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Trainersuche beim FCB beendet

FC Bayern München: Vincent Kompany ist neuer Trainer - Vorstellungs-Pressekonferenz zum Nachlesen

  • Aktualisiert: 30.05.2024
  • 13:44 Uhr
  • Marcel Schwenk
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Vincent Kompany ist neuer Trainer des FC Bayern München. Am Donnerstag (30. Mai) stellte er sich auf seiner ersten Pressekonferenz den Fragen der Medien. ran fasst die wichtigsten Aussagen zusammen.

Die schier endlos andauernde Trainersuche des FC Bayern ist beendet - Vincent Kompany der neue starke Mann an der Seitenlinie und beerbt Thomas Tuchel.

Schon vor seiner ersten Saison als Bundesliga-Trainer stellen sich einige Fragen. Wie groß soll der Umbruch im Kader werden? Welche kurz- und welche langfristigen Pläne verfolgt Kompany? Wie liefen die Gespräche mit Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund ab?

Erste Einblicke gab er auf seiner Vorstellungs-Pressekonferenz am Donnerstag. ran fasst die wichtigsten Aussagen zusammen.

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+++ Vorstellung von Vincent Kompany als neuer Bayern-Trainer - die wichtigsten Aussagen +++

Kompany über erste Eindrücke: "Die sind ganz gut, ich habe nette Leute getroffen. Ich weiß, was für ein großer Verein das ist, und bin stolz und motiviert, endlich anzufangen. Für mich könnte heute schon die Saison anfangen. Dass ich da bin, heißt, dass sie (Eberl und Freund) einen guten Job gemacht haben."

Kompany über seine Spielweise: "Von meiner Seite ist es sehr einfach. Man muss so trainieren, wie man selbst gespielt hat. Ich habe in Brüssel auf der Straße gespielt. Man musste alles gewinnen, man musste das beste Team sein. Ich möchte, dass die Spieler mutig sind mit dem Ball. Ich möchte, dass das Team aggressiv spielt. Das repräsentiert auch meinen Charakter - mutig und aggressiv zu sein, das ganze Spiel."

Kompany über Ansprachen als Trainer: "Ich denke, die Hauptsache ist, dass ich auf diesen Höhen für die meiste Zeit meiner professionellen Karriere war. Man versucht, auch die Kultur zu schützen. Harte Arbeit muss einfach verstanden werden. Ich glaube, niemand will, dass ich 'gut gemacht' sage, wenn es nicht so war. Da ist es mir auch erlaubt auszusprechen, was alle denken. Aber man adaptiert es immer an die Kultur und an die Individuen."

Kompany über Gespräche mit Pep Guardiola und Vergleiche: "Ich würde das nicht vergleichen, aber ich habe viel Respekt für ihn und seine Karriere. Er war ganz wichtig für mich. Ich weiß auch von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge, dass ich auch deren Entscheidung war und nicht nur von Christoph und Max. Aber es ist für mich nicht wichtig, dass sie vorher überzeugt sind. Ich will, dass sie überzeugt von dem sind, was sie auf dem Platz sehen."

+++ Auf welche Bayern-Stars will Kompany setzen? "Dafür ist es noch zu früh" +++

Kompany über eine Achse: "Von meiner Seite ist es zu früh, um darüber zu sprechen. Ich will noch herausfinden, wie hungrig die Spieler sind. Wir haben letztes Jahr die Liga verloren und ich kenne die Ergebnisse. Und da sieht man dann, wer wirklich die Sieger sind. Ich will nur sehen, welche Spieler am hungrigsten sind."

Kompany über seine Persönlichkeit: "Ich bin motiviert, ich will die Leute um mich herum besser machen, die Spieler und den Kader verbessern und Diskussionen haben. Ich bin nicht definiert über Erfolge, sondern über schwierige Zeiten. Ich will nicht die besten Spieler haben, sondern das beste Team. Ich will dieses Gefühl im Gebäude haben."

Kompany über das CL-Finale 2025 in München und den Kader: "Was der Kader braucht, werden wir intern besprechen. Aber das Ziel ist für mich ganz einfach. Ich versuche immer, jedes Spiel zu gewinnen. Es ist eigentlich egal, wo du bist. Das steht immer im Vordergrund. Dass das Finale jetzt in München ist, macht diese Champions League vielleicht ein bisschen wichtiger als andere. Aber wir erreichen das nicht, indem wir darüber sprechen. Wir müssen im Training dafür arbeiten. Wir müssen etwas auf dem Platz dafür machen."

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+++ Kompany über seine Rolle: "Es ist mein Job, jeden Spieler besser zu machen" +++

Kompany über Leroy Sane: "Ich habe mir viele Spiele der letzten Saison angeschaut und wir hatten eine tolle Zeit bei Manchester City zusammen. Bei Man City war ich ein bisschen mehr als ein Kapitän. Ich werde versuchen, das Beste aus ihm herauszukitzeln, er ist ein sehr guter Spieler. Ich habe das Gefühl, dass es mein Job ist, aus Leroy und aus jedem Spieler das Beste herauszuholen."

Kompany über Gespräche mit anderen Vereinen und wie überraschend seine Verpflichtung war: "Du wärst ja nur überrascht, weil du denkst, dass Bayern der einzige Verein war, der sich bei mir gemeldet hat und der Interesse hatte. Das glaubst du nur, weil ich sehr privat bin. Zu der Zeit war ich nicht überrascht, vielleicht beim ersten Anruf - aber es war nicht Bayern München, der da angerufen hat. Ich war überzeugt von Christoph und Max und ihrer Idee für die Zukunft. Ich habe gefühlt, dass man hier intern auf einer Seite steht."

Kompany über freie Zeit: "Ich verspreche, die nächsten vier Tage werde ich nicht arbeiten. Die werde ich mich ausruhen. Ich liebe es, meinen Job auszuüben. Es ist für mich Arbeit, aber irgendwie auch keine Arbeit."

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+++ Eberl schwärmt von Kompany: "Einer der interessantesten Trainer Europas +++

Eberl über Kompany: "Wir haben einen der interessantesten Trainer Europas gefunden. Er ist ein junger und ein extrem ambitionierter Trainer. Die Gespräche waren von Anfang sehr intensiv. Man hat gegenseitig gespürt, dass wir Lust auf die Aufgabe haben. Wir freuen uns auf einen neuen Weg und neue Power."

Eberl über Unruhe im Verein: "Bayern hat eine hohe Fluktuation auf der Trainerposition gehabt, dafür können Christoph und ich aber wenig. Der Trainer ist das wichtigste Rädchen im Prozess, aber da steht ein ganzer Klub dahinter. Ich glaube, dass wir jetzt eine Chance haben, mal wieder ein paar Dinge zurückzurudern und wieder eine Einheit zu werden. Das stelle ich mir vor, dass wir als Klub hinter dem Trainer stehen. Wir können nur erfolgreich sein, wenn wir geschlossen zusammenstehen. Wir wollen zusammen erfolgreich sein und werden auch mal durch ein Tal gehen - was bei Bayern eine Niederlage heißt."

Eberl über Argumente pro Kompany: "Er hat die Persönlichkeit, er hat als Spieler mit den größten Trainern zusammengearbeitet. Seine Art des Fußballs, wie er unbeirrt seinen Weg geht, wie er seine Idee umsetzen will - das passt zu Bayern München. Wir wollen mit und gegen den Ball agieren. Das einzige, was er nicht hatte, war die Erfahrung als Trainer auf allerhöchstem Niveau. Christoph und ich ärgern uns, dass wir das Gespräch nicht schon vor sechs Wochen geführt haben."

+++ Eberl über Kaderplanung: "Sind schon einen Schritt weiter, als man denkt" +++

Eberl über das Kompany-Scouting: "Seine zwei Jahre in Anderlecht waren extrem, er hat mit dem jüngsten Team Europas für Furore gesorgt. Das lässt erstmal aufhorchen. Dann ist er zur Burnley in die Championship gekommen, hat das dort herausragend gemacht mit 101 Punkten. Dann kommst du in eine Liga, wo es extrem schwer ist. Am Anfang unserer Suche war die Erfahrung noch die entscheidende Frage. Aber es war genau der Fit, der wir gebraucht haben. Ich kann nur sagen, dass intern der Prozess sauber war. Ich empfinde aus meiner Wahrnehmung, dass wir den richtigen Trainer für die nächsten Jahre gefunden haben."

Eberl über den Kaderumbruch: "Natürlich ist Vincent in die Kaderplanung einbezogen, natürlich haben wir viel über Spieler und den Kader gesprochen. Christoph und ich haben in den letzten Wochen aber nicht nur die Trainersuche vorangetrieben. Wir sind bei der Kaderplanung vielleicht doch einen Schritt weiter, als man denkt. Wir werden uns Gedanken machen, es gibt bei uns keine Streichlisten. Es gibt Spieler, die es schwerer haben könnten, das kann man dann aber auch offen kommunizieren."

Eberl über den Bayern-Fußball: "Wir wollen dominant und aktiv sein, aber das kannst du auch gegen den Ball sein. Wir können die größten Trainer momentan im Weltfußball nehmen, Pep Guardiola und Jürgen Klopp. Die waren am Anfang ihrer Karriere weiter auseinander und haben sich immer weiter angenähert. Das ist auch, was Vincent meinte - sich adaptieren."

+++ Bayern-CEO Dreesen froh über Kompany-Verpflichtung: "Der Eine für alle" +++

Dreesen über die Verpflichtung: "Wir sind froh, dass Vincent hier heute mit uns sitzt. Max und Christoph haben die letzten Wochen akribisch daran gearbeitet. Wenn sie so wollen, ist Vincent Kompany der Eine für alle."

Dreesen über den Prozess: "Wir hatten einen langen Prozess, aber wir sind uns alle in der Entscheidung einig. Alle miteinander haben sich für die Verpflichtung in vollem Bewusstsein ausgesprochen."

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