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EM 2024

DFB-Team: Joshua Kimmich kontert Ego-Vorwürfe und spricht über seine Position

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In der öffentlichen Wahrnehmung kommen Joshua Kimmich und seine in etwa gleichaltrigen Kollegen Leroy Sané, Serge Gnabry und der nicht für die EM nominierte Leon Goretzka nicht immer gut weg. Nun wehrt sich Kimmich gegen die lang anhaltenden Vorwürfe, seine Generation sei schwierig im Umgang.

Die heutige Spielergeneration genießt bei Teilen der Fans und einigen Experten nicht gerade den besten Ruf. Sinnbildlich dafür steht Joshua Kimmich, der sich in den letzten Jahren mit viel Kritik auseinandersetzen musste.

Der 29-Jährige ist jedoch der Meinung, dass er und seine Kollegen oft zu negativ und falsch beäugt werden. Insbesondere denkt der Bayern-Profi nicht, dass er und seine Kollegen zu sehr auf sich fokussiert sind und die Mannschaft hinten anstellen. 

"Ich glaube nicht, dass wir eine Generation von Egoisten sind. Sogar ganz im Gegenteil, wie ich es aktuell erlebe", erklärte Kimmich im Interview mit der "SZ" und machte dies anhand eines Vergleichs deutlich. "Als ich bei Bayern vor neun Jahren angefangen habe, saßen viel mehr große Egos in der Kabine als jetzt, auch bei der Nationalmannschaft nach der WM 2014", führte er aus.

Damals standen beim FC Bayern noch Spieler wie Arturo Vidal und Robert Lewandowski auf dem Platz, die beide nicht gerade mit einem schwach ausgeprägten Ego auffällig wurden. Lewandowski hat beispielhaft dafür seine Bachelorarbeit über sich selbst geschrieben.

Joshua Kimmich findet sich seit Monaten in einer Situation wieder, in der es genau darum geht, das eigene Ego nicht zu hoch zu hängen, sondern der Mannschaft zu helfen. Sowohl beim FC Bayern als auch beim DFB-Team darf der 29-Jährige schließlich nicht mehr im Mittelfeld ran, sondern muss auf der Rechtsverteidiger-Position aushelfen.

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Kimmich hat kein Problem mit Rechtsverteidiger Rolle: "Total spannende Position"

Seine Versetzung empfindet der enorm ehrgeizige Kimmich aber "überhaupt nicht als Degradierung" und ist auch nicht der Ansicht, dass er "in der Mannschaft jetzt eine andere Stellung" einnehme. "Ich bin ja nach wie vor der gleiche Mensch, der gleiche Charakter und Mitspieler", verdeutlichte er. 

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Kimmich betonte zum wiederholten Male, er spiele sowohl im Mittelfeld als auch auf der defensiven Außenposition gern. "Auf meine Mentalität, Leidenschaft und Herangehensweise hat der Wechsel gar keinen Einfluss. Das weiß im Übrigen auch jeder, der mich nur ein bisschen kennt."

Rechts hinten, betonte Kimmich, sei "eine total spannende Position, du kannst sie von außen spielen, du kannst sie auch mal aus der Mitte spielen, du kannst Torchancen kreieren. Allerdings ist es auch oft so, dass du es oft mit den besten Leuten des Gegners zu tun bekommst." Das musste Kimmich zuletzt etwa gegen Kylian Mbappe oder Vinicius Junior erfahren.

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Kimmich rechts hinten “angekommen“

Kimmich sieht sich inzwischen angekommen auf seiner neun, alten Position. "Ich spiele die Rolle jetzt seit März, die Abläufe habe ich wieder drin. Es ist eine ganz andere Position als vorher im Mittelfeld, es ist ein anderes Anforderungsprofil, auch physisch und mental."

Rechts außen habe er "längere, intensivere Läufe, das fordert den Körper heraus. Angenommen habe ich die Position von Anfang an, jetzt würde ich sagen, dass ich mich auch darauf eingestellt habe“, sieht sich Kimmich auf der Position angekommen.

Nicht auszuschließen ist dennoch, dass sich Kimmich im Sommer einen neuen Klub sucht, bei dem er wieder vorrangig im Mittelfeld eingesetzt wird. Nach der EM soll es mit dem FC Bayern Gespräche bezüglich seiner Zukunft geben.

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