Premier League
Manchester City - "Traurig und verärgert": Guardiola reagiert auf City-Transferpolitik
- Aktualisiert: 03.02.2026
- 23:16 Uhr
- SID
Trainer Pep Guardiola reagiert mit scharfer Ironie auf Transferkritik an seinem Klub Manchester City.
Teammanager Pep Guardiola hat mit beißender Ironie auf die Transferkritik an Manchester City reagiert und auf die vergleichsweise geringen Nettoausgaben des englischen Spitzenklubs verwiesen. Er sei "ein bisschen traurig und verärgert", weil City bei den Transferausgaben in den vergangenen fünf Jahren nur auf Rang sieben der Premier League liege, sagte der Spanier.
City rangiert allerdings in Sachen Wintertransfers mit Ausgaben von 95 Millionen Euro zum zweiten Mal in Folge an der Spitze der Liga. Im Januar 2025 hatte Guardiolas Klub bereits 218 Millionen Euro ausgegeben. Vergleicht man jedoch die Netto-Ausgaben der Vereine der reichsten Liga der Welt seit 2021, liegt City (460 Millionen Euro) "nur" auf Rang sieben.
"Ich möchte Erster sein", spottete Guardiola, "ich verstehe nicht, warum der Klub nicht mehr Geld ausgibt." Aber genau so, wie "wir in der Vergangenheit gewonnen haben, weil wir viel ausgegeben haben, müssen jetzt sechs Teams die Premier League, die Champions League und FA Cups gewinnen, weil sie in den letzten fünf Jahren mehr ausgegeben haben".
United führt Ausgabenliste an
Manchester United führt die Ausgabenliste nach Abzug der Einnahmen mit einem Minus von 783 Millionen Euro vor dem FC Arsenal (770) und dem FC Chelsea (755) an. Vierter ist Tottenham Hotspur (666) vor Newcastle United (492), dem FC Liverpool (488) und City.
Manchester blickt auf eine titellose Saison zurück, hat aber sechs der vergangenen acht Meisterschaften gewonnen. Nur Liverpool (2020 und 2025) war in der Lage, die Serie der Mannschaft von Guardiola zu durchbrechen.
Aktuell ist City sechs Punkte hinter Spitzenreiter Arsenal Zweiter. Für die Winterzugänge Antoine Semenyo vom AFC Bournemouth und Marc Guéhi von Crystal Palace gab der Klub zusammen 95 Millionen Euro aus. Zum Vergleich: Die komplette Bundesliga investierte rund 97 Millionen Euro für Zukäufe.