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Fußball

Rassismus-Eklat um Prestianni und Vinicius Junior: FIFA-Präsident Infantino schlägt radikale Maßnahme vor

  • Aktualisiert: 02.03.2026
  • 08:48 Uhr
  • SID

Nach dem mutmaßlichen Rassismus-Skandal um Gianluca Prestianni bringt FIFA-Präsident Gianni Infantino eine radikale Maßnahme ins Spiel.

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat angeregt, dass Profis, die sich beim Sprechen mit Gegenspielern den Mund zuhalten, vom Platz gestellt werden könnten.

Zuletzt hatte es Aufregung um Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon gegeben, der Vinicius Junior von Real Madrid rassistisch beleidigt haben soll. Er hatte sich sein Trikot vor den Mund gezogen.

Das Thema wurde deshalb bei der Sitzung des International Football Association Board (IFAB) am Samstag in Wales diskutiert.

"Es muss vermutet werden, dass ein Spieler etwas gesagt hat, das er nicht hätte sagen dürfen - sonst hätte er seinen Mund nicht bedecken müssen", sagte Infantino nach dem Treffen bei "Sky News". Er verstehe es "einfach nicht. Wenn man nichts zu verbergen hat, dann versteckt man seinen Mund nicht, wenn man etwas sagt."

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Umsetzung schon bei der WM?

Eine Hinausstellung sei eine Maßnahme, führte der FIFA-Boss weiter aus, "die wir ergreifen können und die wir ergreifen müssen, wenn wir es mit unserem Kampf gegen Rassismus ernst meinen".

Der nächste FIFA-Kongress findet im April in Vancouver statt. Dort könnte der Weltverband Maßnahmen beschließen, um schon bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) zu verhindern, dass Profis sich bei Diskussionen mit Gegenspielern den Mund zuhalten.

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