Skispringen
Vierschanzentournee in Innsbruck: Prevc verpasst dritten Sieg - Nikaido gewinnt überraschend
- Aktualisiert: 04.01.2026
- 15:47 Uhr
- SID
Domen Prevc verpasst in Innsbruck seinen dritten Sieg bei der Vierschanzentournee. Am Ende steht auf dem Podium ein Neuling ganz oben.
Ren Nikaido hat das Bergiselspringen der Vierschanzentournee in Innsbruck gewonnen. Der Japaner holte den ersten Weltcupsieg seiner Karriere vor Domen Prevc, der als Zweiter seinen dritten Tagessieg knapp verpasste. Der Slowene liegt aber in der Gesamtwertung nach drei von vier Stationen weiter klar vorn.
Als bester Deutscher belegte Felix Hoffmann den fünften Rang, auch in der Gesamtwertung ist der Thüringer als Fünfter bester DSV-Adler. Philipp Raimund folgte am Sonntag auf dem zwölften, Pius Paschke auf dem 28. Platz.
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Karl Geiger (31.) und Andreas Wellinger (37.) schafften es dagegen auch im dritten Tournee-Springen nicht in den zweiten Durchgang. "Ich habe leider die Landung verkackt. Und das ärgert mich enorm", sagte der zweimalige Olympiasieger Wellinger. Geiger sah zumindest "einen Schritt in die richtige Richtung."
Prevc verpasst dritten Sieg
Vor 21.125 Zuschauern, davon je 9400 Österreicher und Deutsche, schrieb Prevc derweil seine Erfolgsgeschichte fort. Zehn Jahre nach seinem Bruder Prevc kann er den Goldadler holen, in Innsbruck stand der Überflieger zum elften Mal in Folge auf dem Treppchen. Bis zum Weltcup-Rekord von Janne Ahonen aus dem Winter 2004/05 fehlen ihm nur noch zwei weitere Podestplätze.
Weiter geht es für Prevc, Hoffmann und Co. schon am Montag (16:30 Uhr) mit der Qualifikation in Bischofshofen. Auf der Paul-Außerleitner-Schanze hat der Slowene in seiner Karriere noch nie das Podest erreicht, nun kann er dort seiner Titelsammlung erstmals den Goldenen Adler hinzufügen.