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Nationalmannschaft

Julian Nagelsmann macht Startelf-Ansagen - so denkt er über Kimmich, Neuer und Kroos

  • Aktualisiert: 17.12.2023
  • 12:23 Uhr

Macht Julian Nagelsmann das DFB-Team zur EM doch noch zu "Verteidigungsmonstern"? Der Bundestrainer kündigt grundlegende Änderungen in der Startelf an - und nennt konkrete Maßnahmen. Auch Toni Kroos könnte noch ein Thema werden.

Bundestrainer Julian Nagelsmann will die Startelf der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für eine bessere Defensivarbeit umbauen. "Wir müssen ein bisschen was an der Kaderstruktur ändern, um mehr Verteidigungsmonster zu werden", sagte Nagelsmann am Samstagabend im "ZDF Sportstudio". Er rückte damit von seinem Plan ab, die elf besten Fußballer aufzustellen.

"Das ist ja immer die interessante Frage", führte der Bundestrainer intensiv aus: "Wie besetzt du die erste Elf? Wie viele Spieler hast du da drin, die es lieben, offensiv zu denken? Und wie viele Spieler besetzt du mit eher defensiv denkenden Köpfen?"

Da passe die Verteilung "nicht 100 Prozent zu dem Status, den wir gerade haben", analysierte er. "Da werden wir Anpassungen vornehmen, was die Struktur der ersten Elf angeht." Dazu gehöre auch, Dinge taktisch zu vereinfachen, "noch mehr runterzubrechen".

Die jüngsten Niederlagen gegen die Türkei (2:3) und in Österreich (0:2) haben erhebliche Zweifel an einer schnellen Wende unter dem neuen Bundestrainer aufgeworfen. Nach dem Spiel in Wien hatte Nagelsmann eingeräumt: "Wir werden wohl keine Verteidigungsmonster mehr." Nun versicherte er: "Wir haben unsere Lehren aus diesen Spielen gezogen."

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Nagelsmann will defenisve Sechser

Dabei benannte Nagelsmann unter anderem die Viererkette und die Doppelsechs als mögliche Ansatzpunkte für Änderungen. Als möglicherweise nötige Spielertypen brachte Nagelsmann exemplarisch Bayer Leverkusens Robert Andrich und Hoffenheims Grischa Prömel ins Spiel.

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Nagelsmann beendet Havertz-Experiment

Zudem verkündete Nagelsmann, dass Kai Havertz zukünftig nicht mehr, wie zuletzt zweimal, als Linksverteidiger auflaufen soll: "Das ist vorbei." Allerdings nicht, weil Havertz nicht überzeugt hätte.

Nagelsmann über Kimmich als Rechtsverteidiger

Für Joshua Kimmich sei ein Rücken von der Doppelsechs auf die Rechtsverteidigerposition denkbar. "Auch Josh ist ein Kandidat für diese Position", so Nagelsmann vielsagend. Er habe darüber auch schon mit Kimmich selbst gesprochen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass der Bayern-Profi nun fix in die Abwehrreihe rücken wird. Nagelsmann will sich die Option lediglich offenhalten, und hält fest: Kimmich sei ein "Spieler, der auch Einfluss auf den Erfolg nehmen kann, wenn er nicht auf der Sechs spielt".

Bundesliga-Transfergerüchte: "Natürlich glaube ich" - HSV hat Trumpf im Kampf um Luka Vuskovic

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<em><strong>Luka Vuskovic (Hamburger SV)</strong><br>Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.</em>
© IMAGO/HMB-Media

Luka Vuskovic (Hamburger SV)
Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.

<strong>Said El Mala (1. FC Köln)</strong><br>Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton &amp; Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos&nbsp;wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.
© IMAGO/Revierfoto

Said El Mala (1. FC Köln)
Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.

<strong>Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)</strong><br>Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton &amp; Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.
© 2025 Getty Images

Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...
© 2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.
© 2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.

<strong>Julian Ryerson (Borussia Dortmund)</strong><br>Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.
© 2025 Getty Images

Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.

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Nagelsmann: Alles läuft auf Neuer hinaus

Im Torwartduell zwischen Manuel Neuer und dem derzeit verletzten Marc-Andre ter Stegen gab Nagelsmann schon einen Fingerzeig. Auf die Frage, ob Neuer bei den Vorbereitungsspielen im März die Nummer eins sei, sagte er: "Wenn alles so weiter geht, wie es aktuell den Anschein hat Richtung März, läuft es darauf hinaus."

Für die Heim-EM ist das Rennen um die Nummer eins jedoch offen. Seine Aufgabe als Bundestrainer sei es, "wer auf einer Position der aktuell beste Spieler ist". Daher gelte auch: "Wenn im März einer von den beiden klar besser ist als der andere, dann habe ich die Freude und das Leid, eine Entscheidung zu treffen."

Es komme natürlich auch darauf an, wie ter Stegen aus seiner Verletzung komme.

Nagelsmann flirtet mit Kroos-Comeback

Auch ein Comeback von Toni Kroos ist für Nagelsmann nicht ausgeschlossen. Eine Rückkehr des Stars von Real Madrid, der seine Nationalmannschaftskarriere eigentlich beendet hatte, nannte Nagelsmann "einen interessanten Gedanken".

In Kroos sehe Nagelsmann einen "herausragenden Spieler und herausragenden Menschen, der sehr reflektiert ist". Die beiden hätten sich unterhalten, laut dem Bundestrainer allerdings noch nicht konkret über eine Rückkehr zur EM. Aber: "Wenn er die Leistung zeigt, kann es sein, dass ich anrufe."

Dass Kroos das Turnier durchaus zu einem Rücktritt vom Rücktritt animieren könnte, erhofft sich Nagelsmann schon: "Jeder deutsche Nationalspieler sieht ja einen gewissen Reiz darin, eine Heim-EM zu spielen." Mit Blick darauf hat der Bundestrainer also viele Themen und Personalien angesprochen. Und Türen geöffnet. Sich allerdings weder bei Kimmichs künftiger Position, der Torwart-Frage oder einem Kroos-Comeback bereits festgelegt.

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