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WEGEN WECHSEL DER STAATSBÜRGERSCHAFT

Olympia 2026 - Russland droht deutschem Medaillengewinner: "Wenn wir ihnen alles nehmen ..."

  • Veröffentlicht: 17.02.2026
  • 22:53 Uhr
  • ran.de

Seit 2022 dürfen russische Athleten nicht mehr an globalen Sportereignissen unter ihrer Flagge teilnehmen, seither haben viele Sportler eine andere Staatsbürgerschaft angenommen - wie zum Beispiel der Eiskunstläufer Nikita Volodin, der mit Teampartnerin Minerva Hase Bronze für Deutschland im Paarlauf holt. Genau diese Athleten werden jetzt vom russischen Staat unter Druck gesetzt.

Nikita Volodin hatte sich mit Teampartnerin Minerva Hase sicherlich mehr vorgestellt, nichtsdestotrotz freute sich der gebürtige Russe über seine Bronzemedaille und ließ sich mit der deutschen Flagge ablichten.

Volodin ist einer von insgesamt 38 Athleten, die den russischen Verband für einen anderen verließen. Das schmeckt dem russischen Staat allerdings überhaupt nicht.

Das hat Russlands Sportminister Mikhail Degtyaryov jetzt überaus deutlich gemacht. "Die Staatsbürgerschaft zu wechseln, ist purer Verrat. Und das ist meine Meinung, und sie ist richtig."

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Russischer Sportminister tobt: "Wenn wir ihnen alles nehmen ..."

Für den Landeswechsel droht der Sportminister mit harten Konsequenzen: "Wir versorgen sie mit Essen, Bildung, Trainern und Sportanlagen. Und dann, zack, werfen sie ihre Pässe weg und verschwinden. Wenn wir ihnen alles nehmen, ihnen die Einreise und die Nutzung unserer Sportanlagen verbieten, dann haben wir unser Ziel erreicht. Das ist eine heikle Angelegenheit, aber hier darf es keine Kompromisse geben."

Volodin äußert sich öffentlich nicht zu Russlands Angriffskrieg - aller Wahrscheinlichkeit auch, um Probleme mit seiner ehemaligen Heimat zu vermeiden. "Wir haben eine klare Meinung, aber die bleibt privat", erklärte seine Eiskunstlauf-Partnerin Hase kürzlich.

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Volodin, der mittlerweile in Berlin lebt, hat noch seine gesamte Familie sowie seine Freundin in Russland. Die Drohungen werden dementsprechend nicht spurlos an ihm vorbei gehen. Ob Sportminister Degtyaryov wirklich solch einen Antrag im russischen Parlament vorstellen wird, ist noch unklar.

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