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New York Jets hegen gegen Denver Broncos Rachegedanken

  • Veröffentlicht: 07.10.2023
  • 13:56 Uhr
  • Franziska Wendler
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Broncos-Coach Sean Payton sorgte im Sommer mit heftiger Kritik an seinem Vorgänger Nathaniel Hackett für Aufsehen. Nun kommt dieser mit den Jets zurück - Rachegedanken seiner Spieler inklusive.

Von Franziska Wendler

Diese Worte hatten es in sich! Im Training Camp der Denver Broncos waren im zurückliegenden Sommer erst wenige Tage vergangen, als Head Coach Sean Payton in einem Interview mit "USA Today Sports" seinen Vorgänger und dessen Trainerstab ungewöhnlich heftig kritisierte.

"Natürlich tragen viele eine Mitschuld an der Perfomance im vergangenen Jahr, aber die Leistung des Trainerstabs war eine der schlechtesten, die ich in der NFL-Geschichte je gesehen habe. (...) Alles, was ich über das vergangene Jahr gehört habe... wir werden das Gegenteil machen“, polterte Payton.

Adressat seiner Kritik war Nathaniel Hackett. Dieser hatte in der zurückliegenden NFL-Saison erstmalig als Head Coach gearbeitet und war von den Denver Broncos nach einer Bilanz von nur vier Siegen bei elf Niederlagen entlassen worden.

Für die hohen Ansprüche in Denver – mit dem kurz zuvor verpflichteten Star-Quarterback Russell Wilson – deutlich zu wenig.

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Nach seinem Aus bei den Broncos fand Hackett als Offensive Coordinator bei den New York Jets schnell eine neue Heimat. Mit Quarterback Aaron Rodgers, mit dem sich Hackett schon zu gemeinsamen Packers-Zeiten bestens verstanden hatte, sollte ein neues Kapitel aufgeschlagen werden.

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Jets-Spieler stellen sich vor Hackett

Zwar verletzte sich Rodgers in Woche eins schwer, an Hacketts Wunsch nach Erfolg mit der Franchise aus dem Big Apple hat das aber nichts geändert.

Und wie es der Spielplan so will, wartet in Woche fünf ein ganz besonderes Matchup: Die Jets sind am Sonntag zu Gast bei den Denver Broncos im Empower Field at Mile High.

Den ein oder anderen Rachegedanken hegen die New Yorker Spieler vor der Partie deshalb durchaus. "Er wurde vor den Bus geworfen, und dann haben sie versucht, ihn unter den Bus zu zerren", wird Center Connor McGovern von "ESPN" zitiert.

Und weiter: "Wir wollten uns von Anfang an um ihn scharen. Er ist so ein guter Kerl. Wir wollen mit ihm als unserem Play-Caller so weit wie möglich kommen."

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Große Motivation gegen die Broncos

Ähnlich äußerte sich auch Teamkollege Alijah Vera-Tucker. So erklärte der Tackle, das Team werde sich "hinter Hack versammeln, egal wie".

Und weiter: "Ich denke, dass in dieser Woche einige der Jungs noch motivierter sind, nur wegen der Kommentare, die vorher gemacht wurden."

NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Championship Games: Seattle Seahawks nicht zu stoppen

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<em><strong>NFL Power Ranking vor den Championship Games</strong></em><br><em>Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? <strong>ran</strong> präsentiert das Power Ranking vor <em>den Championship Games.</em></em>
© UPI Photo

NFL Power Ranking vor den Championship Games
Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor den Championship Games.

<strong>Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)<br></strong>Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills <a data-li-document-ref="91595" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-reagieren-auf-bo-nix-verletzung-quarterback-situationen-der-teams-91595">Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben.</a> Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.
© Getty

Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)
Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben. Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.

<strong>Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)<br></strong>Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.
© USA TODAY Network

Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)
Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.

<strong>Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)<br></strong>Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?
© Imagn Images

Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)
Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?

<strong>Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)<br></strong>Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.
© Imagn Images

Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)
Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.

Zwar hat die Offensive der Jets unter Backup-Quarterback Zach Wilson einige Probleme und musste bereits drei Niederlagen bei nur einem Sieg hinnehmen, über Hackett haben die Sportler dennoch nur Positives zu berichten.

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Hackett will Fokus von sich weglenken

"Er ist ein phänomenaler Trainer, wahnsinnig klug, und er sorgt dafür, dass Meetings wirklich Spaß machen und man leicht lernt. Er ist also definitiv jemand, für den man hart spielen will. Wenn man dann an einen Ort kommt, an dem ein so netter und guter Typ vor den Bus geworfen und durch den Dreck gezogen wurde, dann will man natürlich umso härter spielen“, führte McGovern weiter aus.

Hackett selbst versuchte vor der brisanten Partie den Fokus von sich wegzulenken, betonte stattdessen seine Aufgabe, den Spielern helfen zu wollen. Doch trotz der Versuche, seine Rückkehr an  seine alte Wirkungsstätte herunterzuspielen, die von seinen Spielern erhoffte "Rache" steht dennoch im Mittelpunkt des Interesses.

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Pleite wäre für Sean Payton unangenehm

Hacketts Nachfolger Payton, der mit seinen Aussagen erst für die Brisanz gesorgte hatte, wollte in den Tagen vor der Partie nichts mehr davon wissen. Kurz nach seinen Äußerungen hatte er sich bereits bei Hackett entschuldigt.

Was den Broncos-Coach in diesem Zuge besonders ärgern dürfte: Sein Team steht, genau wie die New York Jets, bei einer Bilanz von 1-3.

Alles andere als ein Sieg wäre für den vollmundigen Coach der Gastgeber also äußerst unangenehm.

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