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Fußball

FC Bayern vs. Gladbach: Rote Karte für Rocco Reitz übertrieben? Schiri erklärt Entscheidung

  • Aktualisiert: 07.03.2026
  • 09:26 Uhr
  • Chris Lugert

Borussia Mönchengladbach verliert nicht nur das Spiel beim FC Bayern, sondern auch seinen Leistungsträger Rocco Reitz mit einer Roten Karte. Der Platzverweis sorgt für viele Diskussionen. Schiedsrichter Robert Schröder erklärt seine Entscheidung.

Für Borussia Mönchengladbach gab es im Freitagsspiel der Bundesliga beim Rekordmeister FC Bayern nichts zu holen.

Die Gladbacher verloren nicht nur klar mit 1:4 und stecken weiter im Abstiegskampf fest, fast noch schmerzhafter war der Platzverweis gegen Rocco Reitz.

Der Mittelfeldspieler brachte gut zehn Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit Bayern-Stürmer Nicolas Jackson im Strafraum zu Fall, zusätzlich zum Elfmeter sah Reitz von Schiedsrichter Robert Schröder auch noch Rot wegen einer Notbremse. Eine Entscheidung, die im Nachgang für Gesprächsstoff sorgte.

Gladbach-Trainer Eugen Polanski zweifelte nicht an der Richtigkeit des Strafstoßes, empfand die Rote Karte aber als "zu hart". Zumal Reitz damit im immens wichtigen Heimspiel der "Fohlen" am kommenden Freitag gegen den FC St. Pauli gesperrt fehlen wird.

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Rocco Reitz: Regeln lassen nur Rot zu

Schröder selbst erklärte seine Entscheidung im Nachgang und legte dar, warum Rot unvermeidbar war: "Ich hatte eine gute Sicht. Der Bayern-Spieler hatte eine bessere Position zum Ball, Rocco Reitz war hintendran und hat zunächst die Arme um den Gegner gelegt. Im Fallen hat er den Spieler ein zweites Mal geklammert. Dadurch kam der Bayern-Spieler nicht sauber zum Abschluss."

Und weiter: "Da es ein Haltevergehen ist und damit eine klare Torchance verhindert wurde, war regeltechnisch nichts anderes möglich als eine Rote Karte."

Der Videoassistent griff nicht ein, die Entscheidung blieb bestehen. "Die Reduzierung von einer Roten zu einer Gelben Karte ist nur dann möglich, wenn es sich um ein ballorientiertes Vergehen handelt. Für Haltevergehen gibt es nur die Möglichkeit, wenn man pfeift, Rot zu geben", erklärte Schröder.

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