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BVB verliert Verfolgerduell und Boden

  • Aktualisiert: 07.12.2013
  • 21:45 Uhr
  • SID
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© SID-AFPPATRIK STOLLARZ
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Neuer Rückschlag für Borussia Dortmund: Der deutsche Vizemeister verliert nach einer verdienten Pleite gegen Bayer Leverkusen vorerst den Anschluss an das Spitzenduo der Bundesliga 

Dortmund - Neuer Rückschlag für Borussia Dortmund: Der deutsche Vizemeister hat vorerst den Anschluss an das Spitzenduo der Bundesliga verloren. Die enttäuschenden Westfalen mussten sich im Verfolgerduell dem Tabellenzweiten Bayer Leverkusen mit 0:1 (0:1) geschlagen geben, womit sich der Abstand zu den Rheinländern auf sechs Punkte und zum Spitzenreiter Bayern München auf zehn Punkte vergrößerte.

Heung Min Son mit seinem siebten Saisontreffer (18.) machten die zweite Heimniederlage der Dortmunder hintereinander ohne eigenen Treffer perfekt. Zuletzt hatte der BVB zu Hause gegen die Bayern mit 0:3 den Kürzeren gezogen. Angeschlagen geht Dortmund nunmehr in das Gruppen-"Endspiel" in der Champions League bei Olympique Marseille. Die Rote Karte gegen Emir Spahic wegen einer Tätlichkeit (80.) sorgte beim Bayer-Erfolg für den Wermutstropfen. Beim BVB sah Sokratis in der Nachspielzeit (90.+2) noch die Gelb-Rote Karte.

"Leverkusen war heute zweikampfstärker und bissiger und hat deswegen verdient gewonnen", analysierte BVB-Verteidiger Kevin Großkreutz anschließend selbstkritisch die Leistung seiner Mannschaft. Hochzufrieden äußerte sich dagegen Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler bei Sky: "Die erste Halbzeit war das Beste, was wir diese Saison gespielt haben. Es ist noch keine zehn Tage her, da haben wir fünf Stück von Manchester bekommen. Danach haben wir aber dreimal gewonnen, deshalb Hut ab vor der Mannschaft. Es war heute wichtig, Deutschland zu zeigen, was wir können."

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Flottes Spiel von Anpfiff weg

Die Borussia begann vor 80.645 Zuschauern in der abermals ausverkauften Arena gewohnt druckvoll und hatte bereits in der dritten Minute ihre erste Chance, als Bayer-Torhüter Bernd Leno in höchster Not gegen Robert Lewandowski klären musste. Leverkusen, das bereits am Dienstag (20.45 Uhr) in der Königsklasse bei Real Sociedad San Sebastian um den Einzug ins Achtelfinale kämpft, versteckte sich jedoch keineswegs in der Defensive, sondern suchte den offenen Schlagabtausch. Doch den wenigen Angriffsaktionen fehlte es zunächst an der nötigen Durschschlagskraft.

So bedurfte es nach dem ersten Warnschuss knapp über das BVB-Gehäuse von Emre Can (13.) beim Führungstreffer der Schützenhilfe durch die Gastgeber. Ausgerechnet der ehemalige Leverkusener Manuel Friedrich leistete mit einem eklatanten Fehlpass auf Gonzalo Castro unmittelbar vor dem Strafraum die Vorarbeit, bevor Son aus spitzem Winkel einschoss.

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Son-Treffer spielt Bayer in die Karten

Anschließend agierte Bayer selbstbewusster und mutiger, während die Westfalen den Faden verloren und Glück hatten, dass Torhüter Roman Weidenfeller mit einem Reflex gegen den freistehenden Son (31.) das 0:2 verhinderte.

Die Borussia verzichtete in der Startelf zunächst auf Marco Reus, vermutlich mit Blick auf Spiel in Marseille. Reus hatte sich am vergangenen Samstag in Mainz eine Wadenverletzung zugezogen. Doch auch ohne 24-Jährigen erhöhte Dortmund nach der Pause das Tempo und den Angriffsdruck.

Wieder Verletzte bei Dortmund

Doch die Dortmunder bleiben offensichtlich vom Verletzungspech verfolgt, denn nach einer Stunde wurde Sven Bender, der ohnehin mit gebrochener Nase aufgelaufen war, mit einer Knöchelverletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auch Nuri Sahin musste kurz vor Schluss verletzt raus.

Die Borussen zogen in Hälfte zwei alle Register, um den Ausgleichtreffer zu erzielen. Doch was auch immer sie versuchten - es lief nicht rund gegen taktisch disziplinierte Leverkusener, die alle Register zogen, um den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. Wegen einer Tätlichkeit gegen Henrich Mchitarjan sah schließlich Spahic die Rote Karte.

Bei den Borussen gefielen allenfalls Erik Durm und Sahin, während die Leverkusener in Son und Ömer Toprak ihre stärksten Akteure hatten.


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