug wolle sich der Konkurrenz in Dortmund stellen. Der Angreifer zeigte beim BVB Top-Leistungen und entwickelte sich mit 26-Scorern in 46 Spielen zur absoluten Stammkraft. Wird er nun von Guirassy vertrieben?
Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, wäre dies eine fragwürdige Entscheidung. Nach dem Abgang von Erling Haaland suchte der BVB verzweifelt nach einem neuen zuverlässigen Stürmer. Diesen fanden sie nicht in Haller, nicht in Moukoko, allerdings in Füllkrug.
"Lücke" ist beim BVB angekommen. Identifiziert sich mit dem Verein und der Spielidee. Die Fans empfingen den Last-Minute-Transfer der Vorsaison mit offenen Armen und schlossen ihn in ihre Herzen. Nun könnte der Fan-Liebling bereits wieder gehen.
Füllkrug hat den Sprung zum BVB geschafft, sich etabliert und liefert ab. Sucht der Angreifer wirklich das Weite, wäre es ein herber Verlust, den Guirassy trotz starker Leistungen beim VfB erstmal kompensieren muss.
BVB: Das große Ziel vor Augen
Den Fans von Borussia Dortmund steht also eine spannende Zeit bevor. Seit dem 1. Juli ist das Transferfenster offiziell geöffnet. Bis zum 30. August können die Bundesligaklubs ihre Neuzugänge verkünden.
Es bleibt spannend, welche Spieler in Dortmund aufschlagen und wie Sahin als neuer Trainer auftritt. Das Ziel des selbst ernannten Bayern-Jägers dürfte allerdings klar sein. Neben guten Leistungen in der Champions League wollen die Borussen die "Achterbahn" endlich abreißen.