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EM 2024

DFB-Team - Arne Friedrich im Interview über die EM: "Für ganz Europa ein wichtiges Turnier"

  • Veröffentlicht: 19.06.2024
  • 11:22 Uhr
  • Tobias Hlusiak
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Im Interview mit ran spricht Arne Friedrich über die tolle Stimmung in den ersten Tagen der Europameisterschaft 2024 und vergleicht sie mit dem Gefühl der Sommermärchen-WM 2006. Damals war er noch als Spieler mit von der Partie.

Vom DFB-Team berichtet Tobias Hlusiak

Arne Friedrich machte insgesamt 82 Länderspiele.

Auch bei der WM 2006 in Deutschland - dem Sommermärchen - stand er im DFB-Kader und bis zum Habfinal-Aus gegen Italien in allen Partien über die volle Spielzeit auf dem Platz.

Nur gegen Polen wurde er ausgewechselt und sorgte damit unfreiwillig für einen der legendärsten Momente des Turniers.

Im Gespräch mit ran vergleicht der 45-Jährige die Stimmung im Land bei der diesjährigen EM mit dem Heim-Turnier vor 18 Jahren und spricht auch über die deutsche Mannschaft und deren Aussichten.

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Friedrich: "Wir-Gefühl ist extrem wichtig"

ran: Herr Friedrich, sind Sie überrascht, dass die Euphorie im Land schon nach so kurzer Zeit so groß ist? Oder haben Sie damit gerechnet?

Arne Friedrich: Überrascht hat es mich nicht. Es ist klar, dass wir gerade in nicht einfachen Zeiten leben und die Freude und die Leichtigkeit bei den Menschen abhandengekommen ist. Fußball ist ein Großereignis, das Menschen zusammenführt. Man hat in der Vergangenheit bei so vielen Turnieren erlebt, was für eine Strahlkraft der Fußball hat. Fußball ist ein Mosaikstein, der verbindet, der Brücken baut, der Menschen zusammen feiern lässt. Das haben wir schon 2006 gesehen. Dementsprechend habe ich mich nicht gewundert, mich aber umso mehr gefreut, weil wir in einer Zeit leben, in der Zusammenhalt und ein Wir-Gefühl extrem wichtig sind. Gerade in den vergangenen Monaten ist dieses Gefühl ein bisschen verloren gegangen.

ran: Mit Blick auf Deutschland – kommt das Turnier gerade zu einem sehr guten Zeitpunkt? Die Menschen können sich annähern und sich wieder mehr begegnen.

Friedrich: Das Turnier kommt nicht nur in Deutschland zur richtigen Zeit. Wenn man das Spiel zwischen Rumänien und der Ukraine betrachtet - das Ergebnis außen vor gelassen - dass die rumänischen Fans Ukraine-Sprechchöre während des Spiels anstimmen, zeigt Zusammenhalt und Einigkeit. Ein unglaublich wichtiges Zeichen. Auch wenn ich durch die Straßen gehe, als Bürger oder als jemand, der bei dem ein oder anderen Spiel involviert ist, sehe ich friedliche Menschen zusammen feiern. Natürlich gibt es immer wieder die ein oder andere Ausnahme, aber ich bin mir sicher, dass es für ganz Europa ein wichtiges Turnier zur richtigen Zeit ist.

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Friedrich: "Gruppenphase muss nicht perfekt laufen"

ran: Wenn Sie die EM 2024 mit der WM 2006 vergleichen, bei der Sie ja noch als Spieler dabei waren, ist das schon wieder das Sommermärchen-Gefühl? Oder ist das Gefühl von damals so einmalig, dass man es nicht wieder herholen kann?

Friedrich: Das Wetter spielt noch nicht so richtig mit, das war 2006 anders. Ich muss aber dazu sagen, dass ich 2006 vieles auch selbst gar nicht richtig mitbekommen habe. Wir waren größtenteils im Hotel zusammen und der Fokus lag auf der WM. Jetzt bekomme ich alles aus einer anderen Sicht mit. Ich kann aber schon sagen, dass der Eindruck entsteht – gerade nach dem super Spiel gegen Schottland – dass sich vieles zu wiederholen scheint. Trotzdem: Es war erst ein Spiel. Das war zwar hervorragend und hat auch die spielerische Qualität unserer Mannschaft gezeigt, aber ein Turnier ist lang. Wenn wir aber so weitermachen, können wir wirklich Großes erreichen. Dass die Menschen ein Fest feiern können, ist für mich das Allerwichtigste. Menschen können wieder zusammenkommen, wieder zusammenfinden. Wenn dann auch noch der sportliche Erfolg gelingen würde, dann wäre der Auftrag der Mannschaft mehr als erfüllt.

ran: Es gab 2006 den einen Moment im Spiel gegen Polen, der vieles ins Rollen gebracht hat. Jetzt ist das schon im ersten Spiel passiert. Die Fans sind komplett da, auch die Mannschaft ist euphorisiert. Wie sehr steht und fällt alles mit der weiteren sportlichen Leistung der Mannschaft?

Friedrich: Extrem. Eine Gruppenphase muss ja gar nicht so perfekt laufen. Bei uns war es damals so, dass wir gegen Polen nicht 5:1 gewonnen haben. Wir haben erst 4:2 gegen Costa Rica gespielt, dann kam dieser knappe Sieg, der natürlich auch ein gemeinsames Zittern mit sich gebracht hat. Das kann jetzt in diesem Turnier auch passieren. Die Ungarn werden ein unangenehmer Gegner sein. Am Ende ist der sportliche Erfolg sehr wichtig – und vor allem ein langer Verbleib im Turnier. Wenn wir die Gruppenphase perfekt überstehen und im Achtelfinale ausscheiden, dann wäre die Party relativ schnell zu Ende. Wenn wir es aber bis in das Halbfinale oder Finale schaffen, dann ist das ein komplett anderes Szenario. Wir sind damals im Halbfinale ausgeschieden und hatten trotzdem ein unfassbar tolles Turnier. Neben dem Sportlichen ist aber auch das gemeinschaftliche Auftreten wichtig. Die Mannschaft und das Team drumherum machen aktuell auch dort einen sehr guten Eindruck.

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EM 2024: Die besten Bilder des fünften Tages - Traumtore, Regen, Krawalle und Slapstick

<strong>Der fünfte EM-Tag in Bildern</strong><br>Auch der fünfte EM-Tag hatte es in sich. Die Türkei und Georgien liefern ein furioses Spiel mit Traumtoren im Regen von Dortmund. Am späten Abend sorgen zwei Portugiesen in Leipzig für EM-Rekorde und gewinnen dank Slapstick-Toren gegen Tschechien. <em><strong>ran</strong></em> präsentiert die besten Bilder.
Der fünfte EM-Tag in Bildern
Auch der fünfte EM-Tag hatte es in sich. Die Türkei und Georgien liefern ein furioses Spiel mit Traumtoren im Regen von Dortmund. Am späten Abend sorgen zwei Portugiesen in Leipzig für EM-Rekorde und gewinnen dank Slapstick-Toren gegen Tschechien. ran präsentiert die besten Bilder.
© Vitalii Kliuiev
<strong>Das lange Warten</strong><br>Vorerst ist Warten angesagt - denn erstmals seit drei Tagen findet kein 15-Uhr-Spiel statt.
Das lange Warten
Vorerst ist Warten angesagt - denn erstmals seit drei Tagen findet kein 15-Uhr-Spiel statt.
© IMAGO/Noah Wedel
<strong>Türkei-Fans machen sich warm</strong><br>Wenige Stunden vor dem Spiel nehmen die türkischen Fans die Dortmunder Innenstadt ein und machen sich für das Spiel gegen Georgien heiß.
Türkei-Fans machen sich warm
Wenige Stunden vor dem Spiel nehmen die türkischen Fans die Dortmunder Innenstadt ein und machen sich für das Spiel gegen Georgien heiß.
© IMAGO/Bildbyran
<strong>Fan-Zones bleiben geschlossen</strong><br>Auch die georgischen Fans sind zahlreich vor Ort - suchen aber teilweise den Weg in die Innenstadt. Denn die Fan-Zones bleiben aufgrund einer Unwetter-Warnung geschlossen.
Fan-Zones bleiben geschlossen
Auch die georgischen Fans sind zahlreich vor Ort - suchen aber teilweise den Weg in die Innenstadt. Denn die Fan-Zones bleiben aufgrund einer Unwetter-Warnung geschlossen.
© IMAGO/Cord
<strong>Wetter schwingt um</strong><br>Es fängt an zu regnen. Zahlreiche Fans müssen im strömenden Guss den Weg zum Stadion aufnehmen.
Wetter schwingt um
Es fängt an zu regnen. Zahlreiche Fans müssen im strömenden Guss den Weg zum Stadion aufnehmen.
© IMAGO/Schüler
<strong>Massiver Regeneinbruch</strong><br>Selbst im Stadion schüttet es wie aus Eimern. Heftiger Regeneinbruch im Dortmunder Stadion. Es gibt Überlegungen, den Anpfiff aufgrund des Unwetters zu verschieben.
Massiver Regeneinbruch
Selbst im Stadion schüttet es wie aus Eimern. Heftiger Regeneinbruch im Dortmunder Stadion. Es gibt Überlegungen, den Anpfiff aufgrund des Unwetters zu verschieben.
© IMAGO/Offside Sports Photography
<strong>Krawalle im Stadion</strong><br>Das Wetter beruhigt sich, die Stimmung heizt sich hingegen auf. Es kommt im Stadion zu Auseinandersetzungen zwischen türkischen und georgischen Anhängern. Unschöne Szenen. Die Polizei schreitet ein.
Krawalle im Stadion
Das Wetter beruhigt sich, die Stimmung heizt sich hingegen auf. Es kommt im Stadion zu Auseinandersetzungen zwischen türkischen und georgischen Anhängern. Unschöne Szenen. Die Polizei schreitet ein.
© IMAGO/Bildbyran
<strong>Respektlos</strong><br>Auch kurz vor Spielbeginn sind die Gemüter noch erhitzt. Die georgische Hymne wird ausgepfiffen. Das gehört sich nicht.
Respektlos
Auch kurz vor Spielbeginn sind die Gemüter noch erhitzt. Die georgische Hymne wird ausgepfiffen. Das gehört sich nicht.
© IMAGO/Sports Press Photo
<strong>Rote Wand</strong><br>Die berühmte Gelbe Wand Dortmunds heute fest in Händen der türkischen Fans.
Rote Wand
Die berühmte Gelbe Wand Dortmunds heute fest in Händen der türkischen Fans.
© IMAGO/Propaganda Photo
<strong>Ayhans Wachmacher</strong><br>Nach zehn Minuten wird klar, dass es ein fulminantes Spiel wird. Ex-Bundesliga-Profi Kaan Ayhan scheitert mit seinem satten Schuss am Pfosten.
Ayhans Wachmacher
Nach zehn Minuten wird klar, dass es ein fulminantes Spiel wird. Ex-Bundesliga-Profi Kaan Ayhan scheitert mit seinem satten Schuss am Pfosten.
© IMAGO/Bildbyran
<strong>Traumtor zum 1:0</strong><br>In der 25. Minute bringt Mert Müldür mit seinem Volley-Hammer in den rechten Winkel dann das Dortmunder Stadion zum Kochen. Die Türkei führt - und das verdient.
Traumtor zum 1:0
In der 25. Minute bringt Mert Müldür mit seinem Volley-Hammer in den rechten Winkel dann das Dortmunder Stadion zum Kochen. Die Türkei führt - und das verdient.
© IMAGO/Beautiful Sports
<strong>Der Beinahe-Doppelschlag</strong><br>Kenan Yildiz trifft in der 27. Minute zum Doppelschlag - doch der Treffer wird einkassiert. Der einstige Bayern-Jugendspieler steht minimal im Abseits. Es bleibt beim 1:0 - allerdings nicht lange ...
Der Beinahe-Doppelschlag
Kenan Yildiz trifft in der 27. Minute zum Doppelschlag - doch der Treffer wird einkassiert. Der einstige Bayern-Jugendspieler steht minimal im Abseits. Es bleibt beim 1:0 - allerdings nicht lange ...
© IMAGO/Nordphoto
<strong>Der Ausgleich</strong><br>... Denn nach einer guten halbe Stunde sorgt Georges Mikautadze im Anschluss an einen tollen Spielzug über Rechts für den nicht unverdienten Ausgleich für Georgien. Ein historisches Tor ...
Der Ausgleich
... Denn nach einer guten halbe Stunde sorgt Georges Mikautadze im Anschluss an einen tollen Spielzug über Rechts für den nicht unverdienten Ausgleich für Georgien. Ein historisches Tor ...
© IMAGO/Bildbyran
<strong>Geschichte geschrieben</strong><br>... Georgien ist zum ersten Mal bei einer EM dabei. Mikautadze schreibt für sein Land mit dem ersten EM-Treffer Geschichte.
Geschichte geschrieben
... Georgien ist zum ersten Mal bei einer EM dabei. Mikautadze schreibt für sein Land mit dem ersten EM-Treffer Geschichte.
© IMAGO/Shutterstock
<strong>Ein alter Bekannter</strong><br>An Georgiens Seitenlinie coacht Willy Sagnol. Der Franzose war jahrelang Verteidiger beim FC Bayern.
Ein alter Bekannter
An Georgiens Seitenlinie coacht Willy Sagnol. Der Franzose war jahrelang Verteidiger beim FC Bayern.
© IMAGO/Sportimage
<strong>Remis zur Pause</strong><br>Ein furioses Spiel geht in die Pause. Aber die Stimmung in Dortmund kocht.
Remis zur Pause
Ein furioses Spiel geht in die Pause. Aber die Stimmung in Dortmund kocht.
© IMAGO/Isosport
<strong>Güüüüler!</strong><br>Arda Güler lässt das Stadion nach 65 Minuten erneut beben. Ein Traumtor! Der Shootingstar von Real Madrid schlenzt den Ball von außerhalb des Sechzehners in den linken Winkel.
Güüüüler!
Arda Güler lässt das Stadion nach 65 Minuten erneut beben. Ein Traumtor! Der Shootingstar von Real Madrid schlenzt den Ball von außerhalb des Sechzehners in den linken Winkel.
© IMAGO/Propaganda Photo
<strong>Machtlos</strong><br>Nichts zu Halten für Georgiens Keeper Giorgi Mamardashvili.
Machtlos
Nichts zu Halten für Georgiens Keeper Giorgi Mamardashvili.
© IMAGO/PanoramiC
<strong>Traumtor im Dortmunder Regen</strong><br>Güler lässt sich von tausenden türkischen Fans feiern - das Tor der EM. Bis jetzt.
Traumtor im Dortmunder Regen
Güler lässt sich von tausenden türkischen Fans feiern - das Tor der EM. Bis jetzt.
© IMAGO/kolbert-press
<strong>Die Entscheidung</strong><br>Am Ende haben die Türken viele Möglichkeiten und die Georgier die Chance auf den Ausgleich. Zur letzten Ecke kommt Mamardashvili mit vor. Die Türken gewinnen jedoch den Ball. Kerem Aktürkoglu ist auf und davon, schiebt aufs leere Tor ein und sorgt für die 3:1-Entscheidung.
Die Entscheidung
Am Ende haben die Türken viele Möglichkeiten und die Georgier die Chance auf den Ausgleich. Zur letzten Ecke kommt Mamardashvili mit vor. Die Türken gewinnen jedoch den Ball. Kerem Aktürkoglu ist auf und davon, schiebt aufs leere Tor ein und sorgt für die 3:1-Entscheidung.
© IMAGO/Moritz Müller
<strong>Grenzenloser Jubel</strong><br>Die Türken feiern. Nicht nur im Stadion ...
Grenzenloser Jubel
Die Türken feiern. Nicht nur im Stadion ...
© IMAGO/Moritz Müller
<strong>Auto-Korso</strong><br>... sondern auch auf den Straßen.
Auto-Korso
... sondern auch auf den Straßen.
© FUNKE Foto Services
<strong>Vorfreude in Leipzig</strong><br>Während die Türken den Sieg feiern, stehen in Leipzig schon alle bereit für das zweite Spiel der Gruppe E. Portugal trifft auf Tschechien.
Vorfreude in Leipzig
Während die Türken den Sieg feiern, stehen in Leipzig schon alle bereit für das zweite Spiel der Gruppe E. Portugal trifft auf Tschechien.
© IMAGO/PA Images
<strong>Rekord-Männer</strong><br>Links: Pepe, der älteste EM-Spieler in der Geschichte. Rechts: Cristiano Ronaldo, der Spieler mit den meisten EM-Teilnahmen. Mehr EM-Rekorde gibt's <a target="_blank" href="https://www.ran.de/sports/fussball/europameisterschaft/news/rekorde-der-em2024-sechste-teilnahme-ronaldo-mit-naechstem-rekord-390569">hier</a>.
Rekord-Männer
Links: Pepe, der älteste EM-Spieler in der Geschichte. Rechts: Cristiano Ronaldo, der Spieler mit den meisten EM-Teilnahmen. Mehr EM-Rekorde gibt's hier.
© IMAGO/Jan Huebner
<strong>Einseitig</strong><br>Portugal legt los wie die Feuerwehr und hat viele Chancen. Tschechien läuft mehr hinterher. 75 Prozent Ballbesitz, mehr als 60 Prozent gewonnene Zweikämpfe und 9:1 Torschüsse für die Portugiesen sprechen eine deutliche Sprache. Dennoch geht es torlos in die Kabinen.
Einseitig
Portugal legt los wie die Feuerwehr und hat viele Chancen. Tschechien läuft mehr hinterher. 75 Prozent Ballbesitz, mehr als 60 Prozent gewonnene Zweikämpfe und 9:1 Torschüsse für die Portugiesen sprechen eine deutliche Sprache. Dennoch geht es torlos in die Kabinen.
© IMAGO/Jan Huebner
<strong>Ein bekanntes Bild</strong><br>CR7 tritt zum Freistoß an - keine Gefahr für Tschechiens Schlussmann Jindrich Stanek.
Ein bekanntes Bild
CR7 tritt zum Freistoß an - keine Gefahr für Tschechiens Schlussmann Jindrich Stanek.
© IMAGO/BSR Agency
<strong>Kalte Dusche</strong><br>Aus dem nichts geht der Außenseiter in Führung. Lukas Provod sorgt mit einem schönen Weitschuss für die kalte Dusche.
Kalte Dusche
Aus dem nichts geht der Außenseiter in Führung. Lukas Provod sorgt mit einem schönen Weitschuss für die kalte Dusche.
© IMAGO/Picture Point LE
<strong>Slapstick pur!</strong><br>Wenige Minuten später liegt der Ball auf der anderen Seite im Netz. Unglücklicher geht es kaum. Stanek wehrt eine Hereingabe genau an den Fuß von Robin Hranac ab, von dem der Ball ins Tor geht. Ein Slapstick-Eigentor, aber der verdiente Ausgleich für Portugal.
Slapstick pur!
Wenige Minuten später liegt der Ball auf der anderen Seite im Netz. Unglücklicher geht es kaum. Stanek wehrt eine Hereingabe genau an den Fuß von Robin Hranac ab, von dem der Ball ins Tor geht. Ein Slapstick-Eigentor, aber der verdiente Ausgleich für Portugal.
© IMAGO/Picture Point LE
<strong>Jota jubelt zu früh</strong><br>In der 87. Minute brechen bei Portugal alle Dämme. Erst köpft Ronaldo den Ball an den Pfosten, dann staubt Diogo Jota ab. Doch der VAR greift ein: Ronaldo war zuvor im Abseits gestanden.
Jota jubelt zu früh
In der 87. Minute brechen bei Portugal alle Dämme. Erst köpft Ronaldo den Ball an den Pfosten, dann staubt Diogo Jota ab. Doch der VAR greift ein: Ronaldo war zuvor im Abseits gestanden.
© IMAGO/BSR Agency
<strong>Matchwinner Conceicao</strong><br>Doch die Ernüchterung hält nicht lange an. Durch einen Hranac-Querschläger im Strafraum kommt der Ball zu Joker Francisco Conceicao. Der Sohn des Ex-Porto-Trainers schiebt in der Nachspielzeit zum Sieg ein. Portugal atmet auf.
Matchwinner Conceicao
Doch die Ernüchterung hält nicht lange an. Durch einen Hranac-Querschläger im Strafraum kommt der Ball zu Joker Francisco Conceicao. Der Sohn des Ex-Porto-Trainers schiebt in der Nachspielzeit zum Sieg ein. Portugal atmet auf.
© IMAGO/Beautiful Sports
<strong>Flitzer-Alarm!</strong><br>Am Ende will ein Fan noch einen Schnappschuss mit seinem Lieblingsspieler, doch das geht nach hinten los.
Flitzer-Alarm!
Am Ende will ein Fan noch einen Schnappschuss mit seinem Lieblingsspieler, doch das geht nach hinten los.
© IMAGO/NurPhoto
<strong>Der fünfte EM-Tag in Bildern</strong><br>Auch der fünfte EM-Tag hatte es in sich. Die Türkei und Georgien liefern ein furioses Spiel mit Traumtoren im Regen von Dortmund. Am späten Abend sorgen zwei Portugiesen in Leipzig für EM-Rekorde und gewinnen dank Slapstick-Toren gegen Tschechien. <em><strong>ran</strong></em> präsentiert die besten Bilder.
<strong>Das lange Warten</strong><br>Vorerst ist Warten angesagt - denn erstmals seit drei Tagen findet kein 15-Uhr-Spiel statt.
<strong>Türkei-Fans machen sich warm</strong><br>Wenige Stunden vor dem Spiel nehmen die türkischen Fans die Dortmunder Innenstadt ein und machen sich für das Spiel gegen Georgien heiß.
<strong>Fan-Zones bleiben geschlossen</strong><br>Auch die georgischen Fans sind zahlreich vor Ort - suchen aber teilweise den Weg in die Innenstadt. Denn die Fan-Zones bleiben aufgrund einer Unwetter-Warnung geschlossen.
<strong>Wetter schwingt um</strong><br>Es fängt an zu regnen. Zahlreiche Fans müssen im strömenden Guss den Weg zum Stadion aufnehmen.
<strong>Massiver Regeneinbruch</strong><br>Selbst im Stadion schüttet es wie aus Eimern. Heftiger Regeneinbruch im Dortmunder Stadion. Es gibt Überlegungen, den Anpfiff aufgrund des Unwetters zu verschieben.
<strong>Krawalle im Stadion</strong><br>Das Wetter beruhigt sich, die Stimmung heizt sich hingegen auf. Es kommt im Stadion zu Auseinandersetzungen zwischen türkischen und georgischen Anhängern. Unschöne Szenen. Die Polizei schreitet ein.
<strong>Respektlos</strong><br>Auch kurz vor Spielbeginn sind die Gemüter noch erhitzt. Die georgische Hymne wird ausgepfiffen. Das gehört sich nicht.
<strong>Rote Wand</strong><br>Die berühmte Gelbe Wand Dortmunds heute fest in Händen der türkischen Fans.
<strong>Ayhans Wachmacher</strong><br>Nach zehn Minuten wird klar, dass es ein fulminantes Spiel wird. Ex-Bundesliga-Profi Kaan Ayhan scheitert mit seinem satten Schuss am Pfosten.
<strong>Traumtor zum 1:0</strong><br>In der 25. Minute bringt Mert Müldür mit seinem Volley-Hammer in den rechten Winkel dann das Dortmunder Stadion zum Kochen. Die Türkei führt - und das verdient.
<strong>Der Beinahe-Doppelschlag</strong><br>Kenan Yildiz trifft in der 27. Minute zum Doppelschlag - doch der Treffer wird einkassiert. Der einstige Bayern-Jugendspieler steht minimal im Abseits. Es bleibt beim 1:0 - allerdings nicht lange ...
<strong>Der Ausgleich</strong><br>... Denn nach einer guten halbe Stunde sorgt Georges Mikautadze im Anschluss an einen tollen Spielzug über Rechts für den nicht unverdienten Ausgleich für Georgien. Ein historisches Tor ...
<strong>Geschichte geschrieben</strong><br>... Georgien ist zum ersten Mal bei einer EM dabei. Mikautadze schreibt für sein Land mit dem ersten EM-Treffer Geschichte.
<strong>Ein alter Bekannter</strong><br>An Georgiens Seitenlinie coacht Willy Sagnol. Der Franzose war jahrelang Verteidiger beim FC Bayern.
<strong>Remis zur Pause</strong><br>Ein furioses Spiel geht in die Pause. Aber die Stimmung in Dortmund kocht.
<strong>Güüüüler!</strong><br>Arda Güler lässt das Stadion nach 65 Minuten erneut beben. Ein Traumtor! Der Shootingstar von Real Madrid schlenzt den Ball von außerhalb des Sechzehners in den linken Winkel.
<strong>Machtlos</strong><br>Nichts zu Halten für Georgiens Keeper Giorgi Mamardashvili.
<strong>Traumtor im Dortmunder Regen</strong><br>Güler lässt sich von tausenden türkischen Fans feiern - das Tor der EM. Bis jetzt.
<strong>Die Entscheidung</strong><br>Am Ende haben die Türken viele Möglichkeiten und die Georgier die Chance auf den Ausgleich. Zur letzten Ecke kommt Mamardashvili mit vor. Die Türken gewinnen jedoch den Ball. Kerem Aktürkoglu ist auf und davon, schiebt aufs leere Tor ein und sorgt für die 3:1-Entscheidung.
<strong>Grenzenloser Jubel</strong><br>Die Türken feiern. Nicht nur im Stadion ...
<strong>Auto-Korso</strong><br>... sondern auch auf den Straßen.
<strong>Vorfreude in Leipzig</strong><br>Während die Türken den Sieg feiern, stehen in Leipzig schon alle bereit für das zweite Spiel der Gruppe E. Portugal trifft auf Tschechien.
<strong>Rekord-Männer</strong><br>Links: Pepe, der älteste EM-Spieler in der Geschichte. Rechts: Cristiano Ronaldo, der Spieler mit den meisten EM-Teilnahmen. Mehr EM-Rekorde gibt's <a target="_blank" href="https://www.ran.de/sports/fussball/europameisterschaft/news/rekorde-der-em2024-sechste-teilnahme-ronaldo-mit-naechstem-rekord-390569">hier</a>.
<strong>Einseitig</strong><br>Portugal legt los wie die Feuerwehr und hat viele Chancen. Tschechien läuft mehr hinterher. 75 Prozent Ballbesitz, mehr als 60 Prozent gewonnene Zweikämpfe und 9:1 Torschüsse für die Portugiesen sprechen eine deutliche Sprache. Dennoch geht es torlos in die Kabinen.
<strong>Ein bekanntes Bild</strong><br>CR7 tritt zum Freistoß an - keine Gefahr für Tschechiens Schlussmann Jindrich Stanek.
<strong>Kalte Dusche</strong><br>Aus dem nichts geht der Außenseiter in Führung. Lukas Provod sorgt mit einem schönen Weitschuss für die kalte Dusche.
<strong>Slapstick pur!</strong><br>Wenige Minuten später liegt der Ball auf der anderen Seite im Netz. Unglücklicher geht es kaum. Stanek wehrt eine Hereingabe genau an den Fuß von Robin Hranac ab, von dem der Ball ins Tor geht. Ein Slapstick-Eigentor, aber der verdiente Ausgleich für Portugal.
<strong>Jota jubelt zu früh</strong><br>In der 87. Minute brechen bei Portugal alle Dämme. Erst köpft Ronaldo den Ball an den Pfosten, dann staubt Diogo Jota ab. Doch der VAR greift ein: Ronaldo war zuvor im Abseits gestanden.
<strong>Matchwinner Conceicao</strong><br>Doch die Ernüchterung hält nicht lange an. Durch einen Hranac-Querschläger im Strafraum kommt der Ball zu Joker Francisco Conceicao. Der Sohn des Ex-Porto-Trainers schiebt in der Nachspielzeit zum Sieg ein. Portugal atmet auf.
<strong>Flitzer-Alarm!</strong><br>Am Ende will ein Fan noch einen Schnappschuss mit seinem Lieblingsspieler, doch das geht nach hinten los.
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Friedrich lobt deutsches Defensiv-Duo

ran: Erkennen Sie - sportlich gesehen - Parallelen zwischen der Mannschaft von heute und der Mannschaft von 2006? Ist das aktuell eine Mannschaft, die weit kommen kann?

Friedrich: Auf alle Fälle. Es ist aber eine komplett andere Mannschaft als damals. Wenn wir mal zwei Namen herausnehmen: Jamal Musiala und Florian Wirtz. Die haben eine unfassbare Kreativität, darum beneidet uns die ganze Welt. Ich glaube schon, dass sie fußballerisch, gerade nach vorne, besser sind als wir damals – aber wir hatten auch keine schlechte Mannschaft. Wir hatten Weltklassespieler in unseren Reihen, einen Miro Klose oder Michael Ballack. Das Team ist dieses Jahr extrem stark, die Mischung passt. Toni Kroos zurückzuholen war ein sehr wichtiger Schritt. In Sachen Erfahrung ist der Kader sehr ausgewogen. Wir haben einige junge Raketen und auch einige Spieler, die man so vorher nicht auf dem Schirm hatte. Das war 2006 ähnlich. Odonkor hatte auch niemand auf der Rechnung. Dann hat er gegen Polen, nach meiner Auswechslung, das entscheidende Tor vorbereitet. Wir haben eine tolle Mannschaft, gute Jungs und ich bin überzeugt, dass wir dieses Jahr wirklich sehr weit kommen.

ran: Sie waren selbst Defensivspieler. Wie sehen Sie das Innenverteidiger-Duo Jonathan Tah und Antonio Rüdiger – auch im Vergleich mit anderen Verteidigungsreihen bei der EM?

Friedrich: Stark. Jonathan Tah hat eine unfassbare Entwicklung durchgemacht, Antonio Rüdiger hat im Verein große Erfolge gefeiert. Sie haben wirklich gut zusammengefunden. Ich bin positiv gestimmt, was unser Innenverteidiger-Duo angeht.

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