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Nach 2:0-Hinspiel-Führung

Champions League: BVB scheitert dramatisch gegen Atalanta Bergamo - zwei Rote Karten in Schlussphase

Borussia Dortmund hat ein fürchterliches Debakel erlebt und ist somit in der Champions League in den Playoffs gescheitert. Der schwache BVB verlor sein Rückspiel bei Atalanta Bergamo mit 1:4 (0:2) und gab das 2:0 aus dem Hinspiel noch leichtfertig aus der Hand.

In Norditalien ereignete sich ein absolutes Champions-League-Drama. Die Borussen waren mit einer zwei-Tore-Führung aus dem Hinspiel angereist und fuhren bloß mit zwei Roten Karten wieder nach Hause.

Gianluca Scamacca (5.), Davide Zappacosta (45.) und Mario Pasalic (57.) brachten Atalanta hochverdient auf die Siegerstraße. Der eingewechselte Karim Adeyemi (75.) verkürzte, bei diesem Stand hätte es Verlängerung gegeben.

Doch Lazar Samardzic traf per Foulelfmeter noch in der regulären Spielzeit zur Entscheidung. Ramy Bensebaini sah für das Foul an Nikola Krstovic die Gelb-Rote Karte, auf der Bank sah Nico Schlotterbeck zudem glatt Rot (90.+8).

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Früher Gegentreffer bringt den BVB zum Wackeln

Vom ganz frühen Schock durch Scamacca erholte sich der BVB nicht. Atalanta witterte seine Chance, angefeuert von seinen lauten Fans in diesem kleinen und engen Stadion warf sich Bergamo leidenschaftlich in die Zweikämpfe und dominierte das Spiel. Dortmund musste hingegen mit deutlich weniger Unterstützung als sonst auskommen. Wegen der scharfen Sicherheitsvorkehrungen und harter polizeilicher Maßnahmen hatten die organisierten Fans auf die Reise in den Norden Italiens verzichtet.

Dabei hatte Trainer Niko Kovac sein Team eindringlich gewarnt. Das Weiterkommen sei längst nicht sicher, und der souveräne Sieg aus dem Hinspiel verschaffe ein womöglich trügerisches Gefühl der Sicherheit.

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Atalanta Bergamo durchgängig überlegen

Kapitän Emre Can war wieder fit und rückte in die Startelf. Schlotterbeck, der zuletzt zwei Spiele verletzt verpasst hatte, saß auf der Bank. Doch trotz der Rückkehr der beiden Führungsspieler war der BVB mit der Wucht Atalantas überfordert. Ramy Bensebaini sah früh Gelb und musste fortan gemäßigt in die Zweikämpfe gehen, Can wirkte nicht dynamisch und wurde öfter überlaufen.

Gregor Kobel (24.) verhinderte mit einem starken Reflex gegen Nicola Zalewski den zweiten Gegentreffer. Dortmund hingegen hatte erst nach 27 Minuten seinen ersten Abschluss. Der Kopfball von Serhou Guirassy ging aber deutlich vorbei. Atalanta blieb besser und gefährlicher. Unmittelbar vor der Pause erhöhte Zappacosta, dessen Schuss Bensebaini unglücklich abfälschte.

Nach der Pause vergab Maximilian Beier (53.) die große Chance auf den Anschluss, dann köpfte Pasalic den Ball freistehend ins Tor. Bensebaini hatte sich bei der Flanke verschätzt.

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Gewünschter Effekt von Wechseln bleibt aus

Kovac brachte Fábio Silva, Carney Chukwuemeka und wenig später auch Adeyemi, um endlich mehr Wucht ins Offensivspiel zu bekommen. Adeyemi traf kurz darauf sehenswert. Als alles auf eine Verlängerung hindeutete, traf Bensebaini Krstovic im Gesicht.

Und das kurz vor dem Bundesliga-Klassiker: Auch in der Königsklasse wäre der deutsche Rekordmeister ein möglicher Gegner im Achtelfinale gewesen.

Am Freitag wird in Nyon ausgelost, doch nun bekommt es Bergamo mit den Münchnern oder dem FC Arsenal zu tun. Dortmund hingegen droht eine weitere titellose Saison, in der Liga beträgt der Rückstand auf die Münchner acht Punkte. Im Pokal war ebenfalls früh Schluss - nun folgte die große Enttäuschung in Italien.

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25.02.2026, Atalanta Bergamo vs. Borussia Dortmund, UEFA Champions League, Playoffs-Rückspiel Niko Kovac (Borussia Dortmund, Trainer) Regulations prohibit any use of photographs as image sequences ...
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