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Iran-Krieg

Hamburger SV: Ex-HSV-Torwart Marko Johansson flüchtet vor Krieg im Iran

  • Aktualisiert: 02.03.2026
  • 08:42 Uhr
  • Oliver Jensen

Der frühere HSV-Torwart Marko Johansson bekommt im Iran den Krieg zu spüren und flüchtet zurück in die Heimat nach Schweden.

Kürzlich stand er noch in der 2. Bundesliga im Tor, nun flüchtete er vor dem Krieg im Iran.

Torwart Marko Johansson stand in der Saison 2020/2021 beim Hamburger SV unter Vertrag. Als Ersatzmann von Daniel Heuer Fernandes absolvierte er sieben Pflichtspiele in der 2. Liga.

Die vergangene Spielzeit verbrachte er bei Eintracht Braunschweig und stand in elf Zweitligaspielen im Tor. Im Sommer 2025 schloss sich der 27-jährige Schwede dem iranischen Verein Tractor in der Persian Gulf Pro League an. Der Erstligist befindet sich in der Millionenstadt Täbris.

Jetzt bekam er den Krieg im Nahen Osten zu spüren. "Am Samstagvormittag habe ich mich mit den anderen ausländischen Spielern des Vereins zum Frühstück getroffen. Dort sagte einer plötzlich, dass Teheran angegriffen wurde", sagte er gegenüber der "Bild".

Die Mannschaft bereitete sich gerade auf das Achtelfinale in der asiatischen Champions League vor. In Dubai wären sie am Montag auf Shabab Al-Ahli getroffen.

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"Es wurde uns schnell klar, dass wir das Land am besten verlassen sollten", sagte Johansson. "Statt einer Tasche für Dubai habe ich zwei Taschen gepackt. Kurz danach hat uns der Trainer zusammengerufen und uns gesagt, dass der Klub uns bei allem unterstützen würde."

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Bombeneinschlag: "Das Gebäude hat gezittert"

Als sie sich noch im Hotel auf dem Trainingsgelände befanden, gab es in der näheren Umgebung einen Einschlag. "Das ganze Gebäude hat gezittert. Wir sind vor Schreck aufgesprungen und wussten nicht, wo wir hinsollten", erzählte der Torwart. Dennoch brachen sie auf.

"Innerhalb weniger Minuten stand ein Auto für uns bereit, mit dem wir zur türkischen Grenze gefahren wurden. Die Fahrt dauerte fünf Stunden. Wir haben dabei gesehen, wie die Iraner Raketen für den Gegenschlag vorbereitet haben", so Johansson.

Gemeinsam mit seiner Frau und seiner Tochter gelangte er über Istanbul in sein Heimatland Schweden nach Göteborg. Mit seinen Gedanken ist er bei den Menschen im Iran, mit denen er vielfach noch im Kontakt ist: "Ich hoffe, der Konflikt geht schnell vorbei."

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