OLYMPIA 2026 IN MAILAND UND CORTINA
Eishockey bei Olympia 2026: Skandal bleibt unbemerkt - Tschechien-Tor hätte nicht zählen dürfen
- Aktualisiert: 19.02.2026
- 15:14 Uhr
- ran
Die Tschechen standen im Viertelfinale gegen Kanada kurz vor der Sensation. Dabei hätte ein Tor gar nicht zählen dürfen.
Was wäre das für ein Skandal gewesen – wenn die Szene jemand bemerkt hätte.
Hat aber niemand. Deshalb ging das Eishockey-Viertelfinale zwischen Tschechien und Kanada bei den Olympischen Winterspielen schließlich in die Verlängerung, wo die Nordamerikaner durch ein Golden Goal die Oberhand behielten.
Was war passiert? In der 53. Minute erzielten die Tschechen im Krimi nach einem Konter das 3:2 durch Ondrej Palat. Das Problem: Zu dem Zeitpunkt standen bei den Tschechen der Goalie und sechs Feldspieler auf dem Eis, erlaubt sind aber nur fünf.
Nur für die ganz kurze Zeit während eines Wechsels dürfen sich die Spieler, die das Eis verlassen und diejenigen, die reinkommen, in der sogenannten Wechselzone begegnen. Das war allerdings in der Szene nicht der Fall.
Externer Inhalt
Das Tor war also regelwidrig. Bemerkt wurde es aber weder von den Schiedsrichtern oder den Verantwortlichen in der Halle noch von den Kanadiern. Da die Kanadier kurz vor Schluss noch zum 3:3 ausgleichen konnten und am Ende ins Halbfinale einzogen, hielt sich die Aufregung halbwegs in Grenzen.
Olympia 2026: Experten fassungslos wegen irregulärem Tschechien-Tor
"Kannst du dir vorstellen, wie wir jetzt reden würden, wenn Kanada durch dieses Tor verliert? Hallo Dunkelheit! Es wäre hart! Wie sich dann die Dinge durch das Tor von Nick Suzuki geändert haben und dann Mitch Marner natürlich, so ist das eben", sagte Ex-NHL-Torhüter Jamie McLennan.
Und Eurosport-Experte Patrick Ehelechner meinte: "So was habe ich noch nie gesehen."
Auch interessant: Die beste Mannschaft war zu wenig Team - ein Kommentar
Und: Nach Viertelfinal-Aus: DEB will "alles genau anschauen"