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Manuel Neuer beim FC Bayern München wieder verletzt: Die Zweifel werden größer - Kommentar

  • Aktualisiert: 07.03.2026
  • 02:01 Uhr
  • Martin Volkmar

Nach Manuel Neuers erneuter Verletzung muss sich der FC Bayern langsam fragen, ob er sich einen Torwart in Altersteilzeit leisten kann und will. Ein Kommentar.

Vom FC Bayern berichtet Martin Volkmar

Der ehemalige spanische Nationalkeeper Pepe Reina verließ den FC Bayern 2015 nach nur einer Saison und mickrigen drei Bundesligaspielen, weil er damals im besten Torhüteralter hinter Manuel Neuer nicht mal ansatzweise die Chance auf mehr Spielpraxis sah.

So ging es auch anderen Topleuten hinter dem einstigen Welttorhüter wie etwa Alexander Nübel, der als deutscher U-21-Nationalspieler und Schalker Stammspieler mit großen Ambitionen an die Säbener Straße kam, aber nie aus Neuers großem Schatten treten konnte und deshalb die Flucht ergriff.

Doch mittlerweile lässt der FCB-Kapitän seinen Ersatzleuten nicht aus ungewohntem Großmut zu mehr Einsatzzeit kommen, sondern weil er seinem Alter Tribut zollen muss.

Ausgerechnet im Endspurt der vergangenen Spielzeit fiel er schon mit einem Muskelfaserriss fast zwei Monate aus, wo jüngere Profis bei so einer Verletzung meist nur zwei Wochen bis zum Comeback brauchen.

Und in dieser Saison erlitt er schon zwei Faserrisse beinahe hintereinander, einen Mitte Dezember und einen Mitte Februar. In Bremen wurde er deshalb zur Halbzeit ausgewechselt und nun am Freitagabend beim klaren 4:1 gegen Mönchengladbach musste er wieder in der Pause verletzt draußen bleiben – und beide Jonas Urbig ins kalte Wasser springen.

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Neuer-Verletzung: Max Eberl reagiert fatalistisch

Es sei die Wade, mehr wisse man nicht, sagten Trainer Vincent Kompany und Sportchef Max Eberl danach unisono.

Aber bis zum wichtigen Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag bei Atalanta Bergamo (ab 21 Uhr im Liveticker) werde es sehr eng. Nicht ausgeschlossen, dass Neuer der nächste Muskelfaserriss länger außer Gefecht setzt.

"Dass er damit nicht glücklich ist, kann ich mir vorstellen. Aber es ist eben das, was wir immer sagen: Er wird 40 im März", erklärte Eberl danach beinahe fatalistisch.

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Manuel Neuer: Offenbar Zweifel an Verlängerung

Bleibt die Frage, welche Schlussfolgerungen Bayern und Neuer aus der offensichtlichen Tatsache ziehen, dass der ehemalige Titan-Nachfolger nach mehr als zwei kräfteraubenden Jahrzehnten im Profi-Fußball immer größere Probleme mit seiner Fitness hat.

Schließlich soll Ende des Monats in der Länderspielpause und rund um Neuers runden Geburtstag die Entscheidung fallen, ob sein im Sommer auslaufender Vertrag nochmal verlängert wird.

Anscheinend hat der langjährige DFB-Spielführer mittlerweile selbst Zweifel, ob es nicht langsam, aber sicher Zeit zum Aufhören ist. Zumal sich bei Neuer in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Fehler eingeschlichen haben, die man früher von ihm nicht kannte.

Kann und will sich FC Bayern Neuer in Altersteilzeit leisten?

Laut Fachblatt "kicker" sind gleich 15 Torhüter bislang besser als die Nummer eins des Tabellenführers, ein klares Zeichen für die "Götterdämmerung" des lange Unfehlbaren.

Die Frage ist also nicht nur, ob Neuer weitermachen will und sich damit möglicherweise keinen Gefallen tut, weil er unnötige Kratzer an seinem Denkmal riskiert.

Sondern auch, ob sich die Bayern eine Legende in Altersteilzeit leisten können und wollen.

Die Zweifel werden jedenfalls größer, gerade nach körperlichen Rückschlägen wie am Freitag.

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